• Malola Barrier Reef ๐Ÿชธ๐Ÿข๐Ÿ 

    December 22, 2025 in Fiji โ‹… โ˜€๏ธ 28 ยฐC

    Geweckt wurden wir mit Sonnenschein โ˜€๏ธ und gefühlt 40 Grad in unserer Kajüte. ๐Ÿฅต Zwar war die ganze Nacht ๐ŸŒ“ die Luke über uns offen, allerdings sind da eher die Mücken ๐ŸฆŸ, anstatt die kühle Luft ๐Ÿ’จ rein gekommen.

    Bis auf ein paar nächtliche Schweißattacken, haben wir die erste Nacht in unserem 2๏ธโƒฃm2 Escape-Room ganz angenehm geschlafen. ๐Ÿ›Œ Die Bucht war super ruhig, sodass uns auch keine Wellen ๐ŸŒŠ gestört haben. Die Matratze gleicht zwar eher einem Waschbrett, aber unsere Erwartungen waren ja von Anfang nicht allzu hoch. ๐Ÿ˜‰

    Das Frühstück ist inklusive, eine festgelegte Zeit gibt es aber zum Glück nicht. Gegen 08:00 Uhr sind wir an Deck โฌ†๏ธ gekrochen und wurden mit einem herzlichen „Good Morning“ empfangen. ๐Ÿ‘‹ Sofort fällt uns beiden auf, das auf dem Brustaufnäher nicht „Kim“ sondern „Tim“ steht. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Autsch… ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜…

    Wir ignorieren es gekonnt und sind uns einig, das akzeptieren wir nicht… Wir bleiben bei „Kim“, das passt auch viel besser zu ihm. ๐Ÿคฃ๐Ÿ˜œ

    Die Frühstücksvorbereitung war bereits in vollem Gange. Es gab süß angebratenes Toast und dazu einen ganzen Obstladen. ๐ŸŒ๐Ÿ Schon jetzt steht fest, abnehmen werden wir hier nicht. ๐Ÿ˜…๐Ÿคฐ๐Ÿผ

    Natürlich darf die schwarze Brühe โ˜•๏ธ nicht fehlen. In diesem Fall mit einer Art süßen Milch, die optisch wie Ahornsirup aussieht. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Man muss nicht alles kennen, geschmeckt hat es jedenfalls. ๐Ÿคญ

    Anschließend hieß es spülen ๐Ÿงผ, den Tag besprechen und den Anker โš“๏ธ lichten. Eigentlich macht Kim das alles alleine, wer uns kennt, weiß, dass wir aber auch gerne mit anpacken. ๐Ÿ’ช

    Der Anker wurde also zusammen eingeholt. Einer vorn an der Kette โ›“๏ธ‍๐Ÿ’ฅ (die hängt hin und wieder und muss händisch nachjustiert werden) und der andere hinten an der Fernbedienung. ๐ŸŽฎ Lena war in der Mitte und hat die Kommandos weitergegeben. ๐Ÿ—ฃ๏ธ

    Die Segel brauchen wir nicht ziehen, da nahezu kein Wind ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ ๐Ÿ’จ ist. Wir starten also den Motor… bis auf ein paar schwarze Rauchwolken, passiert allerdings nicht viel. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜ฑ Ein paar Schläge, ein bisschen fluchen und 5๏ธโƒฃ Minuten später schnurrte der Motor wieder.

    Unser Kapitän ist anscheinend nicht nur Segler, Taucher und Sternekoch, sondern auch Mechaniker. ๐Ÿงฐ๐Ÿง‘‍๐Ÿ”ง

    Eine knappe Stunde später erreichten wir das „Malola Barrier Reef“. ๐Ÿชธ๐Ÿ 

    Der Job mit dem Anker wird nun andersrum ausgeführt, wir schmeißen uns ins Bade-Outfit ๐Ÿ‘™ und nähern uns per Beiboot dem Riff. Kim hatte uns gestern schon einiges dazu erzählt. Es soll dort außerdem super schön sein und dass das Wasser ๐Ÿ’ง total klar ist. ๐Ÿคญ

