• Reiko L
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Work&Travel

Ett äventyr utan slut av Reiko Läs mer
  • Ankunft Jörn

    4 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ⛅ 31 °C

    Irgendwie haben wir es doch noch geschafft, zur richtigen Zeit am richtigen Terminal zu sein, sodass Jörn irgendwann kam und wir nun 3 Leute in unseren Camper reinquetschen mussten, was wir dank unserer Packkünste irgendwie noch hinbekommen haben. Während wir weiter auf verschiedene Campingplätze gehen würden, ging Jörn in Hostels schlafen, wo natürlich schon vorprogrammiert ist, dass irgendwann was schiefgehen würde.
    Zuerst sind wir nach Queenstown reingefahren und haben dort Mittag gegessen. Queenstown ist bekannt für den Fergburger, den wir dann natürlich auch selbst ausprobiert haben. Da etwa 10 Mitarbeiter in der offenen Küche in Maschinenbandproduktion die Burger zusammenbauen, mussten wir nur etwa eine jeweils eine viertel Stunde anstehen (die Schlange ging aus dem Laden heraus) und auf den Burger warten. Er kostet etwa so viel wie ein normaler Burger in Neuseeland und ist zwar auch ein guter Burger, den Hype um den Burger muss man jedoch nicht ganz verstehen.
    Mit vollem Magen sind wir Richtung Glenorchy gefahren, es hat jedoch angefangen zu regnen, sodass man nichts mehr gesehen hat. Da die Strecke so schön war und am nächsten Tag das Wetter besser sein sollte, haben wir uns daher dazu entschieden, es dann nochmal zu probieren.
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  • They're taking the hobbits to Isengard

    5 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ☁️ 8 °C

    Also nun Runde 2 nach Glenorchy. Auf dem Weg haben wir den Bob Cove Walk gemacht, ein dreiviertelstunden Walk, der durch einen Wald entlang des Sees (Bild 1) ging, wobei das Wasser sehr klar war. Auch die Fahrt hatte wieder etwas herzugeben, da es entlang des Wasser mit Blick auf die Berge ging. Bei Glenorchy haben wir noch einen zweiten Walk unternommen, der entlang einer Lagune mit schwarzen Schwänen ging, die jedoch leider zu weit weg zum Fotografieren waren.
    Danach ging es, wie der Titel schon andeutet, endlich nach Isengard. Der Weg bestand jedoch wieder aus Kiesstraße und es ging zusätzlich noch durch Furten, wo wir Angst um das Auto hatten und in Schrittgeschwindigkeit durchgefahren sind, immerhin hatten wir unser eigenes Abenteuer, nach Isengard zu kommen. Als wir dort angekommen sind, brauchten wir etwas Fantasie, uns Isengard in der Steppe vorzustellen.
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  • Bendigo

    5 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ⛅ 30 °C

    Den ganzen Weg aus der Pampa zurückgefahren, ging es von Queenstown aus weiter nach Arrowtown, ein süßer, kleiner touristischer Ort ein paar Kilometer weiter, in dem zu den Zeiten des Goldrausches (nicht wirklich) in Neuseeland ein historisches asiatisches Dorf mit improviersten kleinen Hüttchen gab.
    Und es hat auch nicht lange gedauert, bis es mit dem Campen auch schiefgelaufen ist. Jörn hat ein Hostel in Bendigo gebucht, wo es in der Nähe auch einen Campingplatz gab. Irgendwann kamen wir nach Bendigo, um Jörn rauszulassen, und waren bei unserer Navigation da, wo Bendigo sein sollte. Der Haken war, dass wir nur eine lange Straße vor uns hatten und bald ein Schild bei einer Abfahrt kam mit "Bendigo Wineries". Da es nicht wirklich nach Hostel ausgesehen hat, hat Jörn die Adresse nachgeguckt und es stellte sich bald auch schon heraus, dass er zwar ein Hostel in Bendigo gebucht hat, dieses Bendigo jedoch in Australien und nicht in Neuseeland ist.
    Naja ändern konnten wir es nicht mehr und daher haben wir dann beschlossen, zu dritt auf den Sitzen im Auto zu schlafen. Dafür haben wir abends noch den Sternenhimmel bestaunt (man kann die Milchstraße sehen) und versucht, mit der Kamera Bilder zu machen, was mehr oder weniger solange gut ging, bis der Vollmond rauskam.
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  • Verregnetes Warmlaufen

