• Sina Zwahlen
  • Sina Zwahlen

Making a difference in Uganda

A 31-day adventure by Sina Read more
  • Trip start
    October 31, 2023

    Vorbereitungen laufen

    October 30, 2023 in Switzerland ⋅ 🌧 9 °C

    So nun ist es fast so weit, die Koffer sind gepackt🎉. In 24h Stunden startet mein Abenteuer, ich hoffe mal der Zug fährt pünktlich um 17 Uhr ab Visp los 😅. Wenn ihr Lust habt, mich ein Stückchen auf dieser Reise zu begleiten, könnt ihr gerne dem Link folgen. Ich weiss noch nicht wie fleissig ich ein Update machen werde/ machen kann, dies steht, wie noch so vieles in den kommenden 4 Wochen, in den Sternen✨🤷‍♀️ Nun geniesse ich noch den letzten Abend zu Hause💕. Das Einzige was wohl in 48h gleich sein wird, ist der Regen🤣💦Read more

  • Bald gehts los😅

    October 31, 2023 in Switzerland ⋅ 🌙 10 °C

    So nun geht es wirklich bald los.
    Das Schlimmste habe ich hinter mir… ich hasse Abschiede🥲…
    Der Zug war pünktlich, das Check-In verlief ohne Zwischenfall. Nun sitze ich bereits am Gate und warte bis der erste Flug startet. Um 7.05 Uhr sollte ich in Dubai landen. Bin gespannt wie die Nacht verlaufen wird.✨Read more

  • Welcome to Africa

    November 1, 2023 in Uganda ⋅ ☁️ 21 °C

    Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende. Mit den Flügen verlief alles bestens. Ich landete pünktlich in Entebbe. Eines meiner grössten Sorgen dieser Reise war, dass mein Koffer nicht ankommt. Ich kam nicht nur wegen den 30 Grad Aussentemperatur ins schwitzen, sonder auch weil sich mein Koffer erst im allerletzten Gepäckwagen befand.. aber er kam an!🎉
    Lutaaya (Mitarbeiter der MdU Organisation und Einheimischer) holte mich am Flughafen ab. Wir fuhren von Entebbe nach Kampala, da die anderen Volunteers dort an einem Einsatz waren. Wenn ich euch erzählen würde, was ich auf dieser Fahrt schon alles erlebt habe, könnte ich wohl ein ganzes Buch füllen.
    Ich bin defintiv in einer anderen Welt angekommen! .. falls ihr bis jetzt dachtet, in Italien ist der Verkehr eine Katastrophe, na dann kommt mal hier her🤣🤦‍♀️.
    Ich lies den Abend mit den anderen 3 Volunteer-Girls an einer Bar in einem Hinterhof ausklingen.
    Morgen gehts dann schon richtig lso.
    Medical Outreach.. es geht ab in den Busch!!
    Read more

  • Mzungu

    November 2, 2023 in Uganda ⋅ ☁️ 21 °C

    Der erste Tag ist geschafft und ich auch😅. Ich muss mich korrigieren, es ging nicht direkt in den Busch, sonder wir positionierten uns in einem Quartier in Kampala, in dem die Armut noch extremer ist als sonst schon in diesem Land. Ein Medical Outreach ist aufgeteilt in 4 Phase. Alle Menschen, ja auch Kinder😢 können einfach vorbeikommen. Zuerst wird eine „Anmeldung“ gemacht (Name, Alter, Telefonnummer) dann werden die Vitalzeichen (BD, P, Temp.) gemessen und die Symptome aufgenommen. Anhand dessen wird entschieden, welcher Test gemacht wird. Am zweiten Posten (dort durfte ich heute arbeiten), werden Malaria-,HIV-, und Schwangerschaftstest durchgeführt. Nach einer 10 minütigen Wartezeit wird ihnen das Resultat mitgeteilt. Bei einem positiven Befund, gehen sie zum Posten 3, wo sie die entsprechenden Medikamente erhalten. Zum Schluss wird der einheimische Arzt hinzugezogen und er bespricht mit ihnen das weitere Vorgehen. Die Frauen, welche Schwanger sind, erhalten ein „Mama-Kit“. In diesem Paket sind einige Hilfsmittel für die Schwangerschaft und für die Geburt. Am bedeutungsvollsten ist aber die Geburtsmatte. In Uganda dürfen Frauen ohne diese Matte nicht für die Geburt ins Spital eintreten. Allgemein dürfen nur Menschen ins Spital, welche dafür bezahlen. Ihr könnt euch also vorstellen, wieviele je ein Spital von innen sehen.🤷‍♀️
    Es kamen mehrheitlich Männer vorbei. Dies sei immer so, sie wollen Wissen ob sie HVI -Positiv sind, wenn nicht bedeuted dies nämlich, dass sie ihren Lebensstil weiterhin so ausleben können wie sie wollen… zumindest bist zum nächsten Test🤦‍♀️. Das Vermitteln eines Schwangerschaftstest-Resultats war aus diesem Grund nicht nur für die betroffene Frau interessant🥴.
    Von den Testergebnissen her, war es ein erfolgreicher Tag. Von ca. 80 Tests waren nur 2 HIV positiv und eine Person (dem sah man schon an, dass dieser definitiv krank war) wurde auf Malaria getestet. Diese wenigen positiven Zahlen seien leider eine Ausnahme, sagte mir eine der Volunteerinnen. Ja ihr seht, ich kann bereits nach einem Tag einiges erzählen. Die Eindrücke sind enorm aber ich kann sie mit einer gewissen Distanz aufnehmen.
    Bin gespannt ob mir dies morgen auch gelingt. Wir besuchen eine Schule und unterhalten uns mit den Kindern.
    Die Kinder rufen uns immer Mzungu‘s („Weisser Menschen“) zu.
    Ja, wir fallen definitiv auf aber sie behandeln uns sehr freundlich.
    So nun gibts was zu Essen.. ohh ja, über das Essen könnte ich euch auch noch ein paar Dinge erzählen. Aber es ist ja erst der Anfang, also schreibe ich darüber ein andermal.👋
    Read more