    Er hat ganz klar untertrieben!!! Als wir dort ankamen, fühlten wir uns wie in einer anderen Welt. ๐ŸŒ Es wirkt alles so surreal, wie in einem Traum… ๐Ÿ’ญ ๐Ÿ˜ Dieses unfassbar klare Wasser mit einer wunderschönen, nicht definierbaren Farbe und mittendrin unzählige verschiedene Meeresbewohner. ๐Ÿก ๐Ÿข ๐Ÿ™ ๐Ÿฆ‘

    Wo sind wir hier bitte???? ๐Ÿฅบ๐Ÿฅบ๐Ÿฅบ Wir haben schon viele tolle Orte gesehen, aber dieser „Platz“ gehört definitiv zu den allerschönsten โ€ผ๏ธโ€ผ๏ธ๐Ÿ˜๐Ÿ˜

    Wir wollten das Wasser ๐Ÿ’ฆ gar nicht betreten, aus Angst die Traum-Blase könnte platzen. ๐Ÿคญ
    Natürlich sind wir hier um etwas zu erleben und das nimmt Kim sehr sehr ernst. ๐Ÿ˜ „Wir gehen Schnorcheln“ wirkte sich allerdings nicht bei allen positiv aus. ๐Ÿ˜ฌ

    Für die, die es nicht wissen… Lena hatte im Kindesalter eine nicht so schöne und vor allem prägende Erfahrung mit… ๐Ÿค”… nennen wir es mal tiefes Wasser und hohen Wellen. ๐ŸŒŠ Seit dem ist es immer wieder eine wahnsinnige Überwindung, sich in das kühle Nass zu begeben. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Natürlich wussten wir, was uns auf so einem Trip erwartet, Ängste kann man aber nicht einfach abstellen.

    Stets das Ziel vor Augen, die Angst zu überwinden, wurde die Brille ๐Ÿฅฝ und der Schnorchel angelegt. Plumps, Nummer eins war im Wasser. ๐Ÿ’ฆ Die nächste sollte Lena sein. Gut zureden hat leider nicht geholfen. Vorerst 1:0 für die Angst. ๐Ÿคจ

    Lena blieb also auf dem Boot, Kim und ich waren schnorcheln. Aus einer kleinen Runde, wurde gefühlt eine Ewigkeit. Schön für das schnorcheln, schlecht für Lena. ๐Ÿฅต Mit dem Handtuch eingerollt wie ein Burito ๐ŸŒฏ saß Sie schließlich in der prallen Sonne. โ˜€๏ธ

    Zurück auf dem Segelkahn โ›ต๏ธ haben wir Kim das weitere Problem mit dem „zurück ins Boot kommen“ geschildert, denn Lena kann zwar vom Boot ins Wasser springen - wieder herein kommt sie jedoch ohne Hilfe nicht.๐Ÿ’ก #Spoiler: Er hat sich für das Beiboot später auch eine Lösung einfallen lassen.

    Aber zuerst kramte er wieder in einem der tausend Fächer und Zack, eine nagelneue funkelnde Leiter ๐Ÿชœ kam zum Vorschein. Eine Minuten später, war diese angebracht und Lena konnte sich erstmal abkühlen gehen. ๐Ÿฅต Übrigens ohne nachzudenken, denn in diesem Moment war es einfach zu heiß !!
    -> aktueller Stand 1:1 ๐Ÿ’ช๐Ÿ’ช

    Wir haben uns dann an einen Rettungsring ๐Ÿ›Ÿ gebunden und neben dem Boot einfach treiben lassen. So konnten wir beide diesen traumhaften Ort entspannt genießen. ๐Ÿ˜Œ Kim brachte sogar ein eiskaltes Bier ๐Ÿป an unsere „Boje“. ๐Ÿ˜…๐Ÿค

    Ein paar hundert Meter entfernt war eine weitere Getränkebar, mitten auf dem Meer. Ab um 9๏ธโƒฃ werden dort sämtliche Touristen hingekarrt um „günstig“ zu essen, zu trinken und den Tag mit plantschen ๐ŸŠ zu verbringen. Dazu läuft übertrieben laute Musik ๐ŸŽถ, die selbst wir, ab und zu hören konnten. ๐Ÿคฎ ๐Ÿ”Š

