Elena Sczepannek

Joined January 2015
  • Day21

    Tulum

    Yesterday in Mexico

    Ein Weltwunder!

    Früh geht es los, denn ich will an die Karibikküste nach Tulum und auf dem Weg noch eines der neuen 7 Weltwunder sehen: Chichén Itzá.
    Diese Stadt war lange Zeit das Zentrum der Mayakultur mit großer Pyramide, vielen Bauten und einem Observatorium.
    Vor ein paar Jahren dann wurde die Stätte zum neuen Weltwunder gewählt und das merkt man auch sehr... ich habe Machu Picchu vor drei Jahren auch als voll in Erinnerung, aber das hat sich dann verlaufen. Hier geht fast jeder mit einem Guide (wovon es auch wahnsinnig viele gibt) in kleinen und größeren Gruppen durch die Ruinen und es ist schwierig irgendwo mal ein ruhiges Eckchen zu finden. Bei den Massen müssen sie natürlich auch alles soweit absperren, dass man an die Ruinen kaum rankommt, alles beruht nur auf den Erklärungen der Guides und was das Tele so hergibt. Hinzu kommt, dass hier die Souvenirverkäufer aufs Gelände dürfen... man kann also nicht entspannt von a nach b laufen, sondern wird immer mit: „one Dollar, only one Dollar“ angesprochen... Ich erahne die Größe der ganzen Stadt und finde immer wieder schönen Ecken und Perspektiven, aber es zehrt doch schon an meinen Nerven in diesen Massen unterwegs zu sein, nachdem die letzten drei Wochen wirklich naturbezogen waren.
    Aber: ich kann jetzt behaupten mehr als die Hälfte der neuen Weltwunder gesehen zu haben: 4 von 7

    Deshalb geht’s mittags weiter Richtung Karibik, Tulum ist mein nächstes Ziel in dem ich wenigstens einen Abend und die Nacht verbringen möchte trotz der kurzen Zeit hier. Mein Hotel ist klein aber total süß mit grünem Innenhof und sehr netten Betreiber, der mir gleich noch fürs Abendessen einen Tipp gibt.
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  • Day20

    Hacienda und Uxmal

    April 19 in Mexico

    Durch die Jahrhunderte

    In nur einem Tag durch verschiedene Zeiten reisen, das geht auch nicht überall :-)

    Der Tag startet morgens mit der mir so sehr empfohlenen Hacienda Tour, die wirklich gut gemacht ist, ich schlafe nämlich eigentlich in einem Freiluftmuseum hier. Etwa zwischen 1850 und 1950 wurde Yucatan durch den Anbau von Sisal reich und berühmt (das grüne Gold Yucatans), die Hacienda wurde in dieser Zeit gebaut und bewirtschaftet, aber durch günstigere Kunstfasern wie Nylon wurde dieser Wirtschaftszweig ab Mitte des 20. Jahrhunderts nicht mehr rentabel und die Hacienda verlassen. Aber nach etwa 20 Jahren fand sich ein Investor, der das Potenzial sah und heute kann die Hacienda vom Tourismus leben, einerseits als Hotel, andererseits durch die Touren tagsüber. Wir bekommen den gesamten Prozess der Herstellung von Seilen aus Sisal gezeigt, sowohl manuell als auch mit Maschinen. Anschließend fahren wir mit einer Art Bahn (auf Schmalspurschienen von einem Esel gezogen) durch die Sisalfelder und kommen an eine Cenote (natürliches Wasserloch unter der Erde, die über die ganze Halbinsel verteilt sind) und wer möchte kann dort baden.

    Ich möchte aber nach kurzer Verschnaufpause in der Cenote weiter zu einer Mayaruine: Uxmal.
    Sie war eine der drei großen Maya-Stätten und da auch sie mir empfohlen wurde, bin ich mal gespannt.

