• Die nördlichste Stadt Schwedens - Kiruna

    21. februar, Sverige ⋅ ☀️ -21 °C

    Guten Morgen ☀️ vom Rastplatz. 👋🏼 Wir sind früh auf den Beinen, heute steht wieder eine lange Fahrt an. Der Kater 🐈‍⬛ blieb zum Glück aus, sodass wir ohne Snooze Taste gegen 7:30 Uhr das kuschlige Bett verlassen. ⏰ 😊

    Nachdem alles ordnungsgemäß verstaut wurde und die Toilette 🚻 geleert war, haben wir uns noch von Tanja und Sven verabschiedet. 👋🏼 Anschließend ging es mit Nilson wieder auf den schneebedeckten Asphalt. ❄️ 🚐

    Heute haben wir tatsächlich ein festes Ziel 🏁 -> die Stadt „Kiruna“. 🏙️

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    Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens, die Gemeinde zählt rund 22.500 Einwohner.

    Die Stadt entstand als Siedlung für das gleichnamige Eisenerzbergwerk. Damit die unter der Stadt liegenden Vorkommen abgebaut werden können, wird sie bis 2040 komplett um fünf Kilometer nach Osten verlegt.

    Laut Angaben des schwedischen Energie- und Wirtschaftsministeriums liegen unter Kiruna auch 1,7 bis 2 Millionen Tonnen seltene Erden, was den Fund zu Europas größten bekannten Vorkommen an seltenen Erden macht.

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    Die Fahrt auf der E4 verläuft ruhig, bis auf vereiste Straßen, viel zu schnelle LKW‘s 🚛 und meterhoher Schnee, gibt es nichts zu beanstanden. 😅🤭 Nach einer Weile verlassen wir die Fernverkehrsstraße 🛣️ und biegen auf die Landstraße E45 🆎. 💪

    Ab hier heißt es unberührte Natur und traumhafte Kulisse. 🏞️ Die Straßen sind kaum noch erkennbar und hin und wieder tauchen kleine verschneite Dörfchen auf. Die Bäume 🌲 sind mit Puderzucker überzogen und wirken wie gemalt. 🤩 Wenn jetzt noch der Weihnachtsmann 🎅🏻 auftaucht, sind wir komplett im Winter-Wonderland angekommen - Herzlich Willkommen in Schwedisch Lappland!! 😍😇

    Wir schleichen über die Straßen 🐌 und erreichen nach kurzer Zeit den Polarkreis, der sich übrigens jährlich, um 1️⃣4️⃣ Meter verschiebt. 😏 Das wohl üblichen Getränk Vargtass (schwedischer Schnaps aus Wodka mit Preiselbeersaft) gab es für uns zwar nicht, dafür ein paar schöne Bilder mit dem Helikopter. 😉🚁

    Bei -20 Grad geht es ein paar Kilometer weiter, wo wir mitten im Weihnachtsmann Land eine kleine Mittagspause 🥘 einlegen. Nach der Stärkung, inklusive wundervollem Blick, geht es auf die letzte Etappe des Tages. 🚐 💪 Lange dauert die Fahrt allerdings nicht, bis wir erneut anhalten. 🫢

    Grund dafür, sind Frau Rentier und Herr Elch 🫎, die sich kurz nacheinander am Straßenrand zeigen. 🤩 Lena ist so fasziniert und überglücklich, das sie kaum noch sprechen kann, während ich versuche, den Wagen irgendwie am Rand zu parken. 🅿️

    Ein paar Schritte 🏃🏽 zurück, finden wir sie halb im Schnee ❄️ versunken. Ohne Scheu bewundern wir uns gegenseitig und fotografieren natürlich was das Zeug hält. 📸

    Nach einiger Zeit der Beobachtung 👀 , führe ich Lena, die sich immer noch in Schockstarre befindet, zurück zum Auto. 😅🤓 Schliesslich haben wir heute ein Ziel. 🏁💪

    Nach 430km und 7,5 Stunden Fahrt, erreichen wir bei -21 Grad 🥶 und unfassbar viel Schnee das Städtchen „Kiruna“. Wir organisieren uns einen schönen Platz im „Camp Ripan“. Für 35€ pro Nacht 🌓 sind Stellplatz, Strom, Küche, WC/ Dusche und Sauna enthalten. 🔌 🚾 👨🏻‍🍳

    Außerdem gibt es ein großes Restaurant,🫰 eine schicke Bar, einen Rodelberg 🛷, eine Eis-Kletterwand 🧊 und im Sommer eine Poollandschaft.

    Die Annehmlichkeiten sind für uns gerade perfekt, da der Tank schon wieder eingefroren🥶 ist und somit die private Dusche 🚿 nicht nutzbar ist. 😬🫥

    Zum Abendessen gibt es Nudeln mit Pesto. 🍝 Während ich den Abwasch erledige, kümmert sich Lena um die morgige Tagesplanung. Obwohl es schon spät ist, kann sie meinen Wunsch noch organisieren.😉🤩

    Nachdem wir es uns gemütlich gemacht haben 🕯️ und über die heutigen Tierbeobachtungen philosophieren, piept Lenas Handy. 📲 Laut Benachrichtigung, könnten bei klarem Himmel 🌌 jetzt die Nordlichter gesehen werden. 🚨😲

    Mit dem Blick aus dem Fenster 🪟 fing Lena direkt wieder an zu kreischen. 🗣️🗯️🤣 Kein Elch, kein Rentier, sondern grüne Streifen am Himmel. 🥹 Tatsächlich stand das ganz weit oben auf unserer ToDo-Liste 📋 und jetzt passiert es.

    Total unvorbereitet haben wir uns dick eingepackt 🧣🧤🧥, schnell das Stativ 🔭 in Betrieb genommen und sind nach draußen. Da waren sie also, die bekannten „leuchtenden Streifen“ am Himmel. 🌌 🌠 Wir haben beide einfach nur regungslos in den Himmel gestarrt und waren total beeindruckt. 🤩🔮

    Irgendwann machten sich die zweistelligen Minusgrade 🥶 doch bemerkbar und wir zogen uns wieder in den Van 🚐 zurück. Nach dem Auswerten der 50.000 Bilder 📸 ging es mit vielen neuen Eindrücken ins Bett. 😴 🛌
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