• Umgebung erkunden

    January 10 in Spain ⋅ ☀️ 16 °C

    So langsam vergrößern wir unseren Aktionsradius, wenngleich das ohne die Akkus am Rad nicht denkbar wäre - die Landschaft hier ist wunderschön, besteht aber ausschließlich aus hohen Bergen mit steilen Straßen. Was so 8 Jahre ausmachen, damals hatte ich noch meinen Stolz und bewältigte diese Strecken ohne fremde Hilfe! Na ja, was soll's? Hauptsache, man kann das alles hier erleben! Immer wieder begeistern uns die üppigen Blüten und das grandiose Panorama. So zum Beispiel vom Faro de la Punta de la Mona aus, dem aus dem 18. Jhd. stammenden Wachturm, dem in den 1990er Jahren eine Leuchtkuppel aufgesetzt wurde - nun hat er wieder eine sinnvolle Aufgabe. Von dort aus geht's nur noch bergab zur nächsten größeren Stadt Almuñecar mit ihrem Wahrzeichen, den ins Meer ragenden Peñones (Felsen) de San Cristobal. Ein kleiner Fußmarsch am Ende der Stadt um Felsenklippen und wir stellen fest, den kleinen "Nudista"-Strand von vor 8 Jahren gibt es immer noch, immerhin werden wir wieder eine 4 km lange Wanderung vom Campingplatz hinlegen müssen, dafür ist es ein schönes Ziel!
    Ein anderes Mal radeln wir wieder die Berge rauf, dieses Mal in entgegengesetzter Richtung zum Torre Cerro Gordo, dem historischen Küstenwach- und Signalturm aus dem 16. Jhd. Er war Teil eines dichten Netzes von Wachtürmen entlang der andalusischen Mittelmeerküste. Er ist für keinerlei moderne Nutzung vorgesehen, wird einfach als historisches Denkmal erhalten und bietet hier auf der Höhe von 220 m über dem Meer eine atemberaubende Fernsicht. Welchen Blick muss der (einsame?, aber wohl sehr vermögende!) Bewohner des Hauses weit oberhalb auf dem dahinter liegenden Berg genießen?! Vor der entspannten Talfahrt durchstreifen wir noch ein wenig die Natur, finden einen schönen großen Pilz aus der Gattung der Steinpilze (der sich bei der Zubereitung leider als sehr wurmstichig entpuppt) und bewundern erneut den üppigen Blütenzauber.
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