• Albatros
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Spanien 25/26

An open-ended adventure by Albatros Read more
  • Trip start
    November 5, 2025

    Viva (oder: Wieder) España

    November 5, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Alles war schon vorbereitet, es waren nur noch Zahnbürsten und andere Kleinigkeiten einzupacken, die Wohnung zu räumen und zu sichern und trotzdem wachen wir lange vor der eingestellten Weckzeit auf. Dafür werden wir belohnt mit diesem wunderschönen Sonnenaufgang!
    Die heutige Etappe wird nicht lang, denn wir steuern den kostenlosen Stellplatz (mit Wasser und V+E) in Bad Berneck an, den wir auch nur über den Reisebericht einer unserer Pinguin-Freunde kennen. Das gibt es nur selten in Deutschland und wir stehen ganz ruhig fernab vom städtischen Verkehr.
    Vor der Dämmerung bleibt noch genug Zeit für einen Spaziergang in und durch den Kurort. Wir gelangen zum Marktplatz und erfahren, dass hier entlang einst die mittelalterliche Handelsstraße Via Imperii verlief. Insgesamt führte sie von Stettin über Berlin, Leipzig, Nürnberg bis Rom. Bei heißer Schokolade und Cappuccino genießen wir die letzten Sonnenstrahlen, schmunzeln über die originelle Papierrollenhalterung und laufen zurück zum Mops. Hier heizen wir gut ein und bereiten uns auf unsere erste Nacht vor.
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  • Beziers

    November 9, 2025 in France ⋅ ☀️ 18 °C

    ...so heißt die Stadt, die wir nach 2 Tagen (fast) Dauerfahrt besuchen und uns dabei etwas entspannen, aber auch bewegen wollen. Vom rechten Ufer des Orb bietet sich ein schon beinahe kitschig anmutender, aber eben doch wunderschöner Anblick. Die Pont Vieux (alte Brücke) wurde erstmals 1134 urkundlich erwähnt, aber damals wegen durchgeführter Reparaturarbeiten. Das heißt, ihr tatsächliches Alter ist nicht bekannt. Wir laufen hinüber und über Treppen (auch Aufzüge) erreichen wir das Wahrzeichen der Stadt, die Kathedrale Saint-Nazaire, die aber leider für uns verschlossen bleibt. Ein Bummel durch die Altstadt führt uns durch engste Gassen, aber überall gelingt es den Einheimischen, ihre Autos noch hindurch zu quetschen. Neben einem Café verblüfft uns die bemalte Fassade. Nicht nur die Herren, die Pflanzen und die Büste sind gemalt - nein, sogar auf die Balkone fällt unser ach so scharfes Auge herein!
    Auf dem Rückweg zum Mops kommen wir noch an der Ancien Moulin de Bagnol, der alten Wassermühle aus dem 18. Jhd. vorbei, von der aus dazumal das Flusswasser als Trinkwasser nach oben in die Stadt gepumpt wurde.
    Die feigenähnliche Frucht des Gummibaums lassen wir hängen, nachdem wir deren Ungenießbarkeit recherchiert haben.
    Einige Kilometer fahren wir noch südwärts und schon stehen wir nach vollbrachtem Tagwerk auf einem Hügel inmitten der Natur mit fantastischem Rundumblick. In ein paar Stunden soll sich der Wind noch legen und bald darauf werden wir es ihm gleich tun.
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  • Spanien - Girona und Lloret

    November 10, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Noch schnell die Pyrenäen überqueren, die Grenze nach Spanien passieren und schon nehmen wir uns die nächste Stadtbesichtigung vor. Man versucht ja immer wieder, einen zentrumsnahen Parkplatz zu ergattern und auch hier in Girona erweist sich das als sehr (sehr!) schwierig. Ein Auto fährt gerade weg und Rosi dirigiert meine zahlreichen Züge in die enge Lücke. Der Platz ist grün markiert - das heißt: bevorzugt für Anwohner, Nichtanwohner zahlen zwar nur 2,40 €, dürfen aber auch nur maximal 2 Stunden stehen. Wir wissen selbst nicht, wie wir es geschafft haben, so zielgenau das alte Zentrum mit dem Fluss Riu Onyar und seinen hübschen Uferhäusern, der Kathedrale, sowie der Eglesia de Sant Feliu zu erreichen und dann noch viele weitere eindrucksvolle Impressionen zu gewinnen - das alles in 2 Stunden (ein wenig wie auf einer Kreuzfahrt: runter vom Schiff, Zeit einhalten, rauf auf's Schiff und weiter geht's).
    Zur Kathedrale muss ich festhalten: im Inneren sieht man vier Modelle (leider hinter spiegelndem Glas - also nix fürs Foto), die eindrucksvoll die Entwicklung dieses Bauwerks verdeutlichen:
    1.: vor über 1.000 Jahren gab's hier schon einen römischen Tempel
    2.: erste christliche Kirche (9. Jhd.)
    3.: romanische Kathedrale (11. Jhd.)
    4.: Kathedrale in katalonischer Gotik mit dem noch heute breitesten gotischen Kirchenschiff der Welt (23 m! - Baubeginn 14. Jhd.), die im 18. Jhd. mit einer barocken Hauptfassade ergänzt wurde.
    Auf dem Rückweg verschlägt es uns zufällig in die Universität Girona mit ihrer Facultat de Tourisme und dem historischen Innenhof. Hier würden wir gerne noch etwas verweilen, aber wir sind ja verabredet, wollen uns mit lieben Camperfreunden von Sizilien treffen. Und nach einer dreiviertel Stunde stehen wir vor dem Campingplatz Lloret Blau im Zentrum von Lloret de Mar. Es wird ein schöner Nachnittag und Abend und wir reden ohne Punkt und Komma, es gibt so viel zu erzählen!
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  • Campingplatz Lloret Blau

