• Reiseland 2️⃣1️⃣ - Norwegen 🇳🇴

    23 febbraio, Norvegia ⋅ ☀️ -3 °C

    Nach dem gestrigen Adventure Erlebnis, stand heute mal wieder ein „Fahrtag“ an. 🚐 🛣️

    Nach dem morgendlichen Ritual 🍳 ☕️ hieß es zusammen räumen und alles gegen scharfe Kurven, unvorhergesehene Huckel und Schlaglöcher sichern. 😅🤭

    Der Plan für heute -> Über die E10 soll es durch „Abisko“ bis zur Grenze 🛂 nach Norwegen 🇳🇴 gehen und von dort über die spätere E6 durch „Bjerkvik“ in Richtung Lofoten. 🏁

    Kaum auf der Schnellstraße 🛣️, stehen wir schon wieder auf einem Parkplatz am See. 🅿️
    Nicht irgendein See, sonder der „Torneträsk“. Er hat ist 70 km lang, bis zu 168 m tief und hat eine Fläche von 330 km². Somit ist er der sechstgrößte See in Schweden. 🇸🇪

    Wir spazieren 🏃🏽 eine Weile über die dicke Schneeschicht und beobachten fragend die Familie, welche bei -20 Grad mitten auf dem See zeltet. ⛺️🤔 Die Frau sucht Brennholz, der Mann geht seinem Eisangel-Hobby 🎣 nach und die Kinder liegen ganz entspannt auf dem Schnee, als wären sie bei +30 grad am Strand. 🤷🏼‍♂️🏖️

    Dem freundlichen „Hej“ zufolge, geht es ihnen zumindest gut. 😇 Wir winken 👋🏼 zurück und können unsere Fahrt 🚗 beruhigt fortsetzen. ▶️

    Nach ein paar Kilometern folgt der zweite Halt. ✋ Bedingt durch Lenas kreischen, diesmal eher unfreiwillig. 🤣 Eine Gruppe Rentiere stand am Straßenrand, die natürlich von Nahen betrachtet und fotografiert werden musste. 📸 ☺️ Ohne Handschuhe 🧤 und Mütze, merkt man die mittlerweile -24 Grad allerdings sehr deutlich. 😏💁🏼‍♂️🤷🏼‍♂️

    Der Stopp viel also entsprechend kurz aus und weiter ging es geradeaus auf der E10. Vorbei an weiteren Seen, endlosen schneebedeckten Wäldern 🌳 und kilometerhohen Bergen. 🏔️ 🏞️

    Nachdem wir wieder aufgetaut und die nächsten Kilometer 1️⃣2️⃣3️⃣ gefahren sind, erlebten wir die nächste Zwangspause. ⏸️ Ein kunterbunt blinkendes Auto 🚨 blockierte die Fahrbahn, während der Fahrer wild mit einer Fahne wedelte. 🚧🦺 „Wegen Lavinengefahr, sei die Straße gesperrt“! 🔐 🫨

    In der Hoffnung, das es bald weitergeht, schlossen wir uns den bereits wartenden Autos an und reihten uns ein. 🚗 🚗 🚗 Eine andere Möglichkeit blieb uns auch nicht, da dies die einzigste Straße zur Grenze ist. 🙄 🛂

    Während des Wartens konnten wir einen Helikopter 🚁 beobachten, der an einem langen Seil einen Sprengkörper 💥befestigt hatte. An verschiedenen Stellen entlang des Berges, ließ er das das Seil 🪢 herrunter und zündete den „Sprengkopf“, was jedesmal einen furchteinflössenden Knall auslöste. 💣

    Durch die Detonation wurde die jeweilige Lawine ausgelöst und schoss den Berg 🏔️ hinunter. 💨 ⬇️ Das Räumfahrzeug beseitigte anschließend die Schneemassen ❄️ von der Straße und der angrenzenden Bahnstrecke. 🚂

    Nach knapp 1️⃣ Stunde bei -26 Grad, wurde die Fahrbahn wieder frei gegeben und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. 🚐 ▶️ Kurz vor der norwegischen Grenze auf 1.000 m Höhe, haben wir unsere Vorräte an Speisen und Getränken nochmal aufgefüllt. 😏💰

    Sogar der bekannte „Surströmming“ landete (für kurze Zeit) im Wagen. 🛒 🤮 Der Preis von umgerechnet 12 € gegenüber dem „Geschmack“ überwog dann doch und wir haben ihn im Regal zurück gelassen. 😅💁🏼‍♂️

    ——— 💡

    Surströmming ist eine schwedische Fischspeise, die durch Milchsäuregärung konserviert wird. Er riecht intensiv faulig und stinkend, schmeckt aber entgegen dem Namen nicht sauer.

    Wegen dem extremen Geruchs, ist es eine Herausforderung den fermentierten Hering zu essen.

    Er wird traditionell nicht pur, sondern auf dünnem Fladenbrot (Tunnbröd) mit Kartoffeln, Zwiebeln und Schmand serviert, um den Geschmack abzumildern. Die Delikatesse öffnet man am besten draußen oder unter Wasser.

    ——— 💡

    Der Grenzübertritt verlief problemlos und ohne jegliche Kontrolle. 🚔 Wir krochen 🐌 die letzten Kilometer auf der E10 den Berg hinab, bis wir die E6 erreichten. 🛣️ Die brachte uns u.a. durch „Bjerkvik“ und schlussendlich bis auf die Lofoten. 🏁

    Obwohl die Strecke entlang verschiedener Fjorde führte, war es aufgrund der eingesetzten Dunkelheit 🌓 recht unspektakulär. 😬🫥 Nach einer Woche Schweden und 2.850km erreichen wir nun nach 8 Stunden unser heutiges Ziel „Svolvaer“.

    Der erste Platz am Fährhafen ⛴️ hat uns nicht sonderlich gefallen, der zweite mitten in der Stadt war nicht geräumt und so ging es wieder 🔟 Minuten zurück an einen See. Die Onlinebuchung hat Lena erledigt, während ich Nilson für die Nacht vorbereitet habe. 🔌

    Kurz vor dem schlummern 😴 summte wiederholt Lenas Handy -> Nordlichter Alarm. 🚨 Besser vorbereitet als beim ersten Mal, waren wir bereits nach kurzer Zeit draußen und trauten unseren Augen nicht. 😲 Viel heller und klarer 🔆 als zuvor, tanzten die leuchtenden Streifen am Himmel. 🤩🌌

    Erneut, ein toller Abschluss des Tages. ☺️👋🏼
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