Taschen, Kram und nix vergessen
30 gennaio, Germania ⋅ ☁️ 2 °C
Am Freitag ging es los, eigentlich wollten wir schon Donnerstag starten aber da es meiner Omi nicht so gut ging, haben wir unsere Abreise nach hinten verschoben.
Somit stand bei mir das Packen auch erst am Freitag an. Richtig motiviert zu packen war ich noch nicht, schließlich ist immer an so viel zu denken und derzeit fällt es mir recht schwer alles im Kopf zusammen zu halten. Also ging es morgens noch eine letzte große Runde mit Jack in meinen geliebten Wald, dann arbeiten und danach fand alles sein Platz in Taschen und Kisten. Olaf und ich räumten dann alles in typischer Tetris Manier in den Van und dann ging es 19Uhr (statt 14Uhr 😅) auf die Autobahn.
Eigentlich wollte ich es bis fast zur Grenze nach Frankreich schaffen aber bei Nürnberg war bei mir die Energie weg und wir suchten uns einen Platz für die Nacht.Leggi altro
Schneeeeeee
30–31 gen, Germania ⋅ ☁️ 3 °C
Auf der Fahrt von Dresden war es leider schon dunkel aber dennoch konnten wir die wundervollen Schneelandschaften begutachten.
Beim Stellplatz für die Nacht kreuzte ich die Finger, dass wir morgens wieder loskommen. Aber das war mit etwas rutschenden Reifen kein Problem.
Dank der neuen Matratzen im Van und einfach weil es wieder im Van war schlief ich so fantastisch wie lange nicht. Ich fühl mich da einfach so wohl und das beste ist das morgendliche Kuscheln mit Jack. Er liegt dann zwischen mir und Olaf und wirkt mindestens genauso glücklich wie wir.
Während Olaf ne kleine Runde mit Jack drehte, machte ich de Van fahrbereit und nach einem kurzen Stopp an Tankstelle und Bäcker ging es nun auf große Strecke nach Südfrankreich. 1200km waren für heute angesagt 🔥 Damit wir morgen am Strand aufwachen 😍Leggi altro
Sonnenaufgang am Meer
31 gen–1 feb, Francia ⋅ 🌬 12 °C
Nach knapp 14 Stunden unterwegs kamen wir an einem meiner Lieblingstellplätze an.
Nur eine Düne trennt das Auto vom weiten Sandstrand.
Die Fahrt war gut und zum Ende hin sehr anstrengend aber mit Hilfe eines spannenden Hörbuchs machbar. Hier folgt unbezahlte Werbung, weil die Hörbücher einfach klasse sind. Es sind mehrere abgeschlossene Teile und geht los mit Teil 1: Der Tod kommt mit dem Wohnmobil.
Es ist ein humorvoller Krimi mit verrückten Zufallstoden oder Morden auf dem Campingplatz. Toll gesprochen und absolut kurzweilig. Also dankt mir später für die Empfehlung 😏
Am todesfallfreien Stellplatz angekommen, ging es natürlich erstmal ans Meer. Bei Vollmond einfach noch berauschender.
Am nächsten Morgen weckte uns erst der Wecker und dann die ersten Vorboten der Sonne. Ach ja, hier an diesem Platz kann man ja sehen wie die Sonne überm Meer aufgeht. Also los anziehen und erstmal raus.
Wir tobten am Strand rum, was besonders für Jack eine Herausforderung war, da er der Meinung war, er müsse mich hüten. 🙈 Ich zeigte ihm dass ich keins seiner Schafe bin die er im Schlaf jagt und dann hatten wir noch ordentlich Spaß zusammen.
Wir machten den Van wieder fahrbereit, was bei 12 Graf Außentemperatur und offenen Türen wesentlich einfacher ist als bei 0 Grad und dann ging’s auf die letzte Etappe zu unserem ersten längeren Übernachtungsziel. 🥰 🇪🇸Leggi altro
Warum hat der Supermarkt geschlossen?
1–8 feb, Spagna ⋅ ⛅ 12 °C
Nach dem wundervollen Sonnenaufgang ging es nun endlich an die letzte Fahretappe nach Spanien. Knapp 6h sagte das Navi. Erstmal steuerten wir einen Supermarkt an. Wir waren noch nicht mal richtig auf der Schnellstraße da war neben der Fahrbahn ein kleiner Tümpel, so knapp 5m vom Auto entfernt. Als wir uns näherten dachte ich noch, „ach schau mal ein Reiher“ und dann sah ich was hinter ihm war. Locker 20 Flamingos standen ca. 5-10m entfernt von der Straße. Wow wie beeindruckend.
Zeit und Platz zum Anhalten war leider nicht, also genossen wir einfach den Anblick.