  • Ein Tag mit gemischten Gefühlen

    November 4, 2023 in Uganda ⋅ ☁️ 19 °C

    Der gestrige Morgen in der Schule hatte mich nicht so überzeugt. Ich ging mit gemischten Gefühlen aus dem Einsatz. Wir besuchten die „Queen Mary School“, welche ca. 200 Meter von unserem Haus entfernt war. Zu zweit sasses wir uns in einer der Klassen. Die Kinder präsentierten uns ihr gelerntes in verschiedenen Gruppen. So hörten wir ca. 6mal den gleichen Vortrag zum Thema: „die Pflanze“🍃🤣 (Video). Es waren ca. 40 Kinder in diesem Klassenzimmer, sie alle waren in der zweiten Primarschule. Grundsätzlich bin ich sehr froh, dass sie überhaupt in eine Schule gehen können. In Uganda ist das nicht für jedes Kind möglich. Als ich jedoch die Lehrerin mit ihrem Stock sah, welchen sie auch mehrfach angewendet hat, war dies recht schockierend für mich. Absolut befremdend war, dass die Kinder wie Roboter auf die Fragen der Lehrerin antworteten. Es wirkte so, als wurde ihnen jedes Wort eingetrichtert. Wenn ein Kind eine Antwort gab, wurde es von den Mitschülern schreiend wiederholt.
    Als wir nach 2h bereits wieder die Schule verliessen, fühlte ich mich einen kurzen Moment wie ein Star. Alle Kinder wollten uns abklatschen und begleiteten uns bis zum Ausgang🤣.
    Nach dem Besuch, sprach ich mit Lutaaya.
    Er ist der „Kopf“ der MDU Organisation und zugleich unser Chauffeur resp. „Mann für Alles“. Er sagte mir klar, dass das Verhalten der Lehrerin hier ganz normal sei. Bei 40 Kindern muss man sich Respekt verschaffen damit zumindest etwas Ordnung herscht.
    Ich denke, dies ist eine Sache, die ich akzeptieren muss und welche mich dankbar machen lässt, in der Schweiz aufgewachsen zu sein.🙏 (Ich bin mir natürlich bewusst, dass dies auch in der Schweiz gemacht wurde, jedoch sind in der Zwischenzeit einige Jahre vergangen😅).
    Der restliche Tag verlief dann sehr gemütlich. Da uns eine der Volunteers heute verlässt, wünschte sie sich einen Cocktail für den letzten Abend. Wir gingen also mit drei der MDU Mitgliedern in eine Bar. Sie sagten uns, dort gibts sogar „Mzungu-Essen“. Den drei Volunteers, welche sich wohl in den letzten Wochen von Posho (Getreidebrei aus Mais) und Bohnen ernährt hatten, war die Freude nur so ins Gesicht geschrieben.
    Neben den Fotos der Schule, sind ein paar von unserem Haus hochgeladen. Unser Haus ist defintiv über dem normalen Standard hier in Uganda😅.
    Die Isländische-Volunteerin und ich, planen heute eine Sightseeing Tour in Kampala. Aktuell warten wir aber seit zwei Stunde auf Patric - unser Guide.😅🤷‍♀️
    Read more

  • Kampala/ Buganda/ Uganda

    November 5, 2023 in Uganda ⋅ ☁️ 24 °C

    Gestern hat es dann nach einer 2h Wartezeit doch noch geklappt. Zu meinem Glück habe ich erst vor dem Start bemerkt, dass wir nicht mit dem Auto sondern den Boda Boda‘s diese Tour machen werden😅. Boda Boda sind Motorradtaxis.
    Evtl. könnt ihr euch an den ersten Beitrag erinnern, in dem ich den Verkehr kurz schilderte. Nun konnte ich diesen Live miterleben- juhuuu😅🥴🤦‍♀️.
    Patric nahm einen Kollegen mit, so das wir uns je auf ein Boda Boda setzten konnten. Zuerst ging es in eine Moschée, wir wurden dementsprechend gekleidet.😜
    Die Moschée steht heute an dem Platz, wo Kampala gegründet wurde. Als wir die 270 Treppen des Minatrett‘s hochstiegen, konnte man dies gut erkennen. Es gehen 7 Hauptstrassen von diesem Ort weg, welche die Stadt in 7 Regionen teilt.
    Ein weiterer Halt war dann beim Königspalast. Eigentlich nichts spezielles, wenn da nicht diese grausame Geschichte wäre. „Die Folterkammer von Ex-Diktator Idi Amin“. In diesen 5 Kammern wurden tausende Menschen aus Uganda getötet. Um keine Flucht zu ermöglichen, wurde der ganze Gang mit Wasser gefüllt und das Wasser wurde dann unter Starkstrom gesetzt.
    Seit dem darf kein König mehr in diesem Haus schlafen.
    Es ging weiter an den Kampala Markt. Wauw so was hab ich noch nie gesehen!! Eine riesen Fläche voll mit verschiedenen Ständen, dazwischen führte ein Weg durch das Labyrinth. So viele verschiedene Gerüche, Geräusche und Eindrücke hab ich noch nie auf einem Platz gesehen. Patric fragte ob wir etwas Einheimisches essen wollen und führte uns zu „der besten Köchin“ an diesem Markt. Dummerweise war ihre Küche zwischen den von Fliegen übersäten Fischen oder den Innereien irgendwelcher anderen Tieren platziert. Ich entschied mich also, für eine vegetarische Variante. Sie servierte mir Süsskartoffeln, Yamwurzel und ein Kürbis, dazu bekam ich eine Bohnen Suppe. Kathla bekam Matooke und eine Art Suppe dazu. Alle Menschen rundum sahen uns beim essen zu😅. Für mich war die Süsskartoffel die beste, sie schmeckte eher nach Maroni aber die mag ich ja auch.
    Nach einem weiteren Halt an einem anderen Markt, fuhren wir zurück zum Haus. Nach all diesen Eindrücke war ich echt geschafft und hatte eine Dusche dringend nötig🤣.
    Den Abschluss dieses ereignisreichen Tag fanden wir an einer Reggae-Party, die Stimmung dort war wirklich „Easy“.🤣
    Read more

  • kisenyi - boy‘s program

    November 6, 2023 in Uganda ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach einem gemütlichen Sonntag und der Anreise zwei neuer Volunteer‘s starteten wir heute in die Woche.
    Jeden Montag besuchen wir die Strassenkinder von Kisenyi (Stadtviertel in Kampala).
    Moshes ist der Leader dieses
    Programms. Er erklärte uns im Vorfeld, was uns erwarten wird und wie wir mit gewissen Situationen umgehen sollen. Die zwei neuen Volunteers, Moshes und ich wurden an einer Hauptstrasse abgesetzt und von dort an ging es zu Fuss mitten durch die Slums. Unser Ziel war es, so viele Strassenkinder (meistens nur Buben) anzusprechen und sie zu motivieren, mit uns mitzukommen. Wir gingen nicht 5 Minuten, lagen ca. 10 Teenies in einer Ecke herum. Moshes ging auf sie zu und sprach sie an. Von diesem Moment an, war es fast wie ein Selbstläufer. Schnell versammelten sich die ganzen Strassenkinder des Quartiers um uns und wir liefen gemeinsam mit ihnen zum eigentlichen Projekt-Platz. Es waren über 50 Kinder resp. Jungendliche. Jeder wollte dir die Faust geben und dich fragen, wie du heisst und von wo du kommst. Sie hielten uns abwechslungsweise an den Händen.
    In einem Hinterhof versammelten wir uns dann alle. Moshes gab den Jungs einen Fussball. In einer Ecke wurde alles für die Wundversorgung vorbereitet und in der anderen Ecke eine Art Friseur-Platz.
    Kurz darauf kamen ein paar Kinder mit Wunden an den Füssen und Beinen zu uns, andere hatten sonstige Beschwerden, welche durch die Abgabe einer Tablette behandelt wurden. Da die meisten Kinder Läuse haben, rasierten wir ihre Haare, natürlich versuchten wir auch den einen und anderen Frisuren- Wunsch zu erfüllen.😅
    Irgendwann versammelte sich um mich herum ein Kreis von ganz jungen Strassenkindern. Ich beschäftigte sie indem ich aus den Handschuhen, Ballons formte und auf diese Smileys zeichnete.
    Wir verbrachten ca.4h mit den Kindern. Gegen den Schluss gibt es immer eine 20 minütige Lehrstunde. Die Volunteerin aus Mexico brachte den Kindern die Zahlen von 1-10 auf Spanisch bei.
    Zum Abschluss sprach Moshes noch über das Thema Drogen und Alkohol. Die meisten Kinder sind leider Kerosin abhängig, sie schnüffeln dies, in dem sie einen Stoff im Kerosin tränken und den Geruch durch den Mund einziehen.
    Als allerletztes gab es dann noch für jedes Kinder ein Säckchen mit Essen. Wir zerkleinerten eine Art Omelette und gaben Bohnen in einer Sauce dazu. Es war sehr wichtig, dass es für jedes Kind eines gab, denn laut Moshes könne sonst „Krieg“ unter den Kindern ausbrechen. Dies war auch mit einen Grund, weshalb wir die gekauften Schuhe und Shirts von den bereits abgereisten Volunteers nicht verteilen konnten. Es waren zu viele Kinder und zu wenig Material, was zu einer schlimmen Streiterein hätte führen können.
    Nach diesen Eindrücken war ich echt geschreddert. Auf der Fahrt zurück zu unserem Haus, dachte ich nur daran, ich gehe jetzt etwas essen und gönne mir eine Dusche… und die ganzen Kinder?.. was die wohl heute noch machen werden? sehe ich sie überhaupt wieder?🤷‍♀️🙏
    Read more

