• Durch die Wallachei nach Transilvanien

    30. maj, Rumænien ⋅ ☁️ 18 °C

    Um 10 Uhr startet unser Transfer von Bukarest Richtung Norden, durch die Region Wallachei - mit unserem Guide Ionut, den bikes auf und am Kleinbus und bei viel Sonne. Es ist Samstag und ein langes Wochenende hier in Rumänien, ein Großteil der Strecke besteht aus Staus 🙈. Dafür gibts ab morgen mehr Bewegung, auf der Fahrt haben wir Zeit zum Planen.
    Wir machen Pause in Sinaia - hier ist die Sommerresidenz der Königsfamilie. Sie wurde zwischen 1873-1883 und bis 1914 für König Carol I. (eigentlich ein Deutscher, offenbar gab es hier keine geeigneten Prinzen) erbaut und hatte damals schon Zentralheizung, eine Staubsaugeranlage und Aufzüge. Zu der Zeit waren die Deutschen noch führend im Ingenieurwesen 😉
    Namensgebend ist hier der Berg Sinai, so benannt von Mönchen, die hier erstmal ein Kloster errichteten. Später wurde daraus ein größerer Ort und noch später ein Skiresort. Hier kann man sehr teuer Urlaub machen.

    Unser Guide ist super, wir lernen einiges über die Geschichte des Landes und die Gebäude.

    Im Park der Residenz genießen wir die Sonne und die Bewegung, sparen aber die Zeit einer Besichtigung, denn es ist mittlerweile 16 Uhr und in unserem Ziel Brasov gibt es noch viel zu sehen. Auch das Dracula Schloss lassen wir weg, jeder, mit dem ich darüber gesprochen habe, riet davon ab.

    Nach weiteren Staus erreichen wir Brasov gegen 18 Uhr, es bleibt nur wenig Zeit, die Stadt anzuschauen. Wir sind nun am Rande der Karpaten in Siebenbürgen bzw. Transsylvanien, es gibt immer wieder deutsche Einflüsse, Brasov hieß auch mal Kronstadt. Die Altstadt ist wirklich schön, voller Menschen, denn es finden zeitgleich ein Autorennen am Stadtrand, Zieleinlauf für einen 70km Trailrun und diverse Parties statt. Auf dem Rückweg zum Hotel: Bärenalarm! 🐻 Alle Handys klingen gleichzeitig, ich bin froh, dass wir einen tiefenentspannten Guide haben 😉
    Mal sehn, ob uns morgen ein paar Braunbären auf unserer Radtour zuwinken…..
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