• Pedi Fritz
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Zentral-Amerika Freestyle

A 167-day adventure by Pedi Fritz Read more
  • Trip start
    December 30, 2025

    Playa del Carmen / Puerto Morelos

    Dec 30, 2025–Jan 3, 2026 in Mexico ⋅ ⛅ 27 °C

    Hallo ich melde mich endlich mal :)

    Dank meinem Schwager bekam ich erneut einen Standby-Flug nach Mexiko. Der Flug war voll, doch am Ende durfte ich auf dem Jumpseat mitreisen. Neben mir sass eine weitere Standby-Passagierin, mit der ich mich von Anfang an extrem gut verstand. Mit Gesprächen, Lachen und einer unglaublich entspannten Crew verging der Flug überraschend angenehm.

    Playa del Carmen empfing mich mit Karibikfeeling, Musik und Leben pur. Saul holte mich mit einem Kollegen ab, erster Stopp: Tacos. Genau das hatte ich vermisst. Ich durfte die ganze Zeit in Sauls Apartment wohnen, mitten im lokalen Alltag, zusammen mit seiner Mitbewohnerin.

    Silvester feierten wir barfuss am Strand und später auf der Strasse von Playa, überall Livemusik, volle Bars, aber alles locker und friedlich. An einem der Tage lernten wir eine Mexikanerin und eine Amerikanerin kennen, zwei super coole Menschen, mit denen bald eine kleine gemeinsame Reise ansteht.

    Am 1. Januar war ich beim Geburtstag der Mutter eines Kollegen von Saul eingeladen. Extrem herzlich, familiär und dazu **Pastel de Bola**, der klassische mexikanische Geburtstagskuchen mit Frischkäse, den hier jeder kennt. Irgendwie speziell aber mega lecker.

    Nach dem nächsten Footprint der folgend wird, waren wir zurück in Playa del Carmen und feierten den **Día de los Reyes Magos**. Dazu gab es die **Rosca de Reyes**, ein komplett anders aussehender Kuchen, geschmacklich aber überraschend ähnlich.

    Am nächsten Tag arbeiteten wir beide von zuhause in der WG und bereiteten uns gleichzeitig auf die bevorstehende Reise mit unseren zwei Kolleginnen vor. Playa blieb ruhig, warm und genau der richtige Ort, um kurz durchzuatmen, bevor das nächste Abenteuer startet.
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  • Isla Mujeres

    Jan 3–6 in Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Isla Mujeres ist eine kleine Insel vor der Küste von Cancún, mitten im Karibischen Meer. Der Name bedeutet „Insel der Frauen“ und geht auf Maya-Darstellungen weiblicher Gottheiten zurück, die hier früher verehrt wurden. Heute ist es ein entspanntes Inselchen mit türkisfarbenem Wasser, wenig Verkehr und sehr eigenem Rhythmus.

    Aldo fuhr uns nach Cancún zur Fähre. Von dort ging es übers Karibische Meer nach Isla Mujeres, eine kurze, aber schöne Überfahrt. Am Hafen wurden wir von meiner Kollegin vom Flug abgeholt, die uns durch die kleine „Stadt“ bis zu unserer Unterkunft begleitete.

    Zuerst machten wir Halt bei ihren Kollegen, die eine Kaffee- und Schokoladenmanufaktur betreiben, beide Schweizer natürlich. Qualität top, Gespräche direkt auf Augenhöhe. Auf der Insel herrscht generell ein extrem chilliges Klima. Die Leute liegen am Strand, trinken Bier oder Wein, essen, laufen ein bisschen herum, bräunen sich oder verbrennen sich gnadenlos in der Sonne. Alles sehr entspannt, nichts muss, alles kann.

    Aber die Preise, meine Fresse. In gewissen Restaurants zahlst du wie in der Schweiz. Das war der Punkt, an dem ich begann, selbst zu kochen. Spart Geld und fühlt sich ehrlicher an.

    Unterm Strich ist Isla Mujeres eine sehr angenehme, sichere und wunderschöne Insel. Ruhig, überschaubar, perfekt zum Runterfahren, solange man sich nicht vom Preisniveau überraschen lässt. Es ist ebenfalls spannend, wie viele Ausländer sich dort eingenistet haben, trotz der strengen Regeln des Kartels...
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  • Valladolid

    Jan 8–11 in Mexico ⋅ ⛅ 28 °C

    Donnerstagmorgen, Auto gepackt, gute Musik, noch bessere Gesellschaft. Ziel: Valladolid. Aber natürlich nicht direkt. Ein Halt muss sicher sein: Cobá. Und ja, mit Akzent auf dem á, weil der Ort Respekt verdient.
    Der Spaziergang durch die Ruinen fühlte sich mehr nach Dschungelmeditation als nach Sightseeing an. Affen in den Bäumen, tropische Luft, alles grün, alles ruhig. Und dann das Highlight: die Nohoch Mul Pyramide. Steil, streng, gnadenlos heiss. Aber oben angekommen war sofort klar: genau deshalb macht man sowas. Die Aussicht über den endlosen Dschungel ist jeder Schweisstropfen wert.
    Direkt danach Abkühlung in der Cenote Multún-Ha. Das Wasser kühl, glasklar, ruhig und fast menschenleer. Einer dieser Orte, wo man automatisch langsamer wird und einfach geniesst.
    Am Nachmittag ging es weiter nach Valladolid. Einkäufe erledigt, angekommen, Apero gestartet. Danach ein entspannter Spaziergang durch die Stadt. Ich kannte Valladolid schon, durfte also ein bisschen den Guide spielen. Macht Spass, eine Stadt mit Freunden neu zu entdecken.

    Freitag = Cenoten-Tag.
    Erst Cenote Xkekén, dann Samulá. Zwei sehr unterschiedliche Cenoten, beide extrem schön. Und ganz ehrlich: Hier gibt es so viele, das ist fast schon absurd. Am Nachmittag ein lokales Mittagessen auf einem kleinen Markt. Einfach, ehrlich, perfekt. Danach war klar: Pause. Hitze, Laufen, Schwimmen. Akku leer. Also chillen und nichts erzwingen.
    Am Abend genossen wir die Licht- und Beamershow beim Convento San Bernardino und liessen den Tag entspannt ausklingen.
    Samstag schlenderten wir erneut durch Valladolid und besuchten die Casa de los Venados. Eine wirklich spannende Sammlung voller mexikanischer Kunst und Geschichten. Wer hier ist, sollte das unbedingt mitnehmen:
    👉 https://www.casadelosvenados.org

    Es war wieder heiss, aber die Stimmung in der Gruppe war top. Valladolid hat geliefert. Alles fühlte sich leicht und richtig an.
    Sonntag hiess es auschecken und ab in den Norden zu Ek Balam. Ich war schon einmal dort, bin aber gerne nochmals mit. Da Sonntag ist, haben Mexikaner freien Eintritt, entsprechend voller als sonst. Trotzdem ein beeindruckender Ort. Danach noch ein Halt im Restaurante El Padrino Temozón, wo es das berühmte Fleisch aus Temozón direkt auf den Teller gab. Rustikal, ehrlich, richtig gut.