  • Medical Outreach - Musooli-Bunonko

    November 7, 2023 in Uganda ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute stand mein zweites Medical Outreach an. Wir fuhren ca. eine Stunde bis zum nächsten Projektort, ein Dorf in Entebbe. Es regnete in Strömen. Das Dorf befand sich Nahe am See, sehr weit abgelegen von der nächsten „Zivilisation“. Auf Grund des Wetters wichen wir etwas vom eigentlichen Platz ab und breiteten uns in einem Schuppen, laut der Werbung wahrscheinlich die Dorfbeiz, aus.
    Heute war ich am Medikamenten-Stand tätig. Nachdem die Testergebnisse ausgewertet sind, geht der Patient zum Arzt. Beim Arzt werden die Symptome aufgenommen und daraus die Medis verschrieben. Mit diesem Zettel kamen sie dann zu uns und wir händigten ihnen die entsprechenden Medis aus. Es waren auffallend viele Frauen und Kinder da, dafür eher wenig Männer. Die Kinder litten vorallem an Husten und Erkältung, einige waren an Malaria erkrankt. Die meisten Frauen liesen einen HIV Test machen. Patric erklärte mir im Nachhinein, dass dies typisch für Dörfer in der Nähe des Sees sei. Via See kann jeder einfach ins Dorf kommen auch wenn er nicht von dort stammt. Deswegen gibt es einige Prostiturierte, was wiederum die HIV Rate steigen lässt. Zudem haben leider wohl auch einige Ehemänner bemerkt, dass sie mit dem Angebot ihrer Frauen, etwas Geld verdienen können. Zum Glück waren es trotzdem nicht so viele positive HIV Testresultate, dafür sehr viele positive Schwangerschaftstests. So konnte ich auch heute wieder ein Mamma-Kit überreichen. Nach 4h war der Einsatz beendet, ich ass meine erste Rolex - eine Art Omelette gefüllt mit einem Spiegelei (genau für mich, die sonst nie Eierspeise esse) evtl. lag es am Hunger?…aber die Rolex schmeckte wirklich köstlich!🙏😉
    Read more

  • Women Empowerment & Kisenyi Kinder

    November 8, 2023 in Uganda ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute Morgen war das Projekt „Women Empowerment“ an der Reihe. Wir fuhren zu einem kleinen Laden nicht weit weg von unserem Haus. Dort arbeitet eine junge Schneiderin. In einem Raum hinter der Schneiderei trafen wir vier weitere junge Afrikanerinnen. Michèlle (einheimische) war die Leaderin für heute. Jeder stellte sich vor und danach sprachen wir über das Thema „was machst du, wenn du unglücklich bist.“ Ich denke, dieser Morgen ist vor allem für die 4 jungen Afrikanerinnen gedacht, dass sie etwas von sich erzählen können oder etwas hören, was ihnen im Alltag helfen könnte. Es war eine kleine Runde und jeder erzählte etwas, die Stimmung war sehr angenehm. Nach der Mittagspause ging es dann wieder zu den Strassenkinder von Kisenyi.
    Auch diesemal ging es schnell, bis sich eine Gruppe Strassenkinder um uns versammelte. Wir liefen mit ihnen durch die Slum-Gassen. Ich wurde von zwei jüngeren Kinder an den Händen gehalten. Der eine sagte mir er sei 12 Jahre alt der andere antwortete nicht. Der 12jährige machte mir klar, dass der Junge nicht sprechen konnte aber jünger als 12 Jahre alt sei. Ich fragte ihn, ob sie Freunde seien. Er gab nur zur Antwort, auf der Strasse hast du keine Freunde.
    Wir liefen dann eher wortlos bis zum Projektplatz weiter. Dort angekommen, kamen wieder ein paar Kinder mit Wunden zu mir, einer wurde wohl von einem Taxi angefahren.😩
    Es waren viel mehr jüngere Strassenkinder da, als am Montag.
    Wir verbrachten den Nachmittag mit ihnen oder besser gesagt, sie spielten etwas mit uns (Foto😉).
    Wir versammelten uns danach im Kreis und führten gemeinsam ein kleines Workout durch. Nicht ganz ohne in der afrikanischen Hitze🥵.
    Ich lernte den Kindern die Zahlen von 1-10 auf Deutsch. Es klang recht lustig da sie wohl noch nie in ihrem Leben ein hartes „ch“ ausgesprochen haben. Zum Schluss bekam dann wieder jedes Kind sein Säckchen mit Essen. Da es heute ein paar weniger Kinder waren, verteilten wir noch die Shirts. Dann verliessen wir diesen schrecklich, schönen Ort.
    Auf der Rückfahrt fragte ich Moshes, was der Grund sei, weshalb die meisten Kinder sagen, dass sie lieber auf der Strasse leben als zu Hause. Moshes sagte mir, die meisten Kinder seien von zu Hause geflüchtet, sie wurden misshandelt. Andere haben die Eltern früh verloren oder sie hatten kein Geld und somit wurden sie ausgetzt.

