• 7 Yogis am Meer

    January 7, 2025 in India ⋅ ☀️ 29 °C

    Leben mit Meeresrauschen
    Vier intensive Tage meiner Yogalehrer-Ausbildung sind geschafft – und ich sehne mich nach einer wohlverdienten Pause. Doch zuvor ein paar Eindrücke:

    Die Entscheidung, nach Varkala ans Meer zu fliegen und genau diese Schule zu wählen, war goldrichtig. Trotz der heißen Nächte, die das Einschlafen erschweren, genieße ich das Leben direkt am Meer in vollen Zügen. Rund 80 % unseres Tages verbringen wir in der „Yoga-Hall“, nur etwa 30 Meter vom Meer entfernt. Zwischendurch gibt es immer wieder genügend Gelegenheiten für erfrischende Badepausen. Das stetige Rauschen der Wellen im Hintergrund verleiht allem eine fast magische Atmosphäre.
    Unsere kleine Gruppe besteht aus sechs Frauen und mir: Drei Deutsche, eine Schweizerin, eine Australierin und eine Slowakin. Der Zusammenhalt und das gegenseitige Verständnis ist großartig. Zusätzlich ist der Leiter der Schule super witzig und hilft uns bei allen Fragen.

    8 Stunden harte Arbeit
    Unser straffer Zeitplan sieht sechs Tage die Woche so aus:
    * 6:00 bis 8:00 Uhr: Hatha-Yoga und Atemübungen
    * 8:00 Uhr: Frühstück
    * 10:00 bis 13:00 Uhr: Theorieunterricht
    * 13:00 Uhr: Mittagessen
    * 16:00 bis 17:00 Uhr: Theorieunterricht
    * 17:00 bis 18:30 Uhr: Asthanga-Yoga
    * 19:00 bis 19:30 Uhr: Meditation
    * 20:00 Uhr: Abendessen
    Die zwei täglichen Yogaeinheiten (immer schwer körperlich) fordern meinen Körper bis an seine Grenzen, während der Theorieunterricht meinen Geist auf Hochtouren bringt. Heute spüre ich, wie sehr ich diese Pause brauche – ab Tag 3 hatte ich wieder Rückenschmerzen - mein Körper und mein Geist schreien förmlich danach. Trotzdem, es macht großen Spaß, mal wieder so herausgefordert zu werden und ich blicke mit Vorfreude auf die kommenden drei Wochen und bin gespannt, was sie noch für mich bereithalten.
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