Erkundung der schönsten Orte 🗿🌅🌋🤩
26. november 2025, Chile ⋅ ⛅ 27 °C
Für heute steht endlich die Erkundung 🤩 der Insel, vor allem der archäologischen Stätten und deren geschichtlichen Hintergründe, an.
Nach dem Frühstück 🥞 ging es aber vorerst zum Rollerverleih um unsere gebuchte Maschine 🛵 abzuholen. Nachdem wir vorab noch per WhatsApp 📲 diskutiert hatten, das die Abholzeit erst 12:00 Uhr wäre, ich aber für 08:00 Uhr gebucht habe, konnten wir uns auf 09:00 Uhr einigen. 🙄
Über den Vormittag drehen wir schon mal allein eine kleine Runde, ab Nachmittag haben wir dann eine Begleitung. 🤝😉
Wir haben mit einer kleinen Stadtrundfahrt durch „Hanga Roa“ begonnen. Immer wieder wurde geparkt 🅿️ und die kleinen Gassen zu Fuß 🦶 erkundet.
Überall gibt es schöne Mitbringsel, oft werden die sogar direkt vor deinen Augen 👀 angefertigt/ geschnitzt. Die Handwerkskunst des Schnitzen 🪵 🔪 ist hier im allgemeinen sehr beliebt und kann an jeder Ecke bestaunt werden. 😊
Anschließend ging es zum kostenlosen und bekanntesten Sonnenuntergangs Spot „Ahu Vai Ure“ der ganzen Insel. Die 5️⃣ Riesen-Statuen wollten wir uns natürlich auch mal bei Tageslicht ☀️ anschauen.
Auf dem Tahai-Zeremoniekomplex 🗿 befindet sich außerdem eine Skulptur mit Augen „Ahu Ko Te Riku“ und eine Skulptur ohne Augen „Ahu Tahai“. Der ganze Komplex ist sehr ruhig, es wirkt alles total mystisch 🧙♀️ und packt uns direkt in Gedanken 💭 zu schwellen. Wir verbringen hier einige Zeit und genießen den Moment, das erleben zu dürfen. ☺️ 🙏🏽
Anschließend ging es zurück ⏮️ uns etwas frisch machen. Pünktlich 15:00 Uhr bekamen wir Besuch von unserer heutigen Begleitung Andrea mit ihrem Mann und dem 1-jährigen Baby. 👶
Da die Osterinsel komplett als Nationalpark 🏞️ gilt, benötigt man für die interessantesten und wichtigsten Orte einen qualifizierten Guide 👩💼sowie eine Eintrittskarte 🎫 , die für die gesamte Insel gilt. Ohne diese beiden Dinge kann man sich außerhalb der kostenlosen Punkte nichts 🚫 anschauen.
Die Nationalparktickets (für beide 176,81€) haben wir vorab online 📲 gebucht. Für die qualifizierten Guides gibt es eine offizielle Liste 📋, aus der man sich jemanden aussuchen kann und diesen dann anschreibt. 🧑💻 Auch das haben wir bereits vorab erledigt, da es ggf. passieren kann, das kurzfristig keiner mehr zur Verfügung steht.
Wir persönlich halten es für etwas übertrieben, beides bezahlen zu müssen. 🫣Das könnte man mit einer geringen Inselgebühr 💰 und einem Guide (einschließlich Zugang) nur bei Bedarf, sicherlich anders regeln. 🤷🏼♂️
Unserer Tagestour, welche übrigens auf deutsch 🇩🇪 ist, kostete uns 88,40€ p. Person und beinhaltet den Guide und den Transport.
Uns wurden Vorschläge zu den verschiedenen Möglichkeiten einer Route gemacht, man kann sich aber auch selbst eine zusammenstellen.
Zum ersten Stop „Ahu Akivi“ fuhren wir ca. 20 Minuten. 🚙 Schon auf dem Weg erfuhren wir, das jede Figur ihr eigenes Gesicht und ihre eigene Geschichte hat. Dabei lernen wir viel über die Kultur und Geschichte der Rapa Nui, die faszinierend und tragisch zu gleich ist.
