• Holland, 5 Arnheim

    29. april, Holland ⋅ ☀️ 13 °C

    30.4.2026
    Heute wieder sehr schönes Wetter, leider erst 9°, als wir uns auf die Räder setzten für die Rundfahrt in Arnheim.
    Die Räder liehen wir uns heute nur für 1/2 Tag, mussten den Popo etwas schonen.
    Die Fahrt war nicht anstrengend aber die Radfahrer in Arnheim waren etwas rücksichtsloser als in Maastrich, auch waren die Wege nicht ganz so gut beschrieben. Wir fuhren zwar auf schönen glatten Radwegen ohne Kopfsteinpflaster. Nur sehr sehenswert fanden wir die Stadt nicht. Wir mussten heute auch früher am Schiff sein, weil um 17:30 Uhr alles an Bord sein musste. Wir trauten uns nicht in die weite Umgebung zu fahren.
    Den Nachmittag verbrachten wir auf Deck und genossen die Sonne, nur der Wind war schon sehr frisch. Morgen sind wir dann in Düsseldorf und viele Gäste werden das Schiff verlassen. Somit hatten wir den Abschiedscocktail und das Abschieds-Dinner schon heute Abend.
    Wissenswertes:
    Arnheim
    Die grüne und kreative Hauptstadt der Provinz Gelderland hat rund 156.000 Einwohner und liegt am Nederrijn, einem relativ kurzen Abschnitt des Rheins nach der Rheinteilung, bei der die Waal und der Nederrijn, der spätere Lek, entstehen.
    Arnheim liegt inmitten einer wunderschönen grünen Umgebung: auf der einen Seite die Veluwe und auf der anderen Seite die Flussauen des Rheins. In der Stadt selbst findet man stimmungsvolle Parks, imposante Bäume und prächtige Landgüter, aber auch viele außergewöhnliche Gärten und die schönen grünen Ringstraßen um das Stadtzentrum.
    Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt schwer zerstört. Am 16. September 1978 wurde die Rheinbrücke in John-Frost-Brücke (John Frostbrug) umbenannt, nach dem britischen Oberst, der 1944 während der erfolglosen Offensive jenes Bataillon kommandierte, das als einziges die Brücke erreichte und den nördlichen Teil vier Tage lang verteidigte. Eine Gedenktafel erinnert an die Schlacht und ihre vielen Opfer.
    Den Mittelpunkt in Arnheim bildet der nicht weit vom Hauptbahnhof entfernte Willemsplein. Südlich davon beginnen die Hauptgeschäftsstrassen die zur Altstadt, zum Velperplein, führen. Durch die südlich abzweigenden Querstrassen gelangt man zum ältesten Teil der Stadt. Hier erstreckt sich nahe am Rhein der weite Markt.
    Überragt wird der Marktplatz von der Eusebius-Kirche oder Grote Kerk. Diese wurde im 15. Jh. errichtet und nach den schweren Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg nach den ursprünglichen Plänen wieder aufgebaut. Im Chor befindet sich das Marmorgrabmal des letzten gelderschen Herzogs Karl von Egmont. In diesem Gotteshaus befindet sich das größte Glockenspiel Europas und vom Turm aus, den man mit einem Lift erreichen kann, hat man eine schöne Aussicht.
    Östlich gegenüber der Kirche liegt das Alte Rathaus, welches nach den 3 Teufeln am Eingangstor auch Teufelshaus genannt wird. Erbaut wurde das Haus 1540 für Maarten von Rossem — er war Kriegsoberst von Herzog Karl von Geldern.
    ÜSüdlich an diesem Platz steht das Provinciehaus. Seit 1954 hat die Provinzialregierung hier ihren Sitz. Gleich daneben steht noch ein kleiner Teil der ehemaligen Stadtmauer — das Sabelpoort, es stammt aus dem 14. Jh. Links folgt die St. Walburgisbasiliek aus dem Jahre 1422, die älteste Kirche der Stadt mit einer schönen Kanzel. Daneben befinden sich das Städtische Theater und das Konzerthaus.
    Westlich vom Hauptbahnhof liegt in den Anlagen des Reesberges mit schönem Blick auf den Rhein das Städtische Museum für Moderne Kunst im ursprünglichen Landsitz einer Herrensozietät. Hier findet man archäologische Funde aus der Zeit der Besiedelung des Gelderlandes, eine kostbare mittelalterliche Münzsammlung sowie kunstgewerbliche Gegenstände aus Glas, Silber und Gemälde aus dem 17.-19. Jh.
    Nördlich vom Bahnhof liegt der städtische Waldpark. Ein sehr schön angelegter, hügeliger Park mit Teichen und Wasserfällen. Die Wassermühle De Witte Molen aus dem 15. Jh. gewährt einen Einblick in das Müllerhandwerk der vergangenen Jahrhunderte.
    Das neu eröffnete Nederlands Watermuseum im Stadtpark Sonsbeck gibt einen guten Einblick in die niederländische Trinkwasserversorgung. In den unterirdischen Ausstellungsräumen werden verschiedene Themen rund um das Wasser in über 50 interaktiven Präsentationen erklärt.
    „Het Nederlands Openluchtmuseum'" — das Niederländische Freilichtmuseum ist das größte und älteste niederländische Museum seiner Art. Es liegt am Rande der Stadt, in einem bewaldeten Park. Mit den rund 80 historischen Gebäuden, Bauernhöfen und Mühlen wird auf ganz besondere Weise ein Einblick in das tägliche Leben der niederländischen Bevölkerung der letzten 250 Jahre gewährt. Neben mehreren Bauernhöfen und Katen aus allen Teilen des Landes sind verschiedene Werkstätten und Betriebe (unter anderen eine Dampfmolkerei, eine Werft und eine Brauerei), eine Kirche und eine kleine Stadt mit Kaufmannshäusern, Tante-Emma-Laden und Grachten zu besichtigen.
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