    Auf dem Nachhauseweg legten wir noch eine Pause in Amayú ein. Kurz anhalten, kleines Fotoshooting, bisschen kreativ sein, bisschen lachen. Genau diese ungeplanten Momente machen solche Trips rund.

    Ein rundum gelungenes Wochenende mit einer starken Gruppe. Viel gesehen, viel gelacht, nichts überladen. Danach zurück nach Playa del Carmen, für meine letzte Woche. Müde Beine, voller Kopf, gutes Gefühl.
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  • Playa del Carmen

    Jan 12–20 in Mexico ⋅ ⛅ 24 °C

    Die meiste Zeit in dieser Woche habe ich im Apartment meines Kumpels verbracht, Laptop aufgeklappt, Kaffee neben mir, ran an die Arbeit. Ich konnte einiges erledigen, was ich schon lange wollte. Aber Videoschneiden braucht einfach unglaublich viel Zeit.

    Zwischendurch habe ich mir natürlich auch meine Auszeiten gegönnt: Am Strand gechillt, Meeresbrise im Gesicht, und einfach das Leben genossen. Einmal gingen wir alles zusammen aus und hatten einen mega coolen Abend. Ich wurde auch noch einmal zu einem Fest eingeladen. Das ist unglaublich in Mexiko. Man gehört einfach sofort zur Familie. Alle kannten am Schluss diesen Queso Suizo 😂. Zum Abschluss machten wir einen schönen Tag am Strand alle zusammen und gingen Abendessen. War mega!

    Vielen Dank am meine Freunde und ganz speziell an Saúl meinem Brother from another Mother, für die Zeit, die Hilfe, die Rundreisen, das Mitnehmen überall hin und eifach für die Freundschaft! Mittlerweile kenn ich mich in Playa schon aus und kenne einige. Es ist so cool zu sehen, wie schnell es gehen kann.

    Saúl, Aleexis, Aldo, Lore, Alleah, Lucho, Abi, MamaAldoAbi etc etc! 🙏
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  • Antigua

    Jan 20–25 in Guatemala ⋅ ☀️ 22 °C

    Von Cancún flog ich nach Guatemala-Stadt und stieg dort direkt in den Shuttlebus nach Antigua. Antigua ist eine dieser Städte, die einen sofort abholen. Kolonial, farbig, ruhig und trotzdem voller Leben. Wer tiefer eintauchen will, dem empfehle ich den Wikipedia-Artikel über Antigua, die Geschichte dahinter ist faszinierend.

    Am ersten Tag schlenderte ich einfach durch die Strassen, liess die alten Gebäude, die schönen Cafés, grünen Pärke und die offene Art der Menschen auf mich wirken. Am Abend ging es hoch auf den **Cerro de la Cruz**, Sonnenuntergang über der Stadt, Vulkane im Hintergrund, absoluter Gänsehautmoment.

    Am nächsten Tag bereitete ich mich auf das Highlight vor: die Vulkanwanderung auf den **Acatenango** mit zusätzlicher Tour bis zum **Volcán de Fuego**. Gefühlt jeder hier macht diese Wanderung, und das völlig zu Recht. Ein paar Ausrüstungsstücke besorgte ich mir im Secondhandshop, simpel und effektiv.

    Die Tour ist kein Spaziergang. Rund **1’600 Höhenmeter**, Start bei etwa **2’400 Metern**, Übernachtung im Basecamp und am Ende knapp **4’000 Meter**. Der Abstecher zum Fuego ist nochmal härter, steil, lose Asche, pure Anstrengung. Dafür steht man plötzlich direkt gegenüber eines der aktivsten Vulkane Mittelamerikas und sieht die Eruptionen aus nächster Nähe. Laut, gewaltig, unvergesslich.

    Die letzten zwei Tage verbrachte ich entspannt in Antigua. Erholen, Wäsche machen lassen, ziellos durch die Stadt laufen und Sonne tanken. Ich besuchte unter anderem das **Convento de las Capuchinas**, eines der bekanntesten Klöster der Stadt aus dem 18. Jahrhundert. Ruhe, Geschichte und diese besondere Stimmung, die Antigua so einzigartig macht.

    Antigua ist ein Traumziel. Perfekt für alle, die Kultur, Natur, Abenteuer und gute Vibes an einem Ort suchen.
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  • San Juan La Laguna, Lago de Atitlán

    Jan 25–28 in Guatemala ⋅ ⛅ 21 °C

    Am ersten Tag kam ich in San Juan La Laguna an, checkte in der Unterkunft ein und lief erstmal entspannt durchs Dorf. Ruhig, farbig, kreativ. Kurz darauf kam mein Kumpel Collum, den ich auf dem Acatenango Hike kennengelernt hatte, mit dem Boot an. Am Abend schlenderten wir durch den Ort, assen lokales Churrasco und merkten ziemlich schnell, dass hier abends praktisch nichts läuft. Vermutlich sind einfach alle drüben in San Pedro.

    Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Boot nach San Marcos. Baden im See, von einer rund zwölf Meter hohen Plattform springen, Aussichtspunkte anschauen und den Tag locker verbringen ohne grossen Plan. Danach ging es weiter nach San Pedro. Wir dachten dort sei sicher mehr los, aber auch am Nachmittag war es überraschend ruhig. Also hingen wir am Strand herum, tankten ein bisschen Sonne und assen eine Schoggobanane, bevor wir später zu Fuss zurück nach San Juan liefen.

    Auf diesem Weg sahen wir leider einmal mehr, wo ein grosser Teil des Mülls landet. Vor allem im Wald zwischen San Pedro und San Juan. Kein schöner Anblick, aber es gehört hier leider zur Realität.

    Der folgende Tag war sehr entspannt. Wir liefen hoch zum Mirador Kaqasiiwaan und genossen die Aussicht über den Atitlán See, die Berge und die Vulkane. Oben waren viele Locals, die sehr spezielle Snacks assen. Irgendwelche Früchte mit scharfen Chips, Nudeln und wilden Kombinationen, ich habe ehrlich gesagt nicht ganz verstanden was genau das war. Wir hielten es simpel und assen Mango mit Chili Salzpulver.

    Zurück in der Unterkunft hörten wir dann von dem tragischen Unfall auf dem See. Mindestens zwei Menschen kamen dabei ums Leben. Schon am Tag davor war uns aufgefallen wie stark der Wind war und wie hoch die Wellen wurden. Trotzdem konnten wir uns nicht im Entferntesten vorstellen, dass nur einen Tag später ein so schlimmer Unfall passieren würde. Dass ein Boot kentert und Menschen sterben, ist einfach nur schwer zu begreifen. Offenbar gab es kleine Tornados auf dem See. Eine Tragödie. Rest in peace.

