• Machu Picchu ⛰️🦙

    3. joulukuuta 2025, Peru ⋅ ☁️ 21 °C

    Der Tag begann heute schon 03:00 Uhr mit dem schrillen Ton des Weckers. 🤨⏰ Eine Stunde haben wir zum wach werden, frühstücken und ein paar Sachen zusammen packen. 🎒 Gegen 4️⃣ Uhr ging es bei 7 Grad zu Fuß in Richtung Treffpunkt. 🥶

    Die Organisation zu unseren heutigen Ziel 🏁 dem „Machu Picchu“, haben wir erst gestern Abend abgeschlossen. Zum einen wussten wir bisher nicht, wann Lena wieder fit 💪🏻 ist und zum anderen bräuchte man dafür eigentlich ein abgeschlossenes Masterstudium in Logistik, peruanischer Bürokratie und seelischer Belastbarkeit. 🫣🤭

    Vor Ort gibt es 3 verschiedenen Routen die man buchen kann. Route 1 beinhaltet nur die obere Terrasse (das weltberühmte Bild), Route 2, die obere Terrasse und einen Rundweg um das Gelände und Route 3, die mittlere Terrasse und einen Rundweg durch das Gelände.

    Route 2️⃣ ist am beliebtesten, aber Monate im Voraus ausgebucht. 🙄 Nach Recherchen haben wir rausbekommen, das immer täglich 1000 Karten für alle Routen zur Verfügung stehen, die in 3️⃣ bestimmten Büros gekauft werden können. Vielleicht doch noch unsere Chance für die besten Tickets. 🤩

    Natürlich haben wir zwei Büros in Cusco besucht, allerdings ohne Erfolg. 🙄 Man kann dort zwar Tickets kaufen, aber eben nicht für Route 2, das geht nur in dem dritten Büro in „Aguas Calientes“ (am Fuße von Machu Picchu) und dann auch nur für den nächsten Tag. 🤨😤

    Für uns nicht nachvollziehbar, wir vermuten, das dadurch der Tourismus in dem Ort 🏙️ angekurbelt werden soll. Im Normalfall müsste man ja dort auch eine Nacht verbringen, da die Tickets 🎫 nur für den nächsten Tag gelten. 🫥😵‍💫🤦🏻‍♂️

    Es blieb also dabei, Route 2 war ausgebucht. Uns blieb somit noch die 1 oder 3. Wir entschieden uns gegen das weltbekannte Fotomotiv – der Preis 💰 für genau diesen Blick wäre absurd gewesen. Dann doch lieber die Ruinen hautnah. 🔎💪🏻

    Am einfachsten ist es natürlich über eine Agentur z.B. „Incarail“ eine komplette Tour mit Abholung, Bus, Zug, Guide und Eintrittskarte (Route 3) zu buchen (475€), aber eben auch am teuersten. 🤷🏼‍♂️ Wir haben also den Ablauf der Touren 📋auseinander genommen und versucht die einzelnen Abschnitte separat zu buchen, was schlussendlich auch geklappt hat. 🤭🫸🏻🫷🏻💰

    Unser Van 🚐 fuhr pünktlich 4:20Uhr los und setzte uns 2️⃣ Stunden später am Bahnhof in „Ollantaytambo“ ab. Der Weg führte durch das „Sacred Valley“, das Heilige Tal der Inka. Pferde, Esel, Alpakas – überall…. Ein Anden-Bilderbuch in XXL. 🏞️

    Ab hier haben wir einen Zug 🚂 für die Hin- und Rückfahrt ⏪ über „Incarail“ gebucht (war für den reinen Zug am günstigsten). Die 1-stündige Wartezeit haben wir mit Kaffee, Tee und lesen 📖 überbrückt.

    Anschließend wurden wir von dem kostümierten 🐲 Personal zum richtigen Wagon begleitet. Die zugewiesenen Plätze auf den sehr bequemen Sitzen 🪑 waren schnell gefunden. Durch die zusätzlichen Fenster 🪟 im Dach, hat man einen super schönen Blick in alle Richtungen. 🧭

    Knapp 2️⃣ Stunden fährt der Zug in Richtung „Aguas Calientes“. Die Fahrt ist ein Traum: Berge, Wasserfälle, Reisterrassen – Peru in seiner schönsten Form. 😍

    Angekommen, wurden wir von blauem Himmel, Sonne ☀️ und 19 Grad überrascht. Ab hier waren wieder auf uns allein gestellt und fragten uns zum Bus 🚌 nach Machu Picchu durch. Schon nach dem verlassen des Bahnhofs war es allerdings offensichtlich, wo der Bus losfährt. 🫢 Hunderte Menschen standen aneinander gereiht die Straße hinauf. 🚏

