• HikingPacMan
  • Poncho-Palme
  • HikingPacMan
  • Poncho-Palme

Markgräfler Wiiwegli

Das Wiiwegli ist ein Wanderweg für Natur und Weinfreunde. Er führt gut 90 herrliche Kilometer weit durch die sanfthügelige, ins Rheintal auslaufende Landschaft des Markgräflerlandes – der Wein- und Obstregion zwischen Grenzach-Wyhlen u Read more
  • Trip start
    May 22, 2026

    Markgräfler Wiiwegli

    May 22 in Switzerland ⋅ ☀️ 7 °C

    Der Wecker klingelt um 05:00 Uhr. Ein freier Tag – und trotzdem so früh aufstehen. Warum tun wir uns das eigentlich an? Doch der Zug ist reserviert, und um 06:27 Uhr geht es los Richtung Freiburg. Nomen est omen: gleich zweimal ein Zug Richtung Freiburg. :-)

    Fast pünktlich kommen wir in Freiburg im Breisgau an, und nach einer Coke aus dem Edeka geht es los. Die ersten rund 4,5 Kilometer gehören noch nicht einmal zur eigentlichen Route, und rückblickend hätten wir wohl besser die Strassenbahn genommen. So vergeht bereits eine Stunde – wir gehören eher zu den gemütlichen Hikern – bis wir endlich am Ausgangspunkt ankommen.

    Von dort geht es direkt in die Höhenmeter, und schon bald wechseln wir aufs Trägershirt.

    Bei HikingPacMan läuft es heute nicht wirklich rund: Der Rucksack sitzt nicht richtig, und irgendwie passt einfach nichts so recht …

    Nach etwa 13 Kilometern gönnen wir uns das Mittagessen. Bis dahin verläuft die Strecke hügelig und grösstenteils auf Asphalt. Dafür gibt es Weinberge, so weit das Auge reicht. Nach dem Essen geht es zunächst ähnlich weiter, doch mit der Zeit ändert sich der Untergrund: Waldwege und Singletrails übernehmen – deutlich angenehmer.

    Nach rund 29 Kilometern und bei hohen Temperaturen erreichen wir den Camping Belchenblick und ergattern tatsächlich den letzten freien Platz. Beim Zeltaufbau werden wir gaaaanz kritisch beobachtet – was die da wohl machen? 😂

    Übrigens: Staufen im Breisgau wirkt richtig putzig. So putzig sogar, dass wir uns morgen die Zeit nehmen wollen, dort gemütlich zu frühstücken.

    Nach einem Viertel-Teller Salzbrezeln gibt es chinesische Nudeln, und zum Dessert eine Streuselschnecke. Noch ein wenig entspannen, und dann heisst es wohl: Gute Nacht.
    Read more

  • Markgräfler Wiiwegli - einfach zu heis…

    May 23 in Germany ⋅ ☀️ 21 °C

    Zuerst zum Ende: Nach fast 30 km können und wollen wir nicht mehr weiter. Wir suchen uns eine Unterkunft und kürzen die heutige Tour ab. Morgen geht es zurück – und wir hoffen, dass es dann besser passt.

    Der Tag beginnt in Staufen i. B. mit einem guten Frühstück. So gestärkt legen wir die ersten Kilometer zurück. Doch ab Mittag setzt uns die Hitze zu: fast 30 Grad. Wir trinken viel zu wenig, und auch die Mittagspause bringt keine wirkliche Erholung. Bei Kilometer 26 geht dann auch noch die Schnalle meines Hüftgurts kaputt – damit ist der Tag endgültig gelaufen.

    Die Strecke selbst ist heute vom Untergrund her deutlich angenehmer als gestern. Landschaftlich hingegen: na ja, Rebberge hat man irgendwann gesehen. Letztes Wochenende waren wir im wilden Jura – das kultivierte Land hier bildet dazu einen krassen Gegensatz.