    Nun habe ich schon meine erste Woche in Uganda hinter mir. Ich fühle mich sehr wohl, es macht Spass und es zeigt mir definitv auf, wie gut ich es habe-speziell an Tagen wie heute!
    …Danke Mama&Papa💕😉🙏…
    Read more

  • Medical Outreach - Nakigalala (Tee-Plant

    November 9, 2023 in Uganda ⋅ ☁️ 24 °C

    Das nächste Medical Outreach stand an. Wir fuhren nach Nakigalala, eine wunderschöne Gegend. Dieses Dorf ist eigentlich mehr eine grosse Farm. Die meisten Einwohner arbeiten auf der Teeplantage, sie stellen schwarz Tee und afrikanischer Tee her. Diesen durften wir dann auch verköstigen, er war sehr lecker, für meinen Geschmack etwas zu süss, dies komme aber von der frische der Blätter.
    Als wir ankamen warteten bereits einige Menschen auf uns. Heute war ich wieder beim Test-Stand eingeteilt. Ich kann euch sagen, innert 4 Stunden testeten die japanische Volunteerin und ich über 250 Menschen. Es kamen sogar zwei ganze Schulklassen vorbei. Die Zahl der positiven Mealaria Tests waren heute extrem hoch. Ganz viele Kinder waren mit hohen Fieber gekommen, sie zeigten fast keine Reaktion, als wir sie mit einer kleinen Nadel in den Finger pieksten.
    Unser Team leistete heute echt grosse Arbeit, die Stimmung war danach richtig schön. Zum Dank durfte sich jeder etwas zum Essen aussuchen. Auf der Heimfahrt hörten wir laute Musik und sagen alle mit. Ein echt gelungener Tag geht zu Ende.
    Naja noch nicht ganz, nun muss ich mich wohl mal ums Wäsche waschen kümmern😅.
    Read more

  • Ladies Weekend - Ssese Island/Kalangala

    November 12, 2023 in Uganda ⋅ ☁️ 24 °C

    Das Wochenende steht uns immer als „freie Zeit“ zur Verfügung. Heisst, wir können selber entscheiden, was wir unternehmen wollen. So dann lass mal vier junge Ladies ein Wochenendprogramm erstellen🤣.. es begann bereits am Freitagmittag, weshalb das MDU Programm „Queen Mary School“ einfach mal gestrichen wurde.
    Wir starteten von Entebbe mit einer Fähre, drei Stunden lang durch den Victoria Lake, auf die „Ssese Island“. Dort buchten wir 2 Nächte in einer Lodge bei Kalangala. Wir liessen es uns so richtig gut gehen!!
    Es ist lustig aber trotz dem ganzen „Luxus“, am glücklichsten war ich einfach über eine funktionierende WC-Spülung und einen ganz normalen Wasserhahn.🚽🚰
    Ich denke, dass ist eines was ich auf diesem Abenteuer lerne.. schätze die kleinen Dinge!!🙏

    Dieser wunderbare Wochenendtrip konnte dann nicht besser enden als mit einem frisch gebackenen Baguette, welches wir per Zufall in einem Mzungu-Einkaufsladen fanden.🥖
    Was will man mehr.. für uns war es perfekt!!🌞
    Read more

  • Ein rutschiger Start in die Woche

    November 13, 2023 in Uganda ⋅ ☁️ 21 °C

    Hier in Uganda hat die Regenzeit begonnen. Da der Äquator direkt durch Entebbe verläuft, gibt es hier keine typischen Jahreszeiten. Es ist das ganze Jahr zwischen 25-30 Grad warm. Ab November beginnt dann die Regenzeit.
    In dieser Nacht war die Niederschlagsmenge besonders hoch. Dies hatte zur Folge, dass am Morgen die ganzen Strassen aufgeweicht waren und es extrem rutschig war. So steckten wir dann nach nicht 10 Minuten fahrt mit dem Auto fest. Mit viel Frauen-Power und der Mithilfe einiger Nachbarn, konnten wir das Auto aus dem Schlamm befreien.💪
    So ging es dann nach kurzem Zwischenstopp trotzdem noch zu den Kisenyi Kinder nach Kampala.
    Heute kamen nur ganz wenige. Moshes erklärte uns, dass dies meistens sei, wenn es so stark geregnet hat. Die Kinder gehen dann zu den Bächen oder den Strassen und suchen nach brauchbaren Materialen, welche durch den Regen angeschwemmt wurden.

    Ein Junge fiel uns direkt auf. Er konnte nicht einmal mehr gehen, so krank war er. Wir setzten ihn auf ein Boda Boda und liessen ihn zum Projektplatz fahren.
    Dort angekommen, testeten wir ihn sofort auf Malaria und HIV. Leider war der HIV Test positiv. Wie die Chancen wirklich um ihn stehen, wissen wir nicht genau.
    Dennoch lag es uns am Herzen, dass er in ein Spital gehen konnte und dort ein Medikament bekommen kann, welches womöglich etwas helfen wird.
    Wir 5 Volunteers (gestern kam noch eine neue dazu) beschlossen, die Kosten für die Fahrt, den Spitalaufenthalt und das Essen für 2 Wochen zu bezahlen. Ich denke nicht, dass er überleben wird, dennoch war das Gefühl so etwas besser, als ihn in diesem Slum liegen zu lassen bis er irgendwann erlöst wird.
    🙏
    Read more

  • Medical Outreach - Nalugala

    November 14, 2023 in Uganda ⋅ 🌙 21 °C

    Heute stand das nächste Medical Outreach an. Wir fuhren in einen Ort der zur Stadt Entebbe gehört, nach Nalugala.
    Ich war zusammen mit Amy an einem Stand. Sie ist die „Ärztin“ (ich denke nicht, dass ihr Titel auch in der Schweiz dieselbe Bedeutung hätte😉).
    Ich mass bei den meisten den Blutdruck.
    Danach fragte Amy auf Luganda (Meist gesprochene Sprache im Süden von Uganda), die Patienten nach den Symptomen. Diese übersetzte sie mir auf Englisch und gab zu gleich noch die Info, welche Medis sie dafür geben möchte. Ich notierte alles auf der Patientenanmeldung.
    Es war nicht ganz ohne, das mit dem Englisch sprechen klappt inzwischen ganz gut aber mit dem Schreiben.. naja😅.. bis zum Schluss bekam jedoch jede Person die richtigen Medis💪.
    Amy erklärte mir immer wieder einige interessante Dinge. Unter anderem auch die typischen Symptome bei Malaria. Neben hohem Fieber gehört nämlich auch allgemeine Erschöpfung (Fatique), Übelkeit und Gelenkschmerzen dazu.
    Eine junge Frau im Rollstuhl kam dann noch vorbei, sie ist seit der Geburt körperlich Beeinträchtigt. Sie wurde von allen sehr herzlich empfangen. Ich fragte Amy, welcher Stand hier Menschen mit einer Beeinträchtigung haben. Amy sagte, es gibt extra Schulen und sie werden in den meisten Fällen von den Familien anerkannt und gut betreut. 🙏
    Read more

  • Halbzeit😅

    November 15, 2023 in Uganda ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute morgen ging es wieder in die Schneiderei. Es kamen fünf junge Frauen vorbei. Wir sprachen über das Thema „Teamwork“ und „worauf man stolz in seinem Leben ist“. Zum Abschluss bekamen wir dann noch eine Tanzvorführung von Eva.. ja, da fühlt man sich dann halt schon wieder als echte Schweizerin daneben🤣🤣

