• Aveiro und die Praia da Costa Nova

    June 5 in Portugal ⋅ ☁️ 17 °C

    Mit Porto haben wir den Wendepunkt unserer Reise erreicht, folglich treten wir nunmehr unseren Rückweg an. Grundsätzlich sollte es am Freitag nach Salamanca gehen, doch dazu später mehr.
    Auf der geplanten Wegstrecke liegt Aveiro, das Venedig Portugals, da legen wir gerne eine Pause ein. Bürgerhäuser im Jugendstil säumen den Canal Central, dort dümpeln bunte Algenfischerboote (Barcos Moliceiros), mit denen die Fischer einst auf der Lagune Ria de Aveiro mit Harken Algen fischten, die als Dünger dienten. Heutzutage starten hier Touristentouren -in besagten Booten- auf die Lagune. Uns zieht es hingegen in die Altstadt mit ihrer Vielzahl an Gässchen. Die Häuser tragen fast alle Azulejos, die kunstvoll bemalten Keramikfliesen, die als eines der wichtigsten Wahrzeichen Portugals gelten. Auch die Wände der Igreja da Misericórdia de Aveiro sind mit handgemalten Fliesen verziert. Wir schlendern noch ein wenig weiter durch die Gassen.
    Nur ungerne verlassen wir dieses schmucke Städtchen, aber es treibt uns noch zu dem 15 Minuten entfernten Küstenort Costa Nova, der für seine pyjama-gestreiften Fischerhäuschen bekannt ist. Alle Fotos im Kasten werden wir auf holzbeplankten Wegen durch die Dünen zu einer Strandbar geführt, wo wir noch einmal die Brandung und die Weite des Atlantiks genießen.

    PS: nach Salamanca sind wir nicht mehr gekommen. Unsere Anrufe wurden nicht entgegengenommen und die E-mail erst um 17:30 Uhr beantwortet. Wir hätten jedoch noch über 300 km Wegstecke vor uns gehabt. Also haben wir uns einen Übernachtungsplatz zwischen Aveiro und der Küste gesucht. Der Empfang war super freundlich, man hat uns auch mit vielen Informationen versorgt, aber der Campingplatz hat Fuente de vom letzten Platz in unserer Bewertung verdrängt 😵
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