    Am Abend assen wir nochmals Churrasco, chillten im Park und schauten den Kindern beim Basketballspielen zu. Am nächsten Morgen versuchten wir noch den Sonnenaufgang am Hafen zu erwischen, aber falscher Ort und falsches Wetter. Also ab auf den Chickenbus Richtung Quetzaltenango (Xela). Eine komplett verrückte, lustige und adrenalinauslösende Fahrt. Ein würdiger Abschluss für San Juan La Laguna.
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  • Quetzaltenango (Xela)

    Jan 28–31 in Guatemala ⋅ ⛅ 20 °C

    Mit dem Chicken Bus kamen wir in Quetzaltenango an. Xela, wie es hier alle nennen, fühlt sich sofort anders an als der Rest Guatemalas. Kühler, höher, weniger touristisch, irgendwie ernster. Nach der Ankunft zogen mein Kumpel Collum und ich direkt los. Am Nachmittag schlenderten wir ohne Plan durch die Stadt und durchquerten den riesigen Markt, der gefühlt kein Ende nimmt.
    Stände über Stände, Gemüse, Fleisch, Klamotten, Chaos, Leben. Kein Instagram-Spot, sondern echtes Guatemala. Genau das, was wir suchten.

    Am nächsten Morgen klingelte der Wecker früh. Sehr früh. Mit Stirnlampen ausgerüstet machten wir uns gemeinsam auf den Weg Richtung Santa María Vulkan. Nicht bis ganz nach oben, sondern nur bis zum Mirador del Santiaguito. Unser Ziel war klar: den Santiaguito Vulkan beim Ausbrechen zu beobachten.
    Der Weg war gut machbar, aber im Dunkeln durch den Wald zu laufen hatte etwas Unheimliches. Still, kalt, nur das Licht der Stirnlampen und das Gefühl, dass man hier wirklich draussen ist. Und dann standen wir am Mirador. Und es passierte tatsächlich: Der Santiaguito brach aus. Keine Minute dort. Sogar ein zweites Mal. Rauch, Druck, ein tiefes Grollen. Kein Spektakel für Touristen, sondern rohe, ehrliche Natur. Extrem eindrücklich. Genau deshalb steht man so früh auf.
    Am darauffolgenden Tag liessen wir es ruhiger angehen. Wir planten, wie es weitergehen könnte, liefen zu Fuss durch die Stadt, schauten uns die Gebäude, die Parks und das alltägliche Leben an. Xela ist wirklich eine spannende Stadt.
    Am letzten Tag gingen wir noch auf den Cerro El Baúl, den Mirador-Hügel direkt bei der Stadt. Wir waren faul und nahmen ein Uber. Oben war es eher ein bisschen unheimlich, weil es sehr viele Strassenhunde hatte. Der Weg nach oben ist auch bekannt dafür, dass die Hunde aggressiv sind. Dafür gibt es aber eine richtig schöne Aussicht über Xela und die umliegenden Berge. Ein würdiger Abschluss, obwohl es neblig war.

    Unsere Unterkunft war richtig gut, die Leute offen und entspannt, man fühlte sich sofort wohl. Insgesamt ein absolut gelungener Aufenthalt.
    Ein paar Dinge, die viele machen, liessen wir bewusst oder eher unfreiwillig aus. Laguna Chicabal und weitere Ausflüge passten zeitlich einfach nicht mehr rein. Die Nächte waren wirklich kalt, Xela liegt auf rund 2’300 Metern über Meer, und wir waren uns nicht ganz sicher, wie es weitergehen soll. Manchmal ist man unterwegs genau in dieser Phase. Nicht planlos, aber auch nicht festgelegt.
    Quetzaltenango war für uns kein Ort der grossen Highlights, sondern einer, der hängen bleibt. Ehrlich, ruhig, hoch gelegen und genau deshalb besonders.
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  • Cobán / Lanquín / Semuc Champey

    Jan 31–Feb 4 in Guatemala ⋅ ☀️ 22 °C

    Am frühen Morgen fuhr ich mit dem Shuttle Richtung Cobán. Die Landschaft unterwegs war absurd schön. Berge, Grün, Nebel. Gleichzeitig fiel mir hier besonders stark auf, wie ernst das Abfallproblem in Guatemala ist. Schönheit und Realität liegen oft direkt nebeneinander.

    In Cobán kam ich am Terminal an, der etwas ausserhalb der Stadt liegt. Es regnete, es war kalt, dunkel, und ich war der einzige Ausländer weit und breit. Ich suchte einen Bus ins Zentrum, als ein junger Typ auf mich zukam und meinte, er arbeite in genau diesem Bus. Also stieg ich ein. Während der Fahrt stellte er mir ein paar Fragen, feierte mein Cap und zack, wir hatten einen neuen Hörer unserer Musik in Guatemala. So schnell geht das.
    Zur Unterkunft musste ich noch zu Fuss. Zwei Restaurants, die ich auf Google Maps markiert hatte, existierten offenbar nicht mehr. Also Pizza, schlafen, fertig.
    Am nächsten Tag ging es wieder zurück zum Terminal und mit dem Bus weiter nach Lanquín. Die Fahrt durch die Berge war ruhig und schön. In Lanquín lief ich zu meiner Unterkunft und geriet mitten in eine Beerdigung. Ich trat zur Seite, wartete und beobachtete. Kein Tourist, kein Trubel, nur Dorfleben.

    In den Apps war fast alles ausgebucht und trotzdem war ich plötzlich der einzige Gast. Kurz dachte ich, das ist ein Scam oder irgendetwas stimmt hier nicht. Tat es aber. In der Unterkunft lernte ich Suuu aus Costa Rica kennen. Mit ihr ging ich in eine Höhle, bestaunte die Stalaktiten und wartete abends auf die Fledermäuse, die in Massen hinausflogen. Ein starkes Erlebnis.

    Am nächsten Morgen fuhr ich mit dem Tuk-Tuk nach Semuc Champey und war noch vor den Arbeitern dort. Ich lief alleine durch den Dschungel, stand alleine auf dem Mirador und badete ganz alleine im Fluss. Etwa 15 Minuten später kamen die ersten Leute. Vor Ort lernte ich drei Reisende aus den Niederlanden kennen, die zufällig in derselben Unterkunft untergebracht waren. Nach dem Schwimmen ging es weiter zum Wasserfall und danach mit dem Pickup zurück nach Lanquín. Abends assen wir alle zusammen.
    Der nächste Tag war eigentlich für Laptop-To-dos geplant, inklusive Findpenguins. Doch wie es manchmal läuft, fiel im ganzen Dorf der Strom aus. Bis 22 Uhr. Also wurde daraus ein Buch-, Ruhe- und Chillen-Tag. Auch okay.
    Am darauffolgenden Tag nahm ich den Bus zurück nach Antigua. Kreis geschlossen.
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  • Back in Antigua