    Wir finden es etwas albern und unnötig aber Naja… Jeder genießt diesen traumhaften Ort eben anders. Wir sind uns jedenfalls einig, so wie wir es gerade erleben, ist es genau richtig. โœ…

    Wer viel schwimmt, hat bekanntlich auch großen Hunger. ๐Ÿ˜… Kim zauberte uns zum Mittag einen angebratenen Gemüsemix mit gegrilltem Fischfilet von unserem gestrigen Fang. ๐Ÿ 

    Ja, auch mein erster Gedanke ๐Ÿ’ญ war, Lena wird hungern… Falsch gedacht!! โ˜๐ŸผSie hat gespeist wie eine Große und das nicht nur weil sie Hunger hatte, sondern weil es Ihr geschmeckt hat.. . ๐Ÿคจ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Gestern rohen Fisch, heute gegrillten Fisch und schwimmen im offenen Meer… ๐Ÿ˜ณ๐Ÿซข Ich bin gespannt, ob sie die Nacht zur Meerjungfrau ๐Ÿงœ‍โ™€๏ธ wird. ๐Ÿ˜…๐Ÿฅน

    Nachdem wieder sehr reichhaltigen Mittagessen, muss man ja bekanntlich eine halbe Stunde warten. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜‚ Die haben wir genutzt, um den Helikopter ๐Ÿš steigen zu lassen. ๐Ÿ˜๐Ÿ˜ Für diese Perspektive von „da oben“, finden wir leider keine passende Beschreibung, aber Bilder sagen ja mehr als 1.000 Worte. ๐Ÿ˜‰

    Am frühen Nachmittag ging es dann nochmal mit dem Beiboot ๐Ÿšฃ๐Ÿผ los. Diesmal nur für Kim und mich. Lena ist mit dem 1:1 Ausgleich vorerst sehr zufrieden und entspannt auf der Liegefläche. ๐Ÿ•ถ๏ธ๐Ÿ’†

    Für mich dagegen ist nicht an Entspannung zu denken… Mit uns auf der Nussschale ist nämlich auch das Tauchequipment… ๐Ÿ˜ฑ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ
    Ich war noch nie zuvor tauchen und meine persönliche Sprachbarriere bezüglich der erforderlichen Kommunikation, lässt den Puls nur noch höher schlagen. ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ๐Ÿคฏ๐Ÿซฃ

    Kim hat mir die Weste und Sauerstoffflasche angelegt, alles festgezurrt und mir erklärt, oder viel mehr gezeigt (๐Ÿ˜‚), was zu tun ist. Ehrlich gesagt, gehört gar nicht so viel dazu. Nach 5๏ธโƒฃ Minuten waren wir beide bereit und haben uns rückwärts ins Wasser fallen lassen. ๐Ÿซฃ๐Ÿซฃ

    Vielleicht wollte er aber auch nicht unnötig Zeit verstreichen lassen, falls ich es mir anders überlege. ๐Ÿค“

    Per Knopf ๐ŸŽฎ wurde die Luft aus der Weste ๐Ÿฆบ gelassen und es ging in die Tiefe. Ab jetzt hieß es entspannen und ruhig atmen, was mir anfänglich sehr sehr schwer fiel. ๐Ÿง˜‍โ™‚๏ธ
    Falls es Probleme gibt, haben wir uns vorab ein paar Kommandos๐Ÿ‘Œ๐Ÿผ๐Ÿ‘†๐Ÿผ๐Ÿ‘‡ ausgemacht. Kim war außerdem permanent bei mir, natürlich auch immer dabei die Harpune. ๐Ÿ˜…

    Wir haben ein paar Übungen โฌ†๏ธ โฌ‡๏ธ gemacht und Schwups die Wups, stand ich in 6๏ธโƒฃ Metern Tiefe auf dem Grund. ๐Ÿ‘๐Ÿป๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Eine wahnsinnige Erfahrung. Bis auf das eigenen Atmen ๐Ÿซ ist einfach nichts mehr zu hören ๐ŸŽง