    6 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 9 °C

    Die Nacht bei Bendigo nach einer gefühlten Ewigkeit überstanden, ging es weiter nach Wanaka (Bild 2). Wir wollten dort den Rob Roy Track wandern, der mindestens 5 Stunden geht. Da es jedoch sehr bewölkt war und auch nach Regen aussah, dachten wir uns, dass man auf der Wanderung nicht wirklich was sehen würde. Daher haben wir eine kleine andere Wanderung gemacht, auf der es dann bei Wind angefangen hat zu regnen, weshalb wir kurz vor der Spitze umgekehrt sind.Läs mer

  • Rob Roy Track

    7 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ⛅ 29 °C

    Das Wetter sollte besser am Nachmittag besser werden, weshalb wir erst relativ spät um 9 beim Parkplatz waren. Dieser war dann auch voll und wir haben bei unserer App gelesen, wie viele wegen Falschparken einen Strafzettel bekommen haben. Einglück konnten wir einen Platz von wem, der gerade weggefahren ist, ergatten, sodass wir nun beruhigt loswandern konnten.
    Der Anfang der Strecke ließ einen schon erahnen, was auf einen zukommen würde. Man sah, wie die Leute auf einem schlangenlinieg-förmigen Weg den Berg hochgingen. Einglück war es bewölkt, sodass wir die Spitze nicht sehen konnten und so der Aufstieg nicht noch anstrengender wurde als er so schon war. Wir haben dementsprechend auch viele Pausen gemacht und im weiteren Verlauf kamen uns Leute entgegen, die sich auf der Spitze den Sonnenaufgang angucken wollten. Leider war bei denen alles bewölkt, sodass man nichts sehen konnte und so den langen Aufstieg umsonst auf sich genommen haben, weshalb sie dementsprechende Miene im Gesicht hatten.
    Nach einigen Pausen oben angekommen, klarte es allmählich auf, wodurch man nach einer halben Stunde endlich etwas sehen konnte. Die Aussicht konnte sich auch wirklich sehen lassen und wir sind dann auch zurück zum Punkt gegangen, wo man das Instagram Bild schießt. Diesen haben gerade vier Chinesen mit einer Drohne seit einer halben Stunde blockiert, sodass wir alle anstehen mussten (alle anderen in der Schlange waren natürlich auch deutsch). Beim Instagram Bild haben die Leute dann verschiedene Posen gemacht, wobei wir es bei einer normalen belassen haben.
    Die Motivation für den Abstieg war nicht so groß, weil man von oben den Carpark (unter anderem Bild 2 unten rechts) sehen konnte und der verdammt klein war. Letzen Endes hat er immerhin nicht so lange wie der Aufstieg gedauert.
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  • An die Westküste

    8 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 20 °C

    Nun ging es endlich an die Westküste, die berüchtigt für ihre geringe Bevölkerungsdichte und schönen Landschaft ist. Jedoch ist der Preis für die schöne Landschaft, dass man direkt von Sandflies umzingelt ist, sobald man aus dem Auto geht.
    Unsere erster Stopp war in Haast (Einwohnerzahl 300), der erste Ort an der Westküste, an dem wir eine Nacht überbrückt haben. Abends konnte man sogar vom Campingplatz aus, der in dem Ort steht, den Sternenhimmel sehen, an dem ich sogar eine Sternenschnuppe gesehen habe.
    Am nächsten Tag sind wir nach Fox Glacier (nur zum Ort, nicht zum Gletcher) gefahren, wo wir auf dem Weg noch einen Abstecher an einen Strand für einen Spaziergang gemacht haben. Beim Fox Glacier liegt der Lake Matheson, der bekannt für die Spiegelung von Mount Cook ist.
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  • Lake Matheson