    Feb 4–6 in Guatemala ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einer langen Busfahrt kam ich wieder in Antigua Guatemala an. Müde, aber irgendwie auch zuhause. Auf dem Weg lernte ich Su aus Québec und ihre Freundin Marilou kennen. Es ist wirklich lustig, wie vielen französischkanadischen Reisenden ich auf dieser Reise begegne.
    Die beiden landeten wegen mir in derselben Unterkunft wie ich und am Abend gingen wir gemeinsam aus. Gute Gespräche, entspannte Stimmung, Antigua zeigt sich nachts einfach von seiner schönsten Seite mit dem Blick auf den Fuego mit Lawa.
    Am nächsten Tag zogen sie weiter nach El Paredón, während ich den Tag mit meiner Kollegin Katharina aus Deutschland verbrachte. Wir schlenderten durch die Stadt, tranken einen Smoothie in der Sonne und gingen später ins bekannte Rincóncito Antigüeño essen. Ehrliche, traditionelle Küche, genau das Richtige.
    Natürlich durfte auch Kultur nicht fehlen. Wir besuchten die beeindruckenden Ruinen der Ruinas de La Antigua Catedral Metropolitana de Santiago de los Caballeros de Guatemala. Diese halb eingestürzten Mauern erzählen mehr Geschichte als jedes Museumsschild.
    Am Abend gingen wir noch zu meinem Kumpel Paco essen, ein entspannter Abschluss eines runden Tages.
    Untergebracht war ich wieder im Zoola Suites. Für mich eine absolute Top-Adresse. Super Leute, schöne Zimmer, ein richtig starkes inkludiertes Frühstück und eine legendäre Dachterrasse. Von dort oben kann man sogar den Volcán de Fuego beim Spucken beobachten. Mehr braucht es nicht.
    Eine angenehme, ruhige Zeit in Antigua, bevor die lange Busfahrt nach Honduras anstand. Manchmal ist genau so ein Zwischenstopp Gold wert.
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  • Copán Ruinas

    Feb 6–8 in Honduras ⋅ ☁️ 19 °C

    Die Busfahrt nach Copán Ruinas war lang, aber entspannt. Gute Leute im Bus, lockere Stimmung und ein Fahrer, der einfach ein cooler Typ war. Grenzübergang? Problemlos. Rein, Stempel, weiter.
    In Copán angekommen, lief ich erstmal durch die Stadt. Ich wurde wieder etwas häufiger angeschaut als andere. Muss an meinem wilden lockigen Haar liegen.

    Abends ging ich Baleadas essen, ein traditionelles hondurisches Gericht. Für wenig Geld bekommt man richtig was auf den Teller. Bohnen, Käse, manchmal Ei oder Fleisch, simpel und stark. Und es sollten noch mehrere folgen. :)

    Am nächsten Morgen stand ich früh auf und war der Erste bei den Ruinen von Copán Ruinas Archaeological Site. Komplett leer, nur Vögel, Dschungelgeräusche und alte Steine voller Geschichte. Besonders spannend fand ich auch die Tunnel. Preislich vielleicht nicht das beste Angebot im Vergleich zu Orten wie Tikal (vom Hören Sagen), aber mir war das egal. Ich hatte meine Ruhe und konnte alles in meinem Tempo erkunden.
    Ich war extra früh dort, weil ich danach noch meine Quetzales wechseln wollte. Die Bank hat samstags nur bis 12 Uhr offen. Um etwa 10 Uhr war ich schon wieder zurück. Der bewaffnete, aber sehr sympathische ältere Herr vor der Bank erklärte mir dann, dass hier nur USD gewechselt werden. Er schickte mich zu den „Cambistas“, den Geldwechslern.
    Kurz dachte ich an ein kleines Büro. Ich nenne das "kleiner europäischer Hoffnungsschimmer". Aber natürlich wie über 90 Prozent meines Verstandes auf dem Weg dorthin dachte:Dicke, laute und ältere Herren auf Plastikstühlen am Strassenrand, mit fetten Geldbündeln in der Hand. Geschäft läuft. Der Kurs war überraschend fair und meine Quetzales wurden problemlos in Lempiras getauscht.

    Danach besuchte ich den Macaw Mountain Bird Park & Nature Reserve. Wirklich beeindruckend. Verletzte Vögel werden dort gepflegt und teilweise wieder ausgewildert. Diese Tiere sind unglaublich faszinierend, Farben, Formen, Präsenz. Man merkt einmal mehr, wie viele besondere Geschöpfe es auf dieser Welt gibt.

    Am Abend ging ich mit Spencer aus den USA und Ciaran aus Hamburg essen. Gute Gespräche, entspannter Ausklang.
    Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 3.45 Uhr. Weiter ging es nach La Ceiba. Im Bus sass wieder mein argentinischer Kumpel Rodrigo, mit dem ich schon von Antigua nach Copán gefahren war. Mittelamerika ist klein, könnte man meinen.
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  • Útila

    Feb 8–Mar 1 in Honduras ⋅ ⛅ 24 °C

    Ich wohne seit bald drei Wochen auf Utila. Eigenes Apartment, eigener Roller, Alltag zwischen Salzwasser und Sonnenuntergang. Und mittendrin mein Divemaster-Kurs.

    Der Rhythmus hier ist speziell. Morgens Theorie, Skills üben, Briefings vorbereiten. Dann wieder ins Wasser. Navigation, Rescue-Szenarien, Deep Dives, Stress-Übungen.
    Zwischendurch merke ich, wie ich vom Taucher langsam zum Profi denke. Nicht nur geniessen, sondern planen, führen, Verantwortung übernehmen. Anstrengend aber spannend.
    Ich habe extrem viele Leute kennengelernt. Backpacker, Tauchlehrer, Divemasters, Digital Nomads, Menschen, die “nur eine Woche” bleiben wollten und Monate später noch hier sind. Utila macht etwas mit dir.

    Wenn ich nicht tauche, sitze ich auf dem Roller und erkunde die Insel. Kleine Strassen, Schlaglöcher, Palmen, Hunde, Meerblick. Ich war am Pumpkin Hill Beach, ruhig, weit, fast niemand da. Und am Chepes Beach, wo man einfach im flachen Wasser steht und merkt, wie absurd klar die Karibik sein kann. Im Hintergrund die Berge vom Festland, unglaublich.

    Regelmässig gehe ich ins Gym. Insel oder nicht, Struktur bleibt wichtig. Trainieren, tauchen, essen, lernen, schlafen, Videos schneiden, Bilder bearbeiten, ausgehen, Musik machen. Klingt simpel, fühlt sich super gut an. Mein Traumleben.