    Man kommt an und sieht sofort die große Pyramide des Magiers, aber es ist eine ganze Schule da, wie es aussieht, also gehe ich den Rundgang anders herum und bald sind es nur noch Individualtouristen, also sehr angenehm. Der Vorteil der Nebensaison (auch wenn natürlich die Hitze damit einhergeht) :-)
    Ich habe also gemütlich Zeit mir die verschiedenen Überreste der Gebäude anzusehen. Obwohl die große Pyramide für den Aufstieg gesperrt ist, gibt es weiter hinten noch eine weitere, die man erklimmen darf, was ich natürlich gerne tue :-)
    Generell fällt mir auf, dass es hier viel mehr Einzelheiten gibt, also die Reliefs und Steinformen viel besser zu sehen sind als noch in EkBalam, ich fürchte aber es handelt sich bei vielem um Repliken. Aber genau das gibt dem ganzen etwas mehr Leben und man kann sich besser vorstellen, wie es wohl im ersten Jahrtausend ausgesehen haben muss.
    Kurz bevor ich alles gesehen habe, kommt ein heftiger Regenschauer - nachdem ich meine Tasche mitsamt Kamera sicher untergestellt habe, eine sehr willkommene Abkühlung nach diesem Tag mit seinen ca. 36/37 Grad.
    Aber von der Ruine hat man dann leider nicht mehr viel, da ich vor allem eher Angst hatte auszurutschen mit meinen Turnschuhen. Deshalb geht es raus und gegenüber ins Schokoladenmuseum. Immerhin waren die Mayas die ersten, die aus der Bohne etwas anzufangen wussten und heiße Schokolade herstellten. Im Museum erfährt man alles von der Pflanze und deren Bedeutung bis hin zur Geschichte der ersten Praline. Natürlich darf man den Maya Trunk auch probieren, ohne Zucker war er mir dann aber doch zu bitter und ich hab etwas gesüßt.

    Zum Abendessen war ich dann zurück in der Hacienda.
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  • Day19

    Hacienda Sotuta de Peon

    April 18 in Mexico

    Mayas und mein Pool :-)

    Nachdem ich gestern Abend nur noch einen Happen gegessen habe und dann recht schnell ins Bett bin, kommt erst heute morgen wieder richtiges Hostel Feeling mit belegtem Bad und rumorenden Mitbewohnern auf ;-) aber dafür ist man beim Frühstück sofort mit allen auf einer Wellenlänge und tauscht sich aus.
    Das ganze währt aber nicht lange, ich habe heute ein wenig Strecke zurückzulegen und möchte auch noch etwas auf dem Weg sehen.
    Das hält leider nicht so lange vor, noch bevor ich aus Cancún draußen bin, werde ich von der Polizei angehalten - auf der großen Ausfahrtsstraße war ich mit 60/70 unterwegs, es gab aber eine Beschränkung auf 40, die ich nicht gesehen habe. Angeblich wegen ausfahrender Lastwagen... In Deutschland noch nie geblitzt und hier nach 20 Minuten fahren. Aber ich kann mit den beiden Polizisten verhandeln, dass ich sofort bezahle und nicht erst zu einer Polizeistation fahre, die so gar nicht auf meinem Weg liegt. (Ob das jetzt dort ankommt bin ich mir nicht sicher) Ist leider trotzdem nicht wenig...
    Also achte ich den restlichen Verlauf der Reise peinlich genau auf meine Geschwindigkeit und lasse mir den Tag nicht vermiesen, immerhin schaue ich mir heute die ersten Mayaruinen an.

    Ek Balam ist eine Mayastadt von ca 300-600 n.Chr. Und zählt zu den eher kleineren Stätten, deshalb ist auch nicht so viel los und man kann sie ganz in Ruhe anschauen und genießen. Sie befindet sich im Urwald und man kann die gesamte Anlage anschauen, inkl. Auf die Pyramiden klettern :-) ein paar Bereiche sind natürlich abgesperrt, aber das ist auch gut so, dort sind Steelen ausgestellt bzw. Eingänge rekonstruiert, das sollte ja auch so bleiben.
    Ein Grab in der Hauptpyramide haben sie fast vollständig rekonstruiert, da kann man sich den Rest noch besser vorstellen.
    Ich steige auch die über 100 Stufen auf die große Pyramide hinauf und von oben sieht man nur noch Urwald, nichts anderes mehr. Der Abstieg ist dann schon sehr steil, aber Schritt für Schritt kommt man dem Boden in der gewünschten Geschwindigkeit näher ;-)
    Als ich dann um die Pyramide herumgehe, sehe ich, dass es noch weitere Gebäude jeweils gibt, die noch nicht aufgearbeitet wurden. Auf den ersten Blick nur Hügel im Dschungel, erst beim näheren Hinsehen sieht man, dass die Steine nicht nur Geröll sind. Da wird einem klar, warum heute immer noch tiefer im Dschungel Tempel gefunden werden, wie neulich in Guatemala.
    Apropos Dschungel, lauschige 35 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit lassen einen jeden Schattenplatz sehr wertschätzen ;-)