Ca.20min später rollten wir auf den Parkplatz des Supermarktes. Ringsherum waren auch noch andere Geschäfte und irgendwie alle geschlossen. Naja gut wir waren mit 8:30Uhr auch relativ früh. Nochmal nachgeschaut, der Supermarkt müsste offen sein, doch die Tür blieb zu. Völlig verwundert wie das an einem Samstag passieren kann und ob hier ein Feiertag ist, fuhren wir zu einem Supermarkt den wir weiter vorn schon gesehen hatten und der offen war.
Erst deutlich später auf der Autobahn kam mir dann endlich in den Sinn, dass es ja Sonntag ist und natürlich fast alles geschlossen hatte 😅🙈
Gegen 15/16Uhr und ziemlich erschöpft von der Fahrt kamen wir endlich an unserem Ziel an. Ein wundervolles kleines Häuschen, liebevoll von guten Freunden von mir ausgebaut und eingerichtet, und uns für die erste Woche bereitgestellt.
Nach einer kleinen Videoeinweisung und einer ersten herrlichen Runde mit Jack mummelten wir uns auf die Couch vor den Kamin und ich spürte direkt wie einfach alles von mir abfiel.
Das erste was uns beim Aussteigen hier auffiel war die unglaubliche Ruhe. Kein Straßenlärm, keine Menschen, nur Vogelgezwitscher und das leise Rauschen des Flusses.
Kleiner Hinweis: Aus Respekt vor ihrer Privatsphäre habe ich beim Standort die Stadt Valderrobres ausgewählt. In diesem Gebiet befindet sich die Unterkunft, aber der genauen Standort bleibt privat.
Es folgen demnächst noch mehr Berichte zu unseren Tagen hier.Leggi altro
Das V in Workation beginnt
7 febbraio, Spagna ⋅ ☀️ 10 °C
Nach der ersten Arbeitswoche soll es jetzt etwas weniger Work sein. Wir haben Urlaub und wollen das auch nutzen. Also wird kurzerhand entschieden, das La Fresneda der erste "Tourispot" sein soll und wir uns Samstag das Castillo Santa Barbara anschauen. Das Wetter lädt zum Wandern ein und das nutzen wir. Nach gut einer Stunde, ohne Fremdkontakt kommen wir am Fuße des Schlosses an und sind begeistert von den vielen kleinen Gässchen, die La Fresneda zu bieten hat. Hier verirren sich eher selten Touristen hin und so sind wir einigermaßen ungestört beim Aufstieg und Erkunden der Ruinen . Denn neben der noch intakten Kirche ist das Schloss arg renovierungsbedürftig. Trotzdem steht man mitten in der spanischen Geschichte und hat noch einen großartigen Blick in die Gegend.
Auf dem Nachbarhügel finden wir noch eine kleine Kirche die am Ende des Kreuzweges steht. Und aus irgendeinem Grund "erschien" den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts neben der Kirche "Espiral". Eine aus Steinen gelegte Spirale, die.... Naja eben eine Spirale ist. So richtig weiß niemand wer dafür verantwortlich ist, aber jetzt ist sie da und wir laufen natürlich im Kreis...
Zurück auf dem kleinen Marktplatz gibt es noch eine Paella in der örtlichen Kneipe. Lecker und definitiv eine Empfehlung!
Danach ging es zurück, das Wetter war uns weiter wohl gesonnen und so konnte das Resümee des Tages nur lauten: Ein toller Start in die Urlaubswoche!
Der Sonntag stand dann eher im Zeichen des Sports. Fussball, Laufen, Football. So soll der Tag aussehen und nach recht entspanntem Start sind wir flott einkaufen gewesen (Super Bowl = Süßigkeiten Bowl) um dann Olaf beim Fußball abzuliefern.
C.F. Valderrobres gegen Calamocha C.F. Achte Liga, der Vorletzte gegen Drittletzten. Ein Leckerbissen war da nicht zu erwarten und ich wurde nicht enttäuscht. Amateurfußball at its best (or at its mittelmäßigst). Lange Bälle ins nichts, Einwürfe auf Sackhöhe, Übersteiger im Niemandsland und überhaupt alles, was man auch von zu Hause kennt und selbst mal falsch gemacht hat. Trotzdem fühlt es sich noch an wie Fußball. Die haben Bock und die gute 120 Zuschauer machen sogar ab und zu Alarm. Nach 10 Minuten geht das Heimteam verdient in Führung. Danach passiert nicht mehr viel, also habe ich Zeit durchs Stadion zu stromern. Es ist in die Jahre gekommen aber zweckmäßig. Die drei kleinen Tribünen sind komplett überdacht und die Kneipe bietet auch Merch an. Natürlich schlage ich zu und bin damit ab sofort stolzer Fan und Schalbesitzer. Die Farben passen ja zu den Goldfüßen aus Dresden.
