• Tag 13 - Tokio

    May 14 in Japan ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute standen einige Spots auf dem Plan, die in den ersten Tagen übrig geblieben sind. Also quasi ein bisschen querfeldein.

    Zuerst ging es in das Viertel Shinjuku.
    Der Bahnhof Shinjuku gilt laut Guinness-Buch der Rekorde als der am stärksten frequentierte Bahnhof der Welt mit über drei Millionen Passagieren täglich.

    Lass uns mal bitte kurz über Bahnhöfe in Japan reden. Der shit is real! Sich in Bahnhöfen zurecht zu finden ist eine Höchstleistung. Tausende von Menschen, kaum ein Durchkommen, und dann gleichzeitig noch den richtigen Eingang zur richtigen Bahn und zur richtigen Richtung finden.. wow! Ich war teilweise erstaunt, wie gut es doch irgendwie klappte aber es gab auch Situationen, die mich fast an den Rand der Verzweiflung führten. Die meisten Unterführung der Bahnen sind so groß, dass man teikweise via Google Maps zum richtigen Eingang/Gleis kommt.
    Bahnfahren zu Rushhourzeiten ist trotzdem krass... Japan ist einfach anders! Hunderte Menschen sind in der Bahn zusammengepfercht und niemand spricht! Es ist einfach Stille. Wahnsinn! Es ist soo angenehm. Es gehört einfach zum guten Ton, dass man sich in Bahnen nicht unterhält. Eine Wohltat! Was hingegen auch zum guten Ton gehört, ist so kontrovers... Nämlich Nasehochziehen 😑 in Japan ist es unhöflich sich die Nase zu putzen. Permanent aber die Nase hochziehen, ist kein Problem. Es machte mich teilweise waaaaaahnsinnig! 😡😡😡

    In Shinjuku angekommen, schlenderte ich durch die Stadt. Ich werde einfach nicht müde von diesem Anblick 🥰😍 Tatsächlich hat mich dann doch ein bisschen das Shoppingfieber gepackt und habe ein paar Mitbringsel gekauft. Bisher hatte ich gar nicht das Bedürfnis, irgendwas kaufen zu müssen. Aber die letzten Tage waren immerhin gezählt...Don Quijote gehört zu einem der klassischen Ketten, wo es einfach alles gibt, nebst dem verrücktesten Einkaufserlebnis. Reizüberflutung next Level. Man bekommt dort einfach ALLES! Teilweise relativ hochpreisig aber dafür auch wesentlich ausgefallener als in den klassischen Sovinirläden.

    Von dort aus ging ich zu einer Aussichtsplattform, die ebenfalls kostenlos war. Diese bestand sich auf dem Gebäude des Government Building auf der 45. Etage. Ich genoss den Ausblick und ging von dort aus weiter zum Gyoen National Park. Laut Google ein Park mit Bestbewertungen. Eintritt 500 Yen /ca. 2,70 Euro. Die Ernüchterung kam aber relativ schell. Der Park war sehr sehr weitläufig und gefühlt haben alle Kindergartenkinder genau heute vorgenommen, einen Ausflug dort hin zu machen 😒 Das war nichts. Nach 15 Minuten war ich wieder auf dem Weg in die Stadt.

    Ich hatte mir vorgenommen, noch mal durch die vor Tagen extremst überfüllte Einkaufsstraße (Thakeshita Street) zu gehen, mit der Hoffnung, dass dieses mal weniger los ist. Schließlich waren die golden weeks beendet. Ein guter Plan! Es war wesentlich entzerrter..und man hatte mal die Gelegenheit, die Geschäfte neben sich wahr zu nehmen und vielleicht in das ein oder andere Geschäft zu gehen und ein bisschen zu stöbern.

    Da Shibuya direkt an dieser Einkaufsstraße angrenzt und ich durch Chatcpt erfahre habe, dass es auch dort eine kostenlose Aussichtsplattform gibt, führte mich der Weg direkt dort hin. Die Aussicht war allerdings nicht so spektakulär.

    Als "Spot" hatte ich in meinen Notizen noch das Viertel Sangenjaya. Hier gibt es eine coole Gorilla Statue, die auf einem Haus plaziert ist. Sah im Internet ganz cool aus und vor Ort auch wirklich witzig! Nach 2/3 Bildern ging es allerdings weiter, weil das Viertel ansonsten nicht viel zu bieten hatte.

    Unweit vom Gorilla gibt es einen relativ berühmten Tempel, den ich noch sehen wollte, der Gotokuji Tempel, auch liebevoll Katzentempel genannt. Hier steht alles im Zeichen der Winkekatze. Katzen..viele Katzen.. Hunderte von Katzen, nein tausende 😅 sah ganz witzig aus.

    Der letzte Weg für heute führte mich am späten Nachmittag wieder nach Asakusa in den Uniqlo, um meine Tasche vom Vortag ab zu holen.
    Die ist soooooooooo schön geworden ❤️ ❤️ ❤️

    Danach in die Unterkunft, kurz Beine hoch und mich von dem dritten Paar Socken verabschiedet, die einfach durch waren. Zu meiner Ernüchterung, ich hatte insgesamt nur 4 Paar dabei 😆 da soll mal einer sagen, ich würde nicht vollen Körpereinsatz zeigen. Meine Tage hatten gefühlt teilweise 36 Stunden und es gab selten Tage, an denen sich meine Beine nicht schwer wie Blei anfühlten 😅

    Trotzdem konnte ich es nicht sein lassen, abends noch mal durch Ueno zu laufen.. Aber schnell war dann auch einfach die Luft raus 😮‍💨
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