• Wie man sieht, sieht man nichts

    March 8 in France ⋅ ☁️ 10 °C

    ...der Nebel verschlingt einfach alles.

    Von Rennes aus ging es Richtung St Malo, das Küstenstädtchen wollten wir uns unbedingt anschauen. Leider legte sich schon frühzeitig das weiße Mäntelchen über die Landschaft...also kurzer Stopp und wir beratschlagten, wie es weiter gehen sollte. Wir beschlossen, die Stadt für morgen ins Programm zu nehmen, vielleicht hat sich der Nebel bis dahin verzogen.

    Nach einigen gescheiterten Versuchen an den Strand zu kommen, gaben wir dieses Vorhaben auf und stellten uns küstennah auf einen einfachen Wohnmobilstellplatz...zu sehen gab es eh nicht viel...ihr wisst schon...Nebel.

    Nach der ruhigen Nacht schauten wir gespannt aus dem Fenster...ist er weg ?...nee, leider nicht 😒. Wir fuhren trotzdem noch mal zum Strand, um vielleicht einen kleinen Blick auf das Meer zu erhaschen, was bei einer kleinen Klippenwanderung gelang.

    Anschließend dann der Versuch jetzt etwas in St Malo zu sehen, aber auch hier...nix...wir standen 50 m neben der Hafenfestung, aber es war maximal zu erahnen, wie sie aussehen könnte.

    Also erneute Planänderung: wir fahren hoch in die Normandie, vielleicht sehen wir da mehr.

    Die Überlandfahrt bescherte uns tolles Wetter mit Sonne und klarer Weitsicht, Zuversicht machte sich breit...topp.

    Ein kurzer Stopp in Avranches und eine obligatorische Kirchenbesichtigung und weiter ging es.

    Um so näher wir der Küste kamen...ihr ahnt es...Nebel...unglaublich! Die Landschaft wirkte zwar mystisch, das war es dann aber auch.

    Wir suchten uns einen ruhigen Platz an einem Flüsschen und einer Dorfkirche und hoffen, dass die bretonisch-normannische Suppe morgen endlich ausgelöffelt ist.
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