    November 11, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach den Frühstück verabschieden wir Barbara und Jean Marc und wünschen ihnen eine gute Reise und viele schöne Erlebnisse in Marokko. Wir bleiben noch einen Tag hier, haben genug Zeit und erkunden den Ort, den wir sonst wohl nie angesteuert hätten.
    Er hat einen herrlichen weiten Sandstrand, der ist schön leer und das sind die Straßen und Gassen auch. Die Saison ist schon lang vorbei, viele Geschäfte, Gaststätten und Hotels haben geschlossen und der Rest läuft auf Sparflamme. Das gefällt uns aber, denn mit Grausen stellen wir uns vor, was für ein Gewimmel hier in der Saison herrschen muss.
    In der Nähe des schon von Weitem sichtbaren Castell de Lloret genießen wir die Sonne bei Speis und Trank, bevor wir unseren Erkundungsgang fortsetzen.
    Sehr beeindruckt sind wir von dieser Kirche im gotischen Stil Kataloniens, der Iglesia de Sant Feliu. Auch, wenn uns die vergitterten Tore daran hindern, Kirche oder Kirchhof zu betreten.
    Noch ein paar Kleinigkeiten und Naschereien eingekauft und dann erweist uns der Wiedehopf direkt neben dem WoMo die Ehre. Welche Freude, denn wir können uns nicht erinnern, wann wir diesen Vogel das letzte Mal in Deutschland gesehen haben!
    Der Rest des Tages besteht aus Relaxen, Penguin schreiben und Planen, denn morgen geht es wieder auf Tour.
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  • drei Stops auf dem Weg nach Tarragona

    November 12, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach dem Frühstück (endlich mal wieder draußen in der Sonne!) machen wir den Mops reisefertig und fahren los, aber wir kommen nicht mal 3 km weit, denn dieser Ort besitzt noch eine hübsche Sehenswürdigkeit, die Gärten der Santa Clotilde, die ein Marquis Anfang des 20. Jhd. für seine Frau anlegen ließ. Sie verstarb sehr jung noch vor der Fertigstellung, aber er gab der Anlage den Namen seiner Angebeteten und machte sie so unsterblich.
    Nur 5 km weiter treibt uns die Neugier in den Badeort Blanes, wir schlendern den Strand entlang und durch die Altstadt. Dort entdecken wir dieses eine Haus, das sich deutlich von den anderen eher schmucklosen Gebäuden unterscheidet und danach diese eine so üppig weihnachtlich geschmückte Gasse. Erst bei genauem Hinsehen erfahren wir, dass es sich anscheinend um eine liebenswerte Geste durch die Stadt für ein Hospital handelt. Uns gefällt es jedenfalls.
    Danach fahren wir noch ein gutes Stück weiter, durch dichten Verkehr an Barcelona vorbei bis kurz vor Tarragona, das wir uns morgen ansehen wollen. Wir finden einen super ruhigen Platz für die Nacht, unternehmen noch einen kurzen Spaziergang zu Meer un Klippen und werden mit einem fantastischen Blick auf das Castell de Tamarit belohnt. Die Geschichte dieser Burg geht bis auf das 11. Jhd. zurück und seit 1992 befindet sie sich im Besitz eines Investors, der sie für Festivitäten aller Art, vorzugsweise für Hochzeiten vermietet. Schade, dass wir schon verheiratet sind...
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  • Tarragona - auf den Spuren der Römer