    Nach nochmals etwa 2 Stunden Fahrt komme ich in meiner Unterkunft an, der Hacienda Sotuta de Peon. Eigentlich definitiv teurer als meine normalen Unterkünfte, aber sie wurde mir von zwei Seiten unabhängig wärmstens empfohlen und so gönne ich mir zwei Nächte Luxus. Der wird nochmal größer als ich bei meiner Ankunft erfahre, dass ich ein Upgrade bekomme auf ein Deluxe Zimmer, da der Pool gerade gewartet wird. Das Glück der Nebensaison und so habe ich tatsächlich ein kleines Bungalow nur für mich mit kleiner Terrasse und eigenem Mini-Pool! Der wird auch nach dem heißen Tag gleich noch genutzt bevor es zum Abendessen geht.
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  • Day18

    Cancun

    April 17 in Mexico

    DJ Bobo...

    ... geht mir in Chihuahua mit seinem Lied leider nicht mehr aus dem Kopf ;-)
    Aber ansonsten ist es eine schöne Stadt, ich nutze den Vormittag zu einem etwas späteren Start als die letzten zwei Wochen (der Wecker ging erst um 8:30!) und erkunde die Stadt zu Fuß, so wie ich es am liebsten mache: einfach drauf los laufen und sehen was mir so begegnet. Ich bleibe natürlich trotzdem im Zentrum und schaue mir die Gebäude teils von außen, teils von innen an und besorge eine neue Speicherkarte. Dann entspanne ich bei einem Cappuccino auf einer Terrasse, bis es Zeit zum Flughafentansfer wird.
    Es geht von Chihuahua direkt nach Cancun. Hier hole ich meinen Mietwagen für die letzten 5 Tage (einen VW) und fahre ins Hostel, gleich am ersten Tag mache ich, was ich eigentlich vermeiden wollte: im Dunkeln fahren. Aber der Flug kommt erst um 8 Uhr an und bis ich den Wagen habe ist fast 9 Uhr. Es fehlt aber alles gut und morgen betrachte ich das Auto im hellen mal etwas besser ;-)
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  • Day17

    Chihuahua

    April 16 in Mexico

    Eine Zugfahrt geht zu Ende

    Aber zuerst werde ich morgens von einem Reiseleiter abgeholt, der mir vormittags die Umgebung von Creel zeigt. Wir sehen uns den Wasserfall von Cusarare (der leider etwas wenig Wasser führt) und einige Felsformationen an (manche mehr manche weniger spektakulär). Er erzählt auch nochmal einiges zu den Tarahumara und hat eine Empfehlung fürs Mittagessen parat :-)
    Nachmittags steige ich dann für die letzte Etappe nochmal für 5 Stunden in den Chepe.

    Die Landschaft verändert sich immer mehr. Nicht, dass sie das die letzten Tage nicht gemacht hätte, vom Meer in die Berge immer höher verändert sich die Vegetation, von wenigen Bäumen und den letzten Kakteen zu hohen Nadelbäumen und wieder tiefer verschiedene Gesteine.
    Aber bisher war alles sehr ursprünglich und wenig von uns Menschen verändert, aber je weiter wir aus dem Canyon herausfahren und es flach wird, desto mehr Dörfer und Städte tauchen auf und das Land wird hauptsächlich landschaftlich genutzt, da gibt es riesiger Apfelbaumplantagen, bestellte Felder und Viehweiden.