    Am Nachmittag gings wieder in die Slums. Heute war es sehr regnerisch und trotzdem kamen einige Boys zu uns. Nach einem kurzen Workout auf dem Projektgelände, flüchteten wir in den „Schärmen“.⛈️
    Moshes nahm die Musikbox raus und die Boys tanzten dazu.
    Christy, die neue Volunteerin, führte mit den Jungs ein paar Matheaufgaben durch. Addition und Multiplikation funktionierte ganz gut, bei Subtraktion und Division kamen die Kinder an ihre Grenzen.
    Heute viel mir ein kleines Mädchen auf. Ihre ganze rechte Gesichtshälfte war verbrannt. Ihre Schwester erklärte uns, dass dies durch heisses Wasser oder Öl entstanden ist. (Bild Nr.7 unten rechts)

    Auch aufallend für mich war heute, wie unglaublich gut die älteren Geschwister auf ihre jüngeren aufpassen. Wenn die Kleinen weinen, werden sie von den Grossen getrösten, wie dies eine erwachsene Person
    machen würde.
    Ein weiters mal stellte ich fest, dass die Gewaltbereitschaft hier relativ hoch ist. Die Älteren drohen den Jüngeren mit Schlägen, wenn sie sich nicht an die Abmachungen halten. Dies beginnt schon im ganz frühen Alter. So sind kleinere Gewaltsausbrüche leider kaum zu unterbinden.
    Mir kam die Lehrerin von der „Queen Mary School“ wieder in den Sinn (Bericht vom 3.11). 🤷‍♀️
    Für mich war der heutige Tag sehr anstrengend, ich war richtig erschlagen danach. Evtl. liegt das aber auch etwas daran, dass dies nun meine zweite Woche und somit schon Halbzeit meines Abenteuer in Afrika ist.
    Read more

  • Medical Outreach - Mpoobe Kibiri

    November 16, 2023 in Uganda ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach dem gestrigen Regentag war heute Sonnenschein pur angesagt. Dementsprechend stieg das Thermometer auch auf über 30 Grad🥵.
    Wir fuhren nich sehr lange und hielten dann in einem kleinen Dorf Namens: „Mpoobe Kibiri“ an. Dort richteten wir uns in einem grossen Hinterhof ein. Ich war mit Christy (Neue Volunteerin) und Sharon (Einheimische MDU Angestellte) beim Medikamenten Stand. Es kamen nicht so viele Menschen vorbei. Ich hatte deswegen genügen Zeit, mir Dank ein paar Ballone, welche ich aus der Schweiz mitgenommen habe (Danke Mama für den Tipp😜), Freunde zu machen.🤣
    Wir verliessen den Ort gegen 14 Uhr.
    Auf der Rückfahrt erkundigte ich mich nach dem kranken Jungen von der Strasse (Bericht 13. Nov.).
    Sharon sagte mir, er sei aktuell noch im Spital. Leider wurde zum HIV noch eine Tuberkulose diagnostiziert. Er bekommt nun eine sehr starke Therapie in verschiedenen Zyklen. In dieser Zeit ist eine ausgewogene Ernährung und viel Schlaf sehr wichtig. Da der Junge dies auf der Strasse unmöglich bekommen wird, versucht man nun mit den Eltern in Kontakt zu treten. Evtl. kann er zu Hause sich etwas erholen und wieder zu Kräften kommen. „Und dann?“, war meine Frage. Sharon meinte, es sei wohl zu befürchten, dass wenn der Junge überhaupt nach Hause gehe, dass er sobald es ihm besser geht, wieder nach Kamapla auf die Strasse gehen wird. Dies sei bei den meisten Kinder so, welche man versucht habe zurück in ihr Heim zu vermitteln.
    Read more

  • Weekend Trip - Sipi Falls

    November 19, 2023 in Uganda ⋅ ☁️ 24 °C

    Christy und ich haben uns entschieden, an diesem Wochenende zu den Sipi Falls zu fahren. Da dies ein von der MDU organisierter Ausflug war, kam Lutaaya mit uns mit. Wir fuhren ca. 6h Richtung Nord-Osten. Alleine die Fahrt war unglaublich, denn wir fuhren durch Teeplantagen, Zuckerrohr- und Reisfelder, durch den Mabirawald, überquerten den Nil und kamen dann in die Berge. Wir hielten in Sipi, dieses Dorf liegt in der Region des ausgeloschenen Vulkan Elgon, welcher wiederum die Grenze zu Kenia bildet.
    Die Aussicht hier war unglaublich.
    Nach der Ankunft in der Lodge, machten wir eine Kaffee-Tour. Die Sipi Region besteht nämlich hauptsächlich aus Kaffee- und Bananenplantagen. Wie durften den eigenen Kaffee herstellen und natürlich auch trinken. Danach liefen wir auf einen Aussichtspunkt um den Sonnenuntergang zu geniessen. Auf Grund der Regenzeit konnten wir nicht ganz so viel sehen, jedoch war die Stimmung auch so atemberaubend.
    Am Samstag gings dann richtig los. Wir wanderten auf zwei nahgelegene Hügel. In Sipi gibt es ingesamt 3 Wasserfälle, der Ursprung dieses Wassers liegt im Mount Elgon Gebirge. Wir wanderten zum höchstgelegenen Wasserfall und von dort durch die ganze Region bis zum untersten Wasserfall. Es war einfach unglaublich schön!!
    Im Vergleich zu Kampala, werden die Häuser hier aus Lehm gemacht. Auch eindrücklich war, dass es einem Bub ab dem 13ten Lebensjahr nicht mehr gestattet ist, im selben Haus wie seine Familie zu wohnen. Deswegen stehen hier neben dem Haupthaus, noch die sehr traditionellen kleinen runden Häuschen mit den Dächern aus Gras. Dort wohnen dann die Buben der Familien.
    Beim untersten Wasserfall angekommen, dieser ist mit 100 Meter der höchste, seilten wir uns ab.. ja ich kanns selber kaum glauben, dass ich dies gemacht habe.🤣

    Ich war der Meinung, dass wir am Abend
    einen Einblick erhalten, wie man das regionale Bier herstellt. Was uns dann erwartete übertraf all meine Vorstellungen. Wir kamen zu einem Haus, darin sassen ca. 19 Männer und eine Frau um einen Kessel herum, worin genau so viele Stöcke drin waren. Wir wurden freundlich empfangen und noch bevor ich fragen konnte, was sie hier machen, hatte ich so einen „Strohhalm“ im Mund. Die Flüssigkeit war sehr warm, zuerst sauer und dann schmeckte sie etwas nach Kakao. Diese Brühe nennt sich „Agyone“, sie bestehet aus getrockneter Gerste, Hirse und heissem Wasser. Durch das Wasser gärt die Brühe und der Alkohol entsteht direkt im Kessel. So trinken diese Leute also jeden Abend ab ca. 17 ihr eigenes Bier und „dorfen“ miteinander. Der Alkoholgehalt liegt bei ca. 7 vol.%. Ich war einfach nur beeindruckt und erfeut über diese positive Stimmung in diesem Raum. Ein leicht angetrunkener Mann fragte mich, ob ich wisse warum Afrikaner keine Falten haben.. 🤷‍♀️… „weil die Menschen hier immer Happy sind!!!“ ..