    November 13, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 20 °C

    Die Stadt war schnell erreicht, ein Parkplatz nicht ganz so leicht gefunden. Aber dann, direkt neben der Autobahn, schön laut, aber relativ zentrumsnah stellen wir den Mops ab, lassen ihn im Lärm stehen und laufen die Rambla Nova in Richtung Küste. Die ganze Zeit wundern wir uns, dass es nicht bergab geht, bis wir auf felsigen Klippen weit oberhalb des Meeres in die Ferne schauen.
    Es ist unschwer zu erkennen, dass hier einst die Römer residierten (bei ihnen hieß der Ort Taracco). Als Erstes begegnen wir dem Amphitheater aus dem 2. Jhd., gleich daneben dem Circo Romano oder dem, was davon noch übrig ist und nach dauerhaftem Anstieg stehen wir vor der wegen der Pest unvollendeten Kathedrale - genau an der Stelle, wo einst ein römischer Tempel thronte. Der angrenzende Klosterhof fasziniert uns noch mehr als das zugegeben monumentale Bauwerk.
    Beim Weitergehen zieht es uns zufällig ins Casa Cultura, in dessen Innenhof die Capella de Sant Pau aus dem 13. Jhd. erhalten blieb und die man nun mit einer modernen Überdachung schützt. Welch großartige Kombination von Baustilen!
    Auf dem Muralles, dem Weg entlang der Stadtmauer (zuerst - aus der Zeit 3. Jhd. v.Chr. zwischen 3 bis 6 m hoch und aus riesigen Monolithen gebaut, später mit gehauenen Blöcken auf stattliche 12 m Höhe und 6 m Stärke erweitert) finden wir die Skulptur des Kaisers Augustus sowie ein Stück weiter die Darstellung der von einer Wölfin gesäugten Brüder Romulus und Remus, nach der römischen Mythologie den Gründern Roms.
    Unser Weg führt uns an weiteren sehenswerten Gebäuden wie der Universität oder dem Rathaus vorbei, bis wir am Nachmittag im Mops eine ausgiebige Pause einlegen.
    Danach wollen wir die Stadt bei Nacht erleben. Die Rambla erfüllt nicht so unsere Erwartungen auf einen lauschigen Spaziergang, aber in der Nähe der Markthalle finden wir Zuflucht in einer Mini-Kneipe (auf geschätzten 25 m² ist immer noch Platz für bis zu 20 Gäste.!). Hier fühlen wir uns wohl, lassen es uns beim Bierchen gut gehen und nach der Rückkehr flüchten wir vor dem Autolärm, finden am Stadtrand ein ruhigeres Plätzchen, spielen noch etwas Karten und hoffen, dass die Regenvorhersage für morgen sich nicht bestätigt.
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  • Peñiscola

    November 14, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 20 °C

    Leider bestätigt sich die Wettervorhersage, da lassen wir den zweiten Tag Tarragona ausfallen und fahren weiter südwärts. Bei sich durchsetzender Sonne machen wir im Urlauberort Peñiscola Station und jetzt, außerhalb der Saison können wir sogar legal und ungestört direkt am weiten Sandstrand stehen. Wir genießen die Stimmung und bleiben noch ein Weilchen im Mops.
    Dann schlendern wir die lange Uferpromenade bis zur vorgelagerten Halbinsel mit Altstadt und dem Castell de Peñiscola. Hier hoch oben über dem Meer wurde schon im 11. Jhd. eine maurische Burg erwähnt. Ihre heutige Form wurde im Wesentlichen von den Tempelrittern entwickelt - 1294 wurde sie ihnen geschenkt und 1307 waren sie mit Abriss sowie Um- und Neubau fertig!
    Später nahm Papst Benedikt XIII, genannt Papa Luna, Änderungen vor, um die Burg im frühen 15. Jhd. als päpstliche Residenz zu nutzen.
    Anschließend durchstreifen wir noch etwas den ziemlich verlassenen Ort, nehmen ein paar schöne Impressionen mit, bevor wir es uns in unserer Villa Mops für die bevorstehende Nacht gemütlich machen
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  • Camping BravoPlaya