    Leider habe ich mir beim Klippenspringen in Peru irgendetwas an meine linken Ohr getan, was sich nun wieder bemerkbar machte. ๐Ÿ˜•

    Der spürbare Druck ließ mich wieder schneller atmen, was Kim an den unzähligen austretenden Blasen mitbekam, sodass wir langsam wieder aufgestiegen sind. ๐Ÿ”

    Unfassbar dankbar ๐Ÿ™๐Ÿฝ , diese Erfahrung gemacht zu haben, habe ich genauso schnell beschlossen 2๏ธโƒฃ bis 3๏ธโƒฃ Meter sind okay, tiefer ist für mich (auch ohne Ohrenprobleme) leider nichts. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Wir waren noch ca. 1๏ธโƒฃ Stunde unter Wasser ๐Ÿคฟ und haben das Riff und die Tierchen ausgiebig angeschaut. ๐Ÿ”Ž ๐Ÿ‘€ Es ist wirklich unbeschreiblich, was hier für eine Unterwasserwelt vorzufinden ist. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ณ Intakte Riffe, Schildkröten ๐Ÿข, unzählige Fischarten ๐ŸŸ, Seesterne ๐Ÿชผ, Schlangen und und und… ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Nach dem Ausflug sind wir einschließlich der braungebrannten Lena und dem Segelboot โ›ต๏ธ nochmal in Richtung ๐Ÿงญ „Malolo Lailai Island“ geschippert. Diesmal direkt in die Bucht ๐Ÿ๏ธ um uns an einer Boje festzumachen. Hier werden wir auch die zweite Nacht verbringen.

    Laut den Telefonaten โ˜Ž๏ธ von Kim, bekommen wir wohl heute noch Besuch. ๐Ÿคจ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Als erstes aber ging es an Land. Bis auf ein Luxusresort und dessen Boutiquen, Restaurants/ Bars, einen winzigen Supermarkt ๐Ÿช sowie einem Salzwasserpool, gibt es hier nichts weiter.

    Wir sind eigentlich auch nur hier, um zu duschen ๐Ÿšฟ und die fehlende Gurke ๐Ÿฅ’ zu besorgen. ๐Ÿ˜… Nachdem sich unser „blinder Passagier“ aber anscheinend stark verspätet (er kommt mit der Fähre vom Festland), haben wir spontan Zeit „zur freien Verfügung“.

    Wir nutzen den Pool, schlendern durch die Boutiquen ๐Ÿ›’ und finden uns zum Sonnenuntergang ๐ŸŒ… in einer Bar ein. Hier treffen wir später auch Kim und unseren neuen Mitfahrer Paul, der schon jetzt nicht sonderlich gesprächig wirkt. ๐Ÿคซ๐Ÿค

    Auch unser Kapitän wirkt irgendwie nicht sonderlich begeistert, von unserem neuen Crewmitglied…. ๐Ÿคจ

    Wir sollten unser Bier ๐Ÿป in Ruhe austrinken und unbedingt den Sonnenuntergang ๐ŸŒ… geniessen. Er fährt mit Paul schon vor aufs Boot, um das Abendessen ๐Ÿฅ˜ vorzubereiten.

    Aufgrund Pauls verspäteter Ankunft, gibt es dieses heute nämlich nicht pünktlich zum Sonnenuntergang ๐ŸŒ…. Das ist auch der Grund, weshalb Kim sichtlich genervt ist. Ihm geht es nämlich hauptsächlich, um das Wohl seiner Gäste. ๐Ÿ˜Œ

    Jedenfalls sind wir frisch geduscht ๐Ÿšฟ , was bei dem Salzgehalt ๐Ÿง‚ von 8.000 % auch dringend notwendig war. Das Problem mit langen Haaren ๐Ÿ’‡‍โ™€๏ธ und dem Salzwasser kann ich übrigens nun auch endlich verstehen. ๐Ÿคฃ

    Wir werden später abgeholt und genießen das wiederholt leckere Essen (Kokosnuss Curry) ๐Ÿ› auf dem Boot. Paul schläft ๐Ÿ›Œ bereits in der Hängematte und so vergnügen wir uns noch ein bisschen mit Kim, bevor ein weiterer toller Tag endet. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ
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