Moray Tal & Maras Salt Mines 🏞️ 🌀🧂
December 5, 2025 in Peru ⋅ ☀️ 25 °C
Nach dem gestrigen Glücksgriff mit Paolo, waren wir heute total euphorisch und voller Energie - bereit für den nächsten Ausflug. 🚐💪🏻
Zuerst gab es natürlich Frühstück und Coca-Tee 🍵 in der Unterkunft. Die Wurstbemmen für unterwegs wurden auch noch schnell eingetuppert, bevor es 5️⃣ Minuten in Richtung Stadt ging. 🦶
Die Tour startete pünktlich 08:45 Uhr 🕰️ beim Touranbieter um die Ecke. Der heutige Guide war wieder super freundlich und sehr gut zweisprachig 🇪🇸 🏴 unterwegs. 👍🏼
Nach einer Stunde erreichten wir bereits den (uns nicht bekannten) ersten Halt im 3.800m hohen Ort „Chinchero“. Kurze Toilettenpause 🚻 und ein kleiner Workshop 🧑🏽🌾 zur Verarbeitung und Färbung der Alpaka Wolle 🧶, sowie das herstellen verschiedener Textilien. 🧥 Natürlich durften die knuffigen Tierchen auch gestreichelt werden. 😊
Weitere 3️⃣0️⃣ Minuten Fahrt 🚌 ließ uns am eigentlichen, ersten Halt ankommen. -> Dem „Moray Tal“ auf 3.400m. 🌀 Der Eintritt von 17€ pro Person verpasste uns einen kurzen Dämpfer. 🤨😲 Wir stellten später allerdings fest, das mit dem Ticket 🎟️ noch drei weitere Sehenswürdigkeiten (die nicht auf unserem Plan standen) besucht werden können.
Während des Rundganges durch die drei kreisförmigen ⭕️ Terrassen, haben wir von unserem Guide einige Informationen erhalten. 👍🏼
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Die Inka-Anlage besteht aus mehreren Terrassen in verschiedenen Höhen. Sie wurde in drei größeren natürlichen Dolinen verschiedener Tiefe errichtet. Die mit über 70 Metern tiefste Doline, deren unterste 28 Meter mit Terrassen versehen sind, heißt Qechuyoq.
Die ersten sieben Terrassen, die ungefähr 15 Meter überspannen, sind konzentrisch angeordnet. Die achte Terrasse bricht in nordwestlicher Richtung aus dem Schema aus und verbreitert hier die Anbaufläche auf der siebten Terrasse. Die restlichen Terrassen folgen dem Verlauf der achten.
Bis auf in der größten Senke sind die Anlagen konzentrisch und kreisförmig. Bis vor 50 Jahren wurden auf dem Gelände Kartoffeln und Gerste angebaut.
Durch die Terrassierung und die Anordnung im Rund ergibt sich eine Überlagerung des Makroklimas mit etlichen, für jede Terrasse verschiedenen Mikroklimaten.
Möglicherweise diente Moray den Inka als Agrarversuchsfeld zum Studium des Einflusses dieser Mikroklimate auf den Pflanzenwuchs.
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Auf dem Rückweg zum Van 🚐, konnten wir noch einen wunderschönen Blick 👀 auf den
5.200m hohen Berg „Chicón“ 🏔️ genießen. 😌 Das „Moray Tal“ haben wir uns etwas spektakulärer vorgestellt und auch der Eintritt war völlig überteuert, sofern man sich nur das „Moray Tal“ anschauen möchte. 🤷🏼♂️ Dennoch war es aber einen Besuch wert.
Nach 1️⃣0️⃣ weiteren Fahrminuten erreichten wir einen kleinen Laden 🏬 in einem noch kleineren Örtlichen. Hier fand eine Salz- und Schokoverkostung statt. 🧂🍫 Auch das stand eigentlich nicht auf dem Plan, war aber doch sehr interessant. Tatsächlich passen die verschiedene Salze perfekt zu den unterschiedlichen Schokoladen. 🤤 Auch Lena hat fleißig mitprobiert, diesmal auch ohne Bauchschmerzen zur Folge. 🔝
Weiter ging es zu den bekannten „Maras Salt Mines“. ⛰️🧂 Die notwendigen 5€ Eintritt 🎟️ pro Person, waren es auf alle Fälle wert. Schon auf dem schmalen kurvigen Weg den Berg hinunter ⬇️, konnte man immer wieder die riesige Fläche des Abbaugebietes sehen. 👀
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Die Salzminen sind eines der größten Salzgewinnungszentren vorspanischen Ursprungs in Cusco. Es befindet sich in der Provinz Urubamba in Cusco im Südosten Perus, auf einer Höhe von 3.200 m.
Das Süßwasser, welches aus den Berghängen fließt, durchläuft verschiedene und besondere Gesteinsschichten, wodurch es kurz vor den Salzminen als 32 grätiges Salzwasser herauskommt.
Das Wasser wird systematisch auf die ca. 4.000 „Pools“ oder Salzverdampfungsteiche verteilt. Nachdem das Wasser dort verdampft ist, bleibt ein Pool voll Salz übrig und wird abgebaut.
Die Kontrolle unterlag viele Jahrhunderte den Nachkommen der Inka, bis sich das Eigentum auf Privatpersonen verlagerte, was zu Streitigkeiten über Zugang und Kontrolle führte.
1969 übernahm der peruanische Staat die Kontrolle, aber 1980 gewannen die lokalen Gemeinschaften mit der Gründung von Marasal S.A., die den Bewohnern von Maras und Pichingoto gehört, die Kontrolle zurück.
Heute verwaltet das Unternehmen die Salzverwaltung und -vermarktung, mit rund 400 Familien, die Salzbrunnen in der Region besitzen.
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Auch hier führte ein kleiner Rundweg 🏘️ entlang der wichtigsten Punkte. Unser Guide und zusätzliche Informationsschilder 🪧 erzählten uns eine Menge interessantes über die Salzmienen. 👩🏫
Nach ca. 1️⃣ Stunde in der prallen Sonne ging es mit einem (erneut) verbrannten Gesicht 🥵 zurück nach Cusco. 🚐
Für knapp 13€ pro Person plus die Eintrittsgelder, hatten wir wieder einen tollen Tag mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücken. 😊 Cusco gefällt uns richtig gut, man könnte hier ewig Zeit verbringen und trotzdem jeden Tag etwas neues erleben.
Nach 6️⃣ Tage, steht für uns nun leider schon die letzte Nacht an ☹️, morgen geht es weiter, wieder in etwas tiefere Gefilde. 🫁😮💨Read more
























Traveler
Sollen wir das Gästezimmer schon Mal ausräumen 😃wird bestimmt ein neues Haustier 🦙🦙😀😀
TravelerDa wird ein Zimmer nicht reichen. 😅🤭
Traveler
❤