• Sabine-on-Tour
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Indien 2025

Indien ist das bevölkerungsreichste Land der Erde, das größte in Südasien und hat die längste Geschichte der Welt.
Von daher bin ich sehr gespannt, zumindest einen kleinen Teil des Landes kennenzulernen.
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  • Udaipur

    27 december 2025, Indië ⋅ 🌙 14 °C

    Die heutige geplante Fahrradtour, bzw. alternativ eine Tuk-Tuk-Tour, am frühen Morgen, lasse ich ausfallen, da ich nicht wirklich fit bin.

    Nach einem sehr kargen Frühstück und zwei Immodium-Tabletten, versuche ich zumindest einen Teil dieser schönen Stadt zu erkunden.

    Udaipur wurde 1559 gegründet, hat inzwischen ca. 500.000 Einwohner und besitzt einen ganz eigenen Flair, wohl ein Grund, warum Udaipur bei Touristen so beliebt ist. Auch ist diese Stadt deutlich sauberer, als die meisten anderen Orte, die ich bisher gesehen habe.
    Im Aravalligebirge gelegen, wird Udaipur von drei Seen umgeben, weshalb sie, mit einem Augenzwinkern, auch Venedig des Ostens genannt wird.

    Nur einen Katzensprung von unserem Hotel entfernt, liegt unser erstes Ziel, der 1651 erbaute und dem Hindu-Gott Vishnu geweihte Jagdish-Tempel auf einem Hügel, dem höchsten Punkt der Stadt.

    Weiter geht es zum 244 m langen Stadtpalast, dem ehemaligen Maharadschapalast, mit seinen vielen Balkonen.
    Tatsächlich bewohnt der Maharana auch heute noch einige Räume in diesem Komplex, aber daneben ist auch ein Museum und ein Hotel hier untergebracht.
    Ich besichtige dieses Gebäude nur von außen und setze mich dann in ein Café, um auf die anderen zu warten.

    Es sind extrem viele indische Touristen hier, da die Ferien begonnen haben und so ist es im Inneren tatsächlich übervoll und das kann ich gerade nicht gebrauchen. Außerdem sitzt es sich im Schatten, mit Blick auf den Palast und die vielen Menschen, sehr angenehm. 😏😉

    Auf dem Pichhola-See, der unterhalb des Stadtpalastes liegt, machen wir eine kurze Bootsfahrt und haben einen fantastischen Blick auf die schönen Gebäude dieser Stadt. Der See ist übrigens ca. 4 km lang und 3 km breit und wurde bereits im Jahre 1362 künstlich aufgestaut. Die ursprünglich genutzte gestampfte Erde, wurde wahrscheinlich im 16. Jh. durch Steine ersetzt und musste immer wieder ausgebessert werden.

    Einen kurzen Zwischenstopp machen wir auf der Insel Jagmandir, auf der es einen sehr schön angelegten Park gibt.

    Danach gehen wir zurück ins Hotel und die Zeit bis zum Abendessen lege ich mich noch etwas hin.

    Bei einem seeehr überschaubaren Schonkost-Abendessen, genieße ich den traumhaften Sonnenuntergang auf einer Dachterrasse oberhalb des Sees.
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  • Auf nach Ranthambore

    28 december 2025, Indië ⋅ 🌙 16 °C

    Heute legen wir die größte Strecke zurück, es geht zum Ranthambore-Nationalpark, am östlichen Rand des Arvalligebirges.

    Hoch über dem Schutzgebiet, steht die Festung Ranthambor aus dem 10. Jh., die Namensgeber des Parks ist.

    Weswegen aber die Touristen hauptsächlich hierherkommen und das leider nicht gerade wenige, sind die hier lebenden Bengaltiger.
    Tja, und so hoffe natürlich auch ich, morgen einen sehen zu können, da die Großkatzen anscheinend nicht wirklich scheu sind.
    Neben den Königstigern leben aber auch noch Leoparden, Hyänen, Lippenbären, Rohrkatzen, Schakale und viele andere Tiere in diesem Gebiet, mit vielen Felsen, ein paar Seen und Trockenwäldern.

