• Amman - Zitadellenhügel

    16. september 2024, Jordan ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einem schönen Sonnenaufgang und dem Frühstück, treffe ich kurz vor 9 Uhr auf die sieben anderen Teilnehmer dieser Reise und unseren Reiseführer.
    Gemeinsam fahren wir in einem schönen Kleinbus, er sieht noch sehr neu aus, zur ersten Sehenswürdigkeit in Amman und bekommen einen ersten Eindruck von der Stadt und erfahren, dass Amman, die Hauptstadt des haschimitischen Königreiches Jordanien, ursprünglich auf 7 Hügeln erbaut wurde und durchschnittlich in 800 m Höhe liegt.

    Seit der Staatsgründung Israels und der dadurch ausgelösten Flüchtlingswelle aus Palästina, sowie aus anderen Ländern (z. B. Syrien, Irak, etc.) in den letzten Jahrzehnten, wuchs die Einwohnerzahl auf ca. 5 Millionen Menschen, so das die Stadt sich inzwischen auf fast 20 Hügel ausgedehnt hat.
    Lange Zeit wurden die Flüchtlinge aus anderen arabischen Ländern gerne in Jordanien aufgenommen, da darunter auch sehr viele reiche Familien waren, die Milliarden in Jordanien investiert haben. Heute jedoch ist das Land mit dem Zustrom der Flüchtlinge überfordert.

    Der Zitadellenhügel, Jabal Al-Qal'a, liegt auf einem der höchsten Hügel in der Innenstadt von Amman.
    In der archäologischen Stätte sind nicht nur verschiedene Ruinen zu sehen, zusätzlich bietet die Lage einen fantastischen Rundumblick auf die Hauptstadt des Landes.

    Der erste Blick geht in Richtung Innenstadt mit dem Römischen Theater, welches in der Zeit zwischen 138 - 161 n. Chr. entweder neu errichtet oder ein bereits vorhandenes Theater um- und ausgebaut wurde.
    Mitte des letzten Jahrhunderts wurde eine Restaurierung vorgenommen und seit vielen Jahren finden dort wieder Veranstaltungen statt.

    Danach laufen wir zu den Überresten des römischen Herkulestempels (161 - 166 n. Chr.) und weiter zum umayyadisches Monumentalportal, welches um 730 n. Chr. entstand.
    Die Kuppel, außen aus Kupfer und im Inneren aus Holz, wurde Ende des letzten Jahrhunderts rekonstruiert.

    Die Reste der byzantinischen Kirche stammen etwa aus der Zeit von 550 n. Chr..

    Auf dem Weg zum Ausgang fällt unser Blick noch auf das ehemals größte Flüchtlingslager Ammans, welches inzwischen ein eigener Stadtteil ist, in dem die damaligen Flüchtlinge leben.
    Læs mere