Helsinki bis Lappohja
10 giugno 2024, Finlandia ⋅ 🌬 14 °C
Gefahrene Kilometer: 123 km
Fahrzeit: 1 h 47 min
Der Tag startet heute wieder mit starkem Regen. Laut prasseln die Tropfen auf das Dach von Schnuckel und reißen mich gegen 4.30 Uhr aus dem Schlaf. Himmel, so wie sich das anhört brauchen wir nachher Schwimmflügel. Aber egal, weiterschlafen! Als ich mich gegen 8 Uhr auf mache in Richtung Duschhaus, scheint die Sonne wieder aus allen Löchern und es ist angenehm warm. Verrückt dieses Wetter hier…
Beim Frühstück überlege ich was ich heute machen will. Bleibe ich noch eine Nacht in Helsinki? Eigentlich ist es ja ganz schön hier und es gäbe noch ein paar Dinge, die ich gerne machen würde… Oder fahre ich weiter und suche mir irgendwo ein schönes Plätzchen in der Natur? Das ist manchmal echt das Schwierigste an dieser Art des Reisens. Jeden Tag aufs Neue entscheiden wo es als nächstes hin geht, man will ja nichts verpassen… Und die wichtigste Frage des Tages: Wo gibt es einen schönen Platz zum Übernachten? Dabei können echt Stunden vergehen.
Letztendlich einige ich mich auf einen Kompromiss: vormittags verbringe ich noch ein bisschen Zeit in Helsinki und anschließen mache ich mich auf den Weg. Runter vom Campingplatz muss ich erst am Nachmittag und auch meine Metrokarte von gestern ist bis dahin noch gültig. Das passt also!
Am frühen Nachmittag setze ich dann die Segel und nehme Kurs in Richtung Westen. Und ja, draußen ist es wieder ziemlich nass, die Terminologie passt daher sehr gut! Weit will ich nicht, ca. 120 Kilometer liegen vor uns. Für die Nacht habe ich einen kleinen Parkplatz mit Zugang zum Meer rausgesucht. Sieht vielversprechend aus. Also los!
Bis ich aus dem Großraum Helsinki raus bin dauert es eine Weile, der Rest der Strecke verläuft dann aber entspannt und ereignislos. Und der erste Eindruck vom Parkplatz ist gleich gut, hier bleiben wir! Er liegt etwas abgelegen von der Hauptstraße umgeben von Pinienwäldern nicht weit weg vom Strand. Viel los ist auch nicht, nur ein anderes Wohnmobil hat es sich schon gemütlich gemacht. Und so suche ich mir mit ausreichend Abstand eine Ecke für die Nacht. Echt schön hier, die Anreise hat sich definitiv gelohnt! Und inzwischen ist auch die Sonne wieder aufgetaucht. Perfekt!
Den Rest des Tages verbringe ich am Strand, lese und schreibe diesen Text hier. So langsam bin ich im Urlaub angekommen!
Gute Nacht & bis morgen!Leggi altro

Oh sehr einsam, aber schön [Andrea]







