• Radtour zur Notre-Dame de Bayonne

    May 19 in France ⋅ ☁️ 23 °C

    Die Baskenmetropole Bayonne am Zusammenfluss von Nive und Adour ist unser heutiges Ziel. Sie ist nicht nur bekannt für das hier erfundene Bajonett, sondern auch für ihre quirlige Altstadt und insbesondere für die Cathédrale Sainte-Marie de Bayonne.
    Doch zuerst holen wir den Besuch des Phare de Biarritz nach und staunen über die grandiosen Aussichten. Erwähnung sollten auch noch die äußerst coolen Zebrastreifen in Biarritz und Umgebung finden. Auf gut ausgebauten Radwegen geht es nunmehr vorbei am Golfplatz zum Hafen von Bayonne. Es handelt sich jedoch um einen kleinen Industriehafen, den wir entsprechend schnell wieder verlassen. Steuert man auf das Zentrum zu, weisen einem die 85 m hohen Doppeltürme der gotischen Kathedrale den Weg. Der zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert erbaute und Ende des 19. Jahrhunderts umgestaltete gotische Kreuzgang zählt zu den größten Frankreichs. Er war stets Teil des städtischen Lebens: Treffpunkt für den Stadtrat und die Einwohner sowie Handelszentrum. Die gravierten Grabsteine ​​und Nischen in den Mauern der Galerien erinnern daran, dass er einst sogar als Friedhof diente. Die Kirche gehört als Teil des Jakobswegs zum UNESCO-Welterbe. Immer noch stark beeindruckt lassen wir uns jetzt durch die schmalen Gässchen der Altstadt treiben, hier gibt es unzählige kleine Geschäfte, die zum Stöbern einladen. Irgendwann wird es dann Zeit den Rückzug anzutreten. Wieder in Biarriz angekommen beschließen wir diesen Tag neben den Boule-Bahnen an der Bar Etxola Bibi mit einem Kaltgetränk begleitet von den letzten Impressionen der französischen Basken-Küste.
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