    November 21, 2025 in Spain ⋅ 🌬 12 °C

    Nun sind wir schon vor acht Tagen hier angekommen und da wird's wohl Zeit, etwas über diese Woche zu berichten.
    Im Vorfeld bewegten uns bange Gedanken (wir waren hier noch nicht, hatten einfach auf Empfehlung von Camperfreunden gebucht): wird uns der Platz gefallen? Werden wir auch Sonne abbekommen, wie eng werden wir stehen?...usw. Kurz: er gefällt uns sehr gut, bietet viele Möglichkeiten an sportlicher Betätigung, direkt davor liegt ein schöner Sandstrand und man kann in beide Richtungen ungehindert auf ebenen Strecken wandern oder Rad fahren (man sagte uns jeweils bis zu 40 km! Was wir noch testen werden). Bei Aquagym, Fitnesskursen, Sauna und zwei hübschen Restaurants kann keine Langeweile aufkommen. Bis heute haben wir es noch nicht einmal geschafft, unsere Kugeln in die Bowl-Bahnen zu schleudern.
    Auf ersten Erkundungsgängen entdeckten wir 4 weitere Campingplätze und Unmengen von Bettenburgen. Zum Glück wurden dazwischen großzügige und schön gestaltete Freiflächen, Parks und Waldstückr erhalten. Diese nutzte sogar eine kleine Wildschweinhorde direkt an unserem Wegesrand, ohne sich im Geringsten von uns und den anderen "Paparazzi" stören zu lassen. Etwas abseits im Wald tauchte vor uns noch dieser Turm auf, Teil eines Überwachungsnetztes vor den Gefahren von See her (Berberpiraten...). Seinen Namen "Torre la Sal" bekamen er und das kleine Fischerdorf daneben wegen ihrer Nähe zu Salinen, die wir heute aber vergebens suchen. Und wieder überkommt uns die Erkenntnis, dass es genau richtig ist, den Winter hier zu verbringen. Nicht nur der klimatische Vorteil (momentan bekommen wir sogar hier etwas von der großen Kältewelle ab, aber besser 10°C PLUS als dasselbe zu Hause, aber MINUS!) - es ist sooo ruhig, friedlich und entspannt hier - wir fühlen uns wohl, auch wenn der Platz zu gefühlt 90% in deutscher Hand ist.
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  • der Grüne Weg nach Benicassim

    November 22, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 14 °C

    Wir wollen Wasser vom LIDL, das hatten wir schon und das schmeckt uns. Also die Räder gesattelt, den nahen ALDI verschmähend links liegen gelassen und nach Benicassim geradelt. Wir passieren die schon weihnachtlich geschmückte Hauptstraße von Orpesa, den Yachthafen dieser Stadt und schon befinden wir uns auf einem ungestörten und ebenen Radweg entlang der Küste. Seit 2009 besteht dieser "Grüne Weg", ein im Jahr 2003 stillgelegter Abschnitt der Eisenbahntrasse zwischen Valencia und Barcelona und das macht es irgendwie spannend. Der mit 570 m längste Tunnel ist zum Glück beleuchtet (auch viele Fußgänger sind hier unterwegs) und die tief in die Berge geschnittenen Schluchten zeugen von dem enormen Aufwand, der einmal für diese eingleisige Strecke betrieben wurde. Unser Wasser haben wir und auf dem Rückweg führt uns das Handy eine viel interessantere Strecke durch Orpesa, was uns sofort zu einem Spaziergang für morgen inspiriert.Read more

  • Orpesa - auf den Spuren Gaudis

    November 23, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Am Meer entlang marschieren wir in nördlicher Richtung, bis wir Oropesa del Mar erreichen. Das gesamte Erscheinungsbild lässt vermuten, dass es sich wieder einmal um eine typische Touristenhochburg handelt und ChatGPT bestätigt: bei 11.500 Einwohnern besuchen jährlich über 170.000 Gäste diesen Ort. Aber momentan ist's sehr ruhig hier, selbst das Drachen-Restaurant und leider aber auch der wunderschön gestaltete, jedoch komplett eingezäunte Park "Jardines Marina d'Or" haben geschlossen. Durch den Zaun hindurch können wir trotzdem viele der Wasseranlagen, Grünflächen mit exotischen Pflanzen, Spiel- u. Veranstaltungsstätten sowie auch die freilaufenden Fasane, Pfauen, Hühner und Enten erspähen. Beim Anblick der beiden gigantischen Olivenbäume (wie alt mögen die wohl sein?!) bleibt uns beinahe die Spucke weg und dann gibt es hier, wie in der ganzen Stadt verteilt, unzählige Unikate von mosaikverkleideten Figuren und Sitzgelegenheiten - frei dem Parc Güll in Barcelona nachempfunden. Eindeutig eine Hommage an den Architekten Antoni Gaudi, dessen hundertster Todestag im kommenden Jahr hier wohl mit allen Ehren gefeiert werden wird.
    Die Weihnachts-Hauptstraße sehen wir noch einmal aus der entgegengesetzten Perspektive, bevor wir den Rückweg zum Campingplatz antreten. Dort erleben wir noch einen eindrucksvollen Sonnenuntergang, aber eben ohne Spiegelung im Meer.
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  • Camping-Disco

    November 26, 2025 in Spain ⋅ 🌬 11 °C

    Vom Campingplatz wird wirklich sehr viel geboten. Alles können wir gar nicht in Anspruch nehmen, da wird's ja anstrengender als zu Hause, aber das heute Abend lassen wir uns nicht nehmen. Ab 19:30 Uhr Musik vom DJ in der platzeigenen Disco und ab 20:00 life Musik mit der Rock-Band ANARKAN. Die heizen ordentlich ein, spielen hoch qualitative saubere Hits und bei ACDC oder Tina Turner geraten nicht nur die Gäste, sondern auch diese 4 Musiker regelrecht in Extase. Dass wir hier zufällig Camperfreunde nach über 6 Jahren wiedersehen und somit gemeinsam einen tollen Abend verbringen, versteht sich von selbst.
    In 2 Wochen ist die nächste Veranstaltung dieser Art angesagt, die wir auf keinen Fall versäumen wollen.
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  • 1. Advent

