- Show trip
- Add to bucket listRemove from bucket list
- Share
- Monday, August 25, 2025 at 3:22 PM
- ☀️ 24 °C
- Altitude: 17 m
FrancePortivy47°30’19” N 3°8’14” W
Quiberon… und zurück. Teil 2

Der erste Gruß des neuen Tages war das leise Geräusch von Regen auf dem BiVan-Dach. Typisch für meinen Geburtstag. Einen Tag zuvor noch sehr warm, kühlt es am nächsten Tag deutlich ab und regnet.
Aber immer noch besser Regen im BiVan, als Sonne auf Quiberon. Nach den zwei Ehrenrunden samt BiVan standen wir in einem kleinen Ort mitten auf der Insel mit Strässchen so eng, dass ich um den Hänger fürchten musste. Philippe, der Besitzer des Geländes, hatte mittlerweile angerufen und versuchte zu erklären, wie wir zum Stellplatz finden. Nach 45 Minuten Sucherei fuhren wir mit der Kamera in der Hand langsam durch wieder sehr enge Wege und plötzlich rief der zugeschaltete Philippe:“Stopp“. Wir blickten nach rechts und waren entsetzt. Trockenes Gras, vier verstaubte Wohnmobile, aus dem einen wuffte ein großer Hund und nach 10 Sekunden war klar, hier bleiben wir nicht. Also wieder zurück zu unserem idyllischen Stellplatz der ersten zwei Nächte bei Concarneau. Waren ja nur 120 Kilometer. Der Hund kann gar nicht genug gelobt werden. Damit Alva ein wenig auslaufen konnte, hielten wir kurz nach Quiberon auf einer Parkbucht um noch Zeit am Strand zu verbringen. Alva tollte im Wasser, Kathrin kühlte sich ab und ich googelte nach Orten, in denen wir unseren Frischwassertank füllen konnten. Auch das wurde ein Reinfall. Wenn wir nicht übernachten würden, gäbe es auch keine Möglichkeit den Tank zu befüllen, wurde uns beschieden. Jetzt war mein Fass übergelaufen. Auf dem Rückweg kauften wir an einer Tankstelle den letzten verfügbaren 10 Liter Reservekanister, nachdem uns der Besitzer unseres ersten Stellplatzes am Telefon sagte, dass wir an der Kirche in Trégunc einen Wasserhahn finden würden. Der Wasserhahn entpuppte sich als Druckknopf der jeweils 100 ml-weise sein kühles Nass abgab. Dauerte also ein wenig bis die 10 l drin waren😬. Und dann hab’s wieder einen Rückschlag. Der Rüssel des Kanisters konnte nicht weit genug in den Einfüllstutzen des BiVans eingebracht werden und so ging der erste Liter schön aufs Pflaster vor der Kirche von Trégunc.
Erfreulich waren am Ende zwei Dinge:
Der BiVan war viel schneller aufgebaut als beim ersten Mal und der Cidre Brut war kalt und lecker.
Was uns nicht umbringt, macht uns nur stärker.
Jetzt geht’s los zu einer Wanderung nach Pont Aven. Kenavo!Read more
KerstinOnTheRoadAu man, das wird wieder 👍 Hauptsache abends ein schönes Fläschchen Wein und ein gutes Bett
TravelerSo isses!😉