Die zweite Halbzeit ist auch kein Augenschmaus, aber beide Teams kämpfen. Das 2:0 macht eigentlich den Deckel drauf, aber der Schiedsrichter will es nochmal wissen. Er zeigt vier Minuten Nachspielzeit an in der es noch einmal eine zweiminütige Verletzungspause gibt. Das lässt er natürlich nachspielen und so kommt das Auswärtsteam in der 99. Minute (??) zum Anschlusstreffer. Und weil die Sonne rauskommt, gibt es nochmal zwei Minuten drauf. Das verstehe ich ebenso wenig, wie die Fans des Heimteams, die das dem Schiri auch "kundtun". Warum den Offiziellen dann nach dem Abpfiff (2:1 Endstand) beim Gang in die Kabine gedroht werden muss erschließt sich mir dann allerdings nicht.
Am Ende blieb es dann doch bei Worten und Gesten und die Heimfans konzentrierten sich darauf ihr Team zu feiern, als wären sie Meister geworden. Ich feiere ein bisschen mit und mache mich dann auf dem Weg zum Van. Anja wartet und ich hab ja da noch einen Trainingsplan, der eingehalten werden will.
12 km am Ufer des Matarrana, da macht Laufen fast noch Spaß. Ich bin also etwas zu schnell, aber das ist gar nicht schlimm. Schließlich warten am Ende die beim Bäcker gekauften Süßigkeiten. Urlaub, kann man mal machen.
Jetzt versuchen wir noch beim Super Bowl durchzuhalten und morgen (also heute) schauen wir mal, was das Leben so bringt.Leggi altro
Gänse Geier? Geier gennse!
10 febbraio, Spagna ⋅ 🌬 17 °C
In den vergangenen beiden Tagen hatten wir uns wieder das erkunden der Gegend zum Ziel gemacht. Dieses Mal sollte es, mit Opas Fernglas, auch um Tierbeobachtung gehen. Das Vogelkonzert am Morgen ist nicht zu überhören und immer wieder kreisen größere Fliegeviecher über uns. Fuchs, Wildschwein und sonstiges flugunfähiges Getier soll es hier auch geben.
Vorgestern ging es also zu Fuß nach Torre del Compte. 4 km vorbei an Mandel- und Olivenbäumen. Beim kurzen Halt auf einem toll gepflegten Friedhof, haben wir ein Grab entdeckt, auf dem "unser" Viadukt zu sehen war. Vielleicht einer der Erbauer?
"Unser Viadukt", weil es in direkter Nachbarschaft zu unserer Unterkunft steht.
Torre del Compte selbst ist ein kleiner sehr niedlicher Ort. Wahrscheinlich hat er auch Einwohner. Gesehen haben wir aber niemanden. Weder beim Gassenschlendern, noch bei der Kirche oder auf dem Rückweg begab über den ausgeschilderten Wanderweg. Siesta oder doch Angst vor Touris?
Auf dem Rückweg sind wir noch in ein altes (fast) verlassenes Kloster, nebst Klostergärten gestolpert. Die ursprüngliche Nutzung war zwar mittlerweile Geschichte, aber als Lager und Garten ist die Anlage immer noch nutzbar.
Und was war jetzt mit der Tierbeobachtung? Einen Reiher konnten wir erblicken. An seinem "eigenen" Löschteich sitzend machte er zwar eher den Eindruck, als wäre er etwas verschroben und würde von anderen vermieten. Aber Tier ist Tier und das Fernglas holt auch schräge Reiher näher. Glück hatten wir auf dem Weg aus dem menschenleeren Ort. Dort kam hinter einer Hausecke ein Gänsegeier (haben wir mit Buch und google gecheckt) hervor, flog über uns hinweg und hat sich wahrscheinlich über unsere erstaunten Blicke gewundert. Sieht man halt nicht alle Tage so nah...
Gestern haben wir uns dann für eine Stunde ins Auto gesetzt und Prat de Compte als Ziel ausgewählt. Anja war hier schon und jetzt weiß auch Olaf warum. Parkplatz am Ende der Straße, mitten in den Bergen, an einem verlassenen Bahnhof an der Via Verde. Eine Runde über den Berg und an einem Kloster und einer Schlucht vorbei zurück zum lang geschlossenen Bahnhof.
Schon direkt nach dem Start des Fußmarsch (am Ende sollten es 10 km und 500 Höhenmeter sein) war es grün und laut. Und nein, es war nicht Hulk im Zerstörungsmodus. Grün war die Umgebung. Alles, was die Gegend an Bäumen, Sträuchern und Wiesen zu bieten hat war vertreten. Teilweise Urwald. 200 Meter weiter dann wieder Olivenbäume, gefolgt von Nadelbäumen. Klingt jetzt schon traumhaft? Ist es auch. Aber das Konzert, dass die Vögel abgeliefert haben, hat den ganzen Trip mehr als abgerundet. Wir haben ein paar Schnipsel aufgenommen und werden unsere Vogelkundlerapp mal stressen müssen.