    Irgendwann wird es dunkel und um 9 Uhr kommen wir in Chihuahua an, ob das Hotel gut liegt muss ich mir morgen ansehen, heute passiert nicht mehr viel ;-)
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  • Day16

    Creel

    April 15 in Mexico

    Fliegen

    Bevor wir uns wieder in den Zug setzen, geht es in den Abenteuer-Park, der sich am Canyon befindet, hier kann man mit einer Kabinenbahn (von Doppelmayr ;-) ) über den Canyon fahren, sich im Freien Fall immer wieder entlang des Abgrunds fortbewegen oder eine Zipline machen. Ich überwinde mich zu letzterem - und es ist Adrenalin pur im ersten Moment. Man sitzt zwar bequem in einer Art Sitz, aber unter einem ist nichts und man fährt das Seil mit einer Geschwindigkeit von ca 80-100 km/h entlang. Nach den ersten Sekunden wird man aber wieder langsamer und kann anfangen das ganze wirklich zu genießen. Und dann fühlt es sich an als würde man über den Canyon fliegen!
    Ich bin froh, dass ich mich überwunden habe. Zurück geht es dann mit der Seilbahn etwas weniger schnell, aber dafür kann man bei 25 km/h besser Fotos machen ;-)

    Nach weiteren Aussichtspunkten geht es weiter nach Creel, einer kleinen Stadt. Wo ich mich freue mal wieder Internet zu haben und entspannt abends ein Buch fertig lese :-)
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  • Day15

    Las Barrancas

    April 14 in Mexico

    Am Abgrund...

    ... steht unser heutiges Hotel. ;-)

    Aber erstmal zum Morgen, an dem wir in einer kleinen Gruppe zum Urique Canyon fahren, dem tiefsten der Region mit ca 1800m Tiefe. Es gibt einen schön gestalteten Aussichtspunkt - inkl Hängebrücke und Glasbodenplattform (eine etwas abgeschwächte Version von anderen, aber im ersten Moment schon Gläsern genug).
    Dann geht es mittags weiter mit dem Zug zum nächsten größeren Stopp: Barrancas. Hier liegt ein recht spektakuläres Hotel direkt am Abgrund des Canyons und jeder wird sobald er aus dem Fenster des Zimmers guckt mit einer atemberaubenden Aussicht begrüßt. Auch das Restaurant und die Terrasse hat einen entsprechenden Panoramablick.

    Nachmittags machen wir einen Spaziergang mit einem Tarahumara, der im Hotel arbeitet, und uns mehr über die Region und seine Gebräuche und Lebensweise erzählt. Von ihm erfahren wir wie sie sich organisieren und wovon sie leben.
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  • Day14

    Cerocahui

    April 13 in Mexico

    Slow Travel

    Es geht jetzt die nächsten Tage also mit dem Zug weiter, jeden Tag ein Stück, bis ich in Chihuahua ankomme (insgesamt über 650 km). Der „Chepe“ (Name des Zuges, eine Zusammensetzung aus „Chihuahua al Pacifico) fährt täglich von Los Mochis bis Chihuahua und umgekehrt und überwindet dabei einiges an Höhenunterschied auf über 2400 m über dem Meeresspiegel) immer entlang des Kupfercanyons. Der hat seinen Namen hauptsächlich der Färbung zu verdanken, aber auch das nur in der Trockenzeit (Mai-Juli). Eigentlich sind es auch mehr als nur ein Canyon, aber so ist es einfacher zu kommunizieren.
    Aber nicht nur die besondere Tiefe und Länge des Canyons mit seiner Bahnstrecke machen das Gebiet bekannt, sondern auch die Indigene Bevölkerung, die Tarahumara (oder auch Raramuri genannt). Sie sind als extrem begabte Langstreckenläufer bekannt und hier finden regelmäßig Marathons und Ultra-Marathons (bis über 100 km Länge!) statt, die auch immer von Tarahumara gewonnen werden. Und diese laufen sie nicht etwa in den neuesten Sportschuhen, sondern in selbstgefertigten Sandalen mit einer Sohle aus kaputten Autoreifen.
    Soviel zum Hintergrundwissen ;-)

    Im Zug ist jedem ein Platz zugewiesen, aber es ist nicht voll und man geht eh zwischendrin mal in den Speisewagen oder in den Zwischenraum zwischen den Wägen, wo man aus den halbgeöffneten Türen herausschauen kann und die Fahrt auch so genießen kann.