    November 30, 2025 in Spain ⋅ 🌙 13 °C

    Mit dem Advents-Schmücken mussten wir noch warten, am Anfang der Woche stürmte es fürchterlich! Aber dann brauchte es nur einen halben Tag Arbeit und alles war bereit für die Adventszeit.
    Heute haben wir nichts mehr zu tun, schlafen aus irgendeinem Grund ungewöhnlich lang, unternehmen einen ausgedehnten Spaziergang zum Strand, genießen zu Mittag das Festessen (Lendchen mit Porreegemüse) und freuen uns, dass sich am Nachmittag doch noch die Sonne durchsetzt. Noch ein gemütliches Kaffeetrinken, natürlich mit Stollen, am Nachmittag und jetzt - mit unserer gemütlichen Adventsdekoration - freuen wir uns auf die zwar weniger winterlichen, aber genauso besinnlichen Wochen wie zu Hause bis zum bevorstehenden Weihnachtsfest.Read more

  • Weihnachts -schmuck, -märkte und -gesang

    December 6, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    In so einer Adventswoche passiert so allerhand und ich versuche eine möglichst kurze Zusammenfassung.
    Der Campingplatz wurde liebevoll geschmückt, die Camperfreunde leisteten auch ihren Beitrag (ein offensichtlich maritim orientierter Kollege eben auf seine Weise) und es macht Freude, durch die Gassen zu schlendern.
    Etwas unweihnachtlich begann am Mittwoch unser Fußboden zu nässen, nix mit "das wird schon wieder trocken". Nein, die Armatur an der Spüle setzte mit stetem Tropfen den Mops unter Wasser! Zum Glück wurde der Schaden schon am Donnerstag in der Werkstatt behoben: Armatur getauscht - wieder alles in Ordnung.
    Am Freitag steuerten wir neugierig den kleinen Weihnachtsmarkt in Oropesa (mit kurzem Blick in das Innere der ungewöhnlich, aber schön gestalteten Kirche) an und wurden positiv überrascht. Vier Tage lang Verkaufsstände, Futterkrippen, Tränken und den ganzen Tag Programm auf der Bühne. Wir wohnten einer unterhaltsamen Zirkusdarbietung bei, probierten vom wirklich köstlichen Glühwein und amüsierten uns prächtig bei den singenden Elchen.
    Am Samstag ging es weiter mit Weihnachtsmarkt. Der wird vom Platz organisiert, wäre aber chancenlos ohne die Camperfreunde. Denn sie belegen die Stände, Jeder kann verkaufen, Jeder kaufen, aber wichtiger ist die erlebte Gemeinschaft. Zugegeben, gekauft haben wir nichts (man braucht doch nichts mehr!), aber Kaffee/Kuchen und Currywurst/Glühwein waren köstlich.
    Am Abend rückten wir mit unseren Freunden auf deren Anraten zum Weihnachtssingen ein, recht verlockend am Nikolaustag. Ach, war das schön, wenn wir auch aus voller Kehle nur zu Seemanns-, Countryliedern und Schlagern, aber keinem einzigen Weihnachtslied mitträllerten. Unsere Freunde hatten eben das Programm nicht gelesen. Als Entschädigung luden sie uns dann noch auf einen Absacker ein und es wurde sehr lustig. Am 21. Dezember ist wieder Mitsinge-Abend und da wird es wirklich weihnachtlich!
    Dann, am 2. Advent lief uns der Sonntagsbraten direkt vor die Füße, aber Rosi hatte schon etwas Anderes auf dem Speiseplan - Glück für die niedlichen Schweinchen...
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  • Die dritte Adventwoche

