• Mount Bromo

    March 10 in Indonesia ⋅ ☁️ 18 °C

    Zu den Hauptattraktionen in Java zählen die Vulkane, von denen es hier viele gibt. Einer der beliebtesten ist der Bromo. Dessen Krater liegt, zusammen mit zwei anderen erloschenen Vulkanen, in einem großen Krater.

    Man kann eine Tour von Surabaya aus buchen. Die beginnt in der Nebensaison um kurz nach Mitternacht. Wir wurden vom Hotel mit einem Kleinbus abgeholt und fuhren dann bis in die Nähe des Vulkans. Dort stiegen wir um in einen Geländewagen mit Allradantrieb. Irgendwann gab es eine Pause mit einem Snack, es gab fritierte Bananen und Tee. Schließlich konnten wir zu Fuß zu einem Aussichtspunkt laufen, an dem man den Sonnenaufgang beobachten kann.

    Es ist hier gerade Regenzeit und eigentlich sind die Chancen sehr gering, dass man da überhaupt was sieht. Aber der Wetterbericht war etwas freundlich und deshalb haben wir die Tour gemacht. Die Szenerie war wolkenverhangen, aber mit Auflockerungen.

    Die meiste Zeit konnte man den etwas in der Ferne liegenden Mount Semeru sehen. Der ist interessant, weil er so etwa viermal pro Stunde ausbricht. Von uns aus gesehen waren die Ausbrüche aber nicht oben, sondern auf der linken Seite.

    Genau einmal für ganz kurze Zeit gab es freie Sicht auf alle Vulkane hier. Leider hatte ich gerade das falsche (Tele-) Objektiv drauf und mir war auch nicht klar, wo der Bromo genau ist. So ist er jetzt auf dem einzigen Foto links abgeschnitten. Es gab keine zweite Chance.

    Anschließend sind wir mit dem Jeep ins Tal des großen Kraters gefahren und auf den Kraterrand des Bromo gestiegen. Dabei ging es an einem hinduistischen Tempel vorbei, der Bromo ist den Hindus heilig.

    Der Bromo ist unten in seinem Krater sehr heiß. Da wir Regenzeit haben, gab es dort auch Wasser, das kochte und eine Dampfsäule produzierte. Alle paar Jahre gibt es auch einen Ausbruch. Aber der kündigt sich rechtzeitig an und dann wird der Berg gesperrt.

    Wir sind dann noch zu einem zweiten Aussichtspunkt gefahren, aber auch dort riss die Wolkendecke nicht mehr auf, dafür bekamen wir Besuch von ein paar Affen. Man konnte aber den Talboden des großen äußeren Kraters sehen. Da gab es einen sich windenden Fluss. Bei Regen läuft das Wasser vom Kraterrand in vielen kleinen Bächen herunter und sammelt sich an der tiefsten Stelle. Einen Abfluss gibt es nicht.

    Zum Abschluss gab es noch ein Frühstück mit gutem Kaffee. Ich hatte einen V60 Filterkaffee und mich sehr gewundert, dass es sowas ausgerechnet hier gibt!
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