• Tag 12 - Tokio i am baaaaack!

    13 maj, Japan ⋅ ☁️ 17 °C

    Vom Bahnhof fuhr ein Flughafenshuttle, der innerhalb von ca. 50 Min. und in einem durchfuhr. Die Fahrt kostete 1500 Yen/ca. 9 Euro.
    Da offensichtlich bei niemanden der online check in funktionierte, war die Schlange am Schalter entsprechend lang. Der Schalter öffnete genau (!) 2 Std vor Abflug und keine Minute früher und dann fing das Schlamassel an.

    Ich hatte keine Ahnung, wieviel mein Gepäck wog... Damit fing es schon mal an. Also erst mal warten, dann die Taschen durch den Scanner und dann zum Schalter, um fest zu stellen, ich hab zu viel dabei 🥲 Das Handgepäck dürfte maximal 7 kg Handgepäck wiegen. Auf meinen anderen Flügen lag die Obergrenze bei 8 kg! Mein Rucksack musste ich extra aufgeben und bezahlen. Ich konnte ein Übergepäck von 5 kg dazu gebucht. Ich war trotzdem noch drüber! Jetzt fing es an, Spaß zu machen.... Ich mach es kurz, ich trennte mich erst Mal von allen Snacks etc. die unnötig Gewicht hatten, stopfte mir kleine Gegenstände in die Taschen, zog zwei Jacken übereinander an und bin davon ausgegangen, dass es ausreichend sei. Ich also wieder zurück ans Ende der Schlange, Gepäck durch den Scanner, an den Schalter, und dann an die der Wage festgestellt, dass es immer noch nicht passte. Stopfte mir irgendwelche Dinge in die Hose und war echt verzweifelt. Es gab nichts, was ich hätte noch rausnehmen können.

    Also.. noch mal auf gut Glück, zur Schlange, Scanner, Schalter.. Auf insgesamt 12 kg bin ich inzwischen gekommen. Die Verteilung der Gewichtung wurde aber nicht akzeptiert, weil das Gewicht des Trolleys über 7 kg war und der Inhalt des Rucksackes unter 5 kg. Dass das zusammen 12 kg entsprachen, spielte hierbei keine Rolle. Ich kürze ab. Ich bin noch 3 weitere Male am Schalter gewesen, war inzwischen nassgeschwitzt und habe mir gedacht, dass es sich das erste Mal gelohnt hat, wirklich früh am Flughafen gewesen zu sein....🙏 Selbst ein Unterschied von 100 Gramm wurde nicht akzeptiert. Auf den Gramm genau habe ich mit 7 kg und 5kg eingecheckt. Ich war fix und alle!

    So sehr wie ich die Genauigkeit der Japaner liebe, weil sie so unglaublich verlässlich macht, hat mich das gerade zu Wahnsinn getrieben 😅
    Ich saß im Flieger, wir rollten wir die Startbahn, der Flieger hob an und ich schaute auf die Uhr.. Auf die Minute pünktlich!! 😳🫪 Ich musste grinsen. Das hat es irgendwie wieder wett gemacht.

    Der Flug von Hiroshima nach Tokio kostete sage und schreibe inkl. des Übergepäcks 35 Euro 😃 Die Fahrt mit dem Schinkansen bei fast ähnlichem Zeitaufwand, 120 Euro.
    Pünktlich in Tokio angekommen war ich super glücklich über meine Planung, dass ich doch noch 3 Tage in Tokio habe 😍 bei der Planung dachte ich, dass es vielleicht zu viel sein könnte aber neiiiinnnnnn! Habe mich so sehr auf die letzten Tage Tokio gefreut 😃😃

    Ich bin in dem selben Hostel wie zu Beginn meiner Reise. Das Hostel mir den Toilettenschuhen 😁 von der Lage hat es einfach am besten gelegen und die annähernd den Preis gab es auch keine Alternative. Die Hotels sind in Tokio doch eher Kategorie Sdhuhkarton und sauteuer. Ich also mein Gepäck im Hostel zwischengeparkt und direkt los.
    Für Tokio standen eigentlich nur noch ein paar Viertel auf dem Zettel, für die ich zu Beginn meiner Reise keine Zeit hatte. Aber diesmal eher in slow motion. Also zumindest so der Plan 😆

    Zuerst bin ich in das Viertel Asakusa gegangen. Dieses ist unweit von dem Hostel entfernt und zu Fuß erreichbar. In Asakusa war ich nur mal kurz an einem Abend. Deshalb gab es noch ein wenig Nachholbedarf 😃

    Asakusa ist ein eher ursprünglich gehaltenes Viertel und ist für seinen Senso-Ji Tempel verbunden. Ja... Da sind sie wieder. Die Tempel 😉 dieser ist der älteste buddhistische Tempel Tokios. Die Tempelanlage mitten in der Stadt war gigantisch groß und frei zugänglich. Auch hier gab es einige Japaner, die sich mit einem wunderschönen Kimono schmückten 😍
    Danach bin ich noch ein wenig durch die Gassen geschlendert. Das Viertel ist sehr übersichtlich und wunderschön traditionell.

    Ein Besuch im gehypten Uniqlo darf in Japan nicht fehlen, oder? Ich kann der Mode nichts abgewinnen. Auch die Sack über den Kopf in der Umkleide, konnte mich nicht umstimmen 🤣

    Was ich aber unbedingt vor meiner Heimkehr als Mitbringsel machen wollte, war eine kleine individuelle Crossbacktasche. Diese kauft man dort und gleichzeitig kann man diese vor Ort mit einer unzähligen Auswahl an Aufnäher versehen und individuell gestalten lassen.
    Die Qual der Wahl... Ich habe mich für eine beige Tasche entschieden mit der Aufschrift, Tokio und Japan sowie div. anderen Motiven. Diese plant man mit einer lieben Mitarbeiterin. Man sucht sich die Farben, Motive und die Platzierung aus. Umso mehr Motive man sich aussucht, umso teurer wird natürlich die Tasche.

    Funfact: die Tasche hat umgerechnet 8 Euro gekostet und die ganzen Stickereien 25 Euro 😆

    In der Regel kann man seine Tasche am nächsten Tag dann abholen.

    Ich stand bestimmt 1 1/2 Std im Laden. Entscheidungen die man fürs Leben trifft... So fühlte es sich zumindest an 😁

    Ich bemerkte gar nicht, dass es sich draußen zwischenzeitlich so zu zog. Ich kam aus dem Laden und der Himmel war schwarz. Mit kurzem Abstecher im Supermarkt und einer Bentobox unter dem Arm ging es auf direktem Wege zum Hostel. Immerhin hatten wir auch schon 18 Uhr und ich bin einfach todmüde ins Bett gefallen
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