• Blick aus dem Heck beim Aufwachen
    Blick aus dem Heck 15 Minuten späterTiguan gepacktWie der Komoran beim Trocknen der FlügelFußmattetrocknen auf dem HofErste Reihe😎 wir kommen!

    Das BiVan-Resümee

    August 27 in France ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach all dem Chaos am Tag zuvor, hatten die beiden Menschen, also Kathrin und ich, leichte Schwierigkeiten die Aufforderung des Weckers mit dem Das-Bett-Verlassen zu verknüpfen. An der Menge des Sancerre lag es definitiv nicht, denn die Flasche war am Morgen noch halb voll.
    Damit Kathrin mit ihrem verletzten Knie den maximalen Platz zur Verfügung hatte, bin ich freiwillig in die erste Etage, das Dachzelt umgezogen. Fazit: die Liegefläche (1,6x2m) reichte aus, damit ich meine berüchtigten Schlafkarussel-Moves ausführen konnte. Beim Erwachen lag ich mit dem Kopf im niedrigen Teil des Zeltes, obwohl ich 180 Grad anders herum eingeschlafen bin. Die Belüftung oben ist sehr gut, nur für Matratze benötigt für meinen Komfort einen Topper. Fühlte mich sehr an die 1980‘er zurückversetzt, als ich auf Tatami-Betten schlief. Eine Leiter zum
    Hochklettern benötigt man im BiVan nicht. Der in Fahrtrichtung linke vordere Sitzplatz und die sehr stabile Arbeitsplatte links davon dienen als Stufen. Schön auch, dass in der Dachschräge eine LED- Lampe verbaut ist, die auch eine ganz schwaches bläuliches abgeben kann. So ist sichergestellt, dass nicht gleich der gesamte BiVan erleuchtet wird und man sich dennoch nicht beim Abstieg verletzt (am Knie z.B. 😬).
    Kathrin hatte eine relativ ruhige Nacht und Alva schlief wie tot bis 9.30h.

    Was ich beim Campen schon immer gehasst habe, war ein nasser Abbau. In der Nacht hatte es mit deutlichem
    Wind geregnet. Dabei hatte der Wind das gesamte Vorzelt innerhalb der Befestigungsschiene seitlich verschoben und damit war sowohl unsere Abdeckung des Bereichs vor dem BiVan, als auch einer der beiden Stoffstühle patschnass. Werde also beim nächsten Mal zwei weitere Spannschnüre einsetzen müssen.
    Das eigentliche Zusammenfalten des BiVans dauert kaum 10 Minuten. Wäre da nicht das lästige Leeren des Kühlschranks, das Zusammenfalten des ( nassen😫) Vorzeltes, das Beräumen aller Ablageflächen, das Einpacken der Gewürze, Reinigen der Kochfläche, der beiden Waschbecken, … ( wenn ich jetzt alle Tätigkeiten aufzählen würde, bräuchte ich mit der Handytastatur genau die eineinhalb Stunden, die ich zum Abbauen und Anhängen des BiVans gebraucht habe.

    Dann kam wieder die große Stunde des Movers. Der bewegte wie von Geisterhand den BiVan auf die Anhängerkupplung zu. Ein tolles Teil.

    Nach weiteren zwei Stunden waren wir endlich wieder zuhause und nutzten zwei Wolkenlöcher mit Sonnenschein um das Dachzelt, die Fußbodenmatte und das Vorzelt zu trocknen. Nun steht der BiVan auf dem Feld vor unserem Grundstück und wartet auf die nächste Ausfahrt.

    Für uns war’s eine tolle Erfahrung und wir sind schon gespannt, wie es wird im September ( Ferien sind vorbei) , wenn wir uns unter den Strandbarrieren hindurchgemogelt haben und alleine in der ersten Reihe stehen.
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