Holland, 7, Koblenz und Rüdeshei
1. maj, Tyskland ⋅ ☀️ 23 °C
2.5.2026
Und wieder ein Sonnentag.
Den Morgen nutzen wir zu einem Spaziergang Koblenz-Mitte. Es war nicht genügend Zeit um auf die Festung Ehrenbreitstein mit der Schwebebahn hinauf zu gleiten.
Rudi konnte mit seinem demolierten Knie eh nicht so gut laufen. Wir waren immer nur Sonntags oder Feiertags in Koblenz. Heute konnten wir die Stadt auch mal belebt erleben. Ansonsten war dieser Tag ganz entspannt zum relaxen. Vor dem Mittagessen gab es ein Sail-away Sekt zur Aus- und Umfahrt des deutschen Ecks Richtung Rüdesheim, vorbei an Goarshausen und der Lorelei. Die Sonne hielt sich und kämpfte langsam gegen die Wolken die aufzogen. Wir genossen trotzdem das auf Deck im Freien zu sitzen.
Wissenswertes:
Koblenz
Eine Stadt die sich sehen lassen kann - weltbekannt: Wo Vater Rhein auf Mutter Mosel trifft. Das Deutsche Dreick mit seinem Kaiser, das Kurfürstliche Schloss, kilometerlange Uferpromenaden. Festung Ehrenbreitstein, die
zweitgrößte erhaltene Festung Europas.
Die spektakuläre Seilbahn über den Rhein
Koblenz feierte im Jahr 1992 das 2000-jährige Bestehen. Der lateinische Name Confluentes (deutsch die Zusammenfließenden) leitete sich von der Lage der Stadt an der Mündung der Mosel in den Rhein am sogenannten Deutschen Eck ab. Teile von Koblenz gehören zum UNESCO-Kulturerbe, denn seit 2002 ist die Stadt mit ihren Kulturdenkmälern das nördliche Tor zur Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal.
Das älteste Kirchengebäude von Koblenz ist die von 817 bis 836 errichtete Basilika St. Kastor. Zahlreiche Museen bieten eine Bandbreite, die von französischer Kunst des 20. Jahrhunderts über archäologische Funde verschiedener Epochen bis hin zu einer interaktiven Reise in die Welt der Rheinromantik reicht, u.a. das kulturhistorische Rhein-Museum am Fuße des Ehrenbreitstein, das Landesmuseum und das architektonisch interessante Forum
Das Deutsche Eck:
Durch die Ansiedlung des Deutschen Ordens am Zusammenfluss von Rhein und Mosel im Jahr 1216 erhielt
dieser geschichtsträchtige Platz seinen Namen „Deutsches Eck“.
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal.
Kurz nach dem Tode Kaiser Wilhelm I., entstand die Idee, dem Kaiser, der nach drei Kriegen die vollendete Einigung Deutschlands herbeigeführt hatte, ein Denkmal zu setzen. Drei Jahre später, 1891, wählte Kaiser Wilhelm II., der Enkel des Verstorbenen, das Deutsche Eck in Koblenz als geeigneten Ort. Um Platz für das Denkmal zu schaffen wurde ein Nothafen zugeschüttet, der sich zu dieser Zeit an der Moselmündung befand.
Die Seilbahn Koblenz:
Die atemberaubende Seilbahn-Fahrt über den Rhein hinauf zur Festung Ehrenbreitstein sollte bei keinem Koblenz-Besuch fehlen. Genießen Sie aus einer der 18 Panoramakabinen einen spektakulären Blick ins
UNESCO-Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ und auf die Stadt. Die Seilbahn Koblenz, Deutschlands erste Dreiseilumlaufbahn, kann bis zu 7.600 Personen pro Stunde befördern und ist damit die Luftseilbahn mit der weltweit höchsten Förderkapazität
Rüdesheim:
Rüdesheim ist als die kleine Weinstadt mit dem großen Namen weltweit bekannt. Mittelalterliche Burgherrlichkeit in enger Nachbarschaft mit Fachwerkromantik und eine Avenue stuckverzierter Hotelbauten der Jahrhundertwende locken Weinfreunde aus der ganzen Welt Jahr für Jahr in Scharen nach Rüdesheim. Die berühmte Drosselgasse besitzt einen internationalen Ruf. Alljährlich drängen sich mehr als 3 Millionen Besucher durch diese Gasse, wo rheinische Fröhlichkeit, Wein, Musik und Tanz beinahe rund um die Uhr geboten werden. Hoch über der Stadt thront das Standbild der Germania. Von dort hat man einen weiten Blick in das Rhein und Nahetal. Bis vor die Römerzeit reichen die Ursprünge der ersten Siedlung zurück. Römische Trinkbecher und Pokale werden in der Brömserburg gezeigt, hinter deren dicken Mauern ein Museum zur Weinkultur untergebracht ist. Im Stadtteil Eibingen erhebt sich inmitten gepflegter Weingärten die Benediktinerabtei St. Hildegard, eine Gründung der heiligen Hildegard von Bingen aus dem 12. Jahrhundert. Nicht weit entfernt liegt die Gemeinde Assmannshausen. Sie ist die Heimat des weltbekannten Blauen Spätburgunders, der hier im Höllental seit über 500 Jahren gekeltert wird. In den verwinkelten Gassen mit ihren Erker und Türmchen geschmückten Fachwerkhäusern ist noch viel von der alten Weinromantik
erhalten geblieben. Rüdesheim gehört mit zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Es liegt am Fuß des Niederwaldes und ist eine bekannte Touristen-Attraktion.
Drosselgasse Gerade einmal 144 Meter lang und nur zwei Meter breit ist diese kleine Gasse. Und
dennoch hat sie Geschichte geschrieben wie keine andere. Auch aus der Stadtgeschichte von Rüdesheim ist die Drosselgasse einfach nicht mehr wegzudenken. Hier trifft sich die Welt und für manch einen steht sie still - vor Glück. Wer einmal eine laue Sommernacht erlebt und weinselig dem Klang des alten Glockenspiels gelauscht hat, der weiß, wovon Drosselgassen-Liebhaber auf der ganzen Welt schwärmen: Es ist die RHEINISCHE FRÖHLICHKEIT. 37.508 Pflastersteine wurden für die Drosselgasse verbaut. Das erste
Weinhaus - der Drosselhof - eröffnete 1727.
Brömserhof mit Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett.
Erstes Deutsches Museum für Datenspeicher-Musikinstrumente. Auf über 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird die Geschichte der selbstspielenden Musik und ihrer Instrumente aus vier Jahrhunderten dargestellt, von der Spieluhr bis zum
tonnenschweren Orchestrion. Besonderheiten: einzigartige Sammlung selbstspielender Geigen, wie die Hupfeld
Phonoliszt Violina mit sechs Geigen, das Hupfeld Violina Orchestra oder Poppers Violinovo und seit 2009 einer Kinoorgel von Welte.Læs mere




















