Trotz Corona wollen wir die spanische Inselgruppe vor der Nordwestküste Afrikas besuchen und so dem kalten Winter in Deutschland entfliehen.
Currently traveling
  • Day17

    Schritte

    February 26 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Bei etwa 30.000 Schritten und etlichen Höhenmetern liegt unser täglicher Aktionsradius. Zusammen mit dem Klima, der Sonne und den kulinarischen Genüssen am Abend genießen wir die Tage. Jeden Tag gibt es fangfrischen Fisch, den die Fischer am Morgen direkt an die Restaurants verkaufen und das alles zu einem unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnis. Morgen geht es noch einmal steil bergauf. Zum Abschluss unserer Reise werden wir auf den Hausberg von Valle del Rey wandern.
    Nicht nur die Landschaft auf La Gomera ist besonders, auch die Urlauber selbst. Silver Ager mit langen Zöpfen, die vielleicht die alte Hippiezeit zurückwünschen, Familien in Elternzeit und alternative Camper mit ihren selbst ausgebauten Kisten urlauben hier gemeinsam. Die Sprache ist hauptsächlich deutsch, der Dialekt oft schweizerisch oder österreichisch.
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day16

    Regenwald

    February 25 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Der Sturm der vergangenen Nacht hat die Wetteränderung angekündigt und am morgen war das Meer noch rauer als sonst.
    Wir sind los zu unserer Tour im Nationalpark Galajonay in der Mitte von La Gomera. Volker meinte, das der Regen maximal eine Stunde anhält, außer heute, da hat es uns richtig eingesaut. Also haben wir entschieden die Tour abzubrechen.
    Man glaubt es kaum, zwei Stunden später sitzen wir wieder bei 22 Grad in unserer Bar am Hafen bei Kaffe und Kuchen. Ein paar schöngeistige Getränke gibt es auch.
    Read more

  • Day14

    Kunstvoll

    February 23 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Die wahren Kunstwerke hat die Natur erschaffen. Barrancas nennt man die tiefen Kerbtäler, welche in fruchtbare Muldentäler mit Sedimentböden münden.
    Eine vielfältige Fauna lädt während unserer Touren zum Innehalten ein. Jetzt im Frühling ist die Natur in besonderer Bewegung. Jeder Tag bringt Neues.
    Auf La Gomera gibt es 4 Sorten von Lorbeer, nur einer ist davon essbar.
    Mit einem verklärten Blick bei einem Glas Wein am Strand finden wir die Zeit für unsere Footprints.
    Read more

  • Day13

    Der Tafelberg...

    February 22 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    .... unser heutiges Ziel ist nicht in Kapstadt, sondern der Tafelberg Fortaleza auf La Gomera. Vom oberen Valle del Rey wandern wir zunächst in einem traumhaften Nationalpark durch Lorbeerwälder. Fremde Pflanzen wurden vor 20 Jahren aus dem Wald entfernt und die Landwirtschaft zurückgedrängt. Dadurch blieb das natürliche Wasserreservoir für die Insel erhalten. Etwas Weinanbau gibt es noch, aber der Wein wächst hier auf ca. 1000 Meter über dem Meer an alten Kriechreben auf dem Boden.
    Wir verlassen die Bergdörfer und kraxeln das letzte Stück des Weges zum Gipfelkreuz. Leider spielt das Wetter nicht mit, statt Panoramablick sind wir in den Wolken.
    Read more

  • Day12

    Der Palmenfriseur

    February 21 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Auf la Gomera gibt es über 130 verschiedene Palmenarten, die alle eine umfangreiche Pflege benötigen. Dafür gibt es einen Beruf als Palmenfriseur, der die anfallenden Arbeiten, natürlich mit Zertifikat, ausführen darf. Pro Palme fallen zwischen 50€ bis zu 500€ an, je nach Aufwand. Da sind die Stämme zu kämmen, um das Ungeziefer fernzuhalten, alte Blätter zu entfernen oder den Palmenhonig zu ernten. Dieser Honig ist eigentlich ein Sirup und wird nur aus der typischen kanarischen Palme gewonnen. Oft haben die Palmen unabhängig vom Grundstück einen unterschiedlichen Besitzer. Da kann es schon vorkommen, dass man im Garten sitzt und der Nachbar kommt, um von seiner Palme den Honig zu ernten.
    Unsere erste Wanderung führte heute rund um das untere Gran del Rey. In den nächsten Tagen wollen wir dann die bis zu 600 Meter hoch aufragenden Felsen in Angriff nehmen.
    Read more

