Japan - Fukuoka und Kagoshima
May 6 in Japan ⋅ ☁️ 22 °C
Am Mittwoch ging es also von Shanghai nach Fukuoka, Japan. Nachdem der Flug schon um 8 Uhr Früh ging, war ich knapp zwei Stunden später schon in Japan, wo es eine Stunde später als in Shanghai ist, also sieben Stunden Zeitunterschied zu Österreich. Zuvor hatte ich auch schon den Weiterflug von Fukuoma nach Taipeh am 18.Mai gebucht, von daher gab es nur eine Übernachtung in Fukuoka, weil ich am Ende der Reise eh nochmal dort sein werde. Dass Fukuoka 1,6 Millionen Einwohner hat, fällt überhaupt nicht auf, einig der Bereich um den Bahnhof ist sehr belebt. Großraum Fukuoka hat 5 Mio Einwohner, die Stadt wirkt aber eher wie eine Kleinstadt wie Graz.
Hab mir dann am Mittwoch noch ein paar Sehenswürdigkeiten wie Schrein, japanischer Garten, Kunstmuseum und einen kleinen See mit Park angesehen, nachdem am Mittwoch war noch der letzte Feiertag in Japan, waren dort auch einige Leute unterwegs.
Witzig fand ich die Metro, wo die Sitzgelegenheiten nicht die üblichen Plastiksitze sind, sondern samtene Polstermöbel. In jedem anderen Land hätte ich große Bedenken wegen der Pflege und Hygiene dieser Sitze, aber in Japan werden die sicher regelmäßig gereinigt.
Zu Mittag hatte ich in einem kleinen Lokal gleich neben meinem Hotel gegessen. Hier funktioniert endlich wieder Google Maps und Co problemlos, das war in China echt ein Problem. Das Lokal hatte echt Klasse, alles schön eingerichet, man musste sich draußen die Schuhe ausziehen und es gab nur fünf, sechs Lunch Sets, aus denen man auswählen konnte. Speisekarte (eine A4 Seite) natürlich nur auf Japanisch und ohne Bilder, aber danke Google Translator hält man die Kamera drauf und sieht den Text auf Englisch/der gewählten Sprache. Ganz klar war mir nicht, was ich da alles am Tablett hatte, Hauptspeise waren frittierte Hühnerstücke, dann glaub ich eine Misosuppe und noch zwei kleine Beilagen und ein Tee. Gekostet hat das ganze um die 7 Euro (am Abend ist es teurer), vor allem wegen des schwachen Yen, der allein letztes Jahr um 25% gegenüber dem Euro verloren hat.
Am Donnerstag ging es dann mit dem Schnellzug ganz in den Süden nach Kagoshima. Ursprünglich hatte ich geplant, nur bis in die Mitte der Insel zu fahren, dort eine Wanderung zu machen und erst dann Richtung Süden weiterzufahren. Allerdings ist der Vulkan in der Mitte der Insel für Wanderungen derzeit gesperrt.
Gestern, Freitag, ging es dann mit dem Bummelzug ans Ende der Welt, zwei Stunden Fahrtzeit für etwas über 30 km (Luftlinie). Dort gibt es einen erloschenen Vulkankegel, wo man bis auf den Gipfel raufgehen kann. Muss sagen, ich hatte die Strecke leicht unterschätzt. Unten stand noch ein Schild, man solle sich fürs "rock climbing" online registrieren und ich dachte, na ich will eh nicht klettern, nur die normale Strecke. Das WAR die normale Strecke. Die erste Stunde war eine normale, wenn auch steil ansteigende Wanderung bei hoher Luftfeuchtigkeit mitten durch start verwachsene Vegetation ohne Aussichtspunkte. Nach einer Stunde kam man dann auf eine kleine Aussichtsplattform, wo man doch schon recht hoch oben war und auf die Ebene drunter blicken konnte. Dann ging's aber los mit großen Steinen, Brücken, Seilen zum Hochklettern und sogar einer Aluleiter zum Raufklettern. Der Abstieg war dann noch mühsamer (selbe Strecke retour) aber der wohl verdiente Ausblick am Gipfel war die Mühen wert.
Heute sehe ich mir noch den Rest in Kagoshima an und morgen Früh geht es dann ein kleines Stück Richtung Norden, wo die nächste Wanderung wartet, diesmal etwas gemütlicher.Read more





















