• On the Way... nach Valencia

    April 4, 2024 in Spain ⛅ 22 °C

    Wir suchen uns für Übernachtungsplatz Nr. 5 einen Stellplatz bei einem Oliven Anbauer heraus. Das Areal ist riesig und wir dürfen inmitten der Olivenbäume unser Büssli abstellen. Richtig schön. Toll finden wir auch, dass unser Gastgeber natürlich auch sein eigenes Olivenöl verkauft. Kaufen geht aber nicht ohne Degustation. So dürfen wir die verschiedenen Olivenöle alle zuerst einmal verköstigen. Das 08/15 Olivenöl, laut Gastgeber, kann es uns nicht antun, wir entscheiden uns für ein schlussendlich etwas Aromatischeres. Mit dem Öl im Gepäck geht es weiter ins Ebro Delta. Ein riesiges Naturschutzgebiet mit einer grossen Vielfalt an Vögeln. Es beinhaltet mehrere Dörfer und Strände und eben die viiielen Vögel. Nach einer dreistündigen Fahrradtour, schnappen wir unser Büssli und fahren noch in den südlichen Teil des Ebro Deltas. Hier gibt es kilometerlange Sandstrände und noch mehr Flamingos. Das Ebro Delta scheint beliebt zu sein. Nach einem langen Tag tun wir uns schwer eine Übernachtung zu finden. Da es ein Naturschutzgebiet ist, ist "Freies" übernachten eigentlich verboten. Trotzdem machen dies natürlich einige der Camper. Wir wollen nicht dazu gehören und suchen und suchen... Bei einer deutschen Aussteigerin werden wir dann endlich fündig. Bei ihr dürfen wir auf ihrem Vorplatz übernachten und uns gleich noch etwas von ihrem Leben erzählen lassen...
    Am Tag darauf besuchen wir Valencia. Da wir nicht ins Stadtzentrum fahren möchten, parkieren wir ausserhalb. Dort befindet sich sogleich auch noch das "spanische Venedig". Nach einem kurzen Spaziergang durch die noch fast leeren Gassen, geht es mit dem Bus in die Stadt. Valencia, eine Stadt der Gegensätze. Im touristischen Altstadtteil findet man einen Haufen alte schöne Gebäude und kleine Gässchen und in dem ebenso touristischen Künstlerviertel, sieht alles sehr futuristisch und steril aus. Diese gegensätzlichen Gebiete werden mit einem sehr schönen ellenlangen Stadtpark miteinander verbunden.
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