Kongenial, dann doch noch Donostia…
June 12 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C
Eigentlich trennen uns nur 42 km von San Sebastian und es gibt sogar die Möglichkeit diese wunderschöne Stadt mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen. Unsere netten Nachbarn Elke und Karl-Heinz begleiten uns, also starten wir heute mit dem Bus (Linie 3) nach Saint-Jean-de-Luz (1,80 €, 25 min). Weiter geht’s mit der Regionalbahn zur Grenzstadt Hendaye (3,40 €, 15 min), dann ein letzter Umstieg in die beliebte grenzüberschreitende Schmalspurbahn, den sogenannten "Topo" (2,90 €, 35 min) und wir erreichen den Bahnhof Amara im Zentrum von Donostia. Noch 15 min Fußweg und wir sind um 13:30 -bei wunderbarem Wetter- an der Strandpromenade und haben sofort Gänsehaut. Für uns einer der schönsten Küstenorte. Die Strände sind bereits gut belegt, die Strandpromenaden dito. Wir tauchen hingegen ein in die Altstadt; wie fast alle hier, sind wir hungrig auf die kultigen Pintxos.
Im Baskenland nennt man die regionalen Tapas Pintxos (ausgesprochen: Pintscho). Der Name leitet sich vom spanischen Wort pincho (Spieß) ab, da die kleinen Leckereien oft mit einem Holzspieß zusammengehalten werden. Im Gegensatz zu den klassischen Tapas werden Pintxos traditionell auf einer kleinen Scheibe Weißbrot angerichtet und an der Theke präsentiert.
Ausreichend gestärkt laufen wir uns jetzt an den ausgedehnten Stränden, im wahrsten Sinne des Wortes, die Füße wund. Zuerst an der Playa de Zurriola und anschließend an der langgezogenen Playa de La Concha. Hier treffen wir letztendlich auch auf Don Quijote und seinen getreuen Sancho Pansa. Was man vor Ort keinesfalls versäumen sollte, ist, den baskischen Käsekuchen zu probieren, der schmeckt wirklich großartig. Am Miramar Jauregia passieren wir den Loretopea Tunnel und erreichen am Ende die Stahlskulpturen Peine del Viento (Kamm des Windes). Der Künstler Eduardo Chillida verankerte drei Skulpturen im Fels und schuf damit eines der berühmtesten Wahrzeichen von San Sebastián, das einen unvergesslichen Anblick bietet. Mit diesen Bildern im Gepäck beschließen wir unsere Stippvisite. Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist -zugegebenermaßen- etwas (zeit-) aufwändig, aber es wird einem überall weitergeholfen und für uns war der Besuch von San Sebastian auf jeden Fall die Mühe wert.
Im Restaurant auf dem Campingplatz gibt es heute Livemusik, da schmecken die „MOULES MARINIÈRES FRITES“ nochmal so gut.Read more