——— 💡
„Ahu Akivi“:
Der Ort hat sieben Moai, alle sind gleich groß und haben die selbe Form. Der Ort ist auch als Himmelsobservatorium bekannt, das um das 16. Jahrhundert herum eingerichtet wurde. Der Standort befindet sich im Landesinneren und nicht entlang der Küste. Die Moais wurden errichtet, um ihren Clan und ihr Dorf zu schützen und Wohlstand zu bringen.
Ein besonderes Merkmal der sieben identischen Moai-Statuen ist, dass sie während der Frühlings-Tagundnachtgleiche genau dem Sonnenuntergang zustehen und während der Herbst-Tagundnachtgleiche mit dem Rücken zum Sonnenaufgang stehen. Ein solches astronomisch präzises Merkmal ist nur an diesem Ort auf der Insel zu sehen.
——— 💡
Nachdem alles durchlaufen 🥾 war, ging es per Auto zum nächsten Stopp, unserem persönlichen Highlight 🤩, dem Steinbruch „Rano Raraku“, dessen Lavaströme einst die Insel formten.
Auch hierzu bekamen wir wieder zahlreiche sehr interessante 💡 Informationen vorab. Am Eingangshäuschen wurden wieder die Pässe, das Ticket und die Qualifizierung vom Guide geprüft 🛂, bevor es auf zum Rundgang über das Gelände ging.
——— 💡
„Rano Raraku“:
Der Rano Raraku ist ein erloschener Vulkan, genauer ein Schlackenkegel, mit einer Höhe von bis zu 126 Metern im Südosten der Osterinsel. In dem ovalen Krater befindet sich ein Süßwassersee, der, einschließlich eines Sumpfgebiets an seinen Rändern, ca. 11 ha bedeckt.
Besonders bekannt ist der Rano Raraku als Steinbruch für die Fertigung der weltbekannten Moai-Figuren. Über 90 Prozent stammen von dort. An den Hängen des Berges – insbesondere am Südhang – sind immer noch die Steinbrüche zu sehen, aus denen fast alle Steinfiguren der Osterinsel kommen.
Heute stehen 396 mehr oder weniger fertiggestellte Statuen in halber Höhe rund um den Kraterrand. Sie sind bis zur Schulter bzw. der Brustpartie ins Erdreich eingegraben. Auch an den inneren Hängen der Caldera stehen 21 Moai.
Die unvollendeten Statuen im Steinbruch sind bemerkenswert wegen ihrer Anzahl, wegen der Unzugänglichkeit einiger hoch oben an der äußeren Kraterwand und wegen der Größe. Die größte Figur ist 21,6 m hoch und damit fast doppelt so hoch, wie jeder jemals fertiggestellte Moai. Ihr Gewicht beträgt schätzungsweise 270 Tonnen.
——— 💡
Der Rundgang am Hang entlang, war unfassbar faszinierend und ist kaum in Worte zu fassen. 🥹🫢 Die geschichtlichen Hintergründe ließen unseren Kopf und die zahlreichen Fotomotive, die Kamera 📸 glühen.
Zu gern hätten wir hier auch den Helikopter 🚁 steigen lassen, das ist allerdings aufgrund der Einstufung zum Nationalparks auf der ganzen Insel verboten. 🚫 😕☹️
Zwischen den Stopps gab es frisches Obst 🍉 und immer mal wieder eine Spieleinheit für den kleinen Zwerg. 👶 Das war übrigens auch mit uns abgesprochen, da sie kurzfristig keinen Babysitter bekommen hat. 😬Während wir in den jeweiligen Anlagen unterwegs waren, hat sich immer ihr Mann um den Knirps gekümmert. 👏🏻
Auf dem Weg zum vorletzten Halt dem „Ahu Tongariki“ unserer Tour, konnten wir einige der unfassbar vielen Wildpferde 🐎 beobachten. 👀 Die sind auf der ganzen Insel verstreut, haben aber irgendwie alle einen Besitzer. 🤷🏼♂️ Sie sind jeweils gekennzeichnet und wenn ein Pferd benötigt wird, wird es vom Besitzer gesucht. 😅🤦🏻♂️
——— 💡
„Ahu Tongariki“
Die größte Ahu der Insel mit 15 Moai. Die Moai wurden während der Bürgerkriege umgestürzt und 1960 durch einen Tsunami schwer beschädigt, der sie hunderte Meter weit ins Landesinnere spülte.
