Aus den Bergen in die Berge
March 1 in Spain ⋅ 🌙 8 °C
Nach kurzer Beratung haben wir uns entschieden kurzerhand eine neue Unterkunft zu suchen. Schließlich wollen wir am Nachmittag auch mal raus und dabei nicht jedes Mal den Unterboden des Autos riskieren. Schnell war eine Unterkunft in Paüls (mit ü) gebucht und das stellte sich als Volltreffer heraus. Also wenn man es mit dem Flachland-Laufen nicht so hat.
Ein Dorf an dem Berg gebaut und hinter jeder Hausecke lauert die nächste kleine Gasse. Die Gastgeberin ist superfreundlich und der Bäcker um die Ecke zaubert superleckere Süßigkeiten in die Auslage. Dazu: Aussicht top, Erreichbarkeit der nächstgrößeren Stadt top, WLAN top, Einrichtung des Hauses top... Schon am Ankunftstag war klar, dass wir hier richtig herunterkommen. (Ja klar, müssen wir ja auch, weil bergig. Aber es ist natürlich mehr im esoterischen, geistigen Gemütszustandveränderntem Sinn gemeint). So schön, dass die zwei Laufeinheiten trotz Höhenmeter Spass gemacht haben.
Wir arbeiten, naschen, spazieren, kochen, bekommen Besuch. Das Leben ist schön.
Aber auch diese Zeit muss ein Ende haben, weil der Halbmarathon am Lago Maggiore näherkommt. Weiter geht es also nach Italien, mit Zwischenstop in Frankreich.
Dort hatte Anja vor ein paar Jahren etwas entdeckt, was Olaf unbedingt sehen musste. Bilder an einer Wand. Also an vielen Wänden. Digitale Bilder. Bewegte Bilder. Mit Musik. In einem ehemaligen Steinbruch in Baux-de-Provence. Absolut beeindruckend, was man mit Bildern und Technik so machen kann. Wir verbringen zwei Stunden in der Kühle und sehen uns die Show zu Picasso und Frida Kahlo an und würden sie uns auch nochmal reinziehen. Wenn wir nicht weiter müssten.
Also gehen wir und nehmen uns vor in Zukunft überall Ausschau nach Vergleichbarem zu halten.
Bevor wir den Weg nach Italien wieder aufbehmen besuchen wir noch die Burg gegenüber, stehen wieder einmal ehrfürchtig in Geschichte und freuen uns über die Grundlageninformationen für alle Age of Empire Fans.
7 Stunden Autofahrt. Zwei Stunden davon (Italien, kurz nach Grenzübertritt) waren vom Wechsel zwischen Brücken und Tunneln geprägt. Also dunkel, Tunnel, hell, Aussicht, dunkel, Tunnel, hell, Aussicht, dunkel, Tunnel, hell Aussicht, dunkel, tunnel, hell, Aussicht, dunkel, tunnel, hell Aussicht, dunkel, Tunnel, .... Absolut nicht ermüdent!
Wir kommen trotzdem gut an und schlafen eine Nacht auf einem Parkplatz. Dann geht es weiter zur neuen Unterkunft in den Bergen (wo auch sonst) am Lago Maggiore. Absolut niedlich eingerichtet, tolle, ruhige Wohnung. Wieder können wir Ausblicke genießen. Und als Bonus gönnen wir uns an zwei Abenden in Folge Pizza. Natürlich nicht aus dem Frost sondern aus der Pizzeria. Dafür lohnt sich auch die holprige Fahrt ins Tal.
Die restliche Woche sieht aus die die vorherige. Arbeit, Laufen, Gassirunde, Umgebung erkunden, ... Workation halt. Und immer ist es mehr oder weniger neblig.Read more


















TravelerTunnel....wie auf Madeira..😝..so lustig beschrieben 😅
Traveler
😘
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👍