Kumamoto und Mount Aso
May 11 in Japan ⋅ ☀️ 27 °C
Montag kurz nach Mittag war ich dann in Kumamoto, die Stadt, die mir in Japan bisher am besten gefallen hat. Rucksack wieder mal im Hotel abgegeben, weil Check-In ist hier fast immer erst um 15 Uhr, und selbst wenn das Zimmer frei ist, wird man meist nicht reingelassen. Nach einem schnellen indischen Mittagessen ging es dann zum Schloss, das leider nach einem Erdbeben in 2015 immer noch stark beschädigt ist. Die Reparaturen werden noch mehrere Jahre dauern und so kann man leider nur einen Teil des Kumamoto Castle begehen. Danach ging's mit der Straßenbahn zum Suizenji Garden, also einer von diesen typischen japanischen Gärten/Parks mit viel Liebe zum Detail. Hier in dieser Gegend gibt es auch sehr viele Statuen mit Bezug zu "OnePiece" einer bekannten japanischen Serie. Musste natürlich ein paar Fotos davon machen. Gleich neben meinem Hotel gab es auch sehr schöne Shoppingarkaden, da sind ganze Straßenzüge überdacht und drunter gibt es viele Geschäfte und es herrscht meist ein sehr angenehmes Klima in diesen Arkaden.
Dienstag ging es dann in der Früh mit dem Bus nach Aso Station und von dort mit einem weiteren Bus zum Aso Vulkanmuseum. Direkt dort gab es dann zwei kleine Wanderungen, in Summe nur 2-3 Stunden aber mit toller Aussicht. Zuerst war ich fast geschockt von dem Parkplatz beim Museum, hunderte Autos und etliche Busse, aber tatsächlich sind geschätzt 97% der Leute nur unten herumspaziert, aber nicht auf die beiden Berge rauf. Mount Kishima hatte eine wirklich schöne Rundumsicht und auch der zweite Berg, Mount Eboshi, war nett. Der Vulkankrater in der Nähe, etwa 2 km weiter, war gesperrt, weil ein Touristenhelikopter im Jänner direkt über dem Krater abgestürzt war, die drei Insassen sind immer noch vermisst. Am sehr späten Nachmittag ging es dann mit Zug und Bus wieder retour, in Summe war in an dem Tag wohl sechs Stunden in Bus und Zug gesessen. Die sehr schnellen Shinkanzen fahren ja nur zwischen den größeren Städten, abseits davon bummelt man dann halt durch die Gegend. Und die Öffis hier empfinde ich nicht unbedingt als günstig, in China haben die einen Bruchteil gekostet. Gerade bei den Wanderungen wäre ein Mietauto wohl die bessere Wahl gewesen, so habe ich ein paar interessante Sachen weggelassen, weil es einfach viel zu zeitintensiv gewesen wäre, dort mit Öffis hinzukommen. Ist natürlich in Österreich auch nicht viel anders, abgesehen von Schöckl und Bärenschützklamm sind viele Wanderungen ohne Auto auch nur schwer zu erreichen.
Am Mittwoch, also gestern, ging es dann mit dem Bus weiter nach Beppu, das für seine Onsen (heißen Bäder) bekannt ist. Busreise war etwas stressig, weil ich wie so oft Bus wechseln musste, dann kommt man wo mit Verspätung an und muss erst mal rausfinden, wo fährt der zweite Bus weg, ist ja alles auf japanisch, wo muss ich hin, wie komm ich zu einem ticket (geht meistens eh direkt im Bus). Es ist sich dann doch noch ausgegangen und um 15 Uhr war ich in Beppu.Read more





















Traveler
Japanisches Frühstück
TravelerDa bekomme ich gleich Sehnsucht nach einem japanischen Frühstück, nach dem Land sowieso....
TravelerSo schen echt 😍