    Ein unvergessliches Wochenende geht damit zu Ende, ich bin einfach nur dankbar, dass ich das alles erleben darf.. einfach Happy!😁
    Read more

  • In Gedenken an Jamil🙏

    November 20, 2023 in Uganda ⋅ ☁️ 23 °C

    Die Woche beginnt mit einer sehr traurigen Nachricht. Der Junge, welchem wir das Geld gegeben haben für den Spitalaufenthalt, ist am Samstag verstorben. Moshes und das Team versuchten ihn an seine Familie zu vermitteln. Der Vater lebt bereits nicht mehr und der Rest seiner Familie verwehrte die Rückkehr. Mit etwas Glück, wurde dann ein Onkel gefunden und man vermittelte den Jungen zu ihm. Als Moshes ihn dann am Samstag besuchen wollte, bekam er die traurige Nachricht, dass er wieder auf der Strasse war und dort verstorben sei. Jamil wurde nur 17 Jahre alt…
    Wir erfuhren diese Nachricht kurz bevor wir wieder durch die Slums zogen um die Strassenkinder aufzusuchen. Es kamen einige zu uns, evtl. lag es auch an mir aber die Stimmung war heute irgendwie anders. Ich erkundigte mich bei Sharon, ob die anderen Kinder, die Nachricht über den Tod von Jamil erhalten haben. Sharon meinte, einige wissen es sicher andere nicht. Ich fragte ob sie wisse, wie solche Nachrichten aufgenommen werden, Sharon meinte: „dies gehöre zum Leben auf der Strasse dazu, für die anderen geht es darum weiter.“
    Dasselbe galt auch für mich, ein Junge kam zu mir mit Röntgenbildern. Er hatte vor 12 Tagen einen Unfall und wurde vom Taxi ange(über)fahren. Er hat sich dabei einen mehrfachen Schädelbruch, eine Lungenquetschung und eine Fraktur am Fuss zugezogen. Sein Fuss war dick und entzündet, bei der Naht auf der Stirn kam bereits Eiter aus den Einstichstellen. In Absprache mit Sharon und dem Jungen, zog ich ihm mit dem Materialen, welches ich aus einem Rucksack zusammenkratzen konnte, die Fäden. Wauw, sie sind so taff diese Kinder hier.

    Während dem Josh (Volunteerin) den Kindern die Wochentage und Monate beibrachte, übrigens keines der Kinder wusste das Datum von Weihnachten, kam plötzlich ein kleines Mädchen zu mir. Sie drückte sich so fest an mich und lies mich dann bis zum Schluss des Nachmittags nicht mehr los.
    Eines kann ich euch sagen, diese feste Umarmung tat heute nicht nur dem Mädchen gut, sondern mir genauso!🙏
    Read more

  • Medical Outreach - Kajjansi Lime

    November 21, 2023 in Uganda ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach einer regenreichen Nacht, gings heute nach … für das Medical Outreach. Es kamen eher weniger Menschen vorbei, so konnten wir etwas mit den Kindern spielen und ein paar Eindrücke von der Region festhalten.

    Um euch einen Einblick zu geben, wie es hier fast überall aussieht, sind ein paar Foto hochgeladen.
    Die Strassenränder sind meisten belegt mit Frucht- und Gemüsemärkten. Typisch für diese Region sind Mangos, Ananas, Wassermelonen, Jackfrucht, grüne Orangen, Avocado, Tomaten, Kartoffel, Wurzelgemüse, verschiedene Bohnen und Koch-, sowie Obstbananen. Auch häufig anzutreffen sind die ganzen Fleisch- und Fisch- Stände. Die Hühner werden an der Strasse
    in Käfigen gehalten. Wenn jemand vorbeikommt wird das Tier meistens dirket geschlachtet und das Fleisch verkauft oder das Huhn wird direkt am offenen Feuer gebraten oder im Öl fritiert. Das gleiche gilt für Kuh und Ziege. Der Fisch wird aus dem Viktoriasee geholt und auf der Strasse verkauft. Meistens sind sie aber von Fliegen übersät. Neben den Lebensmittelständen verkaufen hier einige auch Kleider, Matratzen, Holzmöbel und Steinplatten. Und zwischen drin ist dann immer wieder ein Stand, welcher meine mitlerweile sehr geliebte Rolex verkauft🤣.
    Auf den Strassen ist es immer sehr laut und es sind wahnsinnig viele Menschen dort. Ich habe jedoch bemerkt, wie ruhig und gelassen ich mittlerweile die Geschehnisse hier wahrnehme. Ja, ich fühle mich hier in der Zwischenzeit richtig wohl😅
    Read more

  • „Bera Bulungi“ - Alles Gute✊

    November 22, 2023 in Uganda ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute liefen wir durch einen Teil im Slum, den ich doch noch nie zuvor gesehen habe. Auffallend war, dass wir dort eher ältere Strassenkinder fanden, welche aber massiv unter Drogeneinfluss standen. Trotzdem konnten wir einige davon überzeugen mit uns mitzukommen.
    Vor ca. zwei Wochen, habe ich einem Jungen den Blutdruck gemessen (Bericht vom 8. Nov.), da es ihm da schon nicht gut ging. Zuerst gab man ihm Medis für den Magendarmtrakt. Eine Woche später, wollten wir ihn auf Malaria testen. Da keine Tests vorhanden waren, wurde dies ausgelassen, die Symptome sprachen auch nicht für eine Malaria Infektion. Der HIV Test war negativ.
    Am vergangenen Montag ging es dem Jungen weiterhin schlecht. Als wir ihn auf der Strasse fanden, glühte er richtig und hat mehr als die Hälfte an Gewicht verloren.
    Wir gaben ihm ein Medi gegen Durchfall und versorgten ihn mit Essen und Trinken.
    Leider vergass man auch am Montag wieder einige Malariatests zu organisieren.. So ist das hier leider meistens, es fehlt regelmässig an Material, um wenigstens etwas helfen können.
    Heute fanden wir den Jungen an der selben Stelle wie am Montag. Er hat wieder einiges an Gewicht verloren. Er konnte nicht einmal mehr Gehen und sah schrecklich krank aus. Wir setzten ihn auf ein Boda Boda und liessen ihn zum Projektplatz fahren. Dort angekommen gaben wir ihm wieder etwas zu essen und zu trinken. Der Junge klagte nun auch über Schmerzen in den Beinen usw. Er weinte und stöhnte den ganzen Nachmittag. Wir sprachen mit den MDU Verantwortlichen und wollten ihn in ein Krankenhaus bringen. Moshes und die anderen beschlossen dann, dass es besser sei, ihn zu seiner Familie nach Hause zu bringen, die Medis bekomme er dann von der Familie. So bezahlten wir zumindest den Transport nach Hause.
    Ich war nicht ganz happy mit dieser Situation. Es bleiben für mich einige Fragen offen.. Wird er zu Hause bleiben? Wird er überhaupt von der Familie aufgenommen? Bekommt er dort wirklich die Medis, zumal wir nicht mal wissen, was er hat!? Überlebt er diese Nacht?

