• Bitem Up

    15.–21. feb., Spanien ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach der Urlaubswoche habe wir uns (vorerst) von unseren ortsansässigen Freunden verabschiedet. Für die nächsten zwei Wochen soll Bitem unsere Heimat sein. Ein Airbnb etwas ab vom Schuss. Wobei "etwas" an der Stelle untertrieben ist. Die Fahrt nach Bitem dauert ca. eine Stunde. Die Fahrt vom Verlassen der Hauptstraße bis zum Haus kostet uns dann nochmal 20 Minuten. Für 5 km wohlgemerkt. 250 Höhenmeter wollen überwunden werden. Und auf dem letzten Kilometer machten uns Bremshügel (oder Wasserrinnen?) das Leben zusätzlich noch schwer. Sie sind nämlich teilweise selbst kleine Hügel und so passt zwischen Auto und Straße manchmal keine Zeitung mehr.
    Oben angekommen war schnell klar, dass wir hier einen mega Ausblick haben. Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, beides kann jeden Abend bestaunt werden. Der Wetterbericht verspricht es jedenfalls. Wir mussen uns aber auch genau überlegen, wie oft wir hier hoch und runter fahren wollen.
    Und dann wäre da noch das Training zum Halbmarathon. "Geländelauf" schlägt die KI des Trainingsplans vor. Na Gelände ist das hier. Aber 6 Mio Höhenmeter?

    Die Woche ist schnell erzählt. Wir Arbeiten, Spazieren, gehen sowas ähnliches wie Laufen und versuchen die Gegend zu erkunden. Leider ist das nicht so einfach, weil: Hier gehts nur hoch und runter. Es wird gejagt (teilweise ab 5 Uhr), Die Wege werden von Mountainbikern und Motocrossfahrern genutzt. Die Berge... Und man kann hier keine 100m gehen, ohne ein Nest von Eichenprozessionsspinnern zu sehen. Zu guter Letzt sei noch der wind erwähnt. Böen bis 110 km/h, sind im Haus aushaltbar. Draußen verbuchen wir sie eher als neue Erfahrung.
    So ist es schwer die Zeit nach der Arbeit zu genießen und wir entscheiden uns kurzerhand hier eine Woche zu verbringen und dann weiterzuziehen. Die Woche wird trotzdem ausgiebig genossen. Das Haus ist toll, und wenn man nur auf der Straße bleibt (ein Auto am Tag) sind auch Spaziergänge ok. Siehe Bilder anbei.

    Das Wochenende verbringen wir wieder bei unseren Freunden. Helfen beim Bau, machen ein BBQ und natürlich müssen wir auch auf den Hundewelpen aufpassen. Tagsüber sehr warm, nachts arschkalt. Trotzdem ist es ein neues "zu Hause".
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