- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Day 69
- Tuesday, September 2, 2025
- ☀️ 25 °C
- Altitude: 850 m
China延庆区40°21’38” N 116°0’55” E
Tag 69 - Chinesische Mauer
September 2 in China ⋅ ☀️ 25 °C
Arnd:
Pflichtprogramm Chinesische Mauer bei Peking. Da gibt es mehrere Teilstücke, die man besuchen kann. Wir haben uns wegen dem Hinkommen für Badaling entschieden, was leider die meistbesuchte Stelle ist. Leere Abschnitte fotografieren geht da nicht, aber Hea-Jee sagt immer, dass Fotos mit Menschen sowieso viel schöner sind.
Für andere Abschnitte hätte man spezielle Busse gebraucht. Da war nicht klar, ob man das Ticket im Voraus kaufen muss und auch nicht, ob die wegen der großen Veranstaltung heute am gewohnten Ort abfahren. Nach Badaling fährt eine Eisenbahn, und zwar eine Hochgeschwindigkeits-Eisenbahn. Eisenbahntickets kaufen machen wir per trip.com und da gab es noch welche. Vom Stadtzentrum aus sind es etwa 60km.
Die Bahn fuhr an einem Vorstadtbahnhof im Norden ab, dafür war der Bahnhof schon spektakulär.
In Badaling kann man entweder die familienfreundliche Südroute gehen, die geht gleichmäßig und nicht zu steil aufwärts, oder man kann die spektakulärere aber teilweise doch recht steile und auch wesentlich höhere Nordroute gehen. Das ist die beliebtere und deshalb vollere Route. Natürlich sind wir die Nordroute gelaufen. Dort gab es auch einige Kinder, die meist schneller unterwegs waren, als die Erwachsenen. Und eine Seniorin mit Rollator haben wir auch gesehen. Soviel zu familienfreundlich.
Der Weg gliedert sich nach Turmnummern. Man startet bei Turm 1. Turm 8 ist der höchstgelegene, ab da geht es wieder abwärts bis Turm 11. Dort kann man noch zum Turm 12 weiterlaufen, muss das aber wieder zurückkommen. Man kann eine Seilbahn vom Bahnhof aus nehmen, die einen gleich bis etwa zum Turm 7 bringt, deshalb ist es rund um Turm 8 am vollsten. Dahinter leert es sich dann immer weiter, weil man die Strecke an mehreren Stellen verlassen kann. Zum Schluss ist es dann ziemlich ruhig.
Schon bevor wir losgelaufen sind, hatte Hea-Jee an einem Restaurant ein Bild von einem Gericht gesehen, dass sie an Jajangmyeon (für Deutsche: gesprochen eher wie Zazangmyon) erinnerte. Für Nichtkoreaner: Denkt an Spaghetti Bolognese, aber mit schwarzer Soße. Gut, es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass es ähnliches in China gibt, weil das ein Gericht ist, dass die chinesische Minderheit in Korea populär gemacht hat. Es sah mal wieder nur ähnlich aus und war doch etwas anderes. Aber es schmeckte auch nicht schlecht, Hea-Jee war nicht enttäuscht.Read more