    Ich kann nicht mehr als hoffen, dass sich dieses Mal alles zum Guten wenden wird🙏
    .. wobei das mit dem Thema „Hoffnung“ hier in Afrika, definitiv eine andere Bedeutung hat..

    Fotos folgen✌️
    Read more

  • Medical Outreach - Katwe Kinyoro

    November 23, 2023 in Uganda ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute fuhren wir in einen Slum ausserhalb von Kampala. Normalerweise besucht die MDU in einem Abstand von 3 Monaten dieselben Plätze für die Medical Outreach. Nach Katwe gehen sie einmal im Monat. Es kamen so viele Menschen. Hauptsächlich junge, schwangere Frauen mit ihren kleinen Kindern. Männer kamen nur ganz wenige vorbei. Lutaaya begründete dies mit, „die wollen ihren Spass haben, den Rest interessiert sie nicht“.
    Ich war mit Lutaaya am „Empfangsstand“. Lutaaya nahm die Personalien auf und ich mass bei jedem die Temperatur und den Sauerstoffgehalt, sowie den Puls.
    Da uns die Medikamente ausgingen, war nach der 200 Person Schluss.
    Zwei junge Männer führten uns im Anschluss noch durch den Slum. Es war so eindrücklich. Diese Gegend war nochmals krasser als im Kisenyi Slum in Kampala. In den meisten Gebäuden wohnen über 15 Personen auf engstem Raum. Abwasser oder eine Kanalisation gibt es nicht. Die Einheimische waren gerade dabei, die Heuschrecken auseinanderzunehmen und zu fritieren. Für mich war das nichts, zwei der Volunteers kosteten jedoch davon.
    Wer sich übrigens ein Bild vom Katwe Slum machen möchte, der Film „Queen of Katwe“ spielt dort. Ich muss aber sagen, dass dieser Film definitiv in einem schöneren Teil dieses Viertels gedreht wurde😅.
    Zu Hause angekommen sprachen wir ein bisschen mit den Jungs, die im Nebenhaus bei und wohnen. Sie sind ehemalige Strassenkinder und wurden von der MDU weg von der Strasse geholt. Ein Junge besucht nun schon seit 3 Jahren eine Schule. Er erzählte uns den Ablauf dieser Schule. Schon alleine der Schulweg, welcher 3 Stunden dauert, konnte ich kaum glauben. Win spannender Tag geht somit zu Ende. Morgen gehts nun endlich auf meine langersehnte Safari.. mal schauen ob wir die „Big Five“ zu Gesicht bekommen.😉🙏
    Read more

  • Safari - Murchison Falls National Park

    November 26, 2023 in Uganda ⋅ ☁️ 26 °C

    Am Freitag startet wir mit unserem Wochenendtrip. Wir fuhren Richtung Nord-Westen und machten dann einen Zwischenhalt auf der „Ziwa Rhino and Wildlife Ranch“. Dort kam ein Ranger mit uns mit und wir liefen durch den Busch bis wir sie dann zu Gesicht bekamen, die Nashörner. Wir trafen auf ein Muttertier mit ihrem Kalb. Danach sahen wir noch zwei weitere Tiere, zwei Brüder waren es. Im Park hüpften überall Antilopen und kleine Affen herum.
    Danach gings nochmal ca. 2h weiter bis wir in Masindi hielten. Dort nächtigten wir und liessen den Abend mit ein paar Dinks auf einem leeren Festivalgelände (wir waren effektiv die einzigen Gäste🤣) ausklingen.
    Am Samstag gings dann in den Murchison Nationalpark. Dieser Nationalpark ist mit 3.877 km² der Grösste in Uganda. Wir besichtigten zuerst den „stärksten Wasserfall der Welt“, (Angaben durch die Einheimischen) er befindet sich am Kyoga-Nil. Von dort gings zum Schlafplatz. Wir bekamen eine Instruktion, wie wir uns verhalten sollen, wenn wir einem Nilpferd begegnen. Diese durchqueren jeden Tag die Anlage - da wussten wir, nun sind wir echt im Dschungel angekommen.😅
    Am Nachmittag gings dann auf die Abend-Safari Tour. Nicht 5min gefahren sahen wir den ersten Elefanten. Überall standen unterschiedliche Arten von Anitlopen. Ganz viele Warzenschweine und Paviane konnten wir sehen. Nicht lange und wir entdeckten die erste Giraffenherde. Wauw und immer wieder musste ich mir bewusst machen, dass dies nun wirklich Wildtiere sind.
    Die Dunkelheit brach ein und wir fuhren zurück in die Lodge. Big three von five ✅.
    Zu unserer Überraschung schliefen wir in Zelten, was die Sache nach der Instruktion mit den Nilpferden nicht weniger spannend machte😅. Es Gewitterte die ganze Nacht, nicht viel später kam der Regen dann auch schon in mein Zelt. Da ich das mit dem Schlaf dann bald einmal aufgab setzte ich mich auf und sah etwas aus dem Zelt. Nicht zwei Meter vor meinem Bett stand einfach ein riesiges Nilpferd und frass gemütlich Gras. Ich beobachtete das Tier über eine Stunde lang, bis es dann um 5.30 Uhr auf die Morgen-Safari Tour ging. Da es die ganze Nacht regnete, waren die Strassen echt rutschig. Wir sahen einige Elefanten und dann stand plötzlich eine Löwin vor uns. Sie war gerade auf der Jagd nach Nahrung.
    Weiter sahen wir dann einige Büffel, eine gefühlte Million an Antilopen und noch viele weitere Tiere. Eine andere Löwin lag mitten auf der Strasse. Nicht nur das, zwei kleine Babys kamen aus dem Gras. Sie waren laut der Rangerin ca. ein Monat alt. Wir sahen der kleinen Familie eine Weile lang zu und gingen dann weiter.
    Nach 6 Stunden Safari gings dann auf den Rückweg nach Kampala.
    Wir durften an diesem Wochendende von den Big five, die Big four sehen, der Leopard versteckte sich heute einfach zu gut. Nicht schlimm, ein Grund mehr um solch ein Abenteuer definitv zu wiederholen.
    Dankbar für die ganzen unbezahlbaren Momente, welche ich auch an diesem Wochenende erleben durfte, trete ich nun meine letzten Tage in Uganda - „the Pearl of Africa“ an.
    Read more

