• Etna Weltnaturerbe

    May 31 in Italy ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir haben eine Tour gebucht und werden direkt vor dem Hotel von Fortunato mit einem riesigen Geländewagen abgeholt. Es geht über die Autobahn zum Treffpunkt, wo wir die anderen Teilnehmer treffen. Wir trinken Kaffee, dann fährt der kleine Konvoi weiter.

    Auf der Fahrt werden die verschiedenen Ausbrüche des Vulkans sichtbar. Eine kleine Reise durch die Jahrhunderte. An diversen Orten wird gehalten und Sebi, unser Reise Leiter, erklärt immer anschaulich die Geschichte der Ausbrüche, deren Folgen auf die Vegetation und die Menschen. Bei allen Ausbrüchen des Etna ist kein einziger Mensch ums Leben gekommen. Dies weil seit jeher genügend Abstand durch die Bevölkerung zum Berg gehalten wurde und die Lava immer sehr langsam geflossen ist.

    Wir erfahren von Sebi, dass der Etna nicht eine Ausbruchstelle hat sondern deren vier. Auf dem Foto sieht man, wie anschaulich er das erklärt hat.

    Die Umgebung erkunden wir auf einer einstündigen Wanderung über Lavagestein und Birkenwälder. Auch eine Besichtigung einer Höhle, durch Lavamasse geformt, ist dabei. In dieser Höhle würde früher Eis vom Berg gelagert. Alles immer mit den interessanten Ausführungen von Sebi hinterlegt.

    Wir sind der italienischen Gruppe zugeordnet, doch Sebi spricht auch sehr gut deutsch. Herrlich.

    Den Etna haben wir aus etwas Distanz erlebt und das war gut so. Die gehörten Geschichten und die kleine Reisegruppen haben uns sehr gefallen. Bei unserem nächsten Besuch werden wir eine Trekkingtour zum Gipfel buchen. Doch das war mir doch ein wenig zu anstrengend.

    Zum Schluss noch etwas: Der Fuoco del Etna hat 70% Alkoholgehalt. Ziemlich herausfordernd.
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