    December 14, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 12 °C

    Nein, so schlimm sah es nicht die ganze Woche aus! Eigentlich viel Sonne, angenehme Temperaturen, aber das war der Adventsonntag - sozusagen der Schlussakkord einer überwiegend von Spaziergängen, Radtouren, Aquagymnastik, Sauna, Tanz und vielen Gesprächen mit Freuden geprägten schönen Zeit.
    Am Donnerstag spielten wir wieder mal luftbereifte und akkubetriebene Eisenbahn auf der stillgelegten Gleistrasse nach Benicassim, bummelten über den Markt, verweilten bei Cappuccino und Kuchen und dann wählten wir für den Heimweg die Route entlang Benicassims Strand. Ein schöner breiter, fast menschenleerer Sandstrand, an dem sich glücklicherweise zwischen den modernen Vielgeschossern noch eine gute Zahl altehrwürdiger Villen behaupten konnte.
    Den nächsten Tag entschieden wir uns für einen Fußmarsch nach Oropesa. Die bereits erwähnten Urlauberhochburgen bilden einerseits eine lange Zeile parallel zum Strand (wer möchte denn nicht den schönen Meerblick?), zum Glück trennt sie noch ein breiter Grünstreifen vom kiesigen Gestade. Dahinter reihen sich sozusagen in zweiter Reihe die nächsten Urlauberintensivhaltungen, aber (!): in großzügig gehaltenem Abstand, auf dem man einen wunderschönen Park mit unzähligen Mosaikformationen angelegt hat. Wir empfanden den kilometerlangen Weg als kurzweilig, abwechslungsreich, angenehm - also: gar nicht lang! Dass wir auf dem ganzen Areal nur sehr wenigen Menschen begegneten, störte keineswegs, für uns war das eher ein Genuss!
    Samstag ohne Sonne, aber auch noch ohne angesagten Regen war der Tag für eine Radtour in die Berge. Ziel: das auf ca. 300 m Höhe liegende Örtchen Cabanes mit der barocken Kirche San Juan Bautista, hübschen verwinkelten Gassen, urigen Häusern und dicht geschmückten Straßen und Fassaden. Beim näheren Hinschauen bemerken wir, dass diese dekorativen Blumen mit Schere und Farbe aus Plastikflaschen gebastelt wurden - Ideen muss man haben! 3 km vor den Toren der Stadt steht ihre wichtigste Sehenswürdigkeit, der römische Bogen aus dem 2. Jhd. bzw. das, was davon noch übrig ist. Gesims und Pilaster blieben vom Raubbau (man konnte die Blöcke gut als Baumaterial verwenden) verschont und mit dem rekonstruierten Bogen kann sich das Ganze doch sehen lassen. Eine Zeichnung gibt Aufschluss über das ursprüngliche Aussehen und wenn man bedenkt, dass hier einst die Via Augusta verlief, sieht man augenblicklich die historische Bedeutung dieses Relikts ein. Auf dem Rückweg führte uns das Navi über uralte Wege, inzwischen mit mannshohem Gras überwuchert, so dass wir einen halben Kilometer von der Radtour abziehen müssen - wir sind schiebend gelaufen und waren noch froh, dass wir nicht wegen einer Sackgasse hätten umkehren müssen.
    Etwas Regen begleitete uns schon auf der Abfahrt Richtung Meer, aber das war nur der Vorgeschmack auf den adventlichen Dauerregen, der wohl die nächsten Tage auch noch anhalten soll. Wie sagte das Franzerl: "schaumorma"
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  • Weihnachtssingen

    December 21, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 12 °C

    Erstmal eine kurze Rückblende auf die vierte Adventswoche: Das Wetter war sehr gemischt, die Sonne schaffte es selten durch die Wolkenschicht, aber es ist nicht so, dass uns die Zeit lang wurde. Wir unternahmen lange Spaziergänge, auch mal wieder nach Oropesa. Die Horizonte am Meer standen nach dem Regen in mystischem Nebel und immer wieder begegneten wir diesen wunderschön gefliesten Bänken - es wurde nie langweilig, denn keine sieht aus wie die Andere.
    Ein Marktbesuch durfte natürlich nicht fehlen und dort, in Torreblanca gibt's zwar einen ziemlich unscheinbaren Markt, aber der hat einen "Broiler"-Stand! Der Begriff Broiler stammt übrigens aus dem Amerikanischen. Die DDR hat dort die notwendigen Maschinen erworben, wo schon im frühen 20. Jhd. der Begriff Broiler Chicken für gut zu grillende Hähnchen existierte. So verbreitete sich in der DDR ein Begriff des "Klassenfeinds" aus weiter Ferne, wobei der gleich nebenan damit nichts anzufangen wusste. Nun, wir klären Euch gerne auf🤣. Nach ein paar km zum Strand von Torrenostra ließen wir es uns bei unverbautem Meerblick schmecken. Nicht zuletzt war es immer wieder ein Genuss, abends über den schön erleuchteten Campingplatz zu schlendern!
    Und nun zum Thema: ja, heute zum vierten Advent fand es statt, das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern mit Jürgen am Akkordeon und seiner lieben Frau. Sie sind auch Campergäste wie wir, aber das machen sie mit großem Enthusiasmus und zu unser aller Freude, denn der Raum war voll besetzt. Jürgen war einmal Mitglied eines Shanty-Chors und so waren auch einige maritime und daher uns unbekannte Weihnachtslieder dabei, aber bei den traditionellen Liedern war es eine Freude, dem sangesbegeisterten Publikum beiwohnen zu dürfen. Es war besinnlich und schön, wie man es sich an einem Adventsonntag nur vorstellen kann. Und am Schluss wurde es noch besonders ergreifend, als Jürgen als kleine, aber feine, Zugabe "that's my way" von Frank Sinatra zum Besten gab.
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  • Valencia bei Nacht