    Utila ist keine Postkarteninsel mit Luxusresorts. Sie ist roh, ehrlich, manchmal chaotisch. Aber genau deshalb passt sie gerade perfekt.
    Und ich bin noch nicht fertig hier. Melde mich bald mit dem zweiten Footprint!
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  • Útila 2

    Mar 2–9 in Honduras ⋅ 🌬 26 °C

    In den letzten Tagen auf Utila wollte ich noch einmal möglichst viel von der Insel sehen. Mit meinem Roller fuhr ich deshalb quer über die Insel, so weit es die Wege überhaupt zulassen. Manche Strassen sind eher Sandpisten, andere hören plötzlich mitten im Nirgendwo auf. Genau das macht das Erkunden hier aber so spannend. Man fährt einfach los, entdeckt kleine Wege, Häuser der Einheimischen, versteckte Ecken der Insel und immer wieder Ausblicke auf das türkisblaue Meer.

    Ein besonderes Ziel war der Pumpkin Hill, der höchste Punkt von Utila. Der Weg dorthin ist etwas holprig, aber die Aussicht lohnt sich absolut. Von oben auf dem alten Leuchtturm hat man einen unglaublichen Blick über die ganze Insel, die Mangroven und das karibische Meer, das sich bis zum Horizont zieht. Es ist einer dieser Orte, an denen man kurz innehält und einfach nur die Umgebung auf sich wirken lässt. Der Auf- und Abstieg auf den verrosteten und schwankenden Turm ist ein bisschen crazy.

    Ein weiteres Highlight war ein Bootsausflug nach Neptune. Schon die Fahrt über das klare Wasser war ein Erlebnis für sich. Sonne, Meer und gute Gesellschaft, mehr braucht es manchmal nicht.

    Der grösste Moment dieser Zeit war jedoch mein Divemaster-Abschluss, Wochen voller Theorie, Übungen, Briefings und natürlich unzähliger Tauchgänge lagen hinter mir. Es war intensiv, manchmal auch anstrengend, aber genau das macht diesen Moment am Ende so besonders. Den Divemaster geschafft zu haben fühlt sich grossartig an und ist definitiv ein Meilenstein auf meiner Reise.

    Neben all den Ausflügen und dem Tauchen waren es aber vor allem die Menschen, die diese Zeit so besonders gemacht haben. Einige sind mir mega ans Herzchen gewachsen. Viele Abende mit gemeinsamen Essen, Gespräche und spontane Treffen gehörten genauso zu meinem Alltag auf Utila wie das Tauchen selbst.

    Diese Mischung aus Abenteuer, Inselerkundung und guten Menschen hat diese letzten Tage auf Utila perfekt gemacht.
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  • León

    Mar 9–13 in Nicaragua ⋅ ☀️ 36 °C

    Die lange Busfahrt von La Ceiba in Honduras bis nach León in Nicaragua war anstrengend, aber auch überraschend schön. In Honduras führte die Strecke durch eine beeindruckende Steinlandschaft mit Bergen, und die Strasse war teilweise eine sehr gut ausgebaute vierspurige Autobahn. Damit hätte ich hier nicht gerechnet. Weniger angenehm war der Grenzübertritt, der sich beim Zoll unnötig lange hinzog.

    In León lief ich viel zu Fuss durch die Strassen und entdeckte die Stadt einfach ohne grossen Plan. Überall stehen Kirchen, kleine Plätze und bunte Häuser.

    Natürlich besuchte ich auch die Catedral de León. Um auf das Dach zu gehen, muss man die Schuhe ausziehen. Bei rund 36 Grad Lufttemperatur und voller Sonne wird das weisse Steindach natürlich ziemlich heiss, aber die Aussicht über die Stadt und die umliegenden Vulkane lohnt sich definitiv.

    Ein Highlight war die Tour zum Cerro Negro. Zuerst ging es mit einem Chickenbus ziemlich wild Richtung Vulkan. Danach folgte der Aufstieg durch die schwarze Vulkanlandschaft, bevor wir mit dem Board den steilen Hang hinunterrutschten, das berühmte Vulkanboarding.

    Anschliessend kletterten wir auf das Dach des Chickenbusses und schauten dort den Sonnenuntergang an. Danach ging im Bus direkt der Partymodus an. Zurück in León wurde daraus eine lustige Partynacht mit Tanzen, Beerpong und vielen coolen Leuten.
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  • Las Peñitas

    Mar 13–17 in Nicaragua ⋅ ☀️ 36 °C

    Nach ein paar intensiveren Tagen in León ging es mit dem lokalen Bus nach Las Peñitas. Keine grosse Planung, einfach einsteigen und Richtung Pazifik fahren. Genau so, wie ich es mag.
    Dort angekommen war sofort klar, hier läuft alles langsamer. Es war extrem heiss, aber genau diese Hitze zwingt dich dazu, einen Gang runterzuschalten. Und das tat richtig gut.
    Meine Unterkunft war komplett aus Holz gebaut und fühlte sich an wie eine kleine Berghütte aus der Schweiz. Mega gemütlich, fast schon surreal bei Palmen und Meer direkt vor der Tür. Genau diese Mischung hat den Ort speziell gemacht.
    Die Tage waren simpel. Ab und zu ein Spaziergang am Strand, zwischendurch in einem kleinen Comedor essen, am Abend den Sonnenuntergang anschauen. Mehr brauchte es nicht.
    Südlich vom Ort gibt es eine Flussmündung, den Estero Real. Dort habe ich mich einfach ins Wasser gelegt und mich langsam Richtung offenes Meer treiben lassen. Klang zuerst entspannt, war es auch für einen kurzen Moment. Aber die Wellen draussen hatten richtig Kraft. Der Sog war enorm und ich musste ziemlich schnell wieder raus. Ein kurzer Reality Check, dass das Meer hier nicht zu unterschätzen ist.
    Den grössten Teil der Zeit habe ich genutzt, um Dinge zu erledigen. Weiterreise planen, Videos schneiden, telefonieren. Alles ohne Stress, ohne Druck. Einfach machen und gleichzeitig runterfahren.
    Genau das hat gefehlt.
    Jetzt ist die Social Battery wieder voll, der Kopf klar und die Motivation zurück. Ich bin ready für den nächsten Spot.
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  • León 2

    Mar 17–19 in Nicaragua ⋅ ⛅ 33 °C

    Nach meiner entspannten Auszeit in Las Peñitas ging es für mich zurück nach León. Kaum im Chickenbus, wurde mir klar, dass ich genau zur falschen Zeit unterwegs war, Schulschluss. Der Bus war bis auf den letzten Platz gefüllt mit Schülern, laut, lebendig und irgendwie genau das, was man sich unter Mittelamerika vorstellt.

    In León angekommen, musste ich nicht lange überlegen. Meine Unterkunft vom letzten Mal hatte mich überzeugt, also buchte ich mich kurzerhand wieder dort ein. Man kennt’s, manchmal ist es einfach angenehm, an einen Ort zurückzukehren, wo man sich direkt wohlfühlt.

    Ein Besuch im Gym, ein neues Tattoo als Erinnerung an die Reise und ansonsten viel Zeit für mich. Ich habe mir etwas Feines gekocht, am Laptop gearbeitet und einfach Dinge erledigt.

