• Sakrisøy - Å i - Nusfjord

    24.–25. feb., Norge ⋅ 🌬 2 °C

    Bevor es heute weiter über die Lofoten geht, haben wir eine Mission zu erledigen - Gasflasche füllen. 🤨🙄

    Die kalten Temperaturen der letzten Tage, weisen auf einen immensen Gasverbrauch hin. Hauptsächlich die Heizung hat in den letzten 7 Tagen 2️⃣2️⃣ kg Gas verschlungen. 😱 Das würde im Sommer wahrscheinlich für ein halbes Jahr reichen. 🫣

    Eine 1️⃣1️⃣ Kilogramm Gasfüllung kostet hier zwischen 40 & 50 Euro. 💶 Das müssten wir, bei aktuellem Verbrauch, alle 3-4 Tage machen. 😲🫨

    Da unsere Aufbaubatterie 🪫 bei den Minusgraden einen weg bekommen hat, müssen wir nun eh öfters an den Landstrom, als gedacht. 🔌 Um dann wenigstens den Gasverbrauch zu senken, haben wir ein Elektrofachgeschäft aufgesucht und uns mit einem elektrischen Heizlüfter ausgestattet. 😏

    Anschließend ging es endlich in Richtung dem kleinen Örtchen „Nusfjord“. Unterwegs wurde halt am schönen „Rørvikstranda“ (Strand) 🏖️ gemacht. Braun geworden sind wir leider nicht und die Wassertemperatur ist zum Baden auch nicht geeignet. 😬 Im Sommer sicherlich etwas schöner, als bei aktuellem Schneefall. 😅😜

    Der Weg führte uns weiter über die beeindruckende 840 m lange ↔️ „Gimsoystraumenbrua“ (Brücke). 🌉 Den dort befindlichen Scenic Bridge Viewpoint nutzen wir für einen weiteren Halt. ⏹️✋

    Weiter entlang der Küste 🌊 ging es bis zum Nappstraumtunnel. Dieser ist aktuell halbstündig für den Verkehr gesperrt. 🚧 Da der Tunnel beidseitig befahren wird, mussten wir 1️⃣ Stunde warten, bis wir an der Reihe waren. 🙄

    Der morgendliche Shoppingtrip 🛍️, die Straßenverhältnisse und die ungeplanten Stopps, nahmen doch mehr Zeit in Anspruch als gedacht. 😶‍🌫️🫣 Wir lassen „Nusfjord“ also vorerst links liegen und suchen uns zum übernachten, ein Plätzchen in der Nähe. 🌓

    Genauer gesagt in „Flakstad“, direkt am „Skagsanden Beach“. 😍 Auch hier ist das Wetter ungeeignet zum sonnen ☀️ und baden 🏊, dafür perfekt für einen ausgiebigen
    Strandspaziergang. ☺️

    Nach dem Abendessen und einer heißen Dusche 🚿 haben wir erneut das Glück, die Nordlichter zu beobachten. 👀 Immer wieder ein unrealer Gänsehautmoment. 🤩🤩

    Die vorhandene Sauna mit Blick über das Meer 🌊 ist uns für knapp 20€ pro Person etwas zu teuer 🫰, stattdessen machen wir es uns im Camper gemütlich und genießen den Abend. 🎲😊

    Die Nacht fällt ungewollt SEHR kurz aus. Gegen 02:00 Uhr werden wir vom Wind geweckt. Nicht nur die Lautstärke der Windböen 💨 sondern das durchschütteln des Vans 🚐, waren entscheidend für das Aufstehen.

