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  • Day97

    Adios Ecuador

    March 6 in Colombia ⋅ ⛅ 15 °C

    Nachts regnete es dann endlich im Regenwald. Aber auf der Fahrt hinauf auf über 3000 m in unendlichem Kurvengeschlängel bleibt es schön trocken. Die Kurven durch den dichten Regenwald machen Spaß. Zurück in Quito fahren wir noch weiter bis Otavalo. Hier gibt es viele Märkte. Aber es war Ferientag wegen des Carnevals und die Stadt sehr ruhig, sieht man einmal von den Wasser und Schaum spritzenden Kindern ab.
    Am nächsten Morgen dann Richtung kolumbianische Grenze eine eher langweilige Fahrt mit viel Verkehr. Wir sind wieder auf der Panamericana. Irgendwo auf der Fahrt treffen wir einen Kolumbianer mit einer KLR. Wir fahren zusammen zur Grenze was die Sache für uns erleichtert. Als Kolumbianer gibt es für ihn keine Grenzkontrolle. Aber er lotst uns vom Geldwechsler, der Migracion und dem Zoll zur Versicherung. Während wir ca. 2 Stunden an den Schaltern anstehen bleibt er bei den Motorrädern, die man hier nicht allein lassen sollte, erklärt er uns. Man soll auch keinesfalls nachts fahren, das sei zu unsicher.
    An der Grenze ist starker Betrieb. Große Zelte vom Roten Kreuz und UNICEF stehen hier wegen der vielen Venezulaner, die nach Kolumbien oder Ecuador einreisen wollen. Familien mit kleinen Kindern und viele Frauen sitzen hier und warten.
    Endlich sind wir in Kolumbien. Nicht wie in Ecuador haben wir auch hier wieder eine vorgeschriebene Versicherung für die Motorräder. Ob die im Falle eines Falles viel bezahlen wird darf bezweifelt werden bei gerade mal 20€ Gebühr.
    Ecuador hatte viele Gesichter, mal sehen was Kolumbien zu bieten hat. Die ersten 100 km auf der Panamericana Kolumbiens sind eine Baustelle mit wechselweisen Sperrungen und wir kommen sehr langsam voran. Aber die Landschaft durch steiles bergiges Gelände immer in der Nähe von 3000 m mit tiefen Tälern ist sehr schön.
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