• PaDa on Tour
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Sizilien & Ital. Adriaküste

Zu Hause viel zu viel Nebel und kalt, also ab in den Süden! Czytaj więcej
  • Carnevale Gallipoli

    2 marca 2025, Włochy ⋅ ☁️ 15 °C

    Sonntagmorgen, das Wetter so là là, aber sicherlich wärmer als in der Schweiz! Heute Nachmittag nun als der grosse Carneval Umzug…..ich traue mich nicht von einem Fasnachtsumzug zu schreiben, bis ich den Anlass gesehen habe.

    Um 14.00 Uhr sind wir auf die Velos und ab in die Stadt gefahren. Um 15.00 Uhr sollte es losgehen. Sämtliche Strassen sind abgesperrt und die Trottoirs von der Umzugsroute auch. Langsam füllen sich die Strassen. Wir suchen uns ein nicht zu windiges Plätzchen und harren der Dinge die da kommen sollen. In der Ferne sehen wir die grossen Umzugswagen. Mit etwas (für uns) Verspätung, ca 15.30 setzt sich der Zug sehr laaangsam, in Bewegung.
    Die Wagen sind wirklich richtig gross 5 Meter breit 8 Meter hoch, recht imposant! Aber es geht kaum vorwärts jede Nummer steht ca 10 Minuten bei uns, um dann weiter vorne, wo es eine Bühne hat, wo vermutlich honorable Gäste Platz genommen haben, eine Darbietung abzuhalten. Wir wundern uns, dass die Zuschauer völlig tiefenentspannt warten, wir halten auch bis fast am Schluss aus… Schön konnten wir diesen Anlass miterleben,….aber unsere Fasnacht, gefällt mir immer noch besser! Morgen geht`s ja in Luzern weiter, allen die dabei sind wünschen wir natürlich e rüüdig vereckti Fasnacht!

    Wir fahren morgen weiter und möchten die Trulli Häuser sehen…. Seid gespannt!
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  • Alberobello und Putignano

    3 marca 2025, Włochy ⋅ ☀️ 12 °C

    Bei strahlendem Wetter haben wir unseren Camperplatz nach drei Tagen verlassen.

    Wir fuhren nach Alberobello, dem Städtchen das bekannt ist für seine Trullo Häuser. Die Trullo Häuser sind kleine Häuser, die vor allem in dieser Gegend vorkommen. Sie haben die Zeit nur Dank ihres steinernen Aufbaus überstanden. Die Häuser wurden alle ohne Mörtel gebaut. Die ersten dieser Häuser wurden bereits im 15. Jahrhundert gebaut. Damals wollte das Königreich Neapel Steuern erheben für alle städtischen Siedlungen. Das einfallsreiche Volk baute dann halt ohne Mörtel, so konnten die Trulli Häuser innert kürzester Zeit wieder abgebaut werden. Als der Delegierte des Königs im Begriff war, Steuern einzutreiben, genügte es den Grundstein des Hauses zu entfernen und die Häuser wurden in Steinhaufen verwandelt. In Alberobello hat es eine sehr grosse Ansammlung dieser Häuser wirklich sehr speziell und es erinnert etwas an unseren Ballenberg.

    Am Nachmittag sind wir dann noch die imposante Grotte del Trullo besichtigen gegangen. Sie ist unweit von Alberobello entfernt. Es handelt sich um eine Karstgrotte die per Zufall 1931 beim Bau der Eisenbahnlinie gefunden wurde. Die Höhle hat unzählige Stalaktiten, die bis zum Boden reichen. Man steigt bis zu 20 Meter unter die Erde ab, ein wirklich einmaliges Naturschauspiel.

    Nun stehen wir wieder mal ein Nacht frei, wiederum am Meer, das heute ziemlich stürmisch ist und eine unangenehme kalte Bise geht auch. Aber wir sind ja zum Glück im geschützten Camper.
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  • Monopoli und Polignano a Mare

    4 marca 2025, Włochy ⋅ ☀️ 13 °C

    Die ganze Nacht Meeresrauschen und windig, aber am Morgen Sonne pur!
    Wir fahren nicht sehr weit- nach Monopoli. Die Altstadt ist wirklich ein Bijou. Alles läuft gemächlich ab. Die Menschen stressen nicht, einfach etwas italianità! Monopoli ist die Stadt in Apulien mit dem längsten Abschnitt der Via Traiana. Dies war eine der wichtigsten römischen Strassen des Reichs. Es gibt einen archäologischen Park rund um die Überreste.

