• SanYa und Shanghai

    May 1 in China ⋅ ☁️ 25 °C

    Tja, von SanYa gibt es zwei Fotos, weil wirklich viel gab es dort nicht zu sehen. Strand und Meer waren eher 3/10 und ins Wasser durfte man auch nicht reingehen. Dafür hatte ich ein sehr gutes Viersternhotel (Ramada) mit Balkon und Meerblick im elften Stock mit 60 qm und einem sehr guten Frühstücksbuffet. Meine Lunge hat sich dort auch wieder gut erholt, weil von den ständigen Klimaanlagen in U-Bahn, Bus, Hotel und Einkaufszentren hatte ich schon einen ziemlichen Reizhusten, der in SanYa bei meist 28 Grad und 80-90% Luftfeuchtigkeit nach ein paar Tagen wieder verschwunden ist.
    Von SanYa ging es dann in etwa zwei Stunden mit dem Flieger nach Shanghai, wo ich vor etwa 23 Jahren schon mal war (damals hatte ich Karin und Peter in Shanghai besucht und hatte mir dann noch die Yellow Mountains, XiAn und Peking angesehen).
    Von den "alten" Vierteln scheint inzwischen so gut wie gar nichts mehr übrig zu sein, und wenn wo ein alter Tempel steht, dann gibt es rundherum 150 Shops und Restaurants. Im Großen und Ganzen gefällt es mir sehr gut in Shanghai, die Temperatur ist erstmals wirklich angenehm bei niedriger Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um die 20-23 Grad. An meinem ersten Abend hatte ich gleich mal zwei positive Erlebnisse - am Flughafen ging es direkt zur Metrostation, um die eine Station zum Mercure Hotel zurückzulegen. Servicepoint gab es aber keinen, um gleich ein Ticket für mehrere Tage zu kaufen, also ab zum Automaten, der aber meinen 100-Yuan-Schein nicht akzeptierte und kleinere Scheine hatte ich nicht. Ein junges chinesisches Pärchen hat mir ungefragt geholfen, mir sogar angeboten, das Ticket für mich zu kaufen, es hat sich dann aber rausgestellt, dass man eh auch mit Alipay bezahlen kann. Nach dem Checkin im Hotel wollte ich dann eine Beef Noodle Soup in einem kleinen Lokal an der Straße essen, das auf AMaps sehr gute Bewertungen hat (die Rezensionen sind auf AMaps fast alle auf chinesisch, aber man sieht z.b. 4,7/5 und oft sind auch Fotos dabei). Ich konnte zwar mit Google Translate die "Speisekarte" auf Englisch übersetzen und hindeuten, was ich haben möchte, aber ein anwesender Gast hat dann noch Übersetzer gespielt und abgeklärt, welche Portionsgröße und Schärfe der Speise ich haben möchte. Die Schüssel war letztlich riesig, gut gefüllt mit Nudeln, Schwammerln, ein wenig Rindfleisch, winzigen hartgekochten Eiern, diversem Gemüse und das alles um unter 3 Euro.
    Was mir nicht bewußt gewesen war und wo mich Karin drauf hingewiesen hat: es sind auch in China grad Maifeiertage bis inklusive Mittwoch, gleich wie in Japan, und es sind ziemliche Menschenmassen unterwegs.
    Am Mittwoch geht es dann weiter nach Fukuoka im Süden Japans und der Flug zurück nach Taipeh am 18.Mai ist auch schon gebucht. Am 19. geht es dann zurück nach Wien, Landung am 20.
    Read more