Motril und Salobreña
8 Şubat, Ispanya ⋅ 🌬 13 °C
Das Auto muss bewegt werden! Deshalb fuhren wir gestern trotz angekündigten Regens nach Motril, einer Stadt, von der wir ohnehin nicht all zu viel erwarteten. Irgendwo fanden wir eine Parklücke, sandten uns den Standort, um das Auto wieder zu finden und liefen einfach los. Das Zentrum wirkte fast ausgestorben und so nahmen wir Kurs auf den Hafen weit vor der Stadt. Da freuten wir uns, dass der Weg durch den Park mit Skulpturen und Spielplätzen vorbei an der Kirche Señora de la Cabeza und dem Kakteen- und Sukkulentengarten, der leider geschlossenen war, führte. Weniger erfreulich, dass es wieder leicht mit regnen anfing und die Hafenanlagen größtenteils unzugänglich sind und wir sie darüber hinaus als schlichtweg nicht sehenswert bewerteten. Der lange Weg zurück zum Auto brachte wenigstens eine ausgedehnte Fitnessaktivität mit sich. Salobreña auf dem Rückweg haben wir wegen des Regens auf heute verschoben, so dass wir den Rest des Tages wieder mal mit home-holidays verbrachten.
Heute sieht's deutlich besser aus: viel Sonne mit Wind und Sturm, aber kein Regen. Wir schlagen dieselbe Richtung ein, nicht einmal so weit und erreichen das malerischen Städtchen Salobreña mit weiß leuchtender Altstadt, Burg und Kirche dicht gedrängt auf dem Berg. Unsere Kondition kommt auf den Prüfstand, doch es lohnt sich allemal. Ganz oben thront die maurische Burg, die Ruheresidenz der Emire und der Königsfamilie Granadas während der Dynastie der Nasrediden im 14./15. Jhd. Unser Aufstieg wird aber nicht belohnt, man hat geschlossen. Das macht uns nichts, wir schlendern treppauf, treppab durch die vielen Gassen (die schmalste Gasse mit nur 50 cm Breite finden wir nicht wieder, aber wir haben ja noch ein Foto von vor 8 Jahren!), genießen den Ausblick und die wunderschönen Pflanzendekorationen, bis wir wieder unten ankommen und im Park einen Brunnen entdecken, der uns sehr an Alhambra erinnert. Noch ein Blick auf die Strandpromenade (kurze Einkehr im Fischrestaurant) und den Fels von Salobreña und schon fahren wir zufrieden zum Campingplatz zurück, wo wir trotz des Windes noch ausgiebig die Nachmittagssonne genießen.Okumaya devam et






