    December 23, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 12 °C

    Dieser Campingplatz hier organisiert eine ganze Reihe von Exkursionen, was wir gleich bei unserer Ankunft im November feststellten. Eine davon trug den Namen "Valencia bei Nacht" und da schrillten bei uns die Alarmglocken. Denn schon vor sieben Jahren hatten wir der drittgrößten spanischen Stadt einen mehrtägigen Besuch gewidmet und sie hat uns total begeistert (gleich mal im Handy den Penguin-Beitrag von damals durchblättern und die Erinnerungen auffrischen!). Natürlich trugen wir uns sofort in die Liste ein und heute geht es los.
    Der Bus bringt uns zuerst in die Stadt der Künste und Wissenschaften, dem gigantischen futuristischen Lern- und Spaßpark, geschaffen vom valencianischen Architekt Santiago Calatrava (Bauzeit 1996 - 2009). Bei der Ankunft dämmert es erst, aber so langsam stellt sich die Nachtstimmung ein und Botanischer Garten, Museum, Planetarium mit Kino, Palast der Künste, die harfenähnliche Brücke und das Ozeaneum erstrahlen vor uns in fantastischem Licht-Schatten-Kontrast.
    Nun fahren wir durch die sehr(!) belebte Innenstadt, steigen an den Torres de Serrans aus, erfahren von unserer Fremdenführerin viele Informationen über Architektur und Geschichte der Stadt. Vorbei am Palau de la Generalität sehen wir vom Placa de la Verge schon den achteckigen Turm der Kathedrale, wo wir uns kurz vor deren Schließung noch einen Moment für einen raschen Blick in das Innere erbetteln. Dann zeigt sie uns das (ursprünglich) schmalste Haus der Stadt mit 1,07 m Breite(!), bevor sie uns zur leider schon geschlossenen Hauptmarkthalle (8.000 m² und über 900 Stände) und zur ehemaligen Seidenbörse, durch welche die Stadt zu Reichtum gelangte, führt. Hier werden wir Alle entlassen und wir Beide bummeln im Zickzack-Kurs durch die Straßen, immer wieder von Erinnerungen überwältigt und genießen die Schönheit dieser Stadt. Auf dem Placa de l'Ajuntament begeistern und das Gebäude der Banco de Valencia, das Rathaus (mit der bescheidenen Eingangsbeleuchtung) und nicht zuletzt das der Post, besser oder geschichtlich korrekt "Telegrafenamt". Kunstvolle Fliesenbilder schmücken die Fassaden, doch wir müssen langsam zurück zum Bus. Fast im Vorbeigehen entdecken wir noch den schlanken sechseckigen Turm der Santa-Catalina-Kirche und schon sind wir wieder an dem ausgezeichnet erhaltenen Stadttor aus dem 14. Jhd. und die Zeit erlaubt noch einen Schnappschuss von der gegenüber liegenden, weihnachtlich geschmückten Straßenseite.
    Die Rückfahrt wird nicht lang, denn es gilt, unzählige Fotos zu bearbeiten, zu verwerfen, zu löschen und den Rest für die "Ewigkeit" zu speichern.
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  • Weihnachten spanisch

    December 26, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 12 °C

    Es fing schon mal vorfristig an, denn am 22.12. fuhr der Weihnachtsmann umweltfreundlich und tierschutzgerecht mit seinem e-Mobil über den Campingplatz und seine charmante Elfe bedachte Jeden von uns mit einer Weihnachtsüberraschung. Ab jetzt wird nur noch gemeinsam gekocht und dabei denken wir stets an Bravoplaya (zählt das jetzt schon als Schleichwerbung?).
    Zu Heiligabend zogen Alle mit Tisch, Stühlen, Speisen und Getränken an den Strand - Tradition an diesem Campingplatz! Es war sehr stimmungsvoll, nicht wirklich mit Weihnachten zu Hause zu vergleichen, aber sehr herzlich und wir kamen wieder mit vielen "Fremden" ins Gespräch. Nur Glück, dass ausgerechnet an diesem Tag die Sonne schien und zwar entgegen aller Prognosen! Sonst wären wohl Alle in ihrem "Häuschen" geblieben, wie an beiden Feiertagen, an denen wir bei lautem Prasseln auf dem Dach zufrieden aus dem Fenster schauten und der Zeiten gedachten, als unser Camping noch aus Luftmatratze und undichtenm Zelt bestand. Eine kleine Regenpause nutzten wir noch für einen kurzen Strandspaziergang und da waren sie wieder: die inzwischen schon recht groß gewordenen Frischlinge bei ihrem Festtagsmahl.
    Nur so nebenbei: dieser Dauerregen hielt noch bis heute (28.12.) an, soll bis morgen weiter gehen, aber auch er kann nicht das ewige Leben haben und wir freuen uns schon auf bessere Zeiten.
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  • Peñiscola bei Nacht