Durch dieses Paradies zog sich also unser Wanderweg. Wobei Wanderpfad mit kurzen Klettereinlagen der Wahrheit näher kommt. Links und rechts Berge, immer wieder ein grandioser Ausblick und eine ständig wechselnde Umgebung. Da war auch der kurze Off Grid Ausflug kein Problem. Der führte uns zu einer verlassenen Hütte und kurzen Träumereien, wie schön es wäre hier zu wohnen.
Wir lassen hier Bilder sprechen und kürzen die Reportage ein wenig ab. Oben auf dem Berg ein weiterer toller Blick bis hin zum Meer. Bergab jede Menge verschiedene Steine und Felsformationen. Unten angekommen steht ein Kloster mitten in den Bergen (inkl. Gaststätte und deutscher Kinderreisegruppe).
Und direkt nebenan eine "Schlucht" mit aktuell mittelgroßem Fluss. Absolut idyllisch! Das wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir hier waren!
Der Heimweg führte uns dann nochmal zur Wäscherei und in den Discounter. In Valderrobres trennten sich dann unsere Wege kurz. Olaf musste den Trainingsplan erfüllen und Anja konnte schon vorfahren und das Auto vor packen. In der Nacht sind die Besitzer des Hauses wiedergekommen und wir wollten rechtzeitig in unseren Van umziehen.
Tiere, Natur, Berge, Pfade, Ausblicke, wenig Menschen. Volle Kanne Urlaub!Leggi altro
Bitem Up
15–21 feb, Spagna ⋅ ☁️ 14 °C
Nach der Urlaubswoche habe wir uns (vorerst) von unseren ortsansässigen Freunden verabschiedet. Für die nächsten zwei Wochen soll Bitem unsere Heimat sein. Ein Airbnb etwas ab vom Schuss. Wobei "etwas" an der Stelle untertrieben ist. Die Fahrt nach Bitem dauert ca. eine Stunde. Die Fahrt vom Verlassen der Hauptstraße bis zum Haus kostet uns dann nochmal 20 Minuten. Für 5 km wohlgemerkt. 250 Höhenmeter wollen überwunden werden. Und auf dem letzten Kilometer machten uns Bremshügel (oder Wasserrinnen?) das Leben zusätzlich noch schwer. Sie sind nämlich teilweise selbst kleine Hügel und so passt zwischen Auto und Straße manchmal keine Zeitung mehr.
Oben angekommen war schnell klar, dass wir hier einen mega Ausblick haben. Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, beides kann jeden Abend bestaunt werden. Der Wetterbericht verspricht es jedenfalls. Wir mussen uns aber auch genau überlegen, wie oft wir hier hoch und runter fahren wollen.
Und dann wäre da noch das Training zum Halbmarathon. "Geländelauf" schlägt die KI des Trainingsplans vor. Na Gelände ist das hier. Aber 6 Mio Höhenmeter?
Die Woche ist schnell erzählt. Wir Arbeiten, Spazieren, gehen sowas ähnliches wie Laufen und versuchen die Gegend zu erkunden. Leider ist das nicht so einfach, weil: Hier gehts nur hoch und runter. Es wird gejagt (teilweise ab 5 Uhr), Die Wege werden von Mountainbikern und Motocrossfahrern genutzt. Die Berge... Und man kann hier keine 100m gehen, ohne ein Nest von Eichenprozessionsspinnern zu sehen. Zu guter Letzt sei noch der wind erwähnt. Böen bis 110 km/h, sind im Haus aushaltbar. Draußen verbuchen wir sie eher als neue Erfahrung.
So ist es schwer die Zeit nach der Arbeit zu genießen und wir entscheiden uns kurzerhand hier eine Woche zu verbringen und dann weiterzuziehen. Die Woche wird trotzdem ausgiebig genossen. Das Haus ist toll, und wenn man nur auf der Straße bleibt (ein Auto am Tag) sind auch Spaziergänge ok. Siehe Bilder anbei.
Das Wochenende verbringen wir wieder bei unseren Freunden. Helfen beim Bau, machen ein BBQ und natürlich müssen wir auch auf den Hundewelpen aufpassen. Tagsüber sehr warm, nachts arschkalt. Trotzdem ist es ein neues "zu Hause".Leggi altro




































