    9 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir haben zwar schon am Vortag Lake Matheson einen Besuch abgestattet, jedoch konnte man aufgrund des Windes keine schöne Spiegelung am Wasser sehen (Bild 6). Dafür konnten wir schon mal einen guten Spot zum Fotografieren finden und sind ein Mal um den ganzen See rumgelaufen.
    Am nächsten Morgen sind wir um halb 6 aufgestanden, um den Sonnenaufgang bei einem hoffentlich windstillen Lake Matheson zu sehen. Als wir an unserem Spot angekommen sind, stand dort alles voller Hobbyfotografen, die sich mit ihren Stativen und fetten Kameras gemütlich gemacht haben. Wir haben irgendwo auch noch einen Platz gefunden und haben auch gefühlt 50 Fotos vom Lake Matheson gemacht (man wusste schon gar nicht mehr, was man aussortieren soll). Auf den Bildern kommt eigentlich gar nicht rüber, wie man den Nebel am See sehen kann und Einglück war es relativ windstill, sodass man die Spiegelung wirklich gut sehen konnte. Sobald die ersten Sonnenstrahlen auf den Berg schienen und der Nebel aufstieg, gingen die meisten Fotografen wieder, was eigentlich relativ schade ist, weil es eigentlich durch den beleuchteten Nebel dann noch schöner war und die meisten nur für das eine Foto am Anfang gekommen sind, ohne es selbst wirklich zu erleben.
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  • Franz Josef Glacier

    9 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 15 °C

    Von dem Fox Gletscher, der wegen der Verwüstung durch einen Sturm gesperrt war, sind wir zum Franz Josef Gletscher weitergefahren, der nich weit weg war. Dort haben wir eine 5 stündige Wanderung auf eine Aussichtsplattform unternommen, von der man den Gletscher gut von der Nähe sehen konnte. Es ging über lange Hängebrücken und das eine Mal haben wir uns sogar verlaufen, weil wir die Wegkennzeichnung nicht mehr sehen konnten und unseren Vorläufern hintergewandert sind. Irgendwie haben wir dann doch irgendwann gemerkt, dass es nicht mehr der Wanderweg war, und zum Gletscher mit einer netten Aussicht gefunden.Läs mer

  • Hokitika

    10 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 19 °C

    Weil in Hokitika am Wochenende ein Essensfestival über Wildtiere gab, war alles relativ ausgebucht, weshalb wir einige Kilometer abseits von Hokitika ein Hostel für Jörn finden mussten. Wir sind zuerst zur Hokitika Gorge gefahren, bei der es einen türkisfarbenden Fluss zu sehen gab. Jedoch konnte man hier wieder auch nicht 1 Minute stehenbleiben, ohne von Sandflies lebendig aufgefressen zu werden.
    Danach sind wir nach Hokitika gefahren, wo wir aufgrund der Wärme eine 2 Liter Packung Eis am Strand gelöffelt haben. Später sind wir nach Greymouth gefahren, wo wir auch an einen See gefahren sind, in den Jörn sich an einem Seil hineingeschwungen hat.
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  • Pancake Rocks

    11 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ⛅ 12 °C

    Die Pancake Rocks liegen an der Westküste und sind eine relativ große touristische Aktion. Ihren Namen haben sie dadurch bekommen, dass die Rocks wie gestapelte Pancakes aussehen. Die Existenz dieser Rocks wird jedoch leider dadurch bedroht, dass Wind und Wasser die Rocks immer mehr zu normal geformten Steinen machen.
    Wir sind weiter nach Westport gefahren, wo wir uns ein letztes Mal einen kleinen Eispott gekauft und zu dritt geteilt haben. Dann war es auch schon wieder Zeit, Jörn zu verabschieden, weil wir den Arthur's Pass fahren wollten, wohingegen Jörn nach Nelson beim Able Tasman Nationalpark fuhr, um sich selbst ein Auto zu mieten und den Osten der Südinsel runterzufahren. Zwischendurch haben wir auf dem Rückweg mitten auf der Fahrt angehalten, uns auf Felsen am Wasser gesetzt und die Ruhe genossen.
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  • Der Westküse entlang