    Am zweiten Tag kam dann mein Kumpel Daniel nach seiner Reise durch El Salvador ebenfalls in León an. Perfektes Timing. Am Abend zogen wir gemeinsam los in die Partymeile der Stadt. Gute Musik, kalte Drinks und eine dieser Nächte, die man nicht gross planen kann, die aber genau so passieren müssen.

    Am nächsten Tag ging es dann weiter in die Hauptstadt Managua.
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  • Managua

    Mar 19–20 in Nicaragua ⋅ ⛅ 33 °C

    Angekommen am UCA Oeste Terminal in Managua ging’s direkt in die Unterkunft und erstmal in den Pool, genau das Richtige nach der Anreise. Danach nahmen wir den Local Bus ins Zentrum, den Hinweg hatten wir im Griff, beim Zurück war dann eher Improvisation angesagt. Dank unglaublich hilfsbereiter Leute im Bus fanden wir aber trotzdem problemlos wieder nach Hause.

    Wir liefen durch die Stadt, vorbei an der Plaza de la Revolución, dem Paseo Xolotlán und dem Central Park. Besonders die Antigua Catedral de Managua war echt beeindruckend und eines der Highlights.

    Am Abend wieder zurück, in einer lokalen Bar mit ein paar Einheimischen gequatscht und dann wurden wir in die Unterkunft begleitet, da sie sich Sorgen machten um uns. Scheinbar sei es mega gefährlich, aber Daniel und ich hatten keine Sekunde ein schlechtes Gefühl. Managua hat uns echt positiv überrascht.

    Am nächsten Morgen ging’s früh weiter, Reunion mit Ann-Kathrin und Yannick, und dann ab Richtung nächstes Abenteuer. Josh aus Wales kam spontan noch mit, zusammen per InDrive zum Busterminal und weiter bis nach Bluefields.
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  • Bluefields

    Mar 21–23 in Nicaragua ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach etwa acht Stunden Busfahrt kamen wir in Bluefields an. Wir hatten grosses Glück mit dem Bus, er war modern und erstaunlich komfortabel. Mein Kumpel war drei Wochen zuvor hier gewesen und musste noch im typischen Chickenbus fahren.

    Eigentlich waren wir nur für eine Nacht in Bluefields eingeplant, denn am nächsten Morgen wollten wir direkt die Fähre nehmen. Leider stellten wir vor Ort fest, dass sie an diesem Tag bereits um 7.30 Uhr abfuhr und nicht wie sonst üblich um 9.00 Uhr. Damit hatten wir sie knapp verpasst.

    Nach einigem Hin und Her und verschiedenen Ideen entschieden wir uns schliesslich, am nächsten Tag einfach das Flugzeug zu nehmen. Also machten wir das Beste daraus, verbrachten noch einen entspannten Tag in Bluefields und liessen uns die Stimmung nicht verderben. Shit happens.

    Da es in Bluefields wirklich nicht gerade was mega schönes gab, habe ich auch keine Bilder gemacht :) es ist einfach eine kleine Hafenstadt aus Blech.
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  • Corn Island

    Mar 23–26 in Nicaragua ⋅ ☀️ 26 °C

    Der Flug war sehr angenehm und vor allem deutlich kürzer als die lange Fährenüberfahrt. Schon kurz nach dem Start sahen wir die türkisfarbenen Karibikgewässer unter uns, und bevor wir es richtig realisierten, landeten wir bereits auf der kleinen Insel.

    Unsere Unterkunft lag direkt am Meer, was natürlich perfekt war. Rund um die Insel gibt es viele kleine Strände, Restaurants und Bars. Besonders im Norden der Insel ist es am Abend unglaublich schön. Dort versammeln sich viele Leute, um gemeinsam den Sonnenuntergang über dem Meer zu beobachten. Es hat ein Bus der im Kreis fährt und 10 Cordobas kostet.

    Die Tage auf der Insel verbrachten wir ganz entspannt. Wir chillten viel, kochten zusammen und spielten Spiele. Wir brauchten diese Ruhe nach dieser Reise.

    Ein Highlight war definitiv unser Tauchausflug zum berühmten Spot Blowing Rock. Dort sahen wir unzählige Haie, Stachelrochen und viele weitere Meeresbewohner. Für mich war das ein beeindruckendes Erlebnis unter Wasser.

    Meine Kollegen nutzten ausserdem jede Gelegenheit, um Hummer zu essen, obwohl die Saison eigentlich schon vorbei war. Überall auf der Insel stehen vor den Häusern kleine Holzkäfige, in denen die Fischer in der Saison Hummer fangen.

    Einmal kauften wir sogar direkt von einem Fischer vier frische Fische ab und bereiteten uns daraus ein richtig gutes Abendessen zu. Frischer und lokaler geht es kaum.
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  • Little Corn Island

    Mar 26–Apr 2 in Nicaragua ⋅ ☀️ 27 °C

    Little Corn Island erreichten wir mit einem kleinen Boot. Kaum angekommen waren wir sofort verliebt. Auf der Insel gibt es keine Autos und keine Roller, also keinen Verbrennungsmotor. Die einzigen Motoren gehören zu den Booten. Eine kleine Straße führt einmal rund um die Insel und teilweise mitten durch sie hindurch. Dadurch kann man alles problemlos zu Fuß erreichen.

    Auf der westlichen Seite befindet sich sozusagen das kleine „Downtown“ mit den meisten Restaurants, Bars und Divecentern. Im Norden und Osten liegen eher die schöneren und etwas ruhigeren Unterkünfte, wobei es überall auch sehr gemütliche Guesthouses gibt.

    In der Mitte der Insel ist vor allem dichter Urwald, in dem sich teilweise versteckte, wunderschöne Häuser und kleine Unterkünfte befinden.

    Die Menschen auf Little Corn Island sind unglaublich freundlich und entspannt. Überraschend war für mich, dass doch viele Leute eher Spanisch sprechen als Englisch oder Creole.

    Tauchen gingen wir bei Las Palmeras Dive Center und bereits bei den ersten zwei Tauchgängen erlebten wir etwas Unglaubliches. Wir sahen riesige Eagle Rays, viele Haie und sogar einen Hammerhai, der direkt zwischen uns hindurchschwamm. Ein absolut magischer Moment.
    Auch die nächsten Tauchgänge hatten ihre Highlights. Einmal beobachteten wir eine kleinere Schildkröte beim Fressen. Plötzlich kam aus dem trüben Wasser etwas Riesiges auf uns zu. Eine gewaltige Loggerhead-Schildkröte schwamm einfach geradeaus auf uns zu. Wir mussten ihr Platz machen, denn diese Tiere kennen kein Ausweichen, sie ziehen einfach ihren Weg durch.

    Auch die Leute auf dem Boot waren sensationell. Die Stimmung war entspannt, lustig und sehr familiär. Es fühlte sich wie ein gemeinsamer Ausflug mit Freunden an.

