Granada 🌆 🌊 🌋
Oct 13–17, 2025 in Nicaragua ⋅ 🌧 28 °C
Den 5-stündigen Transfer 🚐 hat uns unser Hotel 🏨 in „León“ organisiert. Für 18 € pro Person wurden wir kurz nach 09:00 Uhr abgeholt und sind gegen 14:00 Uhr in „Granada“ angekommen. 🔝
Die Stadt 🏙️ liegt am „Lago Cocibolca“ und hat ca. 106.000 Einwohner. Der Ort ist bekannt
für seine umliegenden Vulkane, dem angrenzenden, größten 📐 Binnensee in Mittelamerika und dem in der Nähe befindlichen Kratersee „Laguna de Apoyo“. 😲🫡
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Der Nicaraguasee (spanisch „Lago de Nicaragua“ oder auch „Lago Cocibolca“), ist hat eine Maximaltiefe von 45 m und ist der größte Binnensee in Mittelamerika und liegt im Südwesten von Nicaragua nahe der Staatsgrenze zu Costa Rica.
Mit einer Fläche von 8.157 Quadratkilometern ist der „Nicaraguasee“ nach dem „Maracaibo-See“ und dem „Titicacasee“ der drittgrößte See in ganz Lateinamerikas.
Im See gibt es mehr als 400 Inseln, die größten sind „Zapatera“ im Norden und „Ometepe“ in der Mitte des Sees.
Im „Nicaraguasee“ leben sogar Haie, genauer gesagt Bullenhaie, die über den „Río San Juan“ aus dem Atlantik dorthin gelangen können. Diese Haie sind bekannt dafür, sowohl in Salz- als auch in Süßwasser leben zu können. Der See ist einer der wenigen Orte, an denen Meereslebewesen in einem Süßwassersee überleben können.
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Unsere Unterkunft befindet sich sehr zentral und besteht aus einem Hostel-Hostel und einem Hostel ohne Hostel. 😉😅
Unserer Hostel ohne Hostel - Bereich befindet sich auf der anderen Straßenseite 🏘️ und beinhaltet eine Außenküche 👩🍳, Pool, Chillarea 🪑 und Unterhaltungsmöglichkeiten wie Billard, Tischtennis 🏓 und Tischkicker ⚽️. Für unser Zimmer mit riesigem Bad, begehbarem Kleiderschrank, Klimaanlage und Frühstück bezahlen wir 34,70€ pro Nacht.
Die Tage hier haben wir mit entspannen am Pool 🏊🏻♀️ verbracht und uns durch die nigerianische Küche 🥘 probiert. Viele Gerichte basieren auf Grundnahrungsmitteln wie Mais 🌽, Bohnen, Reis, Kochbananen 🍌 , Maniok und Fleisch.
Beliebte Gerichte sind z.b. das Nationalgericht 🇳🇮 Gallo Pinto (Reis und Bohnen), Nacatamales (Mais-Tamales mit Füllung) und Vigorón (Yucca mit Schweinehaut und Salat). Außerdem gibt es Unmengen an typischen spanischen Gerichten, wie Burrito, Taco 🌮 und Nachos.
Bis auf kleine Ausnahmen, für uns ehrlich gesagt, nicht das leckerste Essen und ziemlich eintönig. 🤨😬 Umso mehr freuten wir uns auf die Pasta Night 🍝 im Hostel, die sogar umsonst war. 🫸🏻🫷🏻💰
Neben dem ganzen Essen und chillen, haben wir uns natürlich auch ausgiebig die Stadt angeschaut. 🔍 Da es regelmäßig ab Nachmittag bis spät Abends regnet 🌧️, sind wir an 2️⃣ Tagen jeweils Vormittag losgestiefelt. 🏃🏽
Das ist allerdings auch völlig ausreichend, denn zu den Sightseeingspots 📸 gehören ein paar Gebäude im kolonialen Baustil u.a. auch ein ehemaliges Krankenhaus, das 1972 bei einem Erdbeben zerstört wurde 🏚️ („Antiguo Hospital San Juan de Dios Granada“), einige Museen und Kirchen ⛪️ sowie der Promenade am See 🤷🏼. Abgesehen von dem Ferkelverkauf 🐖 aus dem Bollerwagen. 🛒 😵💫
Wer nicht laufen will, kann natürlich auch eine der zahlreichen vorhandenen Kutschen 🐴🛒, Taxis oder Fahrräder 🚲 nehmen. Die Kutsche fanden wir irgendwie zu kitschig und auch nicht ganz so gut für die Tiere 🐎, Taxis Warten an den Fotospots 📸 nicht und Fahrräder standen aufgrund Lenas unbegreiflicher „Fahrradphobie“ gar nicht erst zur Auswahl. 😅😅
Die Abende 🌆 haben wir oft in unsere Lieblingsbar verbracht. Eine überdachter Innenhof, der umgeben von verschieden Bars 🎶 und sehr beliebt bei Einheimischen ist. Der ein oder andere grüßte 🙋♀️ uns auch schon, saß bei uns 🪑 oder kommt zum bereits zweiten Mal betteln. 🙄🫰
Geld 💰 gibt es von uns keines, aber gemeinsam mit der Familie etwas Reis, Öl und Eier 🥚 im Supermarkt einkaufen, ist okay. 🛍️ So kommt es zumindest bei den Richtigen an, und wir wissen für was das Geld ausgegeben wird.