    Die Eintrittskarten 🎫 sind mit einem vorher ausgewähltem Zeitslot hinterlegt (bei uns 11:00 Uhr). Für die entsprechend gebuchte Zeit, gibt es dann die jeweilige Schlange zum anstellen. Das war uns bis dato auch nicht bewusst. 🤔

    Wir haben uns etwas Puffer gelassen, da wir nicht wussten ob bis hierher alles klappt. Somit durften wir uns für die 11:00 Uhr Schlange als erstes anstellen. Gegen 10:30 Uhr begann der Transfer. Der Bus 🚌 überwindet während der 30 Minuten Fahrzeit, 8️⃣ Kilometer und 400 Höhenmeter. ⬆️

    Oben angekommen, sehen wir die erschöpften, aber glückseligen Wanderer 🥾 die gerade ihren mehrtägigen Trek beendet haben – und ja, es tut ein bisschen weh, dass wir nicht dazugehören. 😕

    Punkt 11:00 Uhr betreten wir unsere Route 3, welche gut ausgeschildert ist 🪧, verlaufen ist praktisch unmöglich. 🤓

    Nach wenigen Metern 🏃🏻‍♀️stellten wir erstaunt fest, auch wir haben plötzlich eine kleine Terrasse mit perfektem Fotospot vor uns. 🤩 Wir spazieren über die verschiedenen Terrassen, durch die Ruinen 🏚️ zu den Highlights wie der Tempel der Sonne, das Haus der Inca und dem Tempel des Kondors.

    Um uns alles ausgiebig anzuschauen 👀 und zu fotografieren 📸 haben wir ca. 2,5h benötigt. Genau richtig, denn dann fing es an zu regnen. 🌧️

    Der Komplex auf 2.430m Höhe ⬆️ ist wirklich sehr imposant, die umliegenden Berge 🏔️ sind atemberaubend und beängstigend zu gleich. 😲 Alpakas 🦙 haben wir im Übrigen nur genau zwei gesehen und die waren leider sehr weit entfernt. 😕

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    Machu Picchu (2.430 Metern) ist eine gut erhaltene Ruinenstadt auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu und des Berges gleichen Namens (Machu Picchu) in den Anden über dem Urubambatal.

    Da der ursprünglicher Name unbekannt ist, wurde sie nach einem der nahe gelegenen Berggipfel benannt, zwischen denen die Ruinenstadt liegt.

    Erbaut wurde die Stadt einer Theorie zufolge um 1450 auf Befehl des Inka-Herrschers Pachacútec Yupanqui, der von 1438 bis 1471 regierte. Er schuf die Grundlagen für die Ausdehnung des mächtigen Inkareiches und führte den Kult um den Sonnengott Inti ein.
    Die Stadt umfasste 216 steinerne Bauten, die auf Terrassen gelegen und mit einem System von Treppen verbunden waren.

    Die Forschung geht heute davon aus, dass die Stadt in ihrer Hochblüte bis zu 1000 Menschen beherbergen und versorgen konnte.

    Machu Picchu ist eine der größten Touristenattraktionen in Südamerika. 2017 besuchten über 1.411.000 Personen die Sehenswürdigkeit, dies entspricht einem täglichen Durchschnitt von knapp 3.900 Personen.

    2011 verkündete das peruanische Tourismusministerium das Ergebnis einer Studie, die eine maximale Belastbarkeit von Machu Picchu von zwei Millionen Besuchern jährlich ergeben habe, dementsprechend wurde ab dem 1. Juli 2017 die maximale Anzahl je Tag auf knapp 6.000 festgesetzt.

    Seit 2019 wird der Einlass nur stundenweise zwischen 6:00 und 14:00 Uhr mit einer Besucherzahlbegrenzung und einer Höchstaufenthaltsdauer zwischen vier und sieben Stunden gewährt.

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    Unser Rückweg erfolgte in umgekehrter Reihenfolge. ⏮️ Im Zug 🚂 gab es noch eine Show des Personals, die wir aber absolut albern fanden. 🫩🥱 Gegen 20:15 Uhr trudelten wir wieder in Cusco ein.

    Obwohl wir heute mehr saßen, als das wir uns bewegt haben, sind wir ziemlich geschafft. Es gab noch Abendessen in unserem Stammtestaurant und dann ging es ins Bett. 🥱 😴

    Ein wunderschöner Tag geht zu Ende und wir setzten erfolgreich einen Haken ✔️ hinter Weltwunder 4 von 7. 🤭

    -> Anstatt den Kosten der Touranbieter von 475€ für uns beide, haben wir mit unseren separaten Buchungen „nur“ 360€ bezahlt. Lediglich noch ein Guide wäre über die Agentur enthalten gewesen, den man aber auch vor Ort für 10€ p. Person bekommt kann. 😏😉
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