    Gegen Mittag komme ich in Bahuichivo an und werde mit den anderen Gästen des Hotels gemeinsam nach Cerocahui gebracht. Dort wurde eine alte Mission zu einem kleinen, sehr geschmackvoll eingerichtetem Hotel umgebaut, wo man sich einfach sofort wohlfühlen muss.
    Beim Mittagessen treffe ich eine australische Rentnerin (ehemalige Reiseleiterin, u.a. von Campingtouren!) und eine mexikanische Familie (Ehepaar mit Mutter, ebenfalls alle Rentner) und wir verstehen uns auf den verschiedenen Sprachen gut - und werden die nächsten Tage gemeinsam verbringen.
    Nachmittags treffen wir uns zur Weintour. Aber da auch hier gerade keine Weinsaison ist, ist es hauptsächlich eine Degustation. Aber wir sehen auch noch die benachbarte Schule mit Wohnheim für Tarahumara-Mädchen zwischen 5 und 12/13 Jahren. Sie bekommen hier regelmäßig essen und lernen das Wichtigste. In den letzten Jahren hat sich die Bildung für die Tarahumara langsam gebessert, inzwischen machen der Großteil zumindest einen Schulabschluss und einige sogar eine weiterführende Schule, in den nächsten Jahren wird es sich hoffentlich weiter bessern.

    Nach dem Abendessen sitzen wir noch ein wenig zusammen, aber nach dem frühen Tagesstart ruft das Bett schon recht bald.
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  • Day13

    Los Mochis

    April 12 in Mexico

    Zurück in Mexiko

    Ab heute geht die Reise alleine weiter - wobei bis chihuahua alles bereits für mich organisiert ist. Ich fahre also an die Grenze zu einem neuen Grenzübergang, der mich direkt in den Flughafen von Tijuana bringt (ohne durch die Stadt fahren zu müssen) und hier ist der Unterschied zwischen den Ländern sofort spürbar, ich komme aus dem ruhigen amerikanischen Abschnitt und öffne die Tür nach Mexiko - sofort ist alles wieder lebendig, es ist viel los und alles scheint etwas ungeordneter zu laufen.
    Mit der mexikanischen Ryanair-Version (Volaris) geht es also nach los mochis, wo ich von einer Vertreterin unserer Agentur abgeholt werde um erstmal am Strand essen zu gehen. Danach zeigt sie mir Topolobampo, den Ort an dem die Fähre von der Baja ankommt, zwei Hotels und wir machen eine kleine Bootstour nahe des Hafens, wo wir Delfine ganz nah beobachten können! Immer wieder toll - und ich fühle wieder Kindheitsträume wahr werden, auch wenn es nicht das erste Mal ist.

    Anschließend fahren wir nach Los Mochis und sie zeigt mir ihre Heimatstadt in kürze, es wird nämlich langsam dunkel und morgen muss ich bereits um 5 Uhr bereit sein, mein Zug geht um 6.
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  • Day12

    San Diego

    April 11 in the United States

    Goodbye Baja California...

    & Hello California!

    Die Zeit auf der Baja California ist leider schon vorbei, zum Abschied fahren wir von der Ranch aus noch in das Schutzgebiet San Pedro Martir, nochmals eine ganz andere Landschaft auf über 2000m im Norden der Baja. Hier gibt es eine umgekehrte Baumgrenze: bis zu einer gewissen Höhe wachsen nur Kakteen und Sträucher und oberhalb dann wachsen Nadelbäume, es gibt dort also richtige Wälder ab einer gewissen Höhe. Etwas, das ich mir von Mexiko eher weniger erwartet hätte. Aber trotzdem absolut schön und es ist schade, dass wir nur durchfahren, weil wir noch einiges an Weg zurückzulegen hatten.
    Deshalb geht es recht zügig durch das letzte Stück (natürlich noch mit Taco Stopp, wer mal in die Nähe kommt: Tacos de Birria sind in der Gegend sehr zu empfehlen) Mexikos, bevor wir in Tijuana die Grenze in die USA überqueren. Dort geht es recht zügig zu und wir kommen nach San Diego in unser Hotel, wo wir einen weiteren Reiseleiter und seine Frau treffen, die die nächsten zwei Wochen auf der Baja verbringen - bei Pizza und Risotto tauschen wir noch Tipps aus :-)