    Am Samstag feierten wir ein bisschen den Geburtstag von Yannick. Viel Nachtleben gibt es auf der Insel allerdings nicht oft, was irgendwie auch sympathisch ist. Alles ist ruhig, entspannt und sehr authentisch.

    Am letzten Tag liefen wir einmal rund um die ganze Insel. Die Natur ist unglaublich schön und immer wieder entdeckt man kleine Strände oder versteckte Buchten. Dabei sahen wir auch einige Resorts, die zum Verkauf stehen oder teilweise schon ziemlich verfallen sind. Wahrscheinlich hat auch hier Corona seine Spuren hinterlassen.

    Little Corn Island kann ich jedem Taucher nur empfehlen. Man kann hier auch schnorcheln oder fischen, aber Tauchen ist ganz klar die Hauptattraktion. Weil die Insel so abgelegen ist, sind viele Dinge etwas teurer. Essen kostet zum Beispiel schnell um die 7 CHF oder mehr. Damit muss man einfach rechnen. Dafür sind Unterkünfte wie Hostels oder kleine Guesthouses oft erstaunlich günstig.

    Absoluter Geheimtipp! Meine Lieblingsinsel in der Karibik bis jetzt!
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  • Granada

    Apr 2–5 in Nicaragua ⋅ ☁️ 31 °C

    Granada empfing uns genau am Osterwochenende. Das bedeutete volle Strassen, viele Einheimische und eine besondere Stimmung in der ganzen Stadt. Viele Familien stellten auf dem Trottoir einen Pool hin, um sich drin abzukühlen. Überall gab es Vorstellungen, Livemusik und kleine Events. Die Stadt war lebendig und gleichzeitig unglaublich schön anzusehen.

    Zwischen den bunten Kolonialhäusern, den Kirchen und den kleinen Plätzen spürt man sofort den besonderen Charme von Granada. Wir verbrachten viel Zeit damit, einfach durch die Strassen zu laufen, die Sonne zu geniessen und das Treiben zu beobachten.

    An einem Tag machten wir gleich zwei Ausflüge. Zuerst eine Bootstour durch die Isletas de Granada im Lake Nicaragua. Die vielen kleinen Inseln sind beeindruckend und jede wirkt ein bisschen anders. Manche sind dicht bewachsen, auf anderen stehen kleine Häuser oder Restaurants. Man kann easy eine Insel kaufen und scheinbar auch damit machen was man will. ZB Airbnb, viel Geld verdienen damit.

    Am selben Tag ging es weiter zum Masaya Volcano. Die Lava sieht man dort nicht direkt glühen, aber im Rauch erkennt man ein rötliches Leuchten aus dem Krater, was dem ganzen Ort eine ziemlich eindrückliche Stimmung gibt. Man muss auch schauen, dass man nicht direkt in der Rauchwolke stark atment, es ist sehr hustreizend.

    Den Rest der Zeit genossen wir einfach das Leben in der Stadt. Ein bisschen herumspazieren, gut essen, die Atmosphäre aufsaugen und die Sonne geniessen. Granada hat einen ganz besonderen Charme und gehört definitiv zu den schönsten Städten in Nicaragua für mich bis jetzt.
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  • Ometepe

    Apr 5–9 in Nicaragua ⋅ ☀️ 34 °C

    Von Granada ging es zuerst zum Hafen Puerto de San Jorge, von wo die Fähre nach Moyogalpa auf Ometepe fährt. Leider war Sonntag und es fuhren keine Busse. Also nahmen wir halt ein Taxi. Nicht ganz Backpackerstyle, aber man kann nicht immer gewinnen.

    Unsere Unterkunft lag ganz im Südwesten des unteren Inselteils bei Mérida (Finca de Magia). Ein richtiges Jungleleben. Mitten im Grün steht dort ein Turm aus Bambus, Bachsteinen und Gips, die Dusche ist unter freiem Himmel, vier Welpen und deren Eltern rennen herum, eine Katze beobachtet das Geschehen und irgendwo sitzt auch mal eine Tarantel oder eine Gottesanbeterin.

    Mit dem Roller flitzten wir über die Insel, mal über Asphalt, mal durch Sand. Wir besuchten Ojo de Agua, spazierten durch den Schmetterlingspark und um den See in Reserva Charco Verde, genossen verschiedene Strände und plauderten mit ein paar Locals.

    Am nächsten Tag mieteten wir bei Playa Mango zwei Kajaks und paddelten in den Río Istián hinein. Überall Vögel, Kühe standen bis zum Hals im Wasser und wir sahen sogar ein paar Kaimane. Dazu die Aussicht auf den mächtigen Concepción Volcano. Danach gab es zur Belohnung einen richtig feinen Double Smash Burger.
    Später fuhren wir noch einmal rund um den südlichen Inselteil am Maderas Volcano entlang. Am unteren Ende bis Richtung Balgüe hatte es plötzlich fast keine Touristen mehr, dafür kleine Dörfer und ein super authentisches Gefühl. Mega spannend dort durchzucruizen, auch wenn unser Benzin langsam knapp wurde. Anschliessend genossen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang bei Playa Peru.

    Am letzten Tag nahmen wir den lokalen Bus zurück nach Moyogalpa, erledigten ein bisschen Arbeit am Laptop, planten unsere Weiterreise nach Costa Rica und gönnten uns zum Abschluss noch eine richtig gute Pizza.

    Fazit: Ometepe ist Natur, Abenteuer und Inselleben in einem. Zwei Vulkane die mitten in einem riesigen See eine Insel bilden, mit viel Dschungel und einer super entspannten Atmosphäre. Und das Verrückteste: Obwohl es ein Süsswassersee ist, leben hier tatsächlich Haie (Bullenhaie). Ein Ort, an dem man problemlos länger hängen bleiben könnte.

    Was heisst Ometepe:
    Es stammt aus der indigenen Sprache Nahuatl. „Ome“ bedeutet zwei und „tepetl“ bedeutet Berge. Also die zwei Vulkane / Berge die ja schlussendlich diese Insel bilden.

    Wieso Balgüe mit ü:
    Das ü im Spanischen wird verwendet, um anzuzeigen, dass das u in den Kombinationen güe oder güi ausgesprochen werden muss. Normalerweise ist das 'u' nach einem 'g' vor 'e' oder 'i' stumm (z.B. guerra), aber das Trema (¨) macht es hörbar.

    Hauptmerkmale:
    Aussprache: Es wird wie ein kurzes, deutsches „u“ ausgesprochen.
    Verwendung: Nur vor 'e' oder 'i' (güe, güi), wie in vergüenza (Scham) oder pingüino (Pinguin).
    Unterschied: Ohne Punkte ist es stumm (guerra), mit Punkten ist es laut (güe).