    Jetzt versuchen wir, uns zu erholen. Morgen geht es dann auf zu Teil 3!
    Read more

  • Markgräfler Wiiwegli - Heute Hicks…

    May 24 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Am Morgen geht es – zumindest bei mir – bestens gelaunt zurück nach Schliengen. Von dort starten wir Richtung Hinkelstein.

    Auch PonchoPalme lässt sich von der guten Stimmung anstecken, und so laufen die ersten neun Kilometer richtig flott dahin – mit viel mehr Schatten als erwartet. Wirklich angenehm. Gegen Mittag wird es wieder heiss und der Schatten rar. Aber was soll’s – es geht auch so.

    In Efringen-Kirchen geraten wir mitten in einen Pfingstanlass des Weinguts Weingut Huck-Wagner. Und weil wir ja schliesslich auf dem Wiiwegli unterwegs sind, gönnen wir uns ein Glas Sekt und Trüffel-Pommes. Für unterwegs nehmen wir noch ein Eis mit – richtig lecker. PonchoPalme meint nur: «The trail provides!»

    Bei Fischingen verlassen wir kurz den Weg, in der Hoffnung, dort noch ein kühles Getränk zu bekommen. Und dann: auch dort Dorffest. Coole Musik, ein alkoholfreies Bier und Mineralwasser – perfekt.

    Zum Schluss geht es noch hinauf zum Hinkelstein, wo wir übernachten wollen. Oben angekommen ist der Platz allerdings schon besetzt. Eine türkische Frau und ihr Bruder sind dort am Grillieren. Und dann passiert echte Trail Magic 🤩 Ganz unverhofft bekommen wir ein komplettes Nachtessen: Fisch, Poulet, Salat, Kartoffeln, Couscous und scharfe Paprika – the trail provides!
    Read more

  • Markgräfler Wiiwegli - wilde Nacht🫣

    May 25 in Germany ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Nachtruhe war kurz, die geplante Tour zum Glück auch.

    Aber der Reihe nach: Nach dem wunderbaren Essen haben wir gegen 22:00 Uhr unser Lager aufgebaut. Anfangs waren wir noch kurz allein auf dem Platz, dann kamen nach und nach ein paar Leute auf ein Bier vorbei – doch später kehrte Ruhe ein. Dachten wir zumindest.

    Immer wieder liefen noch Menschen vorbei, doch gegen Mitternacht wurde es tatsächlich still. Zu früh gefreut: Um 01:30 Uhr fuhr ein Auto vor. Zuerst hörten wir einen lautstarken Streit, danach wurde es kurz ruhig, bevor das Fahrzeug umgebaut wurde und schliesslich eine nächtliche Unterhaltung in mehreren Akten begann. Offenbar störten wir nicht weiter – oder wir wurden schlicht nicht bemerkt. Gegen 03:00 Uhr war endlich Ruhe.

    Ab 05:30 Uhr „schossen“ dann bereits wieder die Vogelvergrämungsanlagen, und um 06:45 Uhr stand der erste Drohnenpilot vor der Tür.

    Lehre daraus? Man entschiede sich nicht für einen einsamen Platz mit wunderschönen Sonnenuntergang welcher aber sehr gut mit dem Auto erreichbar ist.😅

    Nach dem Frühstück ging es Richtung Binzen zum zweiten Frühstück. Von dort folgten landschaftlich reizvolle und pfadtechnisch schöne Kilometer bis nach Grenzach. Und ja, auch wenn die Tour kurz war, zog sie sich am Ende doch noch ziemlich in die Länge. Umso erleichterter waren wir, als wir endlich am Bahnhof Grenzach ankamen.

    Dort fehlte allerdings der Trailhead – oder wir haben ihn schlicht übersehen. Etwas enttäuscht stiegen wir deshalb in den Zug nach Hause.

    Schön war’s trotzdem. Und dennoch fragt man sich manchmal: Warum tun wir uns das eigentlich an?…. Weill es den Kopf lüftet, man das Land und Leute kennenlernt, es kleine Ferien sind und wir einfach das Abendteuer lieben.
    Read more

    Trip end
    May 25, 2026