    Nach Monopoli gehts weiter nach Polignano a Mare. Auch dieses Städtchen liegt direkt am Meer, es hat wunderschöne Gassen. Es sind schon mehr Touristen als anderswo unterwegs. Die Sonne scheint und viele Menschen genehmigen sich einen Apéro. In der Altstadt befindet sich ein riesiger Klosterkomplex der Benediktiner.
    Die meisten Häuser in der Altstadt sind weiss oder hell getüncht, mit den flachen Dächern erinnern sie entfernt an nordafrikanische Städte. Die Häuser sind alle sehr schön herausgeputzt, frisch renoviert und sehr schön zum Anschauen. An den meisten von ihnen hängen Schilder in englisch für B&B oder sonstige touristische Unterkünfte. Man fragt sich, wo denn die Einheimischen noch wohnen?

    Wir fahren im Verlauf des späteren Nachmittags weiter, lassen aber die Stadt Bari links hinter uns und begeben uns einige Kilometer weiter wieder ans Meer, um eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden.
    Wie schon geschrieben, zur jetztigen Zeit kein Problem, da es überall riesige Parkplätze gibt und kein Mensch parkt darauf! Also ideal für uns.
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  • Castel del Monte

    5 marca 2025, Włochy ⋅ ☀️ 14 °C

    Wir haben eine tolle Nacht auf dem grossen Parkplatz verbracht. Warm scheint am Morgen die Sonne ins WoMo, so macht`s Freude!

    Heute ist zuerst mal etwas Kommerz angesagt; wir wollen nach Puglia Village. Hierbei handelt es sich nicht um ein Städtchen mit Barockkirchen, sondern um einen riesigen Outlet Park, der im Stile eines Dorfes aufgebaut ist. Da dieser Einkaufstempel sowieso auf unserem Weg liegt, lassen wir uns das nicht entgehen. Sämtliche grossen Modemarken haben hier ihre Shop. Alles sehr gigantisch und sehr kommerziell. Heute unter der Woche um 10.00 Uhr hat es fast keine Leute, wir schlendern an den Geschäften vorbei, schauen dann und wann hinein, aber oh Wunder….. wir kaufen nichts, die Einkaufslust scheint der Reiselust gewichen zu sein!

    Unser nächstes Ziel ist Castel del Monte. Auf einem Berg ca 550 Meter ü. M., etwas im Landesinnern gelegen, befindet sich das imposante 8-eckige Castel. Nach einer kurzen Wanderung durch Pinienwälder erreicht man diesen magischen Ort. Es gibt nur dieses Castel auf dem Berg. Das Castel hat einen achteckigen Korpus und wird mit acht, achteckigen Türmen ummauert. Es wurde ca 1240 gebaut, damals bat man um mehr Baumaterial, damit man weiterbauen konnte. Das ganze Bauwerk wurde aus Kalkstein gebaut im inneren aber war alles aus Marmor. Leider sieht man nur noch ein Bruchteil davon, da ab dem 17 Jahrhundert viele Plünderungen stattfanden. Ein sehr eindrückliches Bauwerk.

    Wir beschliessen auf einen Camperplatz in die Nähe von Manfredonia zu fahren, wir müssen wieder mal unsere Vorräte an Wasser auffüllen und das Abwasser entsorgen.

    Die Fahrt führte über holperige Strassen aber wunderschöne Landschaften in voller Blütenpracht.
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  • Manfredonia

    6 marca 2025, Włochy ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir bleiben heute auf diesem Campingplatz, in der Nähe von Manfredonia und besuchen das Städtchen.
    Giovanni, der Betreiber, sagte uns noch beim Wegfahren mit den Velos, dass es nur 7 Kilometer nach Manfredonia sind. Gute Wahl… die ganze Strecke beträgt um die 30 Kilometer, schlussendlich! Teilweise hat es kleine Nebenstrassen, manchmal aber auch richtige Schnellstrassen. Man muss sehr aufpassen, da die Autos immer Vorfahrt haben und das auch durchsetzen.