    Warum Haie im Lake Nicaragua:
    Im Lake Nicaragua leben Bull Shark, weil diese Haiart sowohl im Salz- als auch im Süsswasser überleben kann. Sie schwimmen vom Caribbean Sea über den San Juan River in den See, vor allem um zu jagen und weil das ruhigere Süsswasser vermutlich auch ein sicherer Ort für ihre Jungtiere ist.
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  • Tamarindo

    Apr 9–11 in Costa Rica ⋅ ☀️ 35 °C

    Von Ometepe Island ging es mit der Fähre zurück zum Festland. Mit einem Collectivo zum Busterminal, danach mit einem Taxi zur Grenze bei Peñas Blancas Border Crossing. Wieso auch immer bekamen wir einen extrem günstigen Localpreis. Vor dem Grenzübertritt assen wir noch schnell etwas bei einer Mutter am Strassenrand. Zu Fuss über die Grenze, alles problemlos und erstaunlich schnell.

    Auf der costa-ricanischen Seite mieteten wir spontan ein Auto und fuhren direkt nach Tamarindo. Wir kamen genau zum Sonnenuntergang an, perfektes Timing.
    Der erste Eindruck von Costa Rica: deutlich touristischer, bessere Strassen, viele schöne Restaurants und Hotels, aber extrem teuer. Unsere Unterkunft kostete fast viermal so viel wie auf Ometepe, war qualitativ aber nicht einmal halb so gut.

    Am nächsten Tag machten wir einen entspannten Explore und Chill Day. Ein bisschen durch Tamarindo laufen, eine Tauchschule finden und selbst etwas kochen.

    Danach ging es zum Tauchen bei den Catalina Islands. Die Sicht war schlecht und das Wasser ziemlich kühl, ganz anders als in der Karibik. Aber genau solche Bedingungen bringen grosse Tiere. Wir sahen mehrere Haie, Muränen, Mantas, Fischschwärme, Octopusse und kleine Nudibranchs. Die Strömung war teilweise ziemlich wild. Von der Tierwelt her mega stark, vom Preis her fast dreimal so teuer wie viele andere Tauchspots, die ich bisher besucht habe.

    Der Strand von Tamarindo ist lang, sauber und voller Leben. Surfer, Fischer, Musik, Massagen und viele Touristen. Ein Stopp lohnt sich definitiv, besonders für Surfer oder Taucher.
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  • Santa Teresa

    Apr 11–12 in Costa Rica ⋅ ☀️ 31 °C

    Mit dem Auto ging es von Tamarindo Richtung Santa Teresa. Die Strecke führte über kleine Bergstrassen, durch dichten tropischen Wald und vorbei an abgelegenen Dörfern. Immer wieder tauchten plötzlich Flüsse, Palmenlandschaften und kleine Farmen auf. Kühe standen mitten auf der Strasse, und zwischendurch öffneten sich immer wieder Ausblicke über die grüne Hügellandschaft der Nicoya Peninsula.

    Die Fahrt fühlte sich stellenweise mehr nach Abenteuer als nach klassischem Roadtrip an. Kurvige Strassen, rote Schotterpisten, Hitze, Dschungelgeräusche und das Gefühl, irgendwo mitten im Nirgendwo unterwegs zu sein.

    Nach ein paar Stunden erreichten wir schließlich Santa Teresa, einen der bekanntesten Surfspots von Costa Rica. Ein Ort mit staubigen Strassen, vielen Surfern, entspannten Cafés und einer dieser typischen Pura-Vida-Vibes, für die das Land so bekannt ist.
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  • Monteverde

    Apr 12–13 in Costa Rica ⋅ 🌬 26 °C

    Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Monteverde. Die Fahrt dorthin ist bereits ein Erlebnis für sich. Kurvige Strassen, dichter Wald, immer wieder Ausblicke über Hügel, Strände und Täler und zwischendurch kleine Dörfer, in denen das Leben etwas langsamer läuft.

    In Monteverde angekommen wartete eine ziemlich abgelegene Unterkunft auf uns. Sehr simpel, sehr ruhig und geschlafen wurde tatsächlich in Hängematten. Überraschend bequem und mit der frischen Bergluft eine richtig gute Nacht. Am Morgen gab es ein super Frühstück, genau das Richtige bevor es in den Tag ging.

    Unser erstes Ziel war der El Tigre Waterfalls Park. Die Wanderung führte tief durch den Nebelwald. Teilweise hing der Nebel so dicht zwischen den Bäumen, dass die Atmosphäre fast schon mystisch wirkte. Überall hörte man Tiere im Wald, sah bunte Pflanzen, Farne und immer wieder kleine und grosse Wasserfälle. Viele Treppen, viel Natur und ständig etwas Neues zu entdecken.

    Nach der Wanderung ging es wieder ins Auto und weiter durch die Berge. Die Aussicht war immer wieder echt klasse. Unser nächster Stopp war der Aussichtspunkt Tilarán. Kurz angehalten, den Blick über die Landschaft schweifen lassen und wieder einmal gemerkt, wie vielseitig Costa Rica eigentlich ist. Ich muss ehrlich gestehen, jetzt sehe ich manchmal auch Parallelen zur Schweiz.
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  • La Fortuna / Arenal Volcán

    Apr 13–14 in Costa Rica ⋅ ☁️ 28 °C

    Die Fahrt rund um den Lake Arenal ist eine dieser Strecken, bei denen man ständig kurz anhalten möchte. Kurvige Strassen, dichter Wald, immer wieder Ausblicke auf den riesigen See und im Hintergrund der perfekte Kegel des Arenal Volcano.

    Unser erster Stopp war im Sector Peninsula des Arenal Volcano National Park. Mehrere kurze Trails führen dort durch Wald und Wiesen bis direkt ans Ufer des Sees. Von einem kleinen Aussichtsturm blickt man über den Lake Arenal und die umliegenden Hügel. Ruhig, windig, fast keine Menschen, ein perfekter Ort für eine kurze Pause mitten in der Natur. Auf einmal lief ein Nasenbär um uns herum und lies sich einfach beobachten und filmen.

    Danach ging es weiter nach La Fortuna. Die Strasse führt durch dichten tropischen Wald und überall scheint etwas zu leben. Vögel, Faultiere in den Bäumen und dieses satte Grün, das einfach nie aufhört.

    Am nächsten Tag standen die Trails im Arenal Volcano National Park auf der Seite von La Fortuna auf dem Programm. Wir wanderten mehrere der kurzen Routen durch Lavafelder und Wald, immer wieder mit spektakulären Blicken auf den Arenal Volcano. Einer der Highlights ist der El Ceibo Trail, wo ein riesiger Ceiba-Baum mitten im Wald steht. Dazu kommen verschiedene Aussichtspunkte und Wege über alte Lavafelder, die zeigen, wie aktiv dieser Vulkan früher war.

    Nach all den Wanderungen hiess es wieder ins Auto steigen. Nächster Abschnitt der Reise, quer durchs Land Richtung Karibikküste. Neue Landschaften, neuer Dschungel und das warme, feuchte Klima der Ostküste warteten schon.
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