  • Sonnenuntergang mit echt starken Jungs💪🙏

    November 27, 2023 in Uganda ⋅ ⛅ 21 °C

    Wie jeden Montag startet die Woche mit dem „Streetboy‘s Program“. In Kampala leben über 6‘000 Kindern auf der Strasse. Kein Wunder sehen wir deswegen immer wieder neue Gesichter, wenn wir durch den Slums laufen und Aussicht nach den Jungs halten.
    Ein ca. 10 jähriger Junge kam beim Projektplatz zu mir. Er nahm mich am Arm und lief in einen geschützteren Bereich auf dem Glände. Er zeigte auf sein Geschlechtsteil und sagte mir dann, dass er dort Schmerzen habe. An seinem Penis war alles voller Eiter. Ich gab ihm ein Tuch mit Wasser und sagte ihm, er solle erst einmal eine Nassphase machen. Da er nicht so gut Englisch sprechen konnte sagte ich, dass sobald Sharon (Einheimische) kommt, schauen wir zusammen, was wie machen können. Sharon kam und sah sich das Ganze an. Auf Grund der Nassphase wurde
    erst dann ersichtlich, dass der Junge vor kurzem beschnitten wurde und sich die Naht massiv entzündet hat. Hier in Uganda wird anscheinend jeder Junge beschnitten, „wenn er es möchte“.. 😅🥴🤷‍♀️
    Eigentlich wird dies in den jungen Jahren gemacht. Wenn es nicht jemand von der Familie übernimmt, gibt es einen Ort, wo man einfach hingehen kann um die Beschneidung durchzuführen, danach gehts weiter in die Schule oder wo auch immer. Laut Sharon bekommen die Jungs eine Art Anästhesie, diese werde aber immer mit Wasser verdünnt, wodurch sie wohl alles mitbekommen. Dies bestätigten mir einige Jungs, bei denen die Beschneidung schon ein paar Jahre zurück liegt.
    Mädchen werden hier wohl normalerweise nicht beschnitten..

    Am Abend durften wir 4 Volunteers mit unseren „Mitbewohnern“, den ehemaligen Streetboy‘s, die im Nebenhaus bei uns wohnen, zum Victorialake laufen und den Sonnenuntergang geniessen. Es war einfach wunderschön!
    Auf dem Rückweg sprach ich etwas mit Maurice (Foto Nr. 5 kurze grüne Hose).
    Er lebt seit ca. zwei Jahren im Haus der MDU. Wie alle Jungs dort, war er zuvor auf der Strasse in Kampala. Er erzählte mir von seiner Geschichte. Er wurde von seinem Vater in einem „Ziegenstall“ - die Tiere werden hier eher in Käfigen gehalten, eingesperrt und geschlagen. Seine Mutter kennt er nicht, sein Vater versprach sie ihm vorzustellen, er vergass dies dann jedoch. So flüchtete er vom eigenen Vater auf die Strasse.
    Ja, solche Geschichten sind hier gang und gäbe.. Als ich ihn fragte, wie er nun über sein Leben denkt, sagte Maurice. Ich bin 19 Jahre alt, gehe zur Schule, spreche seit einem Jahr Englisch, lebe mit meiner Familie (den anderen ex-Strassenboy‘s) in einem Haus.. ich bin Happy.

    Eine schöne Nachricht haben wir von Vincent (dem kranken Jungen, Bericht vom 22. Nov.) bekommen. Er ist zu Hause angekommen, seine Mutter nahm in mit offenen Armen auf und bedankte sich sogar telefonisch bei der MDU. Sie möchte mit ihm in ein Krankenhaus gehen und ihn dort behandeln lassen.
    Read more

  • Medical Outreach - Gerenge

    November 28, 2023 in Uganda ⋅ ⛅ 23 °C

    Für mich war es heute das letzte Medical Outreach. Wir fuhren nach Gerenge, ein kleines Dorf direkt am Ufer des Victorialakes. Gemeinsam war ich mit Yosh und Sharon am Pharmacie Stand. Es kamen einige Menschen vorbei, Gott sei Dank waren die positiven Testergebnisse sehr selten. Neben unserem Platz fritierte eine Frau frische Fische. So werden sie hier überall verkauft resp. gegessen. Natürlich wollten wir diese auch testen. Zudem gab es noch die letzte Rolex auf dem Weg zurück ins MDU Haus.
    Diese Rolex werde ich auf jedenfall versuchen zu Hause nachzumachen. Der Reis, Posho und die Bohnen werde ich dann eher weniger vermissen.😅 Hingegen die vielen wunderbaren Frucht- und Gemüsemärkte, die werden mir definitv fehlen!

    Falls ihr lust habt, die MDU finanziell etwas zu unterstützen, könnt ihr unter dem untenstehendem Link einen beliebigen Betrag spenden. Das Geld wird eingesetzt, um bei den Medical Outreaches, die Medikamenten, Laborbedarf, Mamasets usw. zu kaufen und beim Kisenyi-Streetboy’s Programm, um die Straßenkindern mit einer Mahlzeit, Wasser, Seife, Vaseline usw. zu versorgen.

    https://donorbox.org/makingadifferenceinuganda

    🙏
    Read more

  • „ndi musanyufu“ 🇺🇬❤️

    November 29, 2023 in Uganda ⋅ ☁️ 26 °C

    So und nun sitze ich am Flughafen und warte auf meinen Flieger. Die einzige Anzeigetafel mit den Gates ist defekt. Vor einem Monat hätte mich dies sicherlich etwas gestresst und nun.. 🤣.. ja, was soll da schon passieren - „be happy!“😂.
    Der letzte Tag bei den Strassenkinder war super toll. Wir haben so viel Sport gemacht und ich durfte mit den Kids eine kleine Yogapraxis durchführen. Es war so eine schöne Stimmung. Der Abschied viel dadurch nicht gerade leicht.🥹 Als Abschiedsgeschenk bezahlten wir jedem Kind eine Rolex und verteilten diese am Schluss.

    Wie bereits erwähnt, sitze ich nun am Flughafen in Entebbe. Dort wo meine Reise vor 30 Tage begonnen hat. Ich versuche den Monat nochmals Revue passieren lassen.
    Ich landete vor 30 Tagen in einer Welt, die ich bislang nur durch Dokumentationen im TV kannte. Eine Welt die so unterschiedlich zu meiner gewohnten ist. Ich dachte, dass mich diese ganzen Eindrücke am Anfang echt etwas überfordern werden aber ich kam zum Glück nie an diesen Punkt. Durch die aufgestellte Art der Menschen und die andauernde Frage nach „Sina, are you Happy“, fühlte ich mich direkt wohl und konnte keine anderen Gefühle wie „Happiness“ aufkommen lassen.
    Natürlich waren da auch echt schlimme Geschichten darunter. Alles was mit den Schicksalen der Streetboys zu tun hat, ist einfach nicht schön zu reden. Dennoch, und das ist mir wirklich wichtig zu bennen, überwiegen die Gefühle von Glück, Freude und einer wunderschönen-unvergesslichen Zeit.
    Die Menschen hier sind so glücklich und strahlen so viel Freude aus.
    Für uns mag ein solches Leben unvorstellbar sein aber ich bin mir sicher, dies ist nur weil wir es mit unserem Leben vergleichen. Die Menschen hier kennen nichts anderes und sie wirken so zufrieden, sie lieben ihr Land, ja sie sind richtig Stolz darauf.
    Da könnte sich jeder von uns ein Stück abschneiden!
    Nicht ohne Grund habe ich bereits den Kopf geschüttelt, als ein paar ungeduldige Mzungus über die Wartezeit bei der Passkontrolle motzten.
    Mit einem Rucksack voller wunderbaren Begegnungen, tollen Gespräche und Einnerungen an unglaublich viele lachende Gesichter, verlasse ich das Land.
    Ganz nach DEM Motto - ndi musanyufu (Be Happy!) 🥰😄🎉
    Read more

    Trip end
    November 30, 2023