    Auf der Fahrt dorthin besuchen wir zwischendurch einen "Affentempel" und mittags gibt es ein Picknick an einer nicht wirklich schönen Stelle, mitten im Nirgendwo.
    Allerdings bleibe ich bei Bananen 🍌 und trockenen Keksen 🍪.

    Am späten Nachmittag erreichen wir sehr erschöpft Ranthambore und beziehen die Zimmer im Ranthambore-Regency
    https://ranthamboreregency.com/.

    Die Fahrt war schon sehr lang und recht heftig. Da der Bus gefühlt keine Stoßdämpfer hat und die Straßen oft sehr schlecht sind, spüre ich meinen Rücken gerade sehr 😏.

    Nach dem Abendessen geht es früh ins Bett, da morgen vor Sonnenaufgang die erste Safari anfängt.
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  • Ranthambore-Nationalpark

    29 december 2025, Indië ⋅ 🌙 14 °C

    Bevor wir heute auf Safari gehen, packe ich noch ein paar Sachen in eine separate Tasche, da unser Hauptgepäck sich bereits heute mit unserem Bus auf die Fahrt nach Agra begibt und wir morgen mit dem Zug folgen.

    Aber jetzt geht es los, die Pirsch beginnt und das um 6:30 Uhr in der Früh.

    Auf der Fahrt zu einem der Nationalpark-Eingänge, sehen wir den Ort langsam erwachen.
    Die ersten wenigen Inder sind schon unterwegs, einige putzen sich ihre Zähne vor ihrem Haus und andere stehen oder hocken vor einem kleinen Feuer, um sich etwas zu wärmen.
    Die so typischen Einraumgeschäfte öffnen langsam ihre Tore und auch die Tiere setzen sich nach und nach in Bewegung.

    Es ist seeehr kalt und ich bin froh über die fünf wärmenden Schichten, die ich anhabe und mein weitgereistes Tuch ist ideal als Kopfbedeckung und Mund- und Nasenschutz gleichzeitig.
    Zusätzlich haben wir noch Decken erhalten, so dass zumindest ich nicht friere.

    Tja, nur das nutzt alles nichts, kein so sehnlichst erwarteter Tiger lässt sich blicken 😢.
    Aber die Landschaft ist ganz schön und einige andere Tiere sind zu sehen.
    Nach vier Stunden sind wir wieder zurück im Hotel und gehen erst mal zum Frühstück.

    Etwas später geht die zweite Safari los, diesmal in einem anderen Gebiet, aber auch hier lassen sich die für mich so erhofften Großkatzen nicht blicken.
    Es hat halt einfach nicht sollen sein.

    Aber dafür haben sich zu den Hunden und den heiligen Kühen, die gefühlt überall präsent sind, inzwischen auch Affen und Wildschweine gesellt. Allen gemein ist, dass sie ständig auf Nahrungssuche sind und das leider meistens im Müll.

    Nach insgesamt ca. 8 Stunden gehoppel über die "Wege" im Nationalpark, ist jetzt noch Abendessen und danach geht der Tag wieder früh zu Ende.
    Auch morgen müssen wir nochmal früh los...
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  • Fatehpur Sikri

    30 december 2025, Indië ⋅ ☀️ 17 °C

    Die zweite Zugfahrt in Indien steht heute an.

    Mit Taxis werden wir zum Bahnhof nach Sawai Madhopur gebracht, um von hier aus mit dem Zug nach Bharatpur zu fahren.

    Der Morgendunst ist noch nicht verzogen und die Feuchtigkeit hängt in der Luft.
    Neben dem Bahngelände verbrennen Menschen Plastikmüll, um sich am Feuer zu erwärmen und Gesellschaft beim Warten am Bahnsteig leisten uns einige Affen, die sich ihr Frühstück zusammensuchen.