    Und heute morgen dann ging es zu unserem Mechaniker, um ihn mal kennen zu lernen und unser auto abzugeben. Auch unser Lager sehe ich und wir räumen unsere gesamte Ausrüstung wieder auf.
    Nachmittags dann eine kleine Stadtrundfahrt und entdecken von San Diego. Abends lassen wir unsere Zeit entspannt beim Italiener ausklingen, bis wir voll bis zum Abschlag glücklich ins Bett fallen.
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  • Day10

    Rancho Meling

    April 9 in Mexico

    Liebe auf den ersten Blick

    Nachdem wir morgens unser Lager abgebaut haben, geht es die Boulderfields entlang - auf der Suche nach einer nahen Cardon-Blüte halten wir noch mehrfach an. Aber bald schon ändert sich die Landschaft und die Kakteen stehen verstreuter und werden immer weniger. Aber dafür fahren wir nochmals an die Pazifikküste und kommen nach abenteuerlicher Straße zu La Lobera, einer geschützten Bucht in der Kegelrobben leben. Die Sicht ist leider nicht so gut, aber trotzdem können wir die Robben beobachten und am Kliff dem Meer zusehen.
    Mittags essen wir Tacos de Birria - bisher eine meiner Lieblings Tacos: Rindfleisch lange gegart in roter Brühe im Taco.
    Und dann geht es schon auf die Meling Ranch. Da sie bei Wigwam im Programm extra ausgeschrieben wird, bin ich gespannt was diesen Ort so besonders macht.
    Die Ranch liegt auf dem Weg zum Nationalpark San Pedro de Martir auf ca 700/800 m.ü.M. Und ist im mexikanischen Westernstil gehalten. Alles hat einfach Flair und einen unwiderstehlichen Charme und wird mit viel Herzblut geführt - solange das Zimmer kleinen absoluten Luxus bringen muss. Verschiedene Tiere gehören zur Ranch (bei meinem nächsten Trip hierher muss ich unbedingt Zeit zum reiten hier einplanen) und in eine Bewohnerin verliebe ich mich augenblicklich: eine kleine Hundewelpin. Auf dem ersten Rundgang treffen wir uns und bis zum Abendessen weicht sie mir nicht mehr von der Seite, auch beim Reinigen der Camping-Ausrüstung ist sie tatkräftig (oder auch schlafend) dabei ;-)
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  • Day9

    Cataviña

    April 8 in Mexico

    Noch mehr Kakteen!

    Heute morgen geht es ins Valle Montevideo, in der Nähe der Straße die wir gestern entlang gefahren sind. Hier sieht es wieder etwas anders aus, wenn auch ähnlich und wieder haben wir das Gebiet für uns. Wir laufen ein Stück durch die Kakteen und ich genieße die Landschaft - wenn ich auch wieder merke, dass man auf seinen Weg achten muss... es gibt Kakteen mit winzig kleinen Stacheln, die man lieber nicht streifen sollte - bis in den Abend hinein hab ich immer wieder welche gespürt ;-)
    Dann ging es über Cataviña weiter in ein nahes Tal. Hier sind die sogenannten Boulderfields, verschiedene Kakteen zwischen Felsen, was dem ganzen nochmals ein anderes Flair gibt. Ich besuche eine kleine Höhle mit Felsmalereien und anschließend fahren wir ins Tal um dort zu Zelten. Ein sehr schöner Platz, umsäumt von Kakteen, Palmen und Steinen. Hier ist sogar schon eine Feuerstelle vorbereitet und wir verbringen den späten Nachmittag und Abend mit Fotografieren am Platz und in der Umgebung.
    Nachts strahlen über unserm Lagerfeuer wieder die Sterne...
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