• Panama City

    May 6–11 in Panama ⋅ ☁️ 31 °C

    Ich kam mit dem Bus in Panama City an und fühlte mich sofort wohl. Schon auf der Brücke der Amerikaner, der Bridge of the Americas, konnte ich zum ersten Mal einen Blick auf den berühmten Panama Canal werfen. Ein Moment, den man sonst nur aus Dokus oder Büchern kennt.

    Die Stadt selbst ist cool, relativ sauber und die Menschen sind sehr freundlich. Gleichzeitig ist sie ziemlich multikulturell. Auffällig ist auch hier, wie in vielen Teilen Zentralamerikas, dass viele kleine Läden von chinesischen Familien geführt werden. Diese wirken allerdings oft eher distanziert als besonders herzlich.

    Es gibt in der Stadt viel zu entdecken. Am ersten Tag lief ich entlang der Promenade bis in die Altstadt, das historische Viertel Casco Viejo. Morgens war das Wetter fast immer schön, während es am Nachmittag häufig kurz regnete. Deshalb startete ich meine Erkundungen jeweils früh am Morgen. Am Nachmittag kochte ich meist etwas in der Unterkunft und konzentrierte mich auf das E-Learning meines Dive-Instructor-Kurses.

    Zwei Schweizerinnen, die ich zuvor kennengelernt hatte, waren zufällig zur gleichen Zeit ebenfalls in der Stadt. Wir trafen uns ein paar Mal. Einmal gingen wir zusammen in eine Rooftop-Bar mit fantastischer Aussicht auf die Skyline. Ein anderes Mal besuchten wir den Metropolitan Natural Park. Es war beeindruckend zu sehen, wie nahe an einer Millionenstadt ein richtiger kleiner Urwald existieren kann.

    Ein besonders lustiger Moment entstand abends in der Küche der Unterkunft. Plötzlich merkten wir, dass drei Leute aus der Region Zürich gleichzeitig am Kochen waren. Einer aus Horgen, eine aus der Stadt Zürich und ich von der anderen Seite des Sees. Die Welt ist manchmal wirklich klein.

    Später am Abend ging ich mit einem von ihnen und einem weiteren Reisenden aus der Unterkunft noch in das Ausgehviertel Via Argentina.

    An meinem letzten Tag besuchte ich noch die Schleusen des Kanals bei Miraflores Locks. Ich war ehrlich beeindruckt. Man hat so oft vom Panamakanal gehört, und plötzlich steht man selbst dort und sieht riesige Frachtschiffe durch diese gewaltigen Schleusen fahren. Ein unglaubliches Gefühl.

    Die Stadt hat mir sehr gefallen. Und ehrlich gesagt gilt das auch für das ganze Land. Panama ist für mich bisher mein Favorit in Zentralamerika. Ein Ort, an den ich definitiv gerne wieder zurückkehren werde.
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