    Während der ca. 2-stündigen Fahrt, lasse ich mir das mitgebrachte Frühstück aus dem Hotel schmecken.
    Dieses mal sitzen wir in einem sehr in die Jahre gekommenen Waggon mit Sitzplatzreservierung.
    Genau wie in Deutschland 😉, dauert die Fahrt allerdings auch länger als geplant.

    In Bharatpur wartet schon unser Bus, der uns von hier aus nach Fatehpur Sikri bringt, in die ehemalige Hauptstadt des Mogulreiches mit seinem Königspalast.
    Erbaut wurde die „Stadt des Sieges“ mit seinen vielen Palästen in der Zeit von 1569 bis 1574 vom damaligen Großmogul, nachdem ihm nach vielen Jahren endlich drei Söhne geboren wurden. Allerdings bereits 11 Jahre später wurde die Stadt aus militärischen Gründen und weil es einfach zu wenig Wasser für die Bewohner gab, wieder aufgegeben und fristet ihr Dasein seitdem als Geisterstadt.

    Dank umfangreicher Restaurierungen ist der aus rotem Sandstein erbaute weitläufige Palastkomplex in einem recht guten Zustand.
    Es macht Spaß hier durchzulaufen und sich von einem Mix aus islamischer und hinduistischer Bauweise verzaubern zu lassen.
    Aber auch die Gärten gefallen mir sehr gut.

    Die auf höchster Stelle der Anlage erbaute Moschee Jama Masjid ist das älteste Gebäude in der Stadt und beherbergt im Hof das Mausoleum von Scheikh Salim Christi, der dem Großmogul die drei männlichen Erben vorhergesagt hatte.
    Da die damalige Vorhersage in Erfüllung gegangen ist, wird er noch heute sehr verehrt und kinderlose Frauen beten hier oft in der Hoffnung, dass ihr Kinderwunsch in Erfüllung geht. Allerdings bezieht sich der Kinderwunsch in der Regel noch immer auf männlichen Nachwuchs.

    Der Königspalast besteht aus mehreren Bauwerken, die zusammen ein wunderschönes Bild abgeben.
    Die Audienzhalle „Diwan-i-Am“ ist von Bogengängen umgeben.
    Das Haus der türkischen Sultanin, der „Anup Talao-Pavillion“, wurde voraussichtlich von der Lieblingsfrau des Moguls bewohnt und hat diverse Balkone und Holzschnitzereien.
    Der Privatpalst des Moguls „Daulat Khana“ bedeutet Ort des Glücks und liegt an einer Seite des Gartens.
    Der fünfstöckige Palast „Panch Mahal“ hat insgesamt 176 Säulen und verjüngt sich nach oben zu einem Pavillon.
    Im Frauengemach „Sunahra Makan“ hat wahrscheinlich die Mutter des Moguls gewohnt oder eine seiner Frauen.
    Der Hauptharem „Palast der Jodhabai“ hat ebenfalls viele Balkone und Dachpavillons.
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  • Agra - Mini-Taj Mahal

    30 december 2025, Indië ⋅ ☀️ 19 °C

    Inzwischen in Agra angekommen, besuchen wir jetzt das Taj Mahal, allerdings im Kleinformat 😉.

    Wie sagt man so schön?
    Klein aber fein und das trifft tatsächlich auf das Itimad-ud-Daula-Mausoleum, so der richtige Name, zu.

    Erbaut wurde es zwischen 1622 und 1628 von Nur Jahan, der Hauptfrau des damaligen Moguls als Grabmal für ihren geliebten Vater und gilt, auf Grund der Schönheit, als Mini-Taj Mahal.
    Das Grabmal liegt in einer im persischen Stil angelegten Gartenanlage mit geradlinigen Wegen und Wasserkanälen, am Fluss Yamuna.
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  • Agra - Garten von Mehtab Bagh

    30 december 2025, Indië ⋅ 🌙 11 °C

    Eigentlich war der Besuch des Garten von Mehtal für morgen Nachmittag vorgesehen, aber auf Vorschlag unseres Guides Ankit, sind wir bereits jetzt hier und können somit das Taj Mahal zum ersten Mal sehen.

