Unterwegs auf Inishowen Peninsula
May 20 in Ireland ⋅ ☁️ 12 °C
Heute Früh hat es um 07.00 h noch leicht genieselt. Aus dem Camper konnten wir viele Iren beobachten, die nach und nach bei 11 Grad Wasser- und Außentemperatur und leichtem Wind nicht nur in der See geschwommen sind, sondern danach noch in Badezeug Frühsport machten. Crazy!
Wir jedenfalls sind nach dem Kaffe/Tee, so wie ich es liebe, über kleine Seitenstraßen zum Kinnagoe Beach gefahren. An einer Stelle wurde es problematisch, denn neben einer Steigung von angegebenen 15 % musste ein sehr scharfe Kurve (110 Grad) auf teilweise Schotter gefahren werden. Das war mit 3,5 t schon knapp. Die Strecke runter zum Strand fing harmlos an, dann sah ich jedoch, dass ich auf dem Rückweg nochmals so eine Steigung bewältigen müsste - und das auf nasser Fahrbahn. Ich bin dann lieber die 100 m kurvig rückwärts berghoch gefahren, habe den Camper abgestellt und wir gingen runter zum Strand. Also wenn die Straße trocken ist => auf jeden Fall runterfahren. Ein toller Strand und schöner Übernachtungsplatz.
Anschließend war vom Strand aus der WAW (S) [Wild Atlantic Way - südgehend] wieder ausgeschildert; ähnlich abenteuerliche Straße.
Der nächste Strand war dann der Calduff Beach, der ebenfalls sehr schön war. Bei dem Spaziergang entdeckten wir sogar eine Fass-Sauna mit Strandblick. Aber länger aufhalten wollten wir uns nicht.
Nach einem kurzen Einkaufsstopp in Carndonagh ging’s dann zum nördlichsten Punkt der irischen Insel „Malin Head“. Hier haben wir bei Sonnenschein und nicht mehr ganz so kaltem Wind eine schöne und längere Wanderung gemacht. Den Hype um die Location selbst konnten wir nicht nachvollziehen (Betonturm und einigere kleinere bunkerähnliche Gebäude). Danach haben wir im Camper noch ein kleines Mahl genommen, bevor es weiterging, um einen Übernachtungsplatz zu suchen.
Nach nunmehr 11 Tagen hätten wir auch schon eine Waschmaschine voll bekommen, aber der von uns angefahrene CP Binnion Bay in Crossconell machte nicht so den tollen Eindruck. Also fuhren wir letztlich auf einen in P4N angegebenen Platz am Ende der Tullagh Bay. Genau die richtige Wahl. Absolut geräuschlos hier. Nur ganz wenig ist die Brandung zu hören, denn in die Bucht kamen nur harmlose kleine Wellen. Um hier einen Sonnenuntergang im Meer zu sehen, muss man jedoch im Juni/Juli hier sein; der Mai ist dafür zu früh. Nach chillen, Abendessen und einer Spielerunde war dann der Tag zu Ende.Read more













Traveler
Auf alles vorbereitet, die Iren
Traveler
Herrlich.