  • Day11

    Sonnenseite

    February 20 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir sind in Valle Gran Rey, das in Grün getauchte Tal im sonnigen Südwesten La Gomeras, gilt als Kultstätte der Flower-Power-Generation und der alten Hippies in den 70er Jahren. Die nötige Lässigkeit scheint den Wiederkehrern über all die Jahre nicht abhanden gekommen zu sein. Heute kommen Familien, Wanderer und Individualisten in das ruhige kleine Städtchen.
    Nun ja, auch wir wollen nicht aussteigen, sondern in den nächsten Tagen die Schönheiten der Insel mit den Wanderschuhen entdecken.
    Zwischen den Felsen quetschen sich in Valle Gran Rey drei kleine Ortschaften. Die Dörfer kleben förmlich zwischen den Bergen: Vueltas, die größere Ortschaft mit dem Hafen, La Playa mit dem schönsten Strand und das Örtchen La Calera im Hinterland.
    Read more

  • Day10

    Fred Olsen Express

    February 19 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Bye, Bye Teneriffa. Mit der Fähre geht es von Puerto de los Christianos nach San Sebastián auf La Gomera, der zweitkleinsten Kanareninsel. Für die knapp 40 Kilometer benötigt unser „Dampfer“ etwa eine Stunde. Eine wilde und wunderschöne Insel empfängt uns.Read more

  • Day10

    Garten Eden

    February 19 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Familie Talg führt die beiden Tigaiga Hotels seit über 60 Jahren mit viel individuellem Charme.
    www.tigaiga.com
    Ein besonderes Highlight ist der Garten. Wir freuen uns, dass die Chefin persönlich durch ihr botanisches Kleinod führt. 250 verschiedene Planzen aus den Tropen und Subtropen lassen sich im Park des Hotels bewundern. 4 Gärtner sorgen für eine perfekte Pflege, alles ist katalogisiert und online aufgearbeitet
    www.garden.tigaiga.com
    Teneriffa bot uns viel für Leib und Seele. Kulinarisch, landschaftlich, botanisch und sportlich, beim Wandern und Golfen. Die typische, historisch gewachsene kanarische Architektur, mit den aufwändigen Herrenhäusern, können ihre andalusischen Vorbilder nicht verleugnen. Leider prägen heute auch die Bausünden mit riesigen Hotelkomplexen das Bild der Insel.
    Einen Vorteil hat die Pandemie. Durch die wenigen Touristen lässt sich die Insel entspannt entdecken. Nicht auszudenken wie es ist, wenn Massen an Pauschalentouristen und Kreuzfahrer auf die Insel strömen.
    Read more

  • Day8

    Geschichte und Genuss

    February 17 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

    Noch bis 1797 lauerten die Engländer auf eine Chance die Kanaren zu besitzen, wie aus Reiseberichten Alexander von Humboldts zu entnehmen ist. Doch große Teile der britischen Flotte wurden vor Santa Cruz de Teneriffa versenkt.
    Wir sind unterwegs im Weinland.
    Die meisten kanarischen Weine kommen von Teneriffa. Es gibt fünf große Anbaugebiete: Tacoronte-Acentejo, Valle de Güímar, Valle de Orotava, Ycoden-Daute-Isora und Abona. Auf Teneriffa gedeiht der Wein durch das milde Klima und die mineralischen Lavaböden besonders gut.
    Beim Besuch einiger herrlicher Weingüter genießen wir einen entspannten Tag. Die Ausblicke von den Terrassen könnten ohne Calima wohl schöner nicht sein.
    Zwei Tage Calima:
    Interessant und gleichzeitig schade, dass dieses Wetterphänomen gerade diese Woche auftritt. Bei einer Calima bringt der Wind von der Sahara feinen Sandstaub mit, der die Luft rötlich färbt.
    Read more

  • Day7

    Eiszeit

    February 16 in Spain ⋅ ☀️ 12 °C

    Acht Stunden Schinderei ohne Erfolg, denn „seine Majestät der Teide“ wollte uns heute nicht empfangen.
    Unser Ziel war die Besteigung, wobei wir die Seilbahn nur für den Abstieg nehmen wollten. Victor meinte, im Winter ist das schon eine alpine Unternehmung, für die es im oberen Teil Steigeisen braucht. 1400 Höhenmeter galt es zu überwinden.
    Pickup 6:00 Uhr in der früh, Check der Ausrüstung und auf gehts.
    Sehr schnell mussten wir erkennen, dass trotz Südaufstieg mehr Schnee im Weg lag als angenommen, doch wir kämpfen uns zwischen Schnee, Eis, und Geröll bis auf 3400 Meter. Dort erreicht uns die Nachricht, dass die Seilbahn wegen Wind den Betrieb eingestellt hat, worauf die Motivation für den Gipfel in den Keller rauschte. Also Abbruch, denn die vor uns liegende Schlüsselstelle hätten wir zweimal in Angriff nehmen müssen. Der Abstieg hatte es dann noch einmal in sich.
    Was bleibt außer Enttäuschung? Die Erfahrung, das wir es nicht erzwingen können und die Hoffnung auf ein nächstes Mal.
    Read more