    Nur getrennt vom Jamuna-Fluss, trohnt dieser Ort der ewige Liebe oberhalb des Flusses.

    Hier stehe ich jetzt und bestaune dieses großartige Bauwerk in der sinkenden Nachmittagssonne und würde gerne noch bleiben.
    Leider müssen wir noch vor dem Sonnenuntergang weiter, aber morgen geht es ja in das Taj Mahal hinein.

    Im Hotel Tajview Agra https://www.seleqtionshotels.com/en-in/taj-view…; gehe ich kurz ins Zimmer und dann in die Sky-Bar, in der Hoffnung von dort noch einen Blick auf das Bauwerk werfen zu können, aber das Taj Mahal wird im Dunkeln gar nicht beleuchtet 😏.

    Aber ich treffe noch zwei aus der Gruppe und trinke etwas mit ihnen, bevor wir zum Abendessen gehen.
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  • Agra - das Denkmal der Liebe - Taj Mahal

    31 december 2025, Indië ⋅ ☀️ 18 °C

    Das weltberühmte Taj Mahal ist ein wirklich atemberaubendes Bauwerk und das selbst vormittags um 10 Uhr, wenn der Dunst das Gebäude noch umschlingt.

    Irgendwie denke ich gerade an Machu Picchu, das noch ganz vom Morgennebel verdeckt war, als ich in der Früh oben ankam, es aber dann langsam aus den Wolken auftauchte.
    Ähnlich ist es jetzt auch hier.

    Noch ist nicht ganz so viel los und so gehe ich erstmal in das Taj Mahal hinein, welches aus Ziegelsteinen besteht, die komplett mit weißem Marmor verkleidet und mit Einlegearbeiten aus Edelsteinen verziert sind.

    Aber die wirkliche Faszination dieses Denkmals liegt in der Geschichte des Taj Mahals, in der großen, bedingungslosen Liebe zweier Menschen.
    Diese große Liebe begann im Jahr 1607, als Prinz Khurram seine zukünftige Frau Mumtaz Mahal kennenlernte und sich unsterblich in sie verliebte. Sie führten eine sehr harmonische Ehe, bis Mumtaz Mahal 1631 bei der Geburt ihres 14. Kindes starb.
    In tiefer Trauer beschloss Khurram, inzwischen Großmogul und Shah Jahan genannt, ein Denkmal ihrer großen Liebe zu errichten und beauftragte die besten Architekten, Ingenieure und Handwerker um ein Mausoleum zu bauen.

    Baubeginn war im Jahre 1632 und 22 Jahre später entstand ein architektonisches Meisterwerk, welches Elemente aus islamischen, osmanischen, persischen und indischen Stilen vereint und seit dem als Denkmal der unvergänglichen Liebe zu Mumtaz Mahal gilt.

    Aber es ist nicht so einfach, diesen Ort so wirklich zu genießen.
    Immer mehr Menschen strömen auf das Gelände, wobei es hauptsächlich indische Touristen sind und es ist sehr laut.
    Auf den seitlichen Wegen ist es etwas erträglicher und der Blick auf das fast leuchtende Gebäude bei jetzt blauem Himmel und Sonnenschein, ist einmalig.
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  • Agra - Rote Fort

    31 december 2025, Indië ⋅ ☀️ 19 °C

    Nur ca. 2 km vom Taj Mahal entfernt, liegt das Rote Fort, welches 1571 erbaut wurde und ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

    Dieses imposante Bauwerk diente lange als Residenz der Mogulen und ist von einer 2,4 km langen und bis zu 21 m hohen, mächtigen Mauer umgeben, die uns bei unserer Ankunft in einem wunderbaren Rot entgegen leuchtet.

