• Salkantay Trek zum Machu Picchu

    Dec 28, 2024–Jan 1, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 19 °C

    Letzten Samstag sind wir auf eine fünftägige Tour zum Machu Picchu aufgebrochen 🤩

    Tag 1: Bereits um 03:30 sind wir aufgestanden, da wir um 04:20 im Stadtzentrum abgeholt wurden. Wir lernen unsere bunt durchmischte und super sympatische Reisegruppe für die nächsten 5 Tage kennen, bevor wir 3 Stunden später in Challacancha (3750 müM) offiziell unsere Wanderung starteten. Es ging gemütlich los; zehn Kilometer, hauptsächlich flache Wege nach Soraypampa (3900 müM). Wir beziehen unsere erste Campsite und wandern nach dem Mittagessen ca eine Stunde hoch zum Humantay Lake (4250 müM) Die Höhe macht uns ziemlich zu schaffen 😅…wir haben Kopfschmerzen und bekommen kaum Luft, aber es lohnt sich. Bei schönstem Wetter kommen wir am See an und sind sprachlos von dem spektakulären Anblick!! 😍 Nach etwa einer Stunde wandern wir zurück zum Campsite und gehen nach ein paar Runden Monopoly Deal (ein super lustiges Kartenspiel) alle früh ins Bett (wobei Alina keine drei Stunden schafen kann, weil es so kalt wird 🥶).

    Tag 2: Um 05:30 Uhr startet unser Tag. Von Soraypampa geht es über den Salkantaypass (4650 müM) nach Huayracampa für ein kurzes Mittagessen im Regen 🌧️ . Leider haben wir heute kein Glück mit dem Wetter und können auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung nichts sehen ausser grauer Nebellandschaft. Danach geht durch den Dschungel runter auf Collpapampa (2800 müM) wo wir über Nacht campen 🏕️. Nach insgesamt 26 km sind wir total erledigt, aber leider auch nass und kalt weshalb wir beide wieder kaum schlafen können 😖.

    Tag 3: Heute ist Erholung angesagt. Wir wandern „nur“ 4 Stunden weiter bis Lucmabamba (2000 müM). Auf dem Weg besuchen wir eine Kaffee-Plantage und probieren herrlichen Espresso aus Peru ☕️. Nach dem Mittagessen mussten wir uns leider von einem Teil unserer Gruppe verabschieden, denn sie gehen nach 4 Tagen schon zum Machu Picchu hoch. Wir beziehen unsere Glamping-Unterkunft für die Nacht (Alina hatte grosse Vorfreude endlich richtig schlafen zu können, weil die Unterkunft wirklich toll war ☺️) und dann gingen wir weiter zu natürlichen heissen Quellen wo wir unsere müden Beide entspannen konnten. Danach war happy hour angesagt, was zu einer sehr lustigen Busfahrt zurück ins Camp führte 🥳! Trotz angetrunkener, guter Stimmung sind wir um 21:00 Uhr alle im Bett 😂 - zum Glück, denn der vierte Tag soll es in sich haben!

    Tag 4: Der letzte offizielle Wandertag startet wieder um 05:30, aber diesesmal konnten wir endlich beide gut schlafen (wir werden übrigens jeden morgen mit frischem Coca-Tee geweckt 😋). Wir wandern über den Llactapata Pass (2750 müM) zu einem Aussichtspunkt von wo aus man Machu Picchu in der Ferne sehen kann 😍 kurz darauf fängt es aber an zu regnen und wir gehen weiter bis Hidroelectrica (1890 müM), wo es nach 6 Stunden endlich Mittagessen gibt. Wir sind nach den letzten Tagen echt erledigt. Von da mussten wir noch 11 km den Bahngleisen entlang bis Aguas Calientes (2000 müM) laufen. Obwohl alles flach war kamen wir an unsere Grenzen. Wir sind durchnässt und müde 😴. Einzig die Aussicht auf eine heisse Dusche in einem richtigen Hotel lässt uns nicht aufgeben!! 🤩 Um 18:00 Uhr Ortszeit telefonieren wir mit unseren Freunden und Familien, bei ihnen ist es jetzt nämlich Silvester 🪅🥂 danach versuchen wir mit unseren Weggefährten etwas zu trinken und wach zu bleiben, aber um 22:00 Uhr geben wir auf, fallen todmüde ins Bett und verschlafen den Start ins neue Jahr 😅

    Tag 5: Endlich gehts los!! Nach all der Anstrengung der letzten Tage können wir es kaum glauben, dass wir heute eines der neuen sieben Weltwunder sehen werden. Wir träumen seit Jahren davon Machu Picchu zu besuchen und heute ist der Tag endlich gekommen!! Um 04:20 treffen wir uns mit den anderen und starten unseren Aufstieg, der nur ca 1,5 Stunden dauert, aber unsere müden Beine auf eine harte Probe stellt. Wir kommen auf 2400 müM am Eingang von Machu Picchu an und müssen dann nochmal einige Treppen hochsteigen um auf die Aussichtsplattform zu gelangen. Und dann sind wir da; wir sind völlig überwältigt von der Schönheit der umliegenden Berge und der einzigartigen Inka-Stadt. Wir versuchen jeden Moment aufzusaugen und für immer zu konservieren (Ein Marmeladenglasmoment, wie meine Schwester sagen würde ❤️). Es ist wirklich atemberaubend hier!!! Erfüllt und überglücklich machen wir uns ein paar Stunden später auf den Weg zurück nach Cusco, wo wir in ein Hotel einchecken und uns einen Tag komplette Ruhe gönnen, um die letzten Tage zu verarbeiten.

    Wir haben so viel erlebt und super tolle Menschen kennengelernt! Dieses Abenteuer war wirklich das Highlight unseres Peru-Aufenthalts! Wir sind so dankbar, dass wie diese Erfahrung machen durften! Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch und viel Glück, Liebe und Gesundheit im neuen Jahr!
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