Holland,4, Masstrich
27. april, Holland ⋅ ☁️ 12 °C
29.4.2026
Heute wieder 7 Sonnen am Himmel.
Wir hatten nicht viel vor, nur in die Stadt mit den Rädern fahren. Es war Markttag, was wir nicht wussten und freuten uns darüber. Dann ging es weiter über Kopfsteinpflaster, die ganze Innenstadt war damit bestückt, zu der einen und anderen Sehenswürdigkeit.
Heute wollten wir beim Mittagessen auf dem Schiff sein. Hat auch gut geklappt. Als wir die Räder Nähe Bord abstellen, sahen wir noch ein Pärchen Blesshühner auf dem Wasser ein Nest bauen mit 8 Eiern drinn. Der "Papa" war super fleißig und schaffte Ästchen für Ästchen für ein sicheres Nest bei.
Nach den Mittagessen machten wir uns auf dem gegenüberliegenden Radweg der Maas von Maastrich in Richtung Meer. Uns folgten ein Schar von jungen Leuten die wahrscheinlich auf ein Event wollten. Das war uns unheimlich, die fuhren sehr selbstsicher, wo wir nur Touristen ohne Ahnung in die gleiche Richtung fuhren, offensichtlich alles Studenten, waren alle fast gleichaltrig. Maastrich ist ja Universitätsstadt. Wir drehten lieber um, so viele Fahrradfahrer im Rücken tat uns nicht gut. Es ging für uns zurück nach Maastrich, wir brauchten noch einwenig Bargeld. Normalerweise haben wir genug Geld dabei, aber unser Vorrat wurde durch das Räder Mieten, was nur Cash ging, doch sehr reduziert. Ich habe mir nicht vorstellen können, wie schwierig es sein könnte Geld per Karte im Ausland zu holen. Allein bis ich überhaupt wusste wo so ein Geldautomat ist. Ich brauchte mehrere Anlaufstellen bis mir jemand sagen konnte wo so ein blöder Geldautomat ist/sei. Der Geldautomat war nun endlich gefunden, aber wie bediene ich ihn. Will nicht weiter auf die Odysee eingehen. Letztendlich half mir ein junger Mann bei dem Automat, den ich ansprach. Man was war ich erleichtert als es klappte Bargeld zu bekommen. Mir ist es aber nicht leicht gefallen jemanden direkt vor solch einem Automaten anzusprechen, man weiss ja nie an wen man gerät. Ich hatte Glück. Nun weiss ich wie es geht.
Bei Auslaufen der Symphony läutete sogar die Glocken von Maastrich und die Abendsonne begleitete uns Richtung Arnheim.
Wissenswertes:
Maastricht ist die Hauptstadt der niederländischen Provinz Limburg und eine der ältesten Städte der Niederlande. Die Stadt liegt im äußersten Südosten der Niederlande zwischen Belgien und Deutschland, an beiden Seiten der Maas.
Bereits etwa 500 v. Chr. gab es im heutigen Stadtgebiet von Maastricht eine keltische Ansiedlung an einer Furt über die Maas. Der Name der Stadt ist aus dem lateinischen Traiectum
ad Mosam und Mosae Traiectum (.Maasübergang‘“) überliefert, welcher wahrscheinlich auf die von den Römern errichtete Brücke zurückgeht.
Maastricht grenzt sowohl an das gleichsprachige Flandern als auch an die belgische Wallonie. Die Randlage Maastrichts innerhalb der Niederlande ist vielerorts spürbar. Besonders in der Innenstadt mit ihren französisch anmutenden Geschäften ist ein starker französischsprachiger Einfluss erkennbar. Das von vielen gesprochene Maastricher Platt, wie auch die anderen Limburgischen Dialekten, haben vieles gemeinsam mit Deutsch. Man versteht sich in Maastricht nicht erst seit dem gleichnamigen Vertrag von Maastricht als auf dem "europäischen Balkon".
In Maastricht ist fast alles anders als im Rest von Holland. Das Erbe von 20. Jahrhunderten Geschichte ist in der historischen Innenstadt allgegenwärtig. Wohin Sie auch gehen, die interessanten Anblicke, Jahrhundertealten Kirchen und schönen Fassaden werden Ihnen den Kopf verdrehen. Maastricht nimmt mit 1675 unter staatlichem Denkmalschutz stehenden Gebäuden nach Amsterdam einen zweiten Platz in den Niederlanden ein. Unter anderen zählt die Stadt zwei romanische Kirchen, sieben gotische Kirchen und Kapellen, mehrere barocke und klassizistische Kirchen, so wie auch ein paar sehenswürdige moderne Kirchen. Maastricht ist nicht sehr groß, aber dafür ist der Charme der Stadt umso größer. Es gibt wenig Hochhäuser und eine sehr schöne Innenstadt, geprägt von Einkaufsläden, Kneipen & Restaurants. Maastricht ist zwar die älteste Stadt der Niederlande, aber das internationale Flair der zahlreichen Studenten verleiht der Stadt mit den gemütlichen Cafes und Bars eine moderne Atmosphäre.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeit Liebfrauenplatz mit der Liebfrauenbasilika und in der Nähe: Bonbonniere (altes Stadttheater)
und erste Franziskanerkirche Vrijthof mit der Sankt-Servatius-Basilika, der Sankt-Johannis-Kirche, der Militärwache, dem
@ Generaalshuis (Stadttheater) und Spaans Gouvernement (Museum am Vrijthof)
Markt mit Rathaus und Minckelers-Statue (die „ewig brennende Flamme“ erinnert an den Wissenschaftler Johannes Petrus Minckeleers, der als der Erfinder der Gasbeleuchtung gilt.
Fußgängerzone mit dem gotischem Dinghuis (Gerichtsgebäude) und der Dominikanerkirche (mit Fresken aus dem Leben von Thomas von Aquin). Ein Bummel durch die Dominicanen ist ein Erlebnis für sich; man nennt sie nicht umsonst die schönste Buchhandlung der Welt!
Den Abend haben wir mit einem Losziehen verbracht. Wir gewannen Cips, die haben wir gleich weiter an die Bar gestiftet.Læs mere
