    Shah Jahan, der Bauherr vom Taj Mahal, verbrachte seine letzten 8 Jahre unter Hausarrest in einem der Türme des Roten Forts, und hatte von dort aus einen guten Blick auf das Mausoleum seiner geliebten Frau.

    Von dem ganzen Fort sind übrigens nur ca. 25 % für die Öffentlichkeit zugänglich, der Rest wird militärisch genutzt. Wenn ich bedenke, wie viel wir gesehen haben, muss der ganze Komplex wirklich riesig sein.
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  • Silvester in Agra

    31 december 2025, Indië ⋅ ⛅ 11 °C

    Zurück im Hotel, gehe ich erstmal hoch auf die Dachterrasse, um einen Mocktail zu trinken und dabei einen letzten Blick auf das Taj Mahal zu werfen.

    So langsam neigt sich das Jahr heute dem Ende zu.
    Eigentlich wollte ich etwas Festlicheres anziehen, aber es ist einfach zu kalt und das Galadinner, an dem wir teilnehmen, findet draußen neben dem Pool statt.

    Als ich unten ankomme, sind nur wenige Gäste da und so kann ich die schöne Lichterdekoration bis zum "Eingang" richtig genießen.

    Nach und nach füllen sich auch die anderen Tische, die Band fängt an zu spielen und das riesige Buffet voller Köstlichkeiten wird eröffnet.

    Irgendwann beschließen wir, an die Bar im Inneren zu gehen, denn dort ist es einfach wärmer und auch ruhiger.
    Tja, nur dass frühe Aufstehen macht sich jedoch bemerkbar. Wir merken, dass wir es nicht schaffen bis 24 Uhr wach zu bleiben, außerdem müssen wir auch morgen wieder recht früh los...😏😉

    Gerade im Bett, höre ich etwas knallen, aber ich sehe tatsächlich nur ein bescheidenes Feuerwerk in der Nähe des Hotels, ansonsten herrscht Dunkelheit...

    So geht das für mich sehr ereignisreiche Jahr 2025 zu Ende und ich freue mich auf alles, was mich in 2026 erwartet... 🍾🍀😊
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  • Zurück nach Delhi im Verkehrschaos

    1 januari, Indië ⋅ ⛅ 13 °C

    Eigentlich wollen wir uns, auf dem Weg zurück nach Delhi, noch einen hinduistischen Tenpel im Wallfahrtsort Mathura, dem Geburtsort Krishnas, anschauen.

    Wegen einem Verkehrschaos kommen wir etwas später dort an und laufen mit einer riesigen Menschenmasse in Richtung Eingang. Die Schlange kommt jedoch immer wieder ins Stocken, da der Eingang zwischendurch wegen Überfüllung geschlossen wird.

    Wir überlegen, ob wir uns das hier wirklich weiter antun sollen oder ob wir direkt zum Mittagessen fahren.
    Nach einigem Hin und Her, laufen wir zurück in Richtung Bus, aber auch der hat Probleme überhaupt zu uns zu kommen. Ankit, unser Guide ist inzwischen ziemlich gestresst, da er sowas wie hier wohl auch noch nicht erlebt hat.

    Endlich im Bus, geht es jedoch kaum vorwärts, der Straßenverkehr ist kurz davor komplett zusammenzubrechen. Begleitet von einem ständigen Hupkonzert sind wir irgendwann vor einem Restaurant, welches aber voll ist. Also weiter zum nächsten und übernächsten Lokal, wo Ankit zwischenzeitlich einen Tisch für 16 Uhr, zum Mittagessen 😏😉, reservieren konnte.
    Ich würde ja eigentlich lieber direkt zum Hotel fahren, wo wir heute Abend sowieso noch ein letztes gemeinsames Abendessen haben, aber unser Guide zieht das jetzt durch.

    Gegen 18 Uhr sind wir endlich im Hotel, verabschieden unseren Fahrer, den Beifahrer und den Guide und endlich kann ich ins Zimmer, dass ich bis zur Abfahrt zum Airport nutzen kann.
    Eine Wohltat nach diesem absoluten Chaos heute.

