• Der Berg ruft

    September 13 in Austria ⋅ ☀️ 14 °C

    Es geht in die Berge, aber dafür müssen wir zuerst in den Sattel steigen und 13 km -diesmal westlich- entlang der Gail bis zur Talstation der Seilbahn in Tröpolach radeln. Zwei Gondel bringen uns zur Madritsche auf 1.919 Höhenmeter. Das Wetter ist optimal, wir steigen die letzten Meter bergan und erreichen kurz darauf das Gipfelkreuz.
    Anschließend wandern wir eine gute Stunde talwärts zur Sonnenalpe Nassfeld auf 1.530 hm. Dort angekommen geht es gleich weiter hinab zur Gartnerkofelbahn, mit der planen wir auf die Garnitzen-Alm zu fahren und von dort einen wunderschönen Wanderweg zur Sonnenalpe zurück zu laufen. Jetzt muss man einschieben, wir sind keine early birds, berücksichtigt man die Anfahrt mit den Rädern und das die Auffahrt mit der Gondel auch ihre Zeit braucht, so erreichten wir erst gegen 13:00 Uhr das Gipfelkreuz. Mittlerweile ist es 14:30 Uhr und wir werden gewahr, dass die Gondeln seit dem 1. September bereits um 16:00 schließen. Sehr ärgerlich, damit haben wir nicht gerechnet, das war uns auch so nicht aus unserem letzten Besuch erinnerlich. Wir könnten unsere geplante Wanderung so gerade noch schaffen, aber so handelt man in den Bergen nicht. Also Plan B, es geht den steilen Weg zur Sonnenalpe wieder hinauf, dann nehmen wir direkt die Madritschen Sesselbahn und kehren auf der Sonnenterrasse der Kofelalm ein. Die gewonnene Zeit ermöglicht es uns jedoch, in der Seestube Zum Alois essen zu gehen. Zurück am Campingplatz werfen wir also nur kurz die Wanderausrüstung ab, bevor wir die 6 km bis zum Pressegger See in Angriff nehmen. Die Aussicht auf der Terrasse ist wie immer kongenial, das Essen hatte ehrlich gesagt leider nur „Imbiss Qualität,“ die guten Google Bewertungen beziehen sich wohl eher auf die schöne Lage.
    Mal gewinnt man, mal verliert man, heute war wohl einfach nicht unser Tag, C'est la vie.
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