Das für uns mit Abstand spannendste in „Granada“ war aber unser Ausflug auf den Vulkan „Masaya“. 🌋 Eigentlich in Eigenregie geplant 🛵, wurde uns davon abgeraten, nach Sonnenuntergang 🌅 allein am Vulkan zu sein. (Für uns im Nachhinein völlig unbegründet)
Wir haben also eine Tour für 25 Dollar p. Person, direkt im Hostel gebucht. Der Fahrer 🚐 holte uns und noch 2️⃣ weitere Personen aus unserem Hostel ab. Nach 45 Minuten 🕖Fahrt sind wir gegen 16:30 Uhr am ersten Stopp, dem Viewpoint „Mirador de Catarina“ angekommen.
Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick Augen 👀 auf die „Laguna de Apoyo“ und den 1.344 m hohen ⬆️ Schichtvulkan Vulkan „Mombacho“. Dieser ist zwar noch aktiv, aber seit 1570 nicht mehr ausgebrochen. 🍀😶🌫️
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Die „Laguna de Apoyo“ ist ein Vulkan-Kratersee inmitten eines „Calderagebietes“ von 36,32 km². Der See hat einen Durchmesser von 4 km und misst an der tiefsten Stelle 178 m. Die „Caldera“ entstand durch eine Serie von Vulkanausbrüchen, deren letzter vor 23.000 Jahren stattfand. Der Wasserspiegel des Sees liegt 70 Meter über dem Meeresspiegel.
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Nachdem alles fotografisch 📸 🎥 festgehalten wurde, ging es ein paar Kilometer weiter zu einer kleinen Wanderung 🥾 auf den 330 m hohen Viewpoint „Mirador Comalito“ am Fuße des „Masaya“ Vulkans.
Der Viewpoint bietet eine spektakuläre Aussicht auf die thermischen „Fumarolen“, die aus dem Boden 🪨 unter uns entwichen. Wir konnten die Hitze sogar durch unsere dicken 🥾 Schuhe spüren. 🤩🤩
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Unter thermischen „Fumarolen“, versteht man das Austreten von heißem Wasserdampf und vulkanischen Gasen aus Erdspalten. Sie entstehen in vulkanisch aktiven Gebieten, weil heißes Magma unter der Oberfläche Grundwasser erhitzt.
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Zurück am Auto, ging es zum eigentlichen Grund der gebuchten Tour, dem Kraterrand des 665 hohen „Masaya“ Vulkans. 🌋 Unser dritter 🥉 aktiver Vulkan, den wir von oben bestaunen dürfen. 🤩 Im Inneren des Kraters brodelt die grelle orangefarbene Lava, welche natürlich besonders bei Dunkelheit gut zu sehen ist. Wir hatten mal wider etwas Unglück mit Wetter, sodass es kurz vor Ankunft geregnet hat und der Blick in den Vulkan von aufsteigendem Dampf 💨 etwas getrübt wurde.
Dennoch war es ein weiteres wunderschönes Naturerlebnis 🏞️, was uns ebenfalls für immer in Erinnerung bleiben wird. 🎗️Aufgrund der austretenden Gase darf man übrigens nicht sehr lange oben ⬆️ bleiben. Nach 15 Minuten ging es zurück in Richtung Hostel und anschließend zum letzten Abendessen in „Granada“. 💪🏻 Es gab Burrito 🌯 in einem sehr sehr gut bewerteten Restaurant. Geschmeckt hat es auch, allerdings war unser Körper nicht ganz damit einverstanden. 😵💫🚽
Die Nacht war entsprechend kurz… Am Morgen ⏰ hieß es nur noch eine Winzigkeit frühstücken, Sachen packen und in den Van steigen der uns wie geplant um 11:00 Uhr abgeholt hat. 👋🏼Read more

