    December 29, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 11 °C

    Seit gefühlt Wochen kündigte sich für heute der erste regenfreie Tag an. Zeit für endlich wieder mal etwas Abwechslung und so melden wir uns "last minute" zu einer weiteren Exkursion an - sie führt auf den Burgberg und mittelalterlichen Weihnachtsmarkt von Peñiscola. Wir sind nicht die Einzigen, die diesen Namen etwas verschämt oder auch belustigt aussprechen und schon lernen wir damit umzugehen: der Spanier spricht ihn nämlich mit gleichem Klang und Silbenbetonung aus, wie die Engländer ihre Angela rufen. Dabei bildet die kleine Silbe "Pe..." nur den unbetonten Auftakt zu "...ÑIS...". Jetzt geht das viel leichter über die Lippen!
    Bei der Ankunft treffen wir noch keine Nacht an, aber dafür entdecken wir das Muschelhaus bei Tageslicht, worüber wir uns sehr freuen. Bei unserem Besuch auf der Herfahrt müssen wir das glatt übersehen haben! So langsam dämmert es und wir warten (nicht ganz ohne Skepsis) auf die von unserer Rezeptionsdame so schwärmerisch angekündigte prächtige Weihnachtsbeleuchtung. Wir werden nicht enttäuscht, mehr noch: wir sind begeistert vom geschmackvollen Lichterzauber auf dem Markt, in den Straßen und Gassen - kurz: auf dem gesamten Burgberg! Es macht einfach Freude treppauf und treppab durch die stillen Gassen zu bummeln und Weihnachtsfeeling zu spüren. Mit 5 Tagen Verspätung finden wir für Rosi noch ein Geschenk, einen hübschen Lederrucksack, und zum Dank dafür flirtet sie prompt mit Papa Luna!
    Wir haben noch Zeit für einen Spaziergang zur Strandpromenade, betrachten den Burgberg aus der Entfernung und stellen fest, auch diese Stadt hat bei Nacht ihren eigenen ganz speziellen Charme.
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  • Jahreswechsel

    January 1 in Spain ⋅ ⛅ 12 °C

    Haben unsere Weihnachtssterne nicht gut die ganze Zeit durchgehalten?! Zur Belohnung werden sie übermorgen beim Umzug zum nächsten Campingplatz dabei sein...
    Auch an Silvester verbringt man hier gern den Tag am Strand. Es war etwas kühl, aber sonnig und Alle hatten wieder ihren Spaß. Nun gut - nicht Alle, denn manch Einer musste sein Hab und Gut gegen die neugierigen und hungrigen Schweine verteidigen. Zweifelsfrei hatten hier die unbeteiligten Zuschauer ihre Spaß-Zugabe.
    Bei der Silvesterdisco erwischten wir noch einen Platz in der gut geheizten Bar. Getanzt wurde draußen und auch wir schwangen das Tanzbein, aber dann beim Sirtaki übten wir uns lieber in bescheidener Zurückhaltung.
    Sehr verwunderte uns allerdings, dass der Discjockey den Jahreswechsel einfach ignorierte - kein Countdown-Zählen, keine Vorbereitung auf den großen Moment - einfach einen Titel durchlaufen lassen und wir stellten plötzlich fest, dass das Handy "00:00" anzeigt. Also zelebrierten wir unser eigenes selbständiges und persönliches Prosit mit Umarmungen und dem Austausch guter Wünsche. Beim anschließenden ersten Platzrundgang des Jahres entdeckten wir, dass der fleißige Maritim-Dekorateur sein Thema bereits aktualisiert hat. Wir wechselten mit ihm noch ein paar Worte der Anerkennung und dann zog es uns in die eigene Koje.
    Heute steht wieder das traditionelle Neujahrsschwimmen an, wir warten bis Mittag, da haben die Temperaturen mit 14°C ihren Höhepunkt erreicht und stellen fest, die Beteiligung ist alles Andere als üppig. Mit dem Thermometer in der Hand geht's in die Fluten, sicher wird es im Wasser ansteigen, denn aus den Vorjahren und aus Sizilien wissen wir, das Mittelmeer weist um diese Jahreszeit in der Regel 16° auf. Aber es kommt anders, es sinkt noch einmal und erreicht unangenehme 12°! Die sich aufrollenden Zehnägel ignorierend beiße ich die klappernden Zähne zusammen und tauche ein in die Wellen - man will sich ja nicht blamieren. Hinterher fühle ich mich gut dank Rosi mit den Handtüchern und dem kuscheligen Bademantel.
    Wir verabreden uns mit dem Bade-Mitstreiterpaar zu frisch gebackenem Brot und Eiersalat im (!) Camper, wo die Zeit wieder mal im Fluge vergeht.
    Alle Pflichten des Tages sind erfüllt, nun sehen wir dem Neuen Jahr entgegen in der Hoffnung, es möge ein gutes werden!
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