    Nach einer erfrischenden Dusche gehe ich ins Restaurant, wo bereits einige aus der Gruppe sitzen und so lassen wir die gemeinsame Zeit langsam ausklingen.
    Schön war es.

    Gegen 22 Uhr verabschiede ich mich von denen, die noch einige Tage in Goa verbringen werden und packe meine restlichen Sachen.

    Pünktlich werden wir, die Hälfte der Gruppe, von einem Agentur-Mitarbeiter abgeholt und zum Flughafen begleitet. Es funktioniert wirklich alles reibungslos.
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  • Rückreise gen Heimat + ein kurzes Fazit

    2 januari, Duitsland ⋅ ☁️ 3 °C

    Wie schon während der ganzen Reise, ist auch am Airport die Betreuung perfekt organisiert und ich muss mich tatsächlich um nichts kümmern, es läuft alles reibungslos.

    Die Wartezeit bis zum Boarding verbringe ich in der angenehmen Umgebung einer Lounge, zusammen mit den beiden Schweizern unserer Reisegruppe und schreibe noch ein paar Einträge für mein Tagebuch.

    Der Flug verläuft reibungslos und sehr angenehm und ich kann tatsächlich einige Stunden schlafen.

    Etwas früher als geplant, erfolgt die Landung in Frankfurt.
    Hier allerdings erwartet mich an der Passkontrolle ein absoluter Wahnsinn.
    Es gibt eine ewig lange Warteschlange und alle sind sehr genervt.
    Was für ein Empfang in Deutschland...

    Na ja, ändern kann ich nichts und irgendwann geht es dann tatsächlich einigermaßen zügig voran, dank der Unterstützung einiger Bundespolizisten.

    Da das Gepäck dann recht zügig kommt, schaffe ich tatsächlich noch einen früheren Zug als geplant und bin schon gegen 11 Uhr zu Hause.

    Tja, was für eine Reise...
    Ich glaube, ich brauche erst einmal ein paar Tage, um alle Erlebnisse und Eindrücke sacken zu lassen.

    Indien, bzw. der Teil von Rajasthan, den ich gesehen habe, ist schon sehr vielfältig.

    Es gibt wunderschöne Orte mit faszinierenden historischen Bauten und Menschen, die mir größtenteils sehr freundlich begegnet sind.
    Die Frauen in ihren bunten Saris sind immer eine Augenweide und da spielt es keine Rolle, ob sie alt oder jung sind oder arm oder reich...

    Die Landschaft entlang der Straßen die wir gefahren sind, ist meistens eher unspektakulär und öde.

    Das was das Straßenbild am meisten prägt, sowohl in den Städten als auch außerhalb, ist die zum Teil extreme Armut der Menschen, die überall präsenten Kühe und Hunde und der Müll.
    Ich war ja schon in vielen Ländern und habe viel Armut gesehen und auch das vieler Orts vorhandene Müllproblem ist für mich nicht neu, aber in Indien ist es gefühlt deutlich schlimmer.
    Einige Städte versuchen dagegen anzugehen und es zeigen sich auch langsam Erfolge, aber für mich wirkt es eher wie ein Tropfen auf dem heißen Stein.

    Außerdem ist Indien sehr laut.
    Auf den Straßen wird tatsächlich ständig gehupt und damit meine ich wirklich ununterbrochen. Allerdings scheint das eine Notwendigkeit zu sein, um einigermaßen voran zu kommen.
    Es gibt wohl Verkehrsregeln, aber die scheinen in der Regel nicht zu interessieren und so versucht einfach jeder nur ans Ziel zu kommen, egal wie.
    Aber in diesem ganzen Chaos wird immer Rücksicht auf die Kühe genommen, so dass auch unser Fahrer nicht nur einmal voll in die Bremsen treten musste.

    Trotz der großen Probleme in Indien, ist dieses Land für mich auf alle Fälle mindestens eine Reise wert.
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    Het einde van de reis
    2 januari 2026