    Ein Blick aus dem Fenster 🪟 verriet, das wir mitten in einem extremen Sturm stehen. 🌪️ Die übrigen 3️⃣ Camper hatten bereits umgeparkt und sich in Richtung der kommenden Böen gestellt 🅿️, was wir natürlich ebenfalls taten. Die Angriffsfläche war nun zwar geringer, durchgeschüttelt wurden wir trotzdem permanent, sodass an Schlaf nicht mehr zu denken war. 💭

    Mit der aufgehenden Sonne ☀️ wurden die Ausmaße sichtbar. 🔎 Schirme, Bänke und Tische lagen am Strand verteilt. Straßen, Wege und Parkplätze waren nicht mehr vorhanden, da sie von meterhohem Schnee ❄️ bedeckt waren. 😱 Es dauert allerdings nicht lange, bis die ersten Traktoren 🚜 kamen, um die Straßen zu räumen und den ein oder anderen Camper herrauszuziehen. 🪢🍀

    Trotz der immer noch heftigen Sturmböen, trieb es uns für einen kleinen Spaziergang nochmal an den Strand. 🏖️ Mit dabei waren diesmal auch Gisa & Robin per FaceTime 📲, die gerade bei 35 Grad in Malaysia 🇲🇾 beim Abendessen saßen. 🫶🥘

    Nachdem wir zurück bei Nilson 🚐 waren, wurde wieder alles festgezurrt und die einstündige Fahrt nach „Å“ konnte beginnen. 💪 Auf dem Weg haben wir uns mehrmals die abgehangen Fischüberreste (Stockfisch) an den Holzgestellen angeschaut. 👀 Der Geruch, schon beim Öffnen der Fahrzeugtüren, war einzigartig. 😉🤢

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    Norwegischer Stockfisch (Tørrfisk) ist eine jahrhundertealte Delikatesse aus luftgetrocknetem Kabeljau, die hauptsächlich in Nordnorwegen/auf den Lofoten von Februar bis Mai hergestellt wird.

    Ganze Fische werden paarweise an Schwanzflossen zusammengebunden und auf Holzgestellen (Stokk) im Freien getrocknet.

    Durch Wind und Sonne konserviert, ist der ungesalzene Fisch extrem eiweißreich, lange haltbar und ein wichtiger Exportartikel.

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    Nach der geruchsintensiven Erfahrung 🐠 haben wir uns auf der kleinen Insel „Sakrisøy“ etwas umgesehen, bevor wir in „Å“ angekommen sind. 🏁 Der Parkplatz 🅿️ war schnell gefunden und der Anfang der geplanten Wanderroute auch. 🥾

    Leider war der Weg nur die ersten 500 m geräumt, sodass wir gezwungen waren, umzudrehen. 🙄 ⏮️ Auch alle anderen dort befindlichen Wege, rund um den „Ågvatnet“, waren nicht zugänglich. Restaurants und Shops im Ort waren ebenfalls geschlossen, sodass es für uns ein kurzer Besuch in „Å“ war. 🙁🤷🏼‍♂️

    Das Wetter spielte leider auch überhaupt nicht mit. Neben dem starken Wind 💨 kam nun auch noch Schnee -/ Regen ☔️ 🌧️ hinzu.
    Die nächste Möglichkeit nutzen wir um einen kleinen Snack zum Mittag 🥪 zu besorgen und uns einen weiteren Plan zu machen. 💭

    Wir entschieden uns noch „Nusfjord“ zu besuchen. Nach knapp 1️⃣ Stunde bogen wir auf die Nebenstraße in Richtung dem Küstenort ab. ➡️ Die Straße war so verweht, das wir uns allerdings schon nach wenigen Metern festfuhren. 🙅‍♂️ Wind und Schnee hatten heute absolut kein Erbarmen! 😵‍💫🫥

    Wir waren wiederholt gezwungen umzudrehen ⏮️ und entschieden uns auch direkt wieder bis nach „Svolvaer“ zu fahren, in der Hoffnung dort sei das Wetter ruhiger. 🙏🏽

    Wir waren froh als wir an unserem bekannten Stellplatz am See ankamen und konnten dort tatsächlich auch ein sehr ruhige Nacht verbringen. 🤗🛌😴
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