    Manfredonia ist jetzt nicht unbedingt die Stadt der Städte, trotzdem hat sich der Ausflug gelohnt. Im Hafen verkaufen die Fischer direkt ab dem Kutter den frisch gefangenen Fisch. Es gibt Grosshändler, die die Ware gleich verladen, aber auch Einzelkunden, die einen Kessel mit Muscheln kaufen. Sehenswürdigkeiten gibt es eigentlich nur die Burg und die Basilika Santa Maria. Wir sind etwas durch die Gassen geschlendert, haben uns einen Apèro am Hafen genehmigt, um alsbald den Rückweg anzutreten.
    Wir sind etwas anders zurückgefahren, als wir gekommen sind. Schon bei der Hinfahrt haben wir gesehen, dass Mozzarella di Bufalo und Burrata, direkt ab Hof, angeboten wird. Und ja, wir kommen am Gehege mit den schwarzen Büffel-Kühen vorbei. Diese Kühe sind der Ursprung des feinen Burrata, der feine italienische Frischkäse. Recht imposant, wie die grossen, schweren Tiere im Sumpf liegen, um sich abzukühlen.

    Zurück auf dem Campingplatz, gehts ab in die Dusche. Wunderbar heisses Wasser! Wir geniessen den Moment, diesen Luxus gibt es nicht jeden Tag.
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  • Termoli, Roseto degli Abruzzi

    8 marca 2025, Włochy ⋅ ⛅ 13 °C

    Am gestrigen Tag gab es keinen Bericht, da ich mir meinen Frei-Tag eingezogen habe. Ich konnte meinen 65. Geburtstag feiern. Nun bin ich offiziell Pensionär und der Staat schaut für mich. Wunderbares Gefühl!
    Gestern Morgen aber wurde ich mit einem Geburtstagskuchen von meiner Liebsten überrascht. So toll!

    Wir haben beschlossen via dem Nationalpark nach Termoli zu fahren. Dieser Ort hat einen Camperplatz, der das ganze Jahr geöffnet hat und im Städtchen sicherlich auch ein Restaurant für ein feines Nachtessen gibt.

    Wir haben eine Bergfahrt durch den Nationalpark del Gargagno gemacht. Die Gegend war wunderschön, viele Wälder, fast kein Verkehr. In Termoli angekommen haben wir unseren Übernachtungsplatz, direkt im Hafen sehr schnell gefunden. Am Abend sind wir durch die Gassen gelaufen, haben einen Chor gehört, wahrscheinlich haben die wegen mir so schön gesungen…
    Das Nachtessen war wundervoll, das Dessert durfte natürlich auch nicht fehlen.

    Heute Morgen leider wieder etwas bedeckt und recht kalt. Nach einem kurzen Besuch der Kirche haben wir beschlossen weiter Richtung Norden zu fahren.

    Wir sind in Roseto degli Abruzzi gelandet, auf einem kleinen Parkplatz direkt am Meer. Hier beschliessen wir die Nacht zu verbringen.

    Die Pläne für die kommenden Tage sind noch nicht fix, da die Wetterprognosen ab Dienstag in Italien nicht sehr gut sind. Mal schauen, wo es uns hintreibt.
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  • Urbino

    9 marca 2025, Włochy ⋅ ☁️ 17 °C

    Sonntagmorgen und das Wetter ist Sonntag! Sonne mit ganz wenig Schleierwolken. Nach unserem Morgenessen verbringen wir noch einen Moment auf unseren Stühlen an der wärmenden Sonne.

    Nach dem lokalen Einkauf, ja die Geschäfte sind hier auch am Sonntag offen, machen wir uns auf die ca 200 km Richtung Urbino.