Zwischen 1994 und 1996 wurden die Statuen mit Hilfe von japanischen Kränen wieder aufgerichtet und restauriert, was den Ort zu einem der beeindruckendsten archäologischen Stätten der Osterinsel macht. Einige Moai haben auch traditionelle rote "Hüte" (Pukaos).
——— 💡
Nach erneuten geschichtlichen Highlights und einigen Bilder, ging es entlang der Ostküste bis in den Südwesten 🧭 der Insel zum Vulkan 🌋 „Rano Kau“. Der Blick in den Krater war gigantisch und das das Licht ☀️ stand perfekt um auch hier ein paar schöne Eindrücke fotografisch festzuhalten. 🤩📷
——— 💡
„Rano Kau“:
Der Rano Kao ist ein bis zu 320 m hoher, erloschener Schildvulkan im Südwesten der Osterinsel, dessen Gestein auf ein Alter von etwa 1 Million Jahren datiert wurde. Der 200 m tiefe Gipfelkrater ist eine durch den Einsturz des Vulkangipfels entstandene Caldera. Er ist mit einem Durchmesser von 1,6 km der größte Vulkankrater auf der Osterinsel.
——— 💡
Nach den Informationen zum Vulkan 🌋 und den umliegenden Steinformationen haben wir noch ein paar private Einblicke in das Leben von Andrea, Ihrem Mann und dem Baby erhalten. Andrea ist auf den Osterinseln geboren 👶 und war später viele Jahre in Österreich, wodurch sie gut deutsch 🇩🇪spricht. Sie erzählte uns, das Ihr Mann halb Santiago und halb Osterinsel ist 😅😅, sie hier ein Familienhotel führen und nebenbei „Unterwasserangeln“ betreiben. 🎣🐠
Wir hatten einen wunderschönen, spannenden und informativen Tag 📆 an dem wir sehr viel über die Geschichte der Insel 🗾und der Moai 🗿 gelernt haben. Wer also ebenfalls mal hier sein sollte und einen Guide benötigt, Andrea können wir wärmstens empfehlen. 👍🏼
Nachdem wir gegen 19:30 Uhr wieder am Bauernhof abgesetzt wurden, ging es für uns zum Abendessen 🥘 mit Blick auf mein erstes Fußballspiel im Ausland. 🤩 Für mich ein kleines Highlight und entsprechend genau wurden die Ballstafetten beobachtet. 🔎
Den Tag haben wir entspannt am Sonnenuntergangs Spot ausklingen lassen. 🌅
Entgegen zu heute Morgen, glich der Platz nun eher einem Clueso Konzert unter freiem Himmel. 🌌 Dennoch war es eine unfassbare Stille. 🤫
Im Hintergrund der Moai, versank die Sonne ☀️ langsam im Pazifik 🌊, während sich der Himmel in warme Rottöne färbte. Wäre das nicht alles schon schön genug, ertönte aus dem Handy 📱 eines Verkäufers das Lied „Somewhere over the Rainbow“. 🥹🫶
In solchen Momenten wird uns bewusst, wie besonders es ist, genau hier 🗿 zu sein. Wir sind am Ende der Welt, umgeben von unfassbaren Geschichte und dieser spirituellen Schönheit. ❤️❤️❤️
Südhang am Steinbruch/ Vulkan „Rano Raraku“Læs mere





