    11 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 18 °C

    Bei strahlend blauem Himmel fuhren wir von Greymouth die Westküste hoch. Die Straße ging weitgehend an der Küste entlang, sodass wir fast die ganze Zeit Blick auf das Meer hatten. Nebenher ging es durch tropisch aussehenden Wald, wodurch die Fahrt mit der Fahrt nach Milford Sound unsere schönste war, die gefahren sind.Läs mer

  • Arthur's Pass

    12 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 7 °C

    Um von der Westküste zurück nach Christchurch zu kommen sind wir über den Arthur's Pass gefahren, der sogenannte "Great Alpine Highway", der durch die Southern Alps geht. Gerade am Anfang ging es steil bergauf und es dauerte nicht lange, bis wir an einem Unfall vorbeigefahren sind, wegen dessen sogar ein Hubschrauber gekommen ist. Da wegen des Unfalls die ersten Aussichtspunkte gesperrt waren, haben wir unseren ersten Halt bei dem Devils Punch Waterfall gemacht, zu dem wir noch ein kleines Stück gehen mussten (Bild 2). Danach ging es weiter durch den Pass, der sich wieder durchaus sehen ließ. Noch einen Zwischenstopp bei Castle Hill gemacht, haben wir eine Nacht im Arthur's Pass gecampt, was jedoch verdammt windig war. Daher hatten wir unseren Gaskocher im Auto, sodass wir ausversehen ein Loch in die Matratze reingebrannt haben, ups..Läs mer

  • Castle Hill

    12 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 7 °C

    Castle Hill ist ein Feld von Felsen, in dem man Stunden verbringen kann. Es hat sich wie ein großer Spielplatz angefühlt, weil man einfach fast überall hochklettern konnte. An einigen konnte man jedoch leider nur mit richtiger Kletterausrüstung hoch.Läs mer

  • Cathedral Cliffs

    13 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ⛅ 21 °C

    Weil wir schon nicht die Cathedral Cove in Coromandel gesehen haben, wollten wir uns zumindest die Cathedral Cliffs angucken, um wenigstens eine gesehen zu haben. Nahe davon war eine Bucht, an der wir uns ein Porridge zum Mittag gemacht haben und am Strand Spazieren gegangen sind. Es ging weiter zu einem kleinen Naturreservat, in dem viele Schafe rumgelaufen sind, wo man mit dem Auto ganz behutsam durchfahren musste.Läs mer

  • Akaroa

    14 mars 2018, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 8 °C

    Nun sind wir doch noch nach Akaroa, was auf der Halbinsel bei Christchurch liegt, gefahren, wohin wir eigentlich schon am ersten Tag unseres Roadtrips hinfahren wollten. Zuerst sind wir mit 30kmh auf einen der Berge der Peninsula gefahren, wo wir weitgehend alleine auf der Straße (es war auf der Straße auch nur von der Breite her für ein Auto Platz) waren und daher die schöne Rundumaussicht für ein Picknick genutzt haben. Einen Tee aufgesetzt, hingesetzt und einfach nur die Ruhe und Sicht genossen. Nicht weit davon war noch ein Secret Beach, zu dem man sich abseilen musste und an dem wir Paoa Shells gefunden haben, die man sonst in Souvenirläden kaufen kann.
    Später sind wir noch an die Le Bons Bay gefahren, wobei es mal wieder ein Abenteuer war, den Weg zu finden. Als wir die Bay aber endlich gefunden hatten, konnten wir uns mit einem Buch am Strand entspannen.
    In Akaroa angekommen, fühlt man sich nicht mehr ganz wie in Neuseeland, stattdessen liest man immer mehr französische Wörter und sieht Frankreich Flaggen. Den Abend haben wir von unserem Campingplatz einen kleinen Abstecher noch nach Akaroa gemacht, wobei es gerade Anbruch der Dunkelheit war, wodurch es mit den Bergen und den Lichtern sehr idyllisch wurde.
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