• Salamanca

    Jun 6–8 in Spain ⋅ ☀️ 26 °C

    Portugal verlassen wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber nicht ohne an der letzten Raststätte vor der Grenze noch einmal ein Pasteis de Nata zu naschen.
    In Salamanca haben wir vor gut zwei Jahren die Geburt unserer Enkelin gefeiert, nicht nur deshalb haben wir diese Stadt in guter Erinnerung. Auf dem Camping Don Quijote ist man bestens aufgehoben. Da die Gastronomie auf dem Platz sehr beliebt ist, haben wir bereits unterwegs online einen Tisch vorbestellt und gut daran getan, das Restaurant ist abends ausgebucht. Nach den Unterkünften der letzten Tage fühlt es sich hier schon fast wie Glamping an.
    Am Folgetag geht es mit den Rädern bis zur 7 km entfernten Altstadt von Salamanca. Nunmehr zu Fuß unterwegs, suchen wir bei bis zu 30° immer häufiger den Schatten. Die Ursprünge von Salamanca reichen bis in die Eisenzeit vor etwa 2.700 Jahren zurück. Alle Wege führen zur Plaza Mayor, deren Arkaden aus 88 Bögen bestehen. Ein Eis bringt erste Abkühlung. Der nächste Zufluchtsort ist die Kühle der Catedrale, die nicht nur von außen äußerst beeindruckend ist. An der Madres Dominicas Dueñas sitzen wir andächtig bei einem Kaltgetränk vor einem Restaurant. Wir schlendern noch ein wenig durch diese schöne Altstadt, bevor wir beschließen uns wieder in den Sattel zu schwingen, vielleicht bringt der Fahrtwind etwas Erfrischung. So entstehen noch schöne Bilder am Mirador de los Irlandeses und am Ufer des Flusses Tormes. Gerne hätten wir auf dem Rückweg zum Campingplatz noch eine Runde im Velodrom gedreht, aber das ist wohl den Rennradfahrern vorbehalten. Was soll ich sagen, gegen Abend lassen wir uns selbstverständlich wieder in der Gastronomie am Platz verwöhnen.
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