    Urbino befindet sich ungefähr in der Mitte zwischen Ancona und Rimini, etwas innerhalb des Landes.
    Die Fahrt geht recht gut vonstatten, fast alles Autobahn und sehr wenig Verkehr, fast keine Lastwagen, Sonntag eben.
    Urbino ist eine der schönsten Städte Italiens. Sie liegt weit oben am Berg wie angeklebt. Die Strassen sind wirklich sehr steil. Manchmal gibt es sogar Stahlgeländer in den Mauern, um den Menschen zu helfen die Strassen zu erklimmen. Die Stadt mit den riesigen Stadtmauern wurde in der Renaissance gebaut. Der Palazzo wurde so gewaltig gebaut, dass man Angst hat, der Hügel auf dem er steht, drohe abzubrechen.
    Die ganze Anlage, wie auch Urbino selbst, hat alle Kriege, Erdbeben und Kriege fast unbeschadet überstanden, es ist ein architektonisches Wunderwerk, das unter anderen Bauwerken der italienischen Renaissance seinesgleichen sucht!

    Selbstverständlich haben wir in Urbino unseren Apèro genommen. Unaufgefordert hat der Keller ein schönes Holzbrett mit Brot, Schinken, Speck und Käse gebracht. Nicht einfach Käse und Schinken, nein, es war Prosciutto di Carpagna und der Käse war ein Casciotta di Urbino, halb aus Kuh- halb aus Schafsmilch, eine wahre Gaumenfreude. Diese Spezialitäten werden nur hier und in der nahen Umgebung hergestellt einfach toll, ohne Bestellung zu so was exklusivem zu kommen. Übrigens hat der Kellner nur das Bier und den Chinotto berechnet. Der Teller war als Geschenk gedacht! Unglaublich, eine solche Geste in einer Touristenhochburg zu erleben!

    Der heutige Übernachtungsplatz, liegt in Petriano einige Kilometer nach Urbino. Eigentlich ein Platz irgendwo im Nirgendwo….aber, zum zweiten Mal nur Staunen heute…. Der Platz ist von der Gemeinde gebaut worden, alles sehr zweckmässig, flach. Es hat Strom, Wasser, man kann entsorgen, es hat Container einfach alles perfekt! Und das grösste, alles ist gratis!! Das haben wir wirklich noch nie erlebt.
    Der Gemeindepräsident muss Camper sein! Herzlichen Dank an die Gemeinde Petriano!
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  • San Marino

    10 marca 2025, San Marino ⋅ ⛅ 16 °C

    In der Nacht hat es geregnet, am Morgen verziehen sich die letzten Wolken und ein blauer Himmel erscheint!

    Wir haben gestern Abend beschlossen nach San Marino zu gehen und die älteste Republik der Welt zu besuchen. Bereits die Hinfahrt ist ein Erlebnis. Man fährt stetig weiter in die Berge hinein. Auf der Höhe sieht man zur einen Seite die Städte am Meer, unter anderem Rimini, auf der anderen Seite sieht man in sehr fruchtbare Täler alles grün, alles erblüht und ist am Erwachen.

    Das kleine Land San Marino, ist umgeben von Italien es ist doch nicht so klein wie man vermutet. San Marino hat eine Fläche von 61 Quadratkilometer und besteht aus 9 Gemeindebezirken. Wie der grösste Teil der Besucher, gehen wir mit der Schwebebahn von Borgo Maggiore hinauf in die Città. Die Fahrt dauert knappe 4 Minuten und schon hat man die Città di San Marino erreicht. Das Städtchen klebt förmlich am Monte Titano (740 m hoch). Der hat übrigens Ähnlichkeiten mit unserem Bürgenstock, er steht einfach andersrum. San Marino ist mit seinen 3 Wehrtürmen, mit dem Palazzo Pubblico, mit dem alten Uhrenturm und den alten Gebäuden wirklich einen Ausflug wert. Nicht umsonst ist es ein UNESCO Welterbe. Selbstverständlich hat es in diesem zollfreien Gebiet, unzählige Shops die Souvenirs aber vor allem auch Parfüm und Lederwaren anbieten.

    Wir übernachten am Fusse des Monte Titano, da gibt es speziell grosse Parkplätze für das Campervolk.
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  • Rimini

    11 marca 2025, Włochy ⋅ ☁️ 15 °C

    In der Nacht hat es wieder etwas geregnet, die Wetterprognosen für die kommenden Tage sind nicht so toll. Doch welche Überraschung; es wird Morgen und die Sonne strahlt! Der Tag kommt gut!

    Nachdem wir gestern Abend von San Marino aus, in der Ferne schon die Vorstädte von Rimini gesehen haben, wollen wir heute auch diese Stadt besichtigen.

    Es ist eine relativ kurze Fahrt und nach knapp einer Stunde, haben wir den grossen Parkplatz etwa 700 m vor dem Stadtzentrum, erreicht.
    Rimini kennt man ja vor allem aus den früheren Jahren als absolutes Bade Paradies direkt am Meer. Rimini hat aber noch einiges mehr zu bieten! Gleich beim Eingang in die Altstadt, durchquert man das riesige Tor Arco Augustus. Dieses Tor wurde 27 vor Chr. zu Ehren von Augustus errichtet. Es ist 19 m hoch. Durch diesen Bogen mussten alle die in die Stadt kamen, schreiten. Der imposante Bogen war ein eindrucksvolles Bauwerk, das die römische Autorität und die kaiserliche Grösse von damals unterstützte. Wiedereinmal fragt man sich, wie ein solches Bauwerk zur damaligen Zeit wohl gebaut werden konnte. Auch die anderen historischen Bauwerke der Stadt können sich durchaus sehen lassen. Etwas ganz besonderes war für uns auch die Tiberiusbrücke die über den Fluss Marecchia führt. Auch diese Brücke wurde unter Augustus begonnen und Tiberius hat sie 14 bis 17 nach Chr. fertiggestellt. Wenn die Steine nur erzählen könnten…

    Nach dem Rimini Besuch fuhren wir weiter nach Ravenna. Auch diese Stadt hat kurz vor den Toren einen sehr grossen Camperplatz der einem Platz für die Nacht bietet.

    Wir sind gespannt, was uns morgen die Stadt Ravanna zu erzählen hat.
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  • Ravenna

    12 marca 2025, Włochy ⋅ 🌧 13 °C

    Direkt neben dem grossen Parkplatz gab es ein Restaurant und wir gönnten uns wieder mal auswärts etwas Feines. Es war sehr gut!

    In der Nacht gab es wieder Regen, am Morgen etwas bewölkt, wenige Sonnenstrahlen, also ideal für die Besichtigung von Ravenna. Ravenna ist eigentlich in der Innenstadt viel schlichter als viele andere Städte die wir gesehen haben. Daher erstaunt es, das Ravenna ab 404 n. Chr. während 300 Jahren, die Hauptstadt des weströmischen Reiches war. Danach war es die Hauptmetropole des ostgotischen Königreichs. Während der Rest Italiens immer wieder mit barbarischen Invasionen zu tun hatte, wurde Ravenna weitgehendst verschont. Vielleicht aus diesem Grunde war Ravenna ein Anziehungspunkt von vielen Künstlern, vor allem in der Mosaik Kunst waren sie wahre Meister.

    Angang Nachmittag hat es wieder zu Regnen begonnen. Wir fahren weiter nach Chioggia, das Kleinvenedig Italiens. Die Strecke führt und durch das Po Delta, wo wir selbstverständlich einen kleinen Abstecher machen. Der Zufall führt uns auch durch das kleine Städtchen Boccasette das gemäss Schild mitten im Dorf, auf dem 45. Breitengrad Nord liegt und anscheinend genau je 5000 Km vom Nord-, respektive Südpol liegen soll. Wir fahren auf schmalen Wegen, inmitten von Wasser, sehr speziell.

    Wir erreichen gegen den späteren Nachmittag unseren heutigen Camperplatz. Platz hätte es geschätzt für 200 Wohnmobile, wir sind gerade mal 6 Stück zu dieser Jahreszeit.

    Morgen besichtigen wir das Klein-Venedig, am Donnerstagvormittag findet der Markt statt. Wir sind gespannt!
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  • Chioggia

    13 marca 2025, Włochy ⋅ ☁️ 15 °C

    Langsam wird es zur Regel….in der Nacht starker Regen, am Morgen alles verzogen und recht blauer Himmel, nur mit wenigen Wolken! Wir laufen ab dem Camperplatz ca 20 Minuten, bis wir im Zentrum von Chioggia sind.

    Chioggia zählt zu den schönsten Städten neben Venedig und wird dank seiner vielen Kanälen, Brücken und Palästen auch als Klein-Venedig bezeichnet, jedoch, mit allen Autos, Mopeds, Fischerbooten, ist das Städtchen sicherlich im 21. Jahrhundert angekommen! Es ist die gleiche Lagune wie Venedig, nur eine Nummer kleiner, vielleicht etwas authentischer, es hat fast keine Touristen nur Einheimische, vor allem heute, denn es war Markttag! Es war übrigens unser erster Markt in Italien. Immer waren wir einen Tag zu früh oder zu spät an einem Ort und verpassten somit einige Märkte. Der grosse Markt von Chioggia hat uns nun für alles verpasste, entschädigt. Übrigens ruht Chioggia, die südlichste Stadt der Lagune, wie ihre grosse Schwesternstadt, auf Pfählen in der Lagune von Venedig. Durch die Stadt zieht sich der Vena Kanal, der unter neun Brücken durchfliesst. Chioggia ist wirklich ein Besuch wert, wir haben es sehr genossen.

    Langsam geht unsere Reise zu Ende. Wir beschliessen noch einige Kilometer unter die Räder zu nehmen.

    Wir haben einen wunderschönen Platz in einem Park mit vielen Pinien in der Nähe von Bergamo gefunden. Die Fahrt war etwas ermüdend, obwohl viele Autobahnkilometer, es hatte extrem viel Schwerverkehr, man muss sich ständig konzentrieren und hat kaum ein Auge für die Umgebung.
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  • Crespi d`Adda

    14 marca 2025, Włochy ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir hatten eine sehr ruhige Nacht in diesem wunderschönen Park voller Pinien. Auch hier hat sich die Gemeinde sehr Mühe gemacht, etwas Schönes, unentgeltlich!, zur Verfügung zu stellen.

    Heute Morgen haben wir trotz Regen die Umgebung erkundet. Wenige hundert Meter von unserem Nachtplatz, sahen wir bereits am Vorabend eine alte Spinnerei mit riesigen Ausmassen. 1995 wurde die ganze Fabrik und vor allem die Arbeiterhäuser ins UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.

    Das Zentrum der Arbeitersiedlung bildet die Fabrik, darum herum stehen in absoluter Geometrie die Arbeiterhäuser, in einer Hierarchischen Ordnung definiert.
    Die Siedlung wurde 1878 angelegt und zwar im englischen Stil. Die Zielsetzung dieser ganzen Arbeiterstadt beruht darauf, das Leben der Arbeiter zu planen und ihnen alles Notwendige für ihr Leben zu Verfügung zu stellen. Es gibt eine Schule für die Arbeiterkinder, ein Krankenhaus, eine Kirche und ein Friedhof (auch diese sind streng hierarchisch gegliedert). Cristoforo Crespi, der Unternehmer, wollte seinen Arbeitern anständige Lebens- und Arbeitsbedingungen bieten. Reiner Zufall, dass wir hier gelandet sind!

    Es regnet wieder und wir beschliessen, heute bereits nach Hause zu fahren. Um Mailand herum gab es enorm viel Verkehr (Lastwagen), sobald wir diese grosse Stadt hinter uns haben, gibt es nicht mehr viel Verkehr und vor allem keinen Stau... nach 4`100 km und 39 Tagen unterwegs, sind wir gut zu Hause angekommen. Wir durften viele Erlebnisse und Begegnungen erfahren, das Wetter war uns nicht immer wohlgesonnen, z.Teil war es auch sehr kalt (baden konnten wir nie) aber uns hat diese Reise einmal mehr sehr gefallen!

    Wir danken allen die uns begleitet haben, danke für eure Kommentare und Anmerkungen, schön, wenn man mit den Freunden immer etwas in Verbindung steht!

    Tschüss und bis zum nächsten Mal, PaDa on Tour
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